Rechtsprechung
| BFH, 29.07.1966 - IV R 138/66 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Selbständige Nutzungsfähigkeit von im einheitlichen Stil gehaltenen Einrichtungsgegenständen einer Gaststätte
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
In Nachschlagewerken
- smartsteuer.de | Lexikon des Steuerrechts
- Geringwertige Wirtschaftsgüter
- Sofortabschreibung
Papierfundstellen
- BFHE 87, 186
- DB 1967, 105
- BStBl III 1967, 61
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BFH, 19.11.1953 - IV 360/53 U
Abscheibung von Aufwendungen für Ausbauten und Umbauten an einem gemieteten …
Auszug aus BFH, 29.07.1966 - IV R 138/66
Der Senat hat im Urteil IV 360/53 U vom 19. November 1953 (BFH 58, 271 BStBl III 1954, 18) ausgeführt, ohne daß es für die Entscheidung des Falles auf diese Ausführung ankam, im Schrifttum sei die Frage aufgeworfen worden, ob die bei der Neugründung von Betrieben angeschafften Einrichtungen für Läden, Gaststätten, Büroräumen usw. eine Sachgesamtheit darstellten. - BFH, 16.12.1958 - I 286/56 S
Abgrenzung der Bewertungsfreiheit geringwertiger Wirtschaftsgüter - Fähigkeit zur …
Auszug aus BFH, 29.07.1966 - IV R 138/66
Eine so weite Fassung des Begriffs der Sachgesamtheit (des einheitlichen Ganzen) steht mit den in späteren Urteilen entwickelten Grundsätzen (vgl. insbesondere BFH-Urteile I 286/56 S vom 16. Dezember 1958, BFH 68, 198, BStBl III 1959, 77, und I 13/61 U vom 28. Februar 1961, BFH 73, 318, BStBl III 1961, 383) nicht voll in Einklang. - BFH, 27.03.1963 - I 201/62 U
Selbständige Bewertung und Nutzung von Wirtschaftsgütern
Auszug aus BFH, 29.07.1966 - IV R 138/66
Nach dem BFH-Urteil I 201/62 U vom 27. März 1963 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 76 S. 837 - BFH 76, 837 -, BStBl III 1963, 304) genüge eine einheitliche Zweckbestimmung nicht, um ein einheitliches Ganzes anzunehmen. - BFH, 28.02.1961 - I 13/61 U
Steuerliche Anrechenbarkeit von Aufwendungen für Werkzeuge zum Zwecke …
Auszug aus BFH, 29.07.1966 - IV R 138/66
Eine so weite Fassung des Begriffs der Sachgesamtheit (des einheitlichen Ganzen) steht mit den in späteren Urteilen entwickelten Grundsätzen (vgl. insbesondere BFH-Urteile I 286/56 S vom 16. Dezember 1958, BFH 68, 198, BStBl III 1959, 77, und I 13/61 U vom 28. Februar 1961, BFH 73, 318, BStBl III 1961, 383) nicht voll in Einklang.
- BFH, 17.05.1968 - VI R 227/67
Stühle einer Gaststätte - Zeichen der Brauerei - Gewerbebetrieb - …
Für die Entscheidung, ob ein Wirtschaftsgut einer selbständigen Nutzung fähig ist, sind die von der Rechtsprechung zu § 6 Abs. 2 EStG entwickelten Grundsätze, insbesondere über die Zugehörigkeit zu einem einheitlichen Ganzen, anzuwenden (BFH-Urteil IV R 138/66 vom 29. Juli 1966, BFH 87, 186, BStBl III 1967, 61).Auch wenn solche Einrichtungsgegenstände in einem einheitlichen Stil gehalten sind oder in ihrer Gestaltung zueinander passen, verlieren sie ihre selbständige Nutzungsfähigkeit doch nur in Ausnahmefällen (BFH-Urteile I 286/56 S vom 16. Dezember 1958, BFH 68, 198, BStBl III 1959, 77; IV R 138/66, a. a. O.), z. B. wenn sie in besonderer Weise der Ausstattung der Gasträume angepaßt und für die Gasträume besonders angefertigt worden sind, so daß sie in Räumen von anderer Einteilung und anderen Ausmaßen nicht oder nicht ohne wesentliche Änderung zu verwenden sind.
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