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Rechtsprechung
   BGH, 24.09.1975 - IV ZB 21/75   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1975,2195
BGH, 24.09.1975 - IV ZB 21/75 (https://dejure.org/1975,2195)
BGH, Entscheidung vom 24.09.1975 - IV ZB 21/75 (https://dejure.org/1975,2195)
BGH, Entscheidung vom 24. September 1975 - IV ZB 21/75 (https://dejure.org/1975,2195)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1975, 2294
  • VersR 1975, 1148
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 19.12.1966 - VIII ZB 49/66

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Zweiwochenfrist zur …

    Auszug aus BGH, 24.09.1975 - IV ZB 21/75
    Daß eine für das Oberlandesgericht (Kammergericht) bestimmte, jedoch irrig an das Landgericht adressierte und bei der gemeinsamen Briefannahmestelle eingegangene Berufungsschrift die Berufungsfrist nicht wahrt, wenn sie von der Annahmestelle an das Landgericht, von diesem an das Oberlandesgericht weitergeleitet wird und dort erst nach Fristablauf eingeht, haben auch bereits der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes (…LM § 518 Abs. 1 ZPO Nr. 8 im Anschluß an die Entscheidung des I. Zivilsenats in LM a.a.O. Nr. 1), der VIII. Zivilsenat (Beschluß vom 19. Dezember 1966 - VIII ZB 49/66, insoweit nicht abgedruckt in NJW 1967, 875) und in einem obiter dictum auch der V. Zivilsenat ausgesprochen (…LM a.a.O. Nr. 9;… ebenso Grunsky bei Stein/Jonas, ZPO 19. Aufl., Anm. I 1;… Karch bei Zöller, ZPO 11. Aufl., Anm. 1;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 33. Aufl., Anm. 1;… Thomas/Putzo, ZPO 8. Aufl. Anm. 1 - je zu § 518).
  • BGH, 09.10.1980 - VII ZB 17/80

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumnis der …

    Der Eingang der Berufungsschrift bei der Allgemeinen Einlaufstelle 1 der Justizbehörden, welche auch die für das Oberlandesgericht bestimmten Schriftsätze entgegennimmt, kann hier nicht als Eingang beim Oberlandesgericht gewertet werden, weil die Schrift an das Landgericht adressiert war und deshalb auch nur für das Landgericht am 5. Mai 1980 angenommen wurde (vgl. BGH NJW 1975, 2294).

    Die schuldhafte Verursachung der Fristversäumung durch den Prozeßbevollmächtigten wird nicht dadurch ausgeräumt, daß die Fristversäumung durch das Gericht hätte vermieden werden können (vgl. BGH NJW 1975, 2294, 2295; 1979, 876, 877).

  • BGH, 15.04.1977 - IV ZB 2/77

    Falsche Addresse - Berufungsschrift - Unrichtige Gerichtsbezeichnung - …

    Allein der Umstand, daß die Berufungsschrift der Gemeinsamen Annahmestelle bei dem Amtsgericht Hamburg am 15. Oktober 1976 zuging, kann nicht dazu führen, daß dadurch die falsche Gerichtsbezeichnung gegenstandslos geworden und der Schriftsatz als beim richtigen Gericht eingegangen anzusehen wäre (BGH NJW 1975, 2294 m.w.N.).

    Die Berufungsfrist wurde nicht dadurch eingehalten, daß das Landgericht den Schriftsatz an das Oberlandesgericht weiterleitete, weil er dort nicht rechtzeitig, sondern erst nach Fristablauf einging (BGH NJW 1975, 2294 m.w.N.).

  • BGH, 04.11.1981 - VIII ZB 59/81

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Es kann dahingestellt bleiben, ob die Rechtsprechung zur Frage der Fristversäumung durch einen falsch adressierten Schriftsatz (vgl. BGH NJW 1961, 361 und 1975, 2294) nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts BVerfGE 52, 203 aufrechtzuerhalten ist und deshalb die Berufungsfrist als versäumt angesehen werden muß.
  • BGH, 10.02.1982 - VIII ZB 76/81

    Antrag auf Gewährung einer Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei …

    Im übrigen ist zweifelhaft, ob die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Fristversäumung infolge eines unrichtig adressierten Schriftsatzes (vgl. BGH Beschluß vom 24. September 1975 - IV ZB 21/75 = NJW 1975, 2294 m.w.Nachw.) nach der Entscheidung des BVerfGE 52, 203 aufrechtzuerhalten ist.
  • BAG, 14.07.1988 - 4 AZB 6/88

    Verfristung der Berufung im Falle der Adressierung an das Arbeitsgericht bei …

    Mit dieser Beurteilung folgt der Senat der entsprechenden seitherigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. den Beschluß des Fünften Senats vom 5. November 1974 - 5 AZB 44/74 -, AP Nr. 25 zu § 518 ZPO), der damit übereinstimmenden ständigen und erst kürzlich wieder bestätigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. dessen Beschlüsse vom 24. September 1975 - IV ZB 21/75 - NJW 1975, 2294, 13. Oktober 1982 - IV b ZB 154/82 - NJW 1983, 123 und 12. November 1986 - IV b ZB 127/86 - VersR 1987, 486 sowie das Urteil vom 23. Juni 1960 - III ZR 163/58 - LM Nr. 8 zu § 518 ZPO mit weiteren Nachweisen) und der einhelligen Meinung im verfahrensrechtlichen Schrifttum (…vgl. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 46. Aufl., § 518 1 I A;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 19. Aufl., § 518 I 1;… Thomas/Putzo, ZPO, 15. Aufl., § 518 1 c und Wieczorek/Rössler, ZPO, 2. Aufl., § 518 A I b).
  • BGH, 10.02.1982 - VIII ZR 76/81

    Wiedereinsetzung - Verschulden - Rechtsmittelschrift - Korrektur - Zuverlässige …

    b) Im übrigen ist zweifelhaft, ob die bisherige Rechtsprechung des BGH zur Fristversämung infolge eines unrichtig adressierten Schriftsatzes (vgl. BGH, NJW 1975, 2294 m. w. Nachw.) nach der Entscheidung des BVerfGE 52, 203 = NJW 1980, 580, aufrechtzuerhalten ist.
  • BGH, 12.05.1982 - IVb ZB 27/82

    Erfolg einer Beschwerde gegen die Zurückweisung eines Antrags auf …

    Dementsprechend ist die Berufungsfrist nicht gewahrt, wenn eine falsch adressierte Berufungsschrift zwar vor Fristablauf an die gemeinsame Annahmestelle oder in den gemeinsamen Briefkasten gelangt, aber zunächst dem durch die Adressierung ausgewiesenen Gericht zugeleitet wird und erst nach Fristablauf bei dem zuständigen Gericht eingeht (BGH, Beschluß vom 24. September 1975 - IV ZB 21/75 - NJW 1975, 2294 m.w.N.; BAG NJW 1975, 184;… Baumbach/Lauterbach/Albers aaO;… Zöller/Schneider, ZPO 13. Aufl. § 518 Anm. I 5).
  • BAG, 29.08.1988 - 4 AZB 16/88

    Berechnung der Berufungsfrist nach Zustellung des anzugreifenden Urteils - …

    Mit dieser Beurteilung folgt der Senat der entsprechenden seitherigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (vgl. den Beschluß des Fünften Senats vom 5. November 1974 - 5 AZB 44/74 -, AP Nr. 25 zu § 518 ZPO), der damit übereinstimmenden ständigen und erst kürzlich wieder bestätigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. dessen Beschlüsse vom 24. September 1975 - IV ZB 21/75 - NJW 1975, 2294, 13. Oktober 1982 - IV b ZB 154/82 - NJW 1983, 123 und 12. November 1986 - IV b ZB 127/86 - VersR 1987, 486 sowie das Urteil vom 23. Juni 1960 - III ZR 163/58 - LM Nr. 8 zu § 518 ZPO mit weiteren Nachweisen) und der einhelligen Meinung im verfahrensrechtlichen Schrifttum (…vgl. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 46. Aufl., § 518 1 I A;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 19. Aufl., § 518 I 1;… Thomas/Putzo, ZPO, 15. Aufl., § 518 1 c und Wieczorek/Rössler, ZPO, 2. Aufl., § 518 A I b).
  • BGH, 21.12.1982 - VI ZB 12/82

    Berufung - Fristwahrung - Adressierung - Bestimmheit - Berufungsgericht - …

    Wie das Berufungsgericht zutreffend ausführt, geht der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung davon aus, daß eine für das Oberlandesgericht bestimmte, jedoch irrig an das Landgericht adressierte und bei der gemeinsamen Briefannahmestelle eingegangene Berufungsschrift die Berufungsfrist dann nicht wahrt, wenn sie von der Annahmestelle an das Landgericht, von diesem an das Oberlandesgericht weitergeleitet wird und dort erst nach Fristablauf eingeht (BGH, Beschl. v. 24. September 1975 - IV ZB 21/75 - NJW 1975, 2294 m.w.Nachw.; vgl. auch BGH, Beschl. v. 13. Oktober 1982 - IV b ZB 154/82 - VersR 1983, 59).
  • OLG München, 30.05.1979 - 4 WF 86/79

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Schuldhaftes Versäumen der …

    Diese Einlaufstelle ist zwar auch für die Entgegennahme des für die Augsburger Zivilsenate des Oberlandesgerichts München bestimmten Einlaufs zuständige Voraussetzung für eine rechtzeitige Einlegung ist aber die Adressierung an das richtige Gericht (BGH NJW 1975, 2294; BAG NJW 1975, 184).
  • BGH, 04.11.1982 - VII ZB 16/82

    Behandlung einer vom Rechtsanwalt unterzeichneten Berufungsschrift als …

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