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Rechtsprechung
   BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,5818
BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55 (https://dejure.org/1955,5818)
BGH, Entscheidung vom 10.12.1955 - IV ZR 173/55 (https://dejure.org/1955,5818)
BGH, Entscheidung vom 10. Dezember 1955 - IV ZR 173/55 (https://dejure.org/1955,5818)
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 28.10.1953 - II ZR 78/53

    Rückgriff bei Rückerstattung

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    Insoweit besteht ein Fall anfänglichen Unvermögens zur Leistung (BGHZ 11, 16 [20]; OLG Celle NJW 1953, 468 [OLG Celle 16.06.1952 - 1 U 50/52]).

    Wie schon der II. Zivilsenat ausgesprochen hat, muß selbst die öffentliche Hand, wenn sie im Gewande einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung auftritt und bürgerlich-rechtliche Verträge abschließt, für die daraus entstehenden Rechtsfolgen nach bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen eintreten (BGHZ 11, 16 [26]; vgl. auch BGHZ 1, 75 [BGH 19.01.1951 - I ZR 15/50] [76 ff] für die staatlich gelenkte Warenverteilung; ferner das Urteil des IV. Zivilsenats vom 22. Dezember 1953 - IV ZR 81/53 (S. 5, 6) für einen im Jahre 1943 auf Anweisung einer Reichsstelle gewährten Waren-Finanzierungskredit).

    § 254 BGB ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht schon deshalb anwendbar, weil die Erwerber (hier die Eheleute M.) gewußt haben, daß der Grundbesitz einem Juden (hier der Witwe W.) entzogen worden ist (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteile vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 und vom 23. November 1955 - IV ZR 102/55).

    Der Senat hat zwar die Zulässigkeit eines solchen Einwandes im Anschluß an die Rechtsprechung des II. Zivilsenats (BGHZ 11, 16 [26 f]) grundsätzlich bejaht (NJW 1954, 1724 4 ; Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55).

  • BGH, 21.06.1954 - IV ZR 45/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    Der Senat hat zwar die Zulässigkeit eines solchen Einwandes im Anschluß an die Rechtsprechung des II. Zivilsenats (BGHZ 11, 16 [26 f]) grundsätzlich bejaht (NJW 1954, 1724 4 ; Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55).

    So sollte z.B. in dem in NJW 1954, 1724 4 behandelten Falle das Verhalten der Eltern der Klägerin, die als Erbin ihrer Mutter rückerstattungspflichtig war und Rückgriffsansprüche erhob, für den Ersterwerb, also für die Entziehung, selbst ursächlich gewesen sein.

  • BGH, 23.11.1955 - IV ZR 102/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    Ein solches Unvermögen hat die Beklagte zu vertreten, weil sie mit der Verpflichtung zur Leistung auch die Haftung für ihre Leistungsfähigkeit übernommen hat (RGZ 69, 355 [357]; vgl. auch BGH-Urteil vom 23. November 1955 - IV ZR 102/55 zu einem Rückgriff nach Art. 47 REG (AmZ)).

    § 254 BGB ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht schon deshalb anwendbar, weil die Erwerber (hier die Eheleute M.) gewußt haben, daß der Grundbesitz einem Juden (hier der Witwe W.) entzogen worden ist (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteile vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 und vom 23. November 1955 - IV ZR 102/55).

  • BGH, 22.10.1955 - IV ZR 133/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    § 254 BGB ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht schon deshalb anwendbar, weil die Erwerber (hier die Eheleute M.) gewußt haben, daß der Grundbesitz einem Juden (hier der Witwe W.) entzogen worden ist (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteile vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55 und vom 23. November 1955 - IV ZR 102/55).

    Der Senat hat zwar die Zulässigkeit eines solchen Einwandes im Anschluß an die Rechtsprechung des II. Zivilsenats (BGHZ 11, 16 [26 f]) grundsätzlich bejaht (NJW 1954, 1724 4 ; Urteil vom 22. Oktober 1955 - IV ZR 133/55).

  • BGH, 19.01.1951 - I ZR 15/50

    Gruppenverteiler. Bereicherung

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    Wie schon der II. Zivilsenat ausgesprochen hat, muß selbst die öffentliche Hand, wenn sie im Gewande einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung auftritt und bürgerlich-rechtliche Verträge abschließt, für die daraus entstehenden Rechtsfolgen nach bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen eintreten (BGHZ 11, 16 [26]; vgl. auch BGHZ 1, 75 [BGH 19.01.1951 - I ZR 15/50] [76 ff] für die staatlich gelenkte Warenverteilung; ferner das Urteil des IV. Zivilsenats vom 22. Dezember 1953 - IV ZR 81/53 (S. 5, 6) für einen im Jahre 1943 auf Anweisung einer Reichsstelle gewährten Waren-Finanzierungskredit).
  • RG, 21.10.1908 - V 598/07

    Bauabstand zum Landgerichtsgebäude - §§ 434, 440 BGB <Fassung bis 31.12.01> …

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    Ein solches Unvermögen hat die Beklagte zu vertreten, weil sie mit der Verpflichtung zur Leistung auch die Haftung für ihre Leistungsfähigkeit übernommen hat (RGZ 69, 355 [357]; vgl. auch BGH-Urteil vom 23. November 1955 - IV ZR 102/55 zu einem Rückgriff nach Art. 47 REG (AmZ)).
  • BGH, 12.12.1952 - I ZR 30/52

    Rückgriff im Wiedergutmachungsverfahren

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    Hierfür ist der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten gegeben (BGHZ 8, 193).
  • BGH, 22.12.1953 - IV ZR 81/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    Wie schon der II. Zivilsenat ausgesprochen hat, muß selbst die öffentliche Hand, wenn sie im Gewande einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung auftritt und bürgerlich-rechtliche Verträge abschließt, für die daraus entstehenden Rechtsfolgen nach bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen eintreten (BGHZ 11, 16 [26]; vgl. auch BGHZ 1, 75 [BGH 19.01.1951 - I ZR 15/50] [76 ff] für die staatlich gelenkte Warenverteilung; ferner das Urteil des IV. Zivilsenats vom 22. Dezember 1953 - IV ZR 81/53 (S. 5, 6) für einen im Jahre 1943 auf Anweisung einer Reichsstelle gewährten Waren-Finanzierungskredit).
  • RG, 17.06.1901 - IV 124/01

    Feststellungsklage hinsichtlich der Aussteuerpflicht

    Auszug aus BGH, 10.12.1955 - IV ZR 173/55
    Auch ein bedingtes Rechtsverhältnis kann die Erhebung einer Feststellungsklage rechtfertigen, wenn der Kläger ein wirtschaftliches Interesse daran hat, die Verpflichtung des Beklagten schon vor Eintritt der Bedingung feststellen zu lassen (so schon RGZ 49, 370 [372 f]).
  • BGH, 30.05.1956 - IV ZR 357/55

    Rechtsmittel

    Der Senat hat zwar die Zulässigkeit eines solchen Einwandes im Anschluß an die Rechtsprechung des II. Zivilsenats (BGHZ 11, 16 [26 f]) grundsätzlich bejaht (NJW 1954, 1724 4 = LM Art. 39 REG (brZ) Nr. 7; Urteile vom 22. Oktober 1955 IV ZR 133/55, 23. November 1955 IV ZR 102/55 und vom 10. Dezember 1955 IV ZR 173/55).

    Der Bundesgerichtshof hat einen Einwand aus § 254 BGB in ständiger Rechtsprechung selbst dann abgelehnt, wenn die Nacherwerber den Entziehungstatbestand gekannt haben (BGHZ 11, 16 [22 f]; Urteile vom 22. Oktober 1955 IV ZR 133/55, 23. November 1955 IV ZR 102/55 und 10. Dezember 1955 IV ZR 173/55).

  • BGH, 20.06.1956 - IV ZR 43/56

    Rechtsmittel

    Das hat der Senat schon in seinem Urteil vom 10. Dezember 1955 (IV ZR 173/55) angenommen.

    Der erkennende Senat hat schon mit dem erwähnten Urteil vom 10. Dezember 1955 (IV ZR 173/55) ausgesprochen, der Rückerstattungspflichtige könne auch dann, wenn das Rückerstattungsverfahren noch schwebe und er dem Rückgriffspflichtigen darin den Streit verkündet habe, ein Interesse haben, die Rückgriffspflicht alsbald in einem besonderen Rechtsstreit feststellen zu lassen.

  • BGH, 16.10.1963 - IV ZR 339/62

    Rechtsmittel

    Diese Haftung ergibt sich unmittelbar aus dem Kaufvertrag, da der Käufer für seine Leistungsfähigkeit einzustehen hat (BGH vom 28. Oktober 1953 - II ZR 78/53 -, BGHZ 11, 16 und BGH vom 3. April 1957 - IV ZR 291/56 -, WM 1957, 670; ebenso auch BGH vom 10. Dezember 1955 - IV ZR 173/55 -, WM 1956, 539).
  • BGH, 29.10.1958 - IV ZR 41/58

    Rechtsmittel

    Dabei ist da Unvermögen des Verkäufers, dem Käufer das Eigentum zu verschaffen, wie ein ursprüngliche, schon bei Abschluß des Vertrages bestehendes und nicht erst als ein nachträgliches durch die Rückerstattungsgesetzgebung eingetretenes Unvermögen des Verkäufers, das Eigentum dem Käufer zu verschaffen, zu behandeln (vgl. Entscheidung des erkennenden Senats vom 10. Dezember 1955 - IV ZR 173/55 - und vom 3. April 1957 - IV ZR 291/56).
  • BGH, 03.04.1957 - IV ZR 291/56

    Rechtsmittel

    An den dort niedergelegten Grundsätzen über die Auslegung und Anwendung des Art. 39 Abs. 1 REG (BrZ), dem der hier anzuwendende Art. 47 Abs. 1 REG (AmZ) entspricht, hat der Bundesgerichtshof seitdem festgehalten (vgl. Urteil vom 10. Dezember 1955 - IV ZR 173/55 [WPM 1956 1, 539]).
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