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| BGH, 10.07.1963 - IV ZR 69/63 |
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- BGH, 21.10.1959 - IV ZR 106/59
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Auszug aus BGH, 10.07.1963 - IV ZR 69/63
Vertriebene im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 1 BVFG können nur dann zu den in § 150 Abs. 1 BEG bezeichneten Entschädigungsberechtigten gehören, wenn sie bei ihrem Verbleiben im Vertreibungsgebiet, also ohne die durch nationalsozialistische Verfolgungsmaßnahmen bedingte Auswanderung, tatsächlich von einer allgemeinen Ausweisung erfaßt worden wären, sich einer Massenflucht angeschlossen hätten oder im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 BVFG umgesiedelt worden wären (Ergänzung zum Urteil vom 21. Oktober 1959 - IV ZR 106/59 -, LM Nr. 2 zu § 1 BVFG = LM Nr. 3 zu § 150 BEG 1956 = RzW 1960, 35 Nr. 29).Bei der Prüfung der Frage, ob sie Vertriebene nach dieser Bestimmung ist, ist das Berufungsgericht zutreffend davon ausgegangen, daß nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 21. Oktober 1959 - IV ZR 106/59 -, LM Nr. 2 zu § 1 BVFG = LM Nr. 3 zu § 150 BEG 1956 = RzW 1960, 35 Nr. 29) hierunter nur diejenigen Personen fallen, die, wenn sie nicht ausgewandert wären, aus ihrer Heimat vertrieben worden wären.
- BGH, 26.06.1963 - IV ZR 283/62
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Auszug aus BGH, 10.07.1963 - IV ZR 69/63
Das Gesetz ist, wie der Senat bereits ausgesprochen hat (Urteile vom 29. Mai 1963 - IV ZR 270/62 - und vom 26. Juni 1963 - IV ZR 283/62 -, beide zur Veröffentlichung bestimmt), in § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG davon ausgegangen, daß auch Bulgarien zu den Gebieten gehört, in denen eine Kollektivvertreibung stattgefunden hat. - BGH, 29.05.1963 - IV ZR 270/62
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Auszug aus BGH, 10.07.1963 - IV ZR 69/63
Das Gesetz ist, wie der Senat bereits ausgesprochen hat (Urteile vom 29. Mai 1963 - IV ZR 270/62 - und vom 26. Juni 1963 - IV ZR 283/62 -, beide zur Veröffentlichung bestimmt), in § 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG davon ausgegangen, daß auch Bulgarien zu den Gebieten gehört, in denen eine Kollektivvertreibung stattgefunden hat. - BGH, 28.02.1962 - IV ZR 124/61
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Auszug aus BGH, 10.07.1963 - IV ZR 69/63
Mit dieser Feststellung sei die nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 28. Februar 1962 - IV ZR 124/61 - (LM BEG 1956 § 154 Nr. 5) bestehende Vermutung ausgeräumt, daß die aus Bulgarien ausgewanderte Klägerin von Vertreibungsmaßnahmen betroffen worden wäre, wenn sie nicht ausgewandert wäre.
- BVerwG, 12.06.1969 - VIII C 125.67
Tatbestand der Aussiedlung - Erfordernis des Nachweises eines Kausalzusammenhangs …
Die engere Auslegung der Vorschrift durch das Berufungsgericht findet auch keine Stütze in dem Hinweis der Urteilsgründe auf die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 3. Oktober 1961 - IV ZR 68/62 -, RzW 1963, 77, vom 28. Februar 1962 - IV ZR 124/61 -, RzW 1962, 368, sowie vom 10. Juli 1963 - IV ZR 69/63 -, RzW 1963.556. - BGH, 18.03.1964 - IV ZR 167/63
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Vertreibungsmaßnahmen sind daher alle Maßnahmen, die nach dem Gesetz die Vertriebeneneigenschaft begründen, also die allgemeine Ausweisung, die Massenflucht und auch eine Umsiedlung im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 BVFG (Urteile des Senats vom 10. Juli 1963 - IV ZR 69/63 - RzW 1963, 556 Nr. 27, und vom 23. Oktober 1963 - IV ZR 52/63 -, nicht veröffentlicht). - BGH, 27.11.1963 - IV ZR 83/63
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Dagegen steht der Berufsschadensanspruch dem Vertriebenen nach § 1 Abs. 1 BVFG nicht zu, (vgl. BGH vom 10. Juli 1963 - IV ZR 69/63 -). - BGH, 13.11.1963 - IV ZR 72/63
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Bei der Entscheidung der Frage, was unter Kollektivvertreibung zu verstehen ist, müssen, wie der Senat in seinem Urteil vom 10. Juli 1963 - IV ZR 69/63 - (zur Veröffentlichung bestimmt) ausgesprochen hat, alle Maßnahmen berücksichtigt werden, die nach dem Gesetz die Vertriebeneneigenschaft begründen, also die allgemeine Ausweisung, die Massenflucht und auch eine Umsiedlung im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 BVFG. - BGH, 23.10.1963 - IV ZR 52/63
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Bei der Entscheidung der Frage, was unter Kollektivvertreibung zu verstehen ist, müssen, wie der Senat in seinem Urteil vom 10. Juli 1963 - IV ZR 69/63 - (zur Veröffentlichung bestimmt) ausgesprochen hat, alle Maßnahmen berücksichtigt werden, die nach dem Gesetz die Vertriebeneneigenschaft begründen, also die allgemeine Ausweisung, die Massenflucht und auch eine Umsiedlung im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 BVFG.
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