Rechtsprechung
| BGH, 26.03.1986 - IVa ZB 1/86 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Unschädlichkeit der fehlenden Unterzeichnung einer Rechtsmittelschrift - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumung der Nachholung der Prozesshandlung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- VersR 1986, 868
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (3)
- BGH, 09.05.1957 - II ZR 327/55
Haftung der Eisenbahn aus einem Reisegepäckvertrag
Auszug aus BGH, 26.03.1986 - IVa ZB 1/86
Richtig ist zwar, daß die fehlende Unterzeichnung einer Rechtsmittelschrift dann unschädlich ist, wenn ihr eine vom zweitinstanzlichen Anwalt beglaubigte Abschrift beigefügt ist (RGZ 119, 62; RG JW 1930, 2953; 1934, 420; 1938, 2237; BGHZ 24, 197, 180 [BGH 09.05.1957 - II ZR 327/55]; BGH Beschluß vom 5. März 1954 - VI ZB 21/53 - LM ZPO § 519 Nr. 14). - RG, 11.11.1927 - III B 17/27
Berufungsbegründung. Form
Auszug aus BGH, 26.03.1986 - IVa ZB 1/86
Richtig ist zwar, daß die fehlende Unterzeichnung einer Rechtsmittelschrift dann unschädlich ist, wenn ihr eine vom zweitinstanzlichen Anwalt beglaubigte Abschrift beigefügt ist (RGZ 119, 62; RG JW 1930, 2953; 1934, 420; 1938, 2237; BGHZ 24, 197, 180 [BGH 09.05.1957 - II ZR 327/55]; BGH Beschluß vom 5. März 1954 - VI ZB 21/53 - LM ZPO § 519 Nr. 14). - BGH, 05.03.1954 - VI ZB 21/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 26.03.1986 - IVa ZB 1/86
Richtig ist zwar, daß die fehlende Unterzeichnung einer Rechtsmittelschrift dann unschädlich ist, wenn ihr eine vom zweitinstanzlichen Anwalt beglaubigte Abschrift beigefügt ist (RGZ 119, 62; RG JW 1930, 2953; 1934, 420; 1938, 2237; BGHZ 24, 197, 180 [BGH 09.05.1957 - II ZR 327/55]; BGH Beschluß vom 5. März 1954 - VI ZB 21/53 - LM ZPO § 519 Nr. 14).
- BGH, 11.08.2004 - XII ZB 51/04
Begründung der Berufung nach Verwerfung als unzulässig
Dabei kann dahinstehen, ob der Beklagte - wie die Rechtsbeschwerde meint - die Berufungsfrist gewahrt hat, weil dem Oberlandesgericht zwar nicht die zweite Seite der Berufungsschrift, auf der sich die Unterschrift seines Prozeßbevollmächtigten befand, wohl aber eine von dem Prozeßbevollmächtigen beglaubigte Abschrift der Berufungsschrift fristgerecht übermittelt worden ist (vgl. BGHZ 24, 179, 180; BGH Beschlüsse vom 26. März 1986 - IVa ZB 1/86 - VersR 1986, 868 und vom 20. September 1993 - II ZB 10/93 - NJW 1993, 3141). - BGH, 21.11.1994 - AnwZ (B) 53/94
Anwaltsmandat - Verwandte - Landgericht
Dadurch ist der Mangel der Unterschrift in dem als Urschrift der Beschwerde gedachten Schriftsatz behoben worden (vgl. RGZ 119, 62, 63; BGHZ 24, 179, 180 [BGH 03.05.1957 - VII ZB 7/57]; BGH, Beschluß vom 26. März 1986 - IV a ZB 1/86 = VersR 1986, 868; BAG AP § 518 ZPO Nr. 42).
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