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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,1025
OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00 (https://dejure.org/2001,1025)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 04.10.2001 - 9 A 2737/00 (https://dejure.org/2001,1025)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 04. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 (https://dejure.org/2001,1025)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Heranziehung eines Grundstückeigentümers zur Entrichtung von Abfallentsorgungsgebühren; Ermächtigungsgrundlage für eine solche Gebührensatzung; Berechnungsmaßstab für die Höhe der Abfallgebühren; Zulässigkeit eines einheitlichen Haushaltsmaßstabes bezüglich der Differenz ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2002, 684
  • KStZ 2003, 13
 
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Wird zitiert von ... (66)Zitiert selbst (13)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.02.2000 - 9 A 3915/98

    Grundgebühr

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Dies hat der Senat zur Abfallsatzung 1996 in seinem den Parteien bekannten Urteil vom 2. Februar 2000 - 9 A 3915/98 -, NWVBl. 2000, 460, ausgeführt.

    Wie das Verwaltungsgericht zutreffend unter Anwendung der vom Senat im Urteil vom 2. Februar 2000 - 9 A 3915/98 -, NWVBl 2000, 460, für das Jahr 1996 entwickelten Maßstäbe ausgeführt hat, ist der von der RSAG für das Jahr 1997 veranschlagte Selbstkostenerstattungspreis - sieht man von der Position "kalkulatorische Wagnisse" und "Mehrwertsteuer für die Personalkostenumlage des Kreises" ab - ordnungsgemäß nach den gesetzlichen Vorgaben für Entgelte für Leistungen aufgrund öffentlicher Aufträge kalkuliert worden, nämlich der Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen in der Fassung vom 13. Juni 1989 (BGBl. I S. 1094) - VO PR 30/53 - und den Leitsätzen für die Preisermittlung auf Grund von Selbstkosten - LSP - (Anlage zur VO PR 30/53).

    Letztere Aufgabe oblag, wie der Senat in seinem das Gebührenjahr 1996 betreffenden Urteil vom 2. Februar 2000 - 9 A 3915/98 -, NWVBl 2000, 460, ausgeführt hat, bis dahin gemäß § 3 Abs. 2 des bis 5. Oktober 1996 geltenden Abfallgesetzes vom 27. August 1986 i.V.m. § 5 Abs. 6 Satz 2 LAbfG 1995 den kreisangehörigen Gemeinden.

    Rn. 56 Dass der Ansatz von Mehrwertsteuer (15%) auf die Personalkostenumlage des Kreises (= 1.593.000,- DM, Gebührenkalkulation S. 9) unzulässig ist, hat der Senat in seinen Urteilen vom 2. Februar 2000 -9 A 3915/98-(Gebührenjahr 1996), NWVBl. 2000, 460, und vom 24. November 1999 - 9 A 6065/96 - (Gebührenjahr 1994), NWVBl. 2000, 373, dargelegt.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.1999 - 9 A 6065/96

    Bemessung der Höhe von Abfallgebühren nach dem Personenmaßstab; Entsorgung von …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 51 vgl. Urteil vom 24. November 1999 - 9 A 6065/96 -, NWVBl 2000, 373 (betreffend Abfallgebührensatzung des Kreises für 1994).

    Rn. 56 Dass der Ansatz von Mehrwertsteuer (15%) auf die Personalkostenumlage des Kreises (= 1.593.000,- DM, Gebührenkalkulation S. 9) unzulässig ist, hat der Senat in seinen Urteilen vom 2. Februar 2000 -9 A 3915/98-(Gebührenjahr 1996), NWVBl. 2000, 460, und vom 24. November 1999 - 9 A 6065/96 - (Gebührenjahr 1994), NWVBl. 2000, 373, dargelegt.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.03.1996 - 9 A 384/93

    Öffentliche Einrichtung; Zentrale Abwasserbeseitigung; Dezentrale …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 24 Vgl. Urteil des Senats vom 18. März 1996 - 9 A 384/93 -, NWVBl 1997, 29.

    Rn. 31 Vgl. Urteil des Senats vom 18. März 1996 - 9 A 384/93 -, a.a.O.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.08.1994 - 9 A 1248/92

    Betriebswirtschafliche Grundsätze; Kalkulatorische Abschreibungen; …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 45 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 5. August 1994 - 9 A 1248/92 -, KStZ 1994, 213.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.02.1997 - 22 A 1135/94

    Kommunale Einheitsgebühren nur ausnahmsweise zulässig

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Der Senat hat in der zitierten Entscheidung zugleich darauf hingewiesen, dass die Situation im Rahmen der Pflichtaufgabe der Abfallentsorgung eine andere ist, als sie der Entscheidung des 22. Senats in seinem Urteil vom 27. Februar 1997 - 22 A 1135/94 -, NWVBl. 1998, 72, hinsichtlich der Bereitstellung einer Leichenhalle für die Benutzung des Friedhofs zugrundelag.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.07.1997 - 9 A 2933/95

    Umlage von Verbandsbeiträgen

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 70 Vgl. Urteil des Senats vom 18. Juli 1997 - 9 A 2933/95 - KStZ 1998, 219.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.06.1994 - 9 A 4246/92

    Kommunale Abfallbeseitigungsrichtung; Ansatzfähige Kosten; Kommune ; Betreiber …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 53 vgl. insoweit zur bisherigen Rechtslage: Urteil des Senats vom 16. Juni 1994 - 9 A 4246/92 -, NWVBl 1995, 24,.
  • BVerwG, 20.12.2000 - 11 C 7.00

    Abfallgebühren; grundstücksbezogene Behältergebühr; Grundgebühr; einheitliche …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Dies rechtfertigt es, wie der Senat im Anschluss an das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Dezember 2000 - 11 C 7.00 -, DVBl. 2001, 488, entschieden hat,.
  • BVerwG, 28.03.1995 - 8 N 3.93

    Anforderungen an die Bemessung von Entwässerungsgebühren - Vereinbarkeit von …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 35 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 13. April 1994 - 8 NB 4.93 -, KStZ 1994, 231; Beschluss vom 28. März 1995 - 8 N 3.93 -, DÖV 1995, 826.
  • BVerwG, 13.04.1994 - 8 NB 4.93

    Soziale Staffelung von Kindertagesstättengebühren

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 35 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 13. April 1994 - 8 NB 4.93 -, KStZ 1994, 231; Beschluss vom 28. März 1995 - 8 N 3.93 -, DÖV 1995, 826.
  • BVerwG, 21.10.1994 - 8 C 21.92

    Berücksichtigung eines mengenorientierten, gewichtsorientierten, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.04.2001 - 9 A 1795/99

    Gebührenabschlag für Eigenkompostierer

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.05.1996 - 9 A 5654/94

    Verhältnis von Grund- und Mindestgebühr

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2008 - 9 A 373/06

    Straßensinkkäste

    Der Gewinnzuschlag in Höhe von 3 % sei auch nach der dem Beklagten bekannten Rechtsprechung des OVG NRW in seinem Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 - nicht zu rechtfertigen.

    Er sei auch nicht nach der Rechtsprechung des OVG NRW in seinem Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 - generell auf höchstens 1 % beschränkt.

    Rn. 65 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, NVwZ-RR 2002, 684, 685; Ebisch/Gottschalk, Preise und Preisprüfungen, 7. Aufl. 2001, Nr. 51 LSP, Rn. 6.

    Rn. 68 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, a.a.O., 686, und Teilurteil vom 15. Dezember 1994 - 9 A 2251/93 -, a.a.O., 1240.

    Rn. 76 vgl. OVG NRW, Teilurteil vom 15. Dezember 1994 - 9 A 2251/93 -, a.a.O., und Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, a.a.O.,.

    Rn. 86 1. Der überhöhte Ansatz des Wagniszuschlags ist nicht deshalb bewusst fehlerhaft erfolgt, weil zur Zeit der Kalkulation das Urteil des Senats vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, a.a.O., bereits bekannt war.

    Rn. 105 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, a.a.O.

  • BVerwG, 14.09.2006 - 9 B 2.06

    Straßenbaubeitrag; Stadtwerke; nichtwirtschaftliche kommunale Einrichtung; …

    Im Übrigen finden sich in der Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte und Verwaltungsgerichtshöfe verschiedene Ansätze, die im Ergebnis dazu führen, dass das Kommunalabgabenrecht den Vorschriften des öffentlichen Preisrechts engere Grenzen setzt mit der Folge, dass ggf. bestimmte preisrechtlich zulässige Ansätze, namentlich Gewinnzuschläge, ganz oder der Höhe nach nicht als auf die Abgabenschuldner umlagefähiger Aufwand anzuerkennen sind (vgl. etwa OVG Münster, Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 - NVwZ-RR 2002, 684 ; OVG Greifswald, Urteil vom 25. Februar 1998 - 4 K 8/97 - KStZ 2000, 12 ;… vgl. auch BVerwG, Beschlüsse vom 1. Oktober 1997 - BVerwG 8 B 209.97 - juris Rn. 5 und vom 23. November 1998 - BVerwG 8 B 173.98 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 91 S. 85 f. = NVwZ 1999, 653 sowie die zusammenfassende Darstellung bei Schulte/Wiesemann, in: Driehaus, Kommunalabgabenrecht, Stand: 33. Erg.Lfg.

    Demgegenüber lege der 9. Senat des Oberverwaltungsgerichts in den von der Beschwerde angeführten Entscheidungen (OVG Münster, Teilurteil vom 15. Dezember 1994 - 9 A 2251/93 - NVwZ 1995, 1238 und Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 - NVwZ-RR 2002, 684) § 109 GO NRW dahingehend aus, dass die Verabredung eines kalkulatorischen Gewinnzuschlags auch bei nichtwirtschaftlichen Unternehmen dem Grunde nach zulässig sei, und begrenze ihn nur der Höhe nach.

    Die Entscheidung des 9. Senats des Oberverwaltungsgerichts vom 15. Dezember 1994 (NVwZ 1995, 1238) betraf eine Straßenreinigungsgebühr gemäß § 3 Abs. 1 StrReinG NRW i.V.m. § 6 Abs. 2 KAG NRW, diejenige vom 4. Oktober 2001 (NVwZ-RR 2002, 684) eine Abfallentsorgungsgebühr gemäß § 9 Abs. 2 LAbfG NRW i.V.m. § 6 Abs. 2 KAG NRW, sind also jeweils zu Benutzungsgebühren ergangen.

    Auch in der Entscheidung vom 4. Oktober 2001 zu der Abfallentsorgungsgebühr stellt der 9. Senat des Oberverwaltungsgerichts wesentlich darauf ab, dass § 9 Abs. 2 LAbfG NRW eine Sondervorschrift darstelle, die den Begriff der nach § 6 Abs. 2 KAG NRW ansatzfähigen Kosten (nochmals) erweitere (vgl. OVG Münster, a.a.O., NVwZ-RR 2002, 684 ).

  • VGH Baden-Württemberg, 31.05.2010 - 2 S 2423/08

    Gebühr für die Benutzung der öffentlichen Abfallentsorgung bei Übertragung der …

    Zwar ist der Kläger unter Hinweis auf das Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vom 4.10.2001 - 9 A 2737/00 - (KStZ 2001, 13) der Meinung, dass bei einer vom Landkreis beherrschten Abfallentsorgungsgesellschaft nur 1 % des Umsatzes als Gewinnzuschlag angesetzt werden dürften, weil das allgemeine Unternehmerwagnis bei dieser Vertragsgestaltung nur gering sei.
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