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Rechtsprechung
   LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,21704
LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07 (https://dejure.org/2010,21704)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 23.09.2010 - L 2 U 198/07 (https://dejure.org/2010,21704)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 23. September 2010 - L 2 U 198/07 (https://dejure.org/2010,21704)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Unfallversicherung

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    BK 2108 - bandscheibenbedingte Erkrankung der LWS eines ehemaligen Kochs - Konsensempfehlungen - Höhenminderung und/oder Prolaps an mehreren Bandscheiben - besonders intensive Belastung - grundsätzliche Bedeutung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BKV Anl. 1 Nr. 2108; SGB VII § 9 Abs. 1
    Anerkennung einer Berufskrankheit nach BKV Anl. 1 Nr. 2108 wegen einer bandscheibenbedingten Erkrankung der Lendenwirbelsäule; Nachweis der beruflichen Einwirkungen

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anerkennung einer Berufskrankheit wegen einer bandscheibenbedingten Erkrankung der Lendenwirbelsäule; Nachweis der beruflichen Einwirkungen

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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (8)

  • BSG, 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - bandscheibenbedingte …

    Auszug aus LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07
    Angesichts der vom BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R - sowie - B 2 U 14/08 R -) vorgenommene Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh ist dieser Wert auch im Rahmen des zweiten Anstrichs der Konstellation B2 der Konsensempfehlungen anzusetzen.

    Die Beurteilung des SG zum Vorliegen ausreichender Einwirkungen im Sinne der BK-Nr. 2108 BKV stehe im Widerspruch zum Urteil des BSG vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R -.

    Gegenstand des Rechtsstreits ist die Feststellung, ob beim Kläger eine BK-Nr. 2108 BKV vorliegt (BSG, Urteil vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R -, zitiert nach Juris, Rdnrn. 10 ff.).

    a) Die Feststellungen von Prof. Dr. B -A und des TAD der Beklagten haben übereinstimmend ergeben, dass der Kläger während seiner beruflichen Tätigkeit als Versicherter im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB einer ausreichenden beruflichen Gesamtbelastungsdosis VII im Sinne der Rechtsprechung des BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R -, Rdnr. 25, und 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R -, Rdnr. 31, sowie - B 2 U 14/08 R -, Rdnr. 30) ausgesetzt war.

    bb) Der Senat geht in Übereinstimmung mit der von Prof. Dr. B -A geäußerten Auffassung davon aus, dass angesichts der vom BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R - sowie - B 2 U 14/08 R -) vorgenommenen Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh dieser Wert auch im Rahmen des zweiten Anstrichs der Konstellation B 2 anzusetzen ist (so bereits: Sächsisches LSG, rechtskräftiges Urteil vom 22.04.2010 - L 2 U 109/07 -).

  • BSG, 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - arbeitstechnische …

    Auszug aus LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07
    Angesichts der vom BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R - sowie - B 2 U 14/08 R -) vorgenommene Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh ist dieser Wert auch im Rahmen des zweiten Anstrichs der Konstellation B2 der Konsensempfehlungen anzusetzen.

    a) Die Feststellungen von Prof. Dr. B -A und des TAD der Beklagten haben übereinstimmend ergeben, dass der Kläger während seiner beruflichen Tätigkeit als Versicherter im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB einer ausreichenden beruflichen Gesamtbelastungsdosis VII im Sinne der Rechtsprechung des BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R -, Rdnr. 25, und 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R -, Rdnr. 31, sowie - B 2 U 14/08 R -, Rdnr. 30) ausgesetzt war.

    bb) Der Senat geht in Übereinstimmung mit der von Prof. Dr. B -A geäußerten Auffassung davon aus, dass angesichts der vom BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R - sowie - B 2 U 14/08 R -) vorgenommenen Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh dieser Wert auch im Rahmen des zweiten Anstrichs der Konstellation B 2 anzusetzen ist (so bereits: Sächsisches LSG, rechtskräftiges Urteil vom 22.04.2010 - L 2 U 109/07 -).

  • BSG, 18.11.2008 - B 2 U 14/08 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - arbeitstechnische …

    Auszug aus LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07
    Angesichts der vom BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R - sowie - B 2 U 14/08 R -) vorgenommene Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh ist dieser Wert auch im Rahmen des zweiten Anstrichs der Konstellation B2 der Konsensempfehlungen anzusetzen.

    a) Die Feststellungen von Prof. Dr. B -A und des TAD der Beklagten haben übereinstimmend ergeben, dass der Kläger während seiner beruflichen Tätigkeit als Versicherter im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB einer ausreichenden beruflichen Gesamtbelastungsdosis VII im Sinne der Rechtsprechung des BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R -, Rdnr. 25, und 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R -, Rdnr. 31, sowie - B 2 U 14/08 R -, Rdnr. 30) ausgesetzt war.

    bb) Der Senat geht in Übereinstimmung mit der von Prof. Dr. B -A geäußerten Auffassung davon aus, dass angesichts der vom BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R - sowie - B 2 U 14/08 R -) vorgenommenen Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh dieser Wert auch im Rahmen des zweiten Anstrichs der Konstellation B 2 anzusetzen ist (so bereits: Sächsisches LSG, rechtskräftiges Urteil vom 22.04.2010 - L 2 U 109/07 -).

  • LSG Sachsen, 22.04.2010 - L 2 U 109/07

    Der 2. Senat des Sächsischen Landessozialgerichts hat im Falle eines 1970 …

    Auszug aus LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07
    bb) Der Senat geht in Übereinstimmung mit der von Prof. Dr. B -A geäußerten Auffassung davon aus, dass angesichts der vom BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R - sowie - B 2 U 14/08 R -) vorgenommenen Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh dieser Wert auch im Rahmen des zweiten Anstrichs der Konstellation B 2 anzusetzen ist (so bereits: Sächsisches LSG, rechtskräftiges Urteil vom 22.04.2010 - L 2 U 109/07 -).
  • BSG, 07.09.2004 - B 2 U 34/03 R

    Berufskrankheit - haftungsausfüllende Kausalität - Wahrscheinlichkeit - Nachweis …

    Auszug aus LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07
    Ferner widerspricht die Auffassung der Beklagten der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG, Urteil vom 07.09.2004 - B 2 U 34/03 R -, Rdnr. 18).
  • BSG, 27.06.2006 - B 2 U 13/05 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Wirbelsäule - Ursachenzusammenhang - …

    Auszug aus LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07
    aa) Die genannten Konsensempfehlungen sind nach ständiger Rechtsprechung des BSG bei der Beurteilung des Vorliegens einer BK-Nr. 2108 BKV zu berücksichtigen (BSG…, Urteil vom 27.10.2009 - B 2 U 16/08 R -, Rdnr. 15; BSG, Urteil vom 27.06.2006 - B 2 U 13/05 R -, Rdnr. 14).
  • BSG, 22.08.2000 - B 2 U 34/99 R

    Berufskrankheit, Tatbestandsmerkmal der Aufgabe aller Tätigkeiten

    Auszug aus LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07
    Dabei müssen die Krankheit, die versicherte Tätigkeit und die durch sie bedingten schädigenden Einwirkungen einschließlich deren Art und Ausmaß im Sinne des Vollbeweises, also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nachgewiesen werden, während für den ursächlichen Zusammenhang als Voraussetzung der Entschädigungspflicht, der nach der auch sonst im Sozialrecht geltenden Lehre von der wesentlichen Bedingung zu bestimmen ist, grundsätzlich die (hinreichende) Wahrscheinlichkeit - nicht allerdings die bloße Möglichkeit - ausreicht (vgl. BSG, Urteil vom 22.08.2000 - B 2 U 34/99 R -).
  • BSG, 27.10.2009 - B 2 U 16/08 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - bandscheibenbedingte …

    Auszug aus LSG Sachsen, 23.09.2010 - L 2 U 198/07
    aa) Die genannten Konsensempfehlungen sind nach ständiger Rechtsprechung des BSG bei der Beurteilung des Vorliegens einer BK-Nr. 2108 BKV zu berücksichtigen (BSG, Urteil vom 27.10.2009 - B 2 U 16/08 R -, Rdnr. 15; BSG…, Urteil vom 27.06.2006 - B 2 U 13/05 R -, Rdnr. 14).
  • LSG Hessen, 23.01.2017 - L 9 U 111/14

    Gesetzliche Unfallversicherung

    Nicht zu folgen vermochte der Senat der gegenteiligen Auffassung des LSG Sachsen (zur dortig gefestigten ständigen Rechtsprechung siehe Urteile vom 22. April 2010 - L 2 U 109/07, vom 23. September 2010 - L 2 U 198/07; vom 16. Dezember 2010 - L 2 U 114/06, vom 10. April 2013 - L 6 U 211/09 und vom 29. Januar 2014 - L 6 U 111/11).

    U. a. gestützt auf eine in einem Verfahren (L 2 U 198/07) bei Prof. Dr. Bolm-Audorff - einem Mitverfasser der Konsensempfehlungen - eingeholte Stellungnahme gehen die dortigen Senate davon aus, dass angesichts der vom BSG (Urteile vom 30. Oktober 2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18. November 2008 - B 2 U 14/07 R und B 2 U 14/08 R) vorgenommenen Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh der nur hälftige Wert auch bei diesem Zusatzkriterium anzusetzen sei.

  • LSG Bayern, 23.03.2022 - L 3 U 297/17

    Unfallversicherung: Auslegung des zweiten Zusatzkriterium zur Konstellation B 2 …

    Die gegenteilige Auffassung, die damit begründet wird, die Verfasser der Konsensempfehlungen hätten in das 2. Zusatzkriterium gerade keinen festen Wert, sondern bewusst den jeweils maßgeblichen "Richtwert", aufgenommen, zudem beziehe sich das 2. Zusatzkriterium nicht auf das MDD (…so LSG Sachsen, Urteile vom 28.1.2014 - L 6 U 111/11 - juris Rn. 81, vom 23.9.2010 - L 2 U 198/07 -, juris Rn. 54 …und vom 22.4.2010 - L 2 U 109/07 -, juris Rn. 37), überzeugt auf Basis der Aussagen des R1 nicht.
  • LSG Sachsen, 16.12.2010 - L 2 U 114/06
    Fortführung von Urteil des LSG Sachsen vom 23.10.2010, L 2 U 198/07.

    aa) Der Senat geht in Übereinstimmung mit der von Prof. Dr. B -A geäußerten Auffassung davon aus, dass angesichts der vom BSG (Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R - und vom 18.11.2008 - B 2 U 14/07 R - sowie - B 2 U 14/08 R -) vorgenommenen Halbierung des Richtwertes für die Gesamtbelastungsdosis von 25 MNh auf 12, 5 MNh dieser Wert auch im Rahmen des zweiten Anstrichs der Konstellation B2 anzusetzen ist (so bereits: Sächsisches LSG, rechtskräftiges Urteil vom 22.04.2010 - L 2 U 109/07 - und Urteil vom 23.09.2010 -2 U 198/07-).

  • LSG Rheinland-Pfalz, 30.07.2019 - L 3 U 95/14

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit gem BKV Anl 1 Nr 2108 - …

    Eine besonders intensive Belastung im Sinne des zweiten Kriteriums der Fallkonstellation B2 liege bereits vor, wenn der im Urteil des BSG vom 30.10.2007 festgelegte Wert von 12, 5 MNh erreicht sei, wie das Sächsische LSG am 22.4.2010 (L 2 U 199/07) und am 23.9.2010 (L 2 U 198/07) entschieden habe.
  • LSG Sachsen-Anhalt, 12.06.2014 - L 6 U 60/12

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit gem BKV Anl 1 Nr 2108 - …

    Die hiervon abweichende Auffassung des Sächsischen Landessozialgerichts (Urteil vom 23. September 2010 - L 2 U 198/07) überzeuge nicht.
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