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Rechtsprechung
   LSG Berlin, 04.05.2004 - L 2 U 7/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,29429
LSG Berlin, 04.05.2004 - L 2 U 7/03 (https://dejure.org/2004,29429)
LSG Berlin, Entscheidung vom 04.05.2004 - L 2 U 7/03 (https://dejure.org/2004,29429)
LSG Berlin, Entscheidung vom 04. Mai 2004 - L 2 U 7/03 (https://dejure.org/2004,29429)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Rechtmäßigkeit von Beitragsbescheiden im Hinblick auf das Beitragszuschlagsverfahren; Keine grundlegende Änderung des Beitragsrechts durch Einführung des Sozialgesetzbuch , Siebtes Buch (SGB VII); Zwingend vorgeschriebene Durchführung des Zuschlags-Nachlass-Verfahrens; ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (3)

  • BSG, 18.10.1984 - 2 RU 31/83

    Arbeitsunfall - Zuschläge - Durchschnittsunfallbelastungsziffer

    Auszug aus LSG Berlin, 04.05.2004 - L 2 U 7/03
    Grenzen sind das Versicherungsprinzip und der aus dem Rechtsstaatsprinzip abzuleitende Grundsatz der Verhältnismäßigkeit (Übermaßverbot) (BSG SozR 2200 § 725 Nr. 10).

    Demgegenüber hat das Bundessozialgericht (SozR 2200 § 725 Nr. 10) sogar eine höhere Zuschlagsbegrenzung, nämlich eine solche auf 25 v.H. noch für verfassungsgemäß erachtet und dies damit begründet, dass § 725 Abs. 2 RVO den Sinn habe, die Unternehmen durch wirtschaftlich ins Gewicht fallende Zuschläge zu einer wirksamen Unfallverhütung anzuhalten.

  • LSG Berlin, 08.04.1997 - L 2/3 U 152/95

    Zur Höhe des Beitragsnachlaßverfahrens gemäß § 725 Abs. 2 RVO a.F.

    Auszug aus LSG Berlin, 04.05.2004 - L 2 U 7/03
    Sie hatte sich zuletzt ohne Erfolg gegen den Beitragsbescheid vom 24. April 1992 in der Fassung des Widerspruchsbescheides vom 17. Dezember 1992 mit der Begründung gewandt, die Beitragsnachlassregelung der Beklagten sei verfassungswidrig, da sie zu einer Begünstigung kleiner Unternehmen führe (Urteile des Sozialgerichts vom 30. Oktober 1995 und des Senats vom 8. April 1997 - L 2/3 U 152/95; bestätigt durch Beschluss des Bundessozialgerichts vom 3. Juli 1997 - 2 BU 126/97).

    Dass das von der Beklagten durchgeführte Nachlass- bzw. Zuschlagsverfahren dem gesetzgeberischen Ziel entspricht und nicht verfassungswidrig ist, hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 8. April 1997 - L 2/3 U 152/95 - zu den Regelungen der Reichsversicherungsordnung unter Bezugnahme auf die höchstrichterliche Rechtsprechung umfassend dargelegt.

  • BSG, 06.05.2003 - B 2 U 35/02 R

    Aufsichtsklage - autonomes Satzungsrecht - Satzungsänderung - Aufsichtsbehörde - …

    Auszug aus LSG Berlin, 04.05.2004 - L 2 U 7/03
    Die so genannten Wegeunfälle bleiben außer Betracht, § 162 Abs. 1 Satz 2 SGB VII. Entsprechend der bisherigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zu § 725 Abs. 2 RVO hat das BSG zur Auslegung des § 162 Abs. 1 SGB VII daran festgehalten (Urteil vom 6. Mai 2003 - B 2 U 35/02 R -), dass ein Zuschlags-Nachlass-Verfahren als solches zwingend vorgeschrieben ist.
  • LSG Baden-Württemberg, 26.01.2018 - L 8 U 1680/17

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsrecht - Beitragszuschlagsverfahren gem § …

    Die Einräumung dieses weiten Gestaltungsspielraumes an den Satzungsgeber ist im Hinblick auf die Selbstverwaltung der Sozialversicherungsträger und deren besondere Sachkunde und Sachnähe gerechtfertigt (BSG 16.11.2005 - B 2 U 15/04 R - juris; LSG Berlin 04.05.2004 - L 2 U 7/03 - juris).

    Diesem sind aber in § 162 SGB VII, im Versicherungsprinzip und dem aus dem Rechtsstaatsprinzip abzuleitenden Grundsatz der Verhältnismäßigkeit (Übermaßverbot) sowie in den Grundrechten Grenzen gesetzt (zu den Grenzen des Gestaltungsspielraumes vgl. auch BSG 16.11.2005 - B 2 U 15/04 R - juris;… BSG 18.10.1984 - 2 RU 31/83 - SozR 2200 § 725 Nr. 10 = juris; LSG Berlin 04.05.2004 - L 2 U 7/03 - juris; LSG Nordrhein-Westfalen 19.10.2005 - L 17 U 156/04 - juris).

  • SG Reutlingen, 05.06.2007 - S 2 U 1791/06

    Gewährung von Nachlässen und Auferlegung von Zuschlägen in der gesetzlichen …

    Allerdings findet sich in dessen Rechtsprechung wiederholt der Satz, dass das in der Satzung geregelte Verfahren "Zuschläge und Nachlässe von wirtschaftlichen Gewicht vorsehen" muss (BSG, Urteil vom 16.11.2005, Az.: B 2 U 15/04 R; BSG, Urteil vom 06.05.2003, Az.: B 2 U 7/02 R; ferner LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19.10.2005, Az.: L 17 U 156/04;… Burchardt, in: Brackmann [Begr.], Handbuch der Sozialversicherung, Band 3/2, Gesetzliche Unfallversicherung, § 162 [2004] Rdnr. 16 - Hervorhebung nicht in den Originalen) und die Feststellung, dass mit § 162 Abs. 1 Satz 1 SGB VII ein Zuschlags-Nachlass-Verfahren als solches zwingend vorgeschrieben ist (BSG, Urteil vom 16.11.2005, Az.: B 2 U 15/04 R; BSG, Urteil vom 06.05.2003, Az.: B 2 U 7/02 R; ferner LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19.10.2005, Az.: L 17 U 156/04; LSG Berlin, Beschluss vom 04.05.2004, Az.: L 2 U 7/03).

    (3) Richtig ist, dass die Berufsgenossenschaften bei der näheren Ausgestaltung des gesetzlich vorgeschriebenen Zuschlags- bzw. Nachlassverfahren einen weiten Gestaltungsspielraum haben (BSG, Urteil vom 06.05.2003, Az.: B 2 U 7/02 R; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22.08.2005, Az.: L 2 U 39/04; LSG Berlin, Beschluss vom 04.05.2004, Az.: L 2 U 7/03; SG Stuttgart, Urteil vom 26.04.2006, Az.: S 1 U 4141/04).

    Ob das beschlossene Verfahren die zweckmäßigste, vernünftigste und gerechteste Regelung ist, ist von den Gerichten nicht zu entscheiden (BSG, Urteil vom 16.11.2005, Az.: B 2 U 15/04 R; BSG, Urteil vom 06.05.2003, Az.: B 2 U 7/02 R; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22.08.2005, Az.: L 2 U 39/04; LSG Berlin, Beschluss vom 04.05.2004, Az.: L 2 U 7/03; SG Stuttgart, Urteil vom 26.04.2006, Az.: S 1 U 4141/04).

  • SG Augsburg, 26.02.2008 - S 5 U 5031/07

    Erfordernis einer Mindestgröße der forstwirtschaftlich genutzten Waldfläche für …

    Nicht gerichtlich zu prüfen ist, ob sich die von der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft als Satzungsgeberin getroffene Regelung im konkreten Fall, aber auch über die große Bandbreite aller versicherten Unternehmen betrachtet, als die gerechteste, zweckmäßigste und vernünftigste unter vielen denkbaren und vom Gesetzgeber ermöglichten Regelungen erweist (vgl. LSG Berlin, Urteil vom 04.05.2004, Az.: L 2 U 7/03).
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