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Rechtsprechung
   LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,15384
LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14 (https://dejure.org/2017,15384)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 26.01.2017 - L 3 AS 41/14 (https://dejure.org/2017,15384)
LSG Sachsen, Entscheidung vom 26. Januar 2017 - L 3 AS 41/14 (https://dejure.org/2017,15384)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anrechnung des Erbanteils an einem veräußerten Grundstück; Arbeitslosengeld II; Entscheidung durch Gerichtsbescheid; Sozialgerichtliches Verfahren; Zurückverweisungsentscheidung nach § 131 Abs. 5 SGG

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Ergehen der Zurückverweisungsentscheidung durch Gerichtsbescheid; Gewährung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes ohne Anrechnung einer Erbschaft

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (16)

  • LSG Sachsen, 15.12.2011 - L 3 AS 619/10

    Überprüfbarkeit der Zurückverweisung des Rechtsstreits an die Behörde zur …

    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    a) Das Vorliegen der drei Tatbestandsvoraussetzungen (noch erforderliche Ermittlungen, Erheblichkeit der Ermittlungen und Sachdienlichkeit der Zurückverweisung auch unter Berücksichtigung der Belange der Beteiligten) ist vom Rechtsmittelgericht uneingeschränkt überprüfbar, die Ermessensausübung jedoch nur auf Ermessensfehler (vgl. Sächs. LSG, Urteil vom 15. Dezember 2011 - L 3 AS 619/10 - juris Rdnr 17; Sächs. LSG, Urteil vom 4. Januar 2006 - L 6 U 150/05 - juris Rdnr 54, m. w. N.; LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 14. Juni 2006 - L 4 SB 24/06 - juris Rdnr. 26; LSG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 27. Januar 2009 - L 4 R 1519/08 - juris Rdnr. 22;… Keller, a. a. O., § 131 Rdnr. 20a;… Wolff-Dellen, a. a. O., § 131 Rdnr. 18).

    Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich bei der Regelung in § 131 Abs. 5 SGG - ähnlich der in § 159 SGG, die die Zurückverweisungsbefugnis des Landessozialgerichts an das Sozialgericht regelt - um eine Vorschrift mit Ausnahmecharakter handelt, so dass die Tatbestandsvoraussetzungen eng auszulegen und auf besonders gelagerte Fälle beschränkt sind (vgl. Sächs. LSG, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O.;… Humpert, a. a. O., § 131 Rdnr. 43; zu § 159 SGG: Sächs. LSG…, Beschluss vom 23. Februar 2009 - L 3 B 740/08 AS-PKH - juris Rdnr. 6;… Keller, a. a. O., § 159 Rdnr. 5a, m. w. N.).

    Nach der Gesetzesbegründung soll § 131 Abs. 5 SGG dem Gericht eine zeit- und kostenintensive Ermittlung ersparen, die eigentlich der Behörde obliegt, weil nach Beobachtungen der Praxis die erforderliche Sachverhaltsaufklärung von den Verwaltungsbehörden zum Teil unterlassen wird, was zu einer sachwidrigen Aufwandsverlagerung auf die Gerichte führt (vgl. BT-Drucks. 15/1508 S. 29; BT-Drucks. 378/03 S. 67; vgl. Sächs. LSG, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O.; LSG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 9. November 2011 - L 18 AS 1913/10 - juris Rdnr. 16; LSG Baden-Württemberg…, Urteil vom 21. Oktober 2015 - L 5 R 4256/13 - juris Rdnr. 39;… Wolff-Dellen, a. a. O., § 131 Rdnr. 19).

    Hingegen muss die Behörde einem unsubstantiierten Bestreiten oder einer "aufs Geratewohl" gemachten oder "ins Blaue hinein" aufgestellten Tatsachenbehauptung nicht nachgehen (vgl. Sächs. LSG, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O., juris Rdnr. 19 mit Verweis auf BSG…, Beschluss vom 19. November 2009 - B 13 R 303/09 B - juris Rdnr. 12, m. w. N. und BSG…, Urteil vom 8. September 2010 - B 11 AL 4/09 R - juris Rdnr. 19, m. w. N.).

    Spätere Entwicklungen im Gerichtsverfahren haben außer Acht zu bleiben, weil diese die Behörde nicht in ihre Entscheidung einstellen kann (vgl. Sächs. LSG, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O.).

    Eine Zurückverweisung ist regelmäßig nur dann sachdienlich, wenn die begründete Möglichkeit besteht, dass die Behörde die noch erforderlichen, erheblichen Ermittlungen wegen ihrer personellen oder sachlichen Ausstattung besser durchführen kann als das Gericht, und wenn es unter übergeordneten Gesichtspunkten vernünftiger und sachgerechter ist, die Behörde tätig werden zu lassen (vgl. BSG…, Urteil vom 17. April 2007 - B 5 RJ 30/05 R - SozR 4-1500 § 131 Nr. 2 = juris Rdnr. 17; BSG…, Urteil vom 25. April 2013 - B 8 SO 21/11 R - SozR 4-3500 § 43 Nr. 3 = juris Rdnr. 15; Sächs. LSG, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O., juris Rdnr. 22).

    Denn bei einer Entscheidung des Sozialgerichts nach § 131 Abs. 5 SGG wird der Streitgegenstand auf den Anfechtungsteil des Antrages reduziert mit der Folge, dass auch nur die Entscheidung nach § 131 Abs. 5 SGG über diesen Anfechtungsteil beim Berufungsgericht anhängig wird (vgl. Sächs. LSG, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O. Rdnr. 24; Sächs. LSG…, Urteil vom 4. Januar 2006, a. a. O., Rdnr. 90; LSG Niedersachsen-Bremen…, Urteil vom 28. Juli 2011 - L 8 SO 10/09 - ZFSH/SGB 2011, 657 ff. = juris Rdnr. 34).

  • BSG, 25.01.2012 - B 14 AS 101/11 R

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Abgrenzung von Einkommen und Vermögen - …

    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    Das Bundessozialgericht hat im Urteil vom 25. Januar 2012, auf das auch das Sozialgericht Bezug genommen hat, darauf abgestellt, dass der Zeitpunkt des Erbfalls maßgebend für die Beurteilung ist, ob eine Erbschaft Einkommen oder Vermögen ist (vgl. BSG, Urteil vom 25. Januar 2012 - B 14 AS 101/11 R - SozR 4-4200 § 11 Nr. 47 = juris, jeweils Rdnr. 19 ff.).

    Wenn es sich um Einkommen handelt, ist die Erbschaft erst ab dem Zeitpunkt, in dem sie als "bereites Mittel" zur Verfügung steht, zu berücksichtigen (vgl. BSG, Urteil vom 25. Januar 2012, a. a. O., juris Rdnr. 22).

    Weiter hat das Bundessozialgericht ausgeführt, dass ein nach Antragstellung erzieltes Einkommen seine Beschaffenheit rechtlich über den Zuflussmonat und über den Bewilligungszeitraum hinaus nicht ändert (vgl. BSG, Urteil vom 25. Januar 2012, a. a. O., Rdnr. 23; so bereits BSG…, Urteil vom 30. September 2008 -B 4 AS 29/07 R = juris Rdnr. 20).

    Die Einnahme ist solange als Einkommen berücksichtigungsfähig, bis die Hilfebedürftigkeit für mindestens einen Monat unterbrochen wird (vgl. BSG, Urteil vom 25. Januar 2012, a. a. O., Rdnr. 27).

  • LSG Baden-Württemberg, 21.10.2015 - L 5 R 4256/13
    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    Nach anderer Auffassung kann eine Entscheidung nach § 131 Abs. 5 SGG sowohl durch Urteil als auch durch Gerichtsbescheid ergehen (so LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 4. Januar 2006 - L 6 SB 197/05 - juris Rdnr. 28;… Bolay, in: Lüdtge, SGG [4. Aufl., 2012], § 131 Rdnr. 32;… Humpert, in: Jansen, SGG [4. Aufl., 2012], § 131 Rdnr. 46;… Wolff-Dellen, in: Breitkreuz/Fichte, SGG [2. Aufl., 2014], § 131 Rdnr. 22; im Ergebnis ebenso, allerdings ohne Begründung: LSG Nordrhein-Westfallen - Urteil vom 11. Mai 2005 - L 8 RJ 141/04 - juris; zurückhaltender: LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 21. Oktober 2015 - L 5 R 4256/13 - juris Rdnr. 38 [grundsätzlich durch Urteil; eine Entscheidung durch Gerichtsbescheid ist allerdings nicht in jedem Fall ausgeschlossen]).

    Nach der Gesetzesbegründung soll § 131 Abs. 5 SGG dem Gericht eine zeit- und kostenintensive Ermittlung ersparen, die eigentlich der Behörde obliegt, weil nach Beobachtungen der Praxis die erforderliche Sachverhaltsaufklärung von den Verwaltungsbehörden zum Teil unterlassen wird, was zu einer sachwidrigen Aufwandsverlagerung auf die Gerichte führt (vgl. BT-Drucks. 15/1508 S. 29; BT-Drucks. 378/03 S. 67; vgl. Sächs. LSG…, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O.; LSG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 9. November 2011 - L 18 AS 1913/10 - juris Rdnr. 16; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 21. Oktober 2015 - L 5 R 4256/13 - juris Rdnr. 39;… Wolff-Dellen, a. a. O., § 131 Rdnr. 19).

    Das Rechtsinstitut der Zurückverweisungsentscheidung nach § 131 Abs. 5 SGG dient der Entlastung der Gerichte und nicht der Sanktionierung etwaiger Mängel oder Defizite des Verwaltungsverfahrens (vgl. LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 21. Oktober 2015, a. a. O., juris Rdnr. 39).

  • LSG Sachsen, 04.01.2006 - L 6 U 150/05

    Zurückverweisung nach § 131 Abs 5 SGG - Sachdienlichkeit - Ermittlungsausfall

    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    a) Das Vorliegen der drei Tatbestandsvoraussetzungen (noch erforderliche Ermittlungen, Erheblichkeit der Ermittlungen und Sachdienlichkeit der Zurückverweisung auch unter Berücksichtigung der Belange der Beteiligten) ist vom Rechtsmittelgericht uneingeschränkt überprüfbar, die Ermessensausübung jedoch nur auf Ermessensfehler (vgl. Sächs. LSG, Urteil vom 15. Dezember 2011 - L 3 AS 619/10 - juris Rdnr 17; Sächs. LSG, Urteil vom 4. Januar 2006 - L 6 U 150/05 - juris Rdnr 54, m. w. N.; LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 14. Juni 2006 - L 4 SB 24/06 - juris Rdnr. 26; LSG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 27. Januar 2009 - L 4 R 1519/08 - juris Rdnr. 22;… Keller, a. a. O., § 131 Rdnr. 20a;… Wolff-Dellen, a. a. O., § 131 Rdnr. 18).

    Denn bei einer Entscheidung des Sozialgerichts nach § 131 Abs. 5 SGG wird der Streitgegenstand auf den Anfechtungsteil des Antrages reduziert mit der Folge, dass auch nur die Entscheidung nach § 131 Abs. 5 SGG über diesen Anfechtungsteil beim Berufungsgericht anhängig wird (vgl. Sächs. LSG…, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O. Rdnr. 24; Sächs. LSG, Urteil vom 4. Januar 2006, a. a. O., Rdnr. 90; LSG Niedersachsen-Bremen…, Urteil vom 28. Juli 2011 - L 8 SO 10/09 - ZFSH/SGB 2011, 657 ff. = juris Rdnr. 34).

  • BSG, 30.09.2008 - B 4 AS 29/07 R

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Steuererstattung …

    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    Weiter hat das Bundessozialgericht ausgeführt, dass ein nach Antragstellung erzieltes Einkommen seine Beschaffenheit rechtlich über den Zuflussmonat und über den Bewilligungszeitraum hinaus nicht ändert (vgl. BSG…, Urteil vom 25. Januar 2012, a. a. O., Rdnr. 23; so bereits BSG, Urteil vom 30. September 2008 -B 4 AS 29/07 R = juris Rdnr. 20).
  • BSG, 25.04.2013 - B 8 SO 21/11 R

    Sozialhilfe - Grundsicherung bei Erwerbsminderung - Einkommenseinsatz - …

    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    Eine Zurückverweisung ist regelmäßig nur dann sachdienlich, wenn die begründete Möglichkeit besteht, dass die Behörde die noch erforderlichen, erheblichen Ermittlungen wegen ihrer personellen oder sachlichen Ausstattung besser durchführen kann als das Gericht, und wenn es unter übergeordneten Gesichtspunkten vernünftiger und sachgerechter ist, die Behörde tätig werden zu lassen (vgl. BSG…, Urteil vom 17. April 2007 - B 5 RJ 30/05 R - SozR 4-1500 § 131 Nr. 2 = juris Rdnr. 17; BSG, Urteil vom 25. April 2013 - B 8 SO 21/11 R - SozR 4-3500 § 43 Nr. 3 = juris Rdnr. 15; Sächs. LSG…, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O., juris Rdnr. 22).
  • BSG, 08.09.2010 - B 11 AL 4/09 R

    Aufhebung der Arbeitslosengeldbewilligung - Verfügbarkeit - Erreichbarkeit des …

    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    Hingegen muss die Behörde einem unsubstantiierten Bestreiten oder einer "aufs Geratewohl" gemachten oder "ins Blaue hinein" aufgestellten Tatsachenbehauptung nicht nachgehen (vgl. Sächs. LSG…, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O., juris Rdnr. 19 mit Verweis auf BSG…, Beschluss vom 19. November 2009 - B 13 R 303/09 B - juris Rdnr. 12, m. w. N. und BSG, Urteil vom 8. September 2010 - B 11 AL 4/09 R - juris Rdnr. 19, m. w. N.).
  • BSG, 17.04.2007 - B 5 RJ 30/05 R

    Anwendbarkeit des § 131 Abs 5 SGG auf die kombinierte Anfechtungs- und …

    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    Eine Zurückverweisung ist regelmäßig nur dann sachdienlich, wenn die begründete Möglichkeit besteht, dass die Behörde die noch erforderlichen, erheblichen Ermittlungen wegen ihrer personellen oder sachlichen Ausstattung besser durchführen kann als das Gericht, und wenn es unter übergeordneten Gesichtspunkten vernünftiger und sachgerechter ist, die Behörde tätig werden zu lassen (vgl. BSG, Urteil vom 17. April 2007 - B 5 RJ 30/05 R - SozR 4-1500 § 131 Nr. 2 = juris Rdnr. 17; BSG…, Urteil vom 25. April 2013 - B 8 SO 21/11 R - SozR 4-3500 § 43 Nr. 3 = juris Rdnr. 15; Sächs. LSG…, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O., juris Rdnr. 22).
  • BSG, 19.11.2009 - B 13 R 303/09 B
    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    Hingegen muss die Behörde einem unsubstantiierten Bestreiten oder einer "aufs Geratewohl" gemachten oder "ins Blaue hinein" aufgestellten Tatsachenbehauptung nicht nachgehen (vgl. Sächs. LSG…, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O., juris Rdnr. 19 mit Verweis auf BSG, Beschluss vom 19. November 2009 - B 13 R 303/09 B - juris Rdnr. 12, m. w. N. und BSG…, Urteil vom 8. September 2010 - B 11 AL 4/09 R - juris Rdnr. 19, m. w. N.).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.07.2011 - L 8 SO 10/09

    Einkommensgrenze des § 43 Abs. 2 S. 1 SGB XII von 100.000,00 EUR jährlich bezieht …

    Auszug aus LSG Sachsen, 26.01.2017 - L 3 AS 41/14
    Denn bei einer Entscheidung des Sozialgerichts nach § 131 Abs. 5 SGG wird der Streitgegenstand auf den Anfechtungsteil des Antrages reduziert mit der Folge, dass auch nur die Entscheidung nach § 131 Abs. 5 SGG über diesen Anfechtungsteil beim Berufungsgericht anhängig wird (vgl. Sächs. LSG…, Urteil vom 15. Dezember 2011, a. a. O. Rdnr. 24; Sächs. LSG…, Urteil vom 4. Januar 2006, a. a. O., Rdnr. 90; LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 28. Juli 2011 - L 8 SO 10/09 - ZFSH/SGB 2011, 657 ff. = juris Rdnr. 34).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 11.05.2005 - L 8 RJ 141/04

    Rentenversicherung

  • LSG Berlin-Brandenburg, 27.01.2009 - L 4 R 1519/08

    Sozialgerichtliches Verfahren - Zurückverweisung gem § 131 Abs 5 SGG an die …

  • LSG Rheinland-Pfalz, 14.06.2006 - L 4 SB 24/06

    Zu den Voraussetzungen einer Zurückweisung an die Verwaltung zur weiteren …

  • LSG Sachsen, 23.02.2009 - L 3 B 740/08

    Fehlen einer den Vorgaben des § 142 Abs. 2 S. 1 Sozialgerichtsgesetz (SGG) …

  • LSG Berlin-Brandenburg, 09.11.2011 - L 18 AS 1913/10

    Grundsicherung für Arbeitsuchende: Angemessenheit der Kosten der Unterkunft; …

  • LSG Rheinland-Pfalz, 04.01.2006 - L 6 SB 197/05
  • LSG Baden-Württemberg, 22.04.2020 - L 8 SB 367/20

    Sozialgerichtliches Verfahren - kein Gerichtsbescheid bei Abweichung von der …

    Aufgrund der fehlerhaften Beurteilung der Sachdienlichkeit hat das SG die Voraussetzungen der Eröffnung des Ermessens zu Unrecht angenommen (mit dieser Konsequenz auch Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 26. Januar 2017 - L 3 AS 41/14 -, Rn. 26, juris).
  • LSG Hessen, 29.01.2019 - L 3 U 63/18

    Erfolgt durch das Sozialgericht gem. § 131 Abs. 5 SGG eine Zurückverweisung an …

    Die Anwendung des § 131 Abs. 5 SGG führt daher auch in der Situation einer kombinierten Anfechtungs- und Leistungsklage zu einer Reduzierung des Streitgegenstands auf den Anfechtungsteil des Antrags (vgl. hierzu auch LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19. April 2012 - L 11 SB 45/11 - juris; LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 28. Juli 2011 - L 8 SO 10/09 - juris; Sächsisches LSG, Urteil vom 26. Januar 2017 - L 3 AS 41/14 - juris).
  • SG Mainz, 27.11.2018 - S 14 KR 315/18

    Krankenkasse - Eingliederungshilfe- und Jugendhilfeträger - Zuständigkeit - …

    Auch im Falle des § 131 Abs. 5 SGG ist eine Entscheidung durch Gerichtsbescheid möglich (LSG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 4. Januar 2006 - L 6 SB 197/05 - juris Rn. 28; Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 26. Januar 2017 - L 3 AS 41/14 - juris Rn. 22).
  • LSG Sachsen, 19.04.2018 - L 3 AL 71/16
    Deshalb waren Ermittlungen von Amts wegen nicht erforderlich, weil es sich auf Grund der bloßen Tatsachenbehauptung durch den Kläger um Ermittlungen "aufs Geratewohl" oder "ins Blaue hinein" handeln würde (vgl. hierzu: Sächs. LSG, Urteil vom 26. Januar 2017 - L 3 AS 41/14 - juris Rdnr. 30).
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