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Rechtsprechung
   LSG Rheinland-Pfalz, 04.05.2004 - L 3 U 72/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,70827
LSG Rheinland-Pfalz, 04.05.2004 - L 3 U 72/02 (https://dejure.org/2004,70827)
LSG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 04.05.2004 - L 3 U 72/02 (https://dejure.org/2004,70827)
LSG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 04. Mai 2004 - L 3 U 72/02 (https://dejure.org/2004,70827)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (2)

  • BSG, 03.09.1986 - 9a RV 8/84

    Versorgungsehe - Widerlegung der Rechtsvermutung - Heirat eines Pflegebedürftigen …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 04.05.2004 - L 3 U 72/02
    Es gilt der Grundsatz der objektiven Beweislast (BSG, Urteil vom 3.9.1986, 9 a RV 8/84 - zu § 38 Abs. 2 BVG -).
  • BSG, 28.03.1973 - 5 RKnU 11/71

    Zweck der Heirat - Eheschließung - Versorgung - Vermutung - Entkräftung - …

    Auszug aus LSG Rheinland-Pfalz, 04.05.2004 - L 3 U 72/02
    Besondere Umstände sind all jene Umstände des Einzelfalles, die nicht schon von der Vermutung selbst erfasst und geeignet sind, einen Schluss auf den Zweck der Heirat zuzulassen (BSGE 35, 272).
  • LSG Sachsen, 21.08.2006 - L 7 R 509/05

    Anspruch auf Witwenrente bei einer Ehedauer von weniger als einem Jahr; …

    Es kommt auf die Motive beider Ehegatten an, es sei denn, dass der hinterbliebene Ehegatte den Versicherten beispielsweise durch Ausnutzung einer Notlage oder Wil-lensschwäche zur Eheschließung veranlasst hat (so zu § 594 RVO: BSG, Urteil vom 28. März 1973 - 5 RknU 11/71 - BSGE 35, 272 [275 f.]; zu § 65 Abs. 6 SGB VII: LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 4. Mai 2004 - L 3 U 72/02 - JURIS-Dukument RdNr. 19; Gürtner, in: Kasseler Kommentar - Sozialversicherungsrecht [50. Erg.-Lfg., Mai 2006], § 46 RdNr. 46c;… Bayer, in: Plog/Wiedow/Lemhöfer/Bayer, Kommentar zum Bundesbeamtengesetz mit Beamtenversorgungsgesetz [266. Erg.-Lfg., August 2006]; § 19 BeamtVG RdNr. 11d).

    Dies ergibt sich aus § 202 SGG i.V.m. § 292 ZPO (siehe stellvertretend zu § 38 Abs. 2 BVG: BSG, Urteil vom 3. September 1986 - 9a RV 8/84 - BSGE 60, 204 [206]; zu § 65 Abs. 6 SGB VII: LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 4. Mai 2004 - L 3 U 72/02 - JURIS-Dukument RdNr. 19).

    Es gilt der Grundsatz der objektiven Beweislast (siehe stellvertretend zu § 38 Abs. 2 BVG: BSG, Urteil vom 3. September 1986 - 9a RV 8/84 - BSGE 60, 204 [208]; zu § 65 Abs. 6 SGB VII: LSG Schleswig-Holstein, Urteil vom 24. Januar 1997 - L 5 U 122/94 - JURIS-Dokument RdNr. 20; LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 4. Mai 2004 - L 3 U 72/02 - JURIS-Dukument RdNr. 19. Vgl. auch Gürtner, in: Kasseler Kommentar - Sozialversicherungsrecht [50. Erg.-Lfg., Mai 2006], § 46 RdNr. 46b;… Löns, in: Kreikebohm, SGB VI [2. Aufl., 2003], § 46 RdNr. 21;… Bayer, in: Plog/Wiedow/Lemhöfer/Bayer, Kommentar zum Bundesbeamtengesetz mit Beamtenversorgungsgesetz [266.

    Gegen die Annahme einer Versorgungsehe kann ferner sprechen, dass bereits vor dem Krankheitsfall eine feste Heiratsabsicht nachweisbar bestand (LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 4. Mai 2004 - L 3 U 72/02 - JURIS-Dukument RdNr. 19; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30. Januar 2001 - L 15 U 27/99 - JURIS-Dokument RdNr. 20-22: LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 24. März 1999 - L 2 U 2125/96 - JURIS-Dokument;… vgl. auch Bayer, in: Plog/Wiedow/Lemhöfer/Bayer, Kommentar zum Bundesbeamtengesetz mit Beamtenversorgungsgesetz [266. Erg.-Lfg., August 2006]; § 19 BeamtVG RdNr. 11f, m.w.N.).

    Das LSG Rheinland-Pfalz hat diesbezüglich eine Eheversprechen in Form eines Verlöbnisses nicht für sich allein als ausreichend erachtet (Urteil vom 4. Mai 2004 - L 3 U 72/02 - JURIS-Dukument RdNr. 23).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 22.05.2008 - L 21 R 39/05

    Versorgungsehe; Anforderungen an die Widerlegbarkeit der gesetzlichen Vermutung

    Weil hinsichtlich der Umstände für die Widerlegung der Versorgungsabsicht der Vollbeweis erforderlich ist, können nur solche besonderen Umstände von Bedeutung sein, die eindeutig darauf schließen lassen, dass die Ehe nicht zumindest überwiegend aus Gründen der Versorgung geschlossen wurde (LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 04. Mai 2004, L 3 U 72/02, zitiert nach juris).
  • SG Dresden, 12.11.2019 - S 33 R 754/18

    SGB VI

    Eine bereits vor dem Krankheitsfall nachweisbar bestehende feste Heiratsabsicht kann zwar gegen die Annahme einer Versorgungsehe sprechen (vgl. LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 04.05.2004, Az. L 3 U 72/02; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 30.01.2001, Az. L 15 U 27/99; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 24.03.1999, Az. L 2 U 2125/96) und ein konkreter Hochzeitstermin ist für den Nachweis einer festen Heiratsabsicht nicht notwendig (SG Hamburg, Urteil vom 20.10.2001, Az. S 36 U 158/00).
  • SG Reutlingen, 23.08.2007 - S 12 R 943/06

    Anspruch auf Witwenrente, Vermutung einer Versorgungsehe

    Die Vermutung ergibt sich daher aus den tatbestandlichen Voraussetzungen des § 46 Abs. 2 a SGB VI und bedarf keiner weiteren Untermauerung durch den zu beurteilenden Lebenssacheverhalt (vgl. zu § 65 Abs. 6 SGB VII: LSG Rheinland - Pfalz, Urteil vom 04.05.2004, Az.: L 3 U 72/02).
  • SG Aachen, 19.06.2019 - S 6 U 140/17
    Es gilt der Grundsatz der objektiven Beweislast (LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 04.05.2004 - L 3 U 72/02 = juris, Rdnr. 19; LSG Hamburg, Urteil vom 14.07.2009 - L 3 R 207/05 = juris).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 02.10.2008 - L 21 R 1493/06
    Weil hinsichtlich der Umstände für die Widerlegung der Versorgungsabsicht der Vollbeweis erforderlich ist, können nur solche besonderen Umstände von Bedeutung sein, die eindeutig darauf schließen lassen, dass die Ehe nicht zumindest überwiegend aus Gründen der Versorgung geschlossen wurde (LSG Rheinland Pfalz, Urteil vom 04. Mai 2004, L 3 U 72/02, zitiert nach juris).
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