Rechtsprechung
| LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- openjur.de
- Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt
§ 45 Abs 1 SGB 10, § 45 Abs 2 S 3 Nr 2 SGB 10, § 50 Abs 1 S 1 SGB 10, § 11 Abs 1 S 1 SGB 2, § 11 Abs 3 Nr 1 Buchst a SGB 2
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Unfallrente nach Wehrdienstbeschädigung bei der Volkspolizei der ehemaligen DDR - Überführung in die gesetzliche Unfallversicherung nach Wiedervereinigung - Rücknahme der Leistungsbewilligung für die ...
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende; Berücksichtigung einer Unfallrente nach Wehrdienstbeschädigung bei der Volkspolizei der ehemaligen DDR als Einkommen; Rücknahme der Leistungsbewilligung für die Vergangenheit wegen unvollständiger Angabe des Einkommens
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Eine in eine Unfallrente nach dem SGB VII umgewertete Unfallteilrente der Sozialversicherung der DDR stellt kein privilegiertes Einkommen im sozialrechtlichen Sinne dar; Berücksichtigung einer Unfallrente nach Wehrdienstbeschädigung bei der Volkspolizei der ehemaligen ...
Verfahrensgang
- SG Magdeburg, 15.02.2008 - S 22 AS 1619/06
- LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Papierfundstellen
- NZS 2011, 592 (Ls.)
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (12)
- BSG, 05.09.2007 - B 11b AS 15/06 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Verletztenrente …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Das Gericht schließe sich der Auffassung des Bundessozialgerichts ((BSG), Urteil vom 5. September 2007 (B 11b AS 15/06 R)) an.Rn. 43 Das BSG hat bereits mehrfach entschieden, dass die Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt privilegiertes Einkommen im Sinne von § 11 SGB II darstellt (Urteile vom 29. März 2007, B 7b AS 2/06 R, vom 5. September 2007, B 11b AS 15/06 R, vom 6. Dezember 2007, B 14/7b AS 62/06 R und 20/07 R).
Der Senat hält - in Übereinstimmung mit dem BSG - die Anrechnung der Verletztenrente nicht für verfassungswidrig und bezieht sich insoweit auf die Ausführungen in dem Urteil vom 5. September 2007 (a.a.O. (32 f)).
Somit ist eine - auch nur teilweise - Freistellung der Verletztenrente in Höhe des Betrags der Grundrente nach dem BVG nicht gesetzlich vorgesehen (BSG, Urteil vom 5. September 2007, a.a.O. (23 f.)).
- BSG, 06.12.2007 - B 14/7b AS 62/06 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Verletztenrente …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Sie hat auf das Urteil des BSG vom 6. Dezember 2007 (B 14/7b AS 62/06 R) verwiesen.Rn. 43 Das BSG hat bereits mehrfach entschieden, dass die Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt privilegiertes Einkommen im Sinne von § 11 SGB II darstellt (Urteile vom 29. März 2007, B 7b AS 2/06 R, vom 5. September 2007, B 11b AS 15/06 R, vom 6. Dezember 2007, B 14/7b AS 62/06 R und 20/07 R).
- BSG, 18.02.2010 - B 14 AS 76/08 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Maßgeblich ist daher, ob der Kläger bei einer Parallelwertung in der Laiensphäre in der Lage gewesen wäre zu erkennen, dass er den Bezug der Unfallversicherungsrente bei der Antragstellung anzugeben hatte (BSG, Urteil vom 18. Februar 2010, B 14 AS 76/08 R, (20)).Bei Vorliegen grober Fahrlässigkeit gemäß § 45 Abs. 2 Satz 3 SGB X spielt im Rahmen der Rücknahmeentscheidung der Verbrauch der Sozialleistungen keine Rolle (BSG, Urteil vom 18. Februar 2010, B 14 AS 76/08 R(21)).
- BSG, 30.09.2008 - B 4 AS 29/07 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Steuererstattung …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Die zugrunde liegenden, bestandskräftigen Bewilligungsbescheide sind nicht Gegenstand der Überprüfung (Anschluss an BSG vom 30.9.2008 - B 4 AS 29/07 R = BSGE 101, 291 = SozR 4-4200 § 11 Nr. 15).Sie bleiben es auch, soweit sie nicht durch den Aufhebungs- und Erstattungsbescheid vom 31. Mai 2006 in der Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 5. Dezember 2006 aufgehoben worden sind (BSG, Urteil vom 30. September 2008, B 4 AS 29/07 R (16)).
- BSG, 28.08.2007 - B 7/7a AL 10/06 R
Rücknahme der Arbeitslosenhilfebewilligung für die Vergangenheit - …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Eine grob fahrlässige unvollständige Angabe zu Einkünften im Antrag auf Gewährung von SGB 2-Leistungen liegt auch dann vor, wenn der Antragsteller aufgrund einer Informationsveranstaltung im Herbst 2004 davon ausging, die bezogene Unfallrente werde nicht auf seinen Leistungsanspruch angerechnet (Anschluss an BSG vom 28.8.2007 - B 7/7a AL 10/06 R).Selbst wenn er der Überzeugung gewesen sein sollte, die Unfallrente sei nicht anrechenbar, hätte er diese offenlegen müssen, um der Beklagten eine rechtliche Bewertung im Rahmen der Bedürftigkeitsprüfung zu ermöglichen (BSG, Urteil vom 28. August 2007, B 7/7a AL 10/06 R(13) zur Frage des Verschweigens von Vermögen).
- BSG, 29.03.2007 - B 7b AS 2/06 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Auslegung von Anträgen und …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Eine in eine Unfallrente nach dem SGB 7 umgewertete Unfallteilrente der Sozialversicherung der DDR für einen Dienstunfall während des gesetzlichen Wehrdienstes ist in vollem Umfang als Einkommen bei der Leistungsgewährung nach dem SGB 2 anrechenbar (Anschluss an BSG vom 29.3.2007 - B 7b AS 2/06 R = SozR 4-4200 § 7 Nr. 4 …und vom 17.3.2009 - B 14 AS 15/08 R = SozR 4-4200 § 11 Nr. 20).Rn. 43 Das BSG hat bereits mehrfach entschieden, dass die Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt privilegiertes Einkommen im Sinne von § 11 SGB II darstellt (Urteile vom 29. März 2007, B 7b AS 2/06 R, vom 5. September 2007, B 11b AS 15/06 R, vom 6. Dezember 2007, B 14/7b AS 62/06 R und 20/07 R).
- BSG, 17.03.2009 - B 14 AS 15/08 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Verletztenrente …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Eine in eine Unfallrente nach dem SGB 7 umgewertete Unfallteilrente der Sozialversicherung der DDR für einen Dienstunfall während des gesetzlichen Wehrdienstes ist in vollem Umfang als Einkommen bei der Leistungsgewährung nach dem SGB 2 anrechenbar (…Anschluss an BSG vom 29.3.2007 - B 7b AS 2/06 R = SozR 4-4200 § 7 Nr. 4 und vom 17.3.2009 - B 14 AS 15/08 R = SozR 4-4200 § 11 Nr. 20).Diese wurden nach der Versorgungsordnung entschädigt und nach der Wiedervereinigung gemäß dem Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz (AAÜG) in die gesetzliche Rentenversicherung überführt (vgl. BSG, Urteil vom 17. März 2009, B 14 AS 15/08 R (14 f.)).
- BVerfG, 21.11.2001 - 1 BvL 19/93
Dienstbeschädigtenrente
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Es war ihm insbesondere gestattet, Entschädigungen für Arbeitsunfälle und Betriebskrankheiten abweichend von den Dienstunfallentschädigungen von Versorgungsberechtigten zu regeln (BVerfG, Urteil vom 21. November 2001, BVerfGE 104, 126, 144 f.). - BSG, 22.03.2010 - B 4 AS 62/09 R
Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - Betriebs- und …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Rn. 37 a. Der Kläger war in dem hier streitigen Zeitraum dem Grunde nach anspruchsberechtigt nach dem SGB II. Auch bei einer Klage wegen der Abänderung einer Leistungsbewilligung sind grundsätzlich alle Anspruchsvoraussetzungen für die Leistungsberechtigung dem Grunde und der Höhe nach zu prüfen (BSG, Urteil vom 22. März 2010, B 4 AS 62/09 R (12) für eine teilweise Leistungsaufhebung). - BSG, 27.01.2009 - B 14 AS 6/08 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Hilfebedürftigkeit - Unterhaltsvermutung bei …
Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 25.11.2010 - L 5 AS 39/08
Ihm obliegt die objektive Beweislast für seine Behauptung, weil er das Vorliegen eines gesetzlichen Tatbestandsmerkmals für das Behaltendürfen der überzahlten Leistungen für sich in Anspruch nimmt (vgl. BSG, Urteil vom 27. Januar 2009, B 14 AS 6/08 R (19) zur Beweislastverteilung zwischen Leistungsbezieher und Leistungserbringer). - BSG, 18.02.2010 - B 4 AS 28/09 R
Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - keine Übernahme der Maklercourtage …
- BSG, 17.06.2008 - B 8 AY 8/07 R
Asylbewerberleistung - Analogleistung gem § 2 AsylbLG - Klage auf höhere Leistung …
- LSG Sachsen-Anhalt, 01.03.2012 - L 5 AS 339/09
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Überprüfungsantrag - Aufhebung der …
Denn die Aufhebung des ursprünglichen Verwaltungsakts reicht nur soweit, wie eine wesentliche Änderung vorliegt (vgl. Urteil des Senats vom 25. November 2010, Az.: L 5 AS 39/08 ; so auch: BSG, Urteil vom 30. September 2008, Az.: B 4 AS 29/07 R, juris RN 16; BSG, Urteil vom 13. Juli 2010, Az.: B 8 SO 11/09 R, juris RN 16; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 17. November 2010, Az.: L 11 AS 926/10 B). - LSG Sachsen-Anhalt, 09.05.2012 - L 5 AS 67/08
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Rücknahme eines rechtswidrigen …
Der Bescheid bleibt bestandskräftig, soweit er nicht durch den Aufhebungs- und Erstattungsbescheid vom 15. Mai 2006 in der Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 21. September 2006 aufgehoben worden ist (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteil vom 25. November 2010, L 5 AS 39/08 , Juris; zum Prüfungsumfang im Rahmen des § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 SGB X: Urteil des Senats vom 1. März 2012, L 5 AS 234/09 m.w.N., Juris). - LSG Sachsen-Anhalt, 09.05.2012 - L 5 AS 234/09
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Ausbildungsgeld …
Die Bescheide bleiben auch bestandskräftig, soweit sie nicht durch den Aufhebungs- und Erstattungsbescheid vom 11. Juli 2006 in der Gestalt des Widerspruchsbescheid vom 8. November 2007 in der Gestalt des Teilanerkenntnisses vom 13. April 2012 aufgehoben worden sind (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteil vom 25. November 2010, L 5 AS 39/08 ; zum Prüfungsumfang im Rahmen des § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 SGB X: Urteil des Senats vom 1. März 2012, L 5 AS 339/09 , juris; BSG, Urteil vom 30. September 2008, B 4 AS 29/07 R (16); Urteil vom 13. Oktober 2010, B 8 SO 11/09 R (16); LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 17. November 2010, L 11 AS 926/10 B; vgl. zu § 48 SGB X: KassKomm-Steinwedel, § 48 SGB X RN 27;… Castendieck in Lüdtke, Sozialgerichtsgesetz, 3. Auflage, § 54 RN 25; Schnapp in GK-SGB X 1, § 48 RN 62; Berchthold in Berchthold/Richter, Prozesse in Sozialsachen, RN 365).
- LSG Sachsen-Anhalt, 25.07.2012 - L 5 AS 55/10
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Vermögensberücksichtigung - minderjähriges …
Die Bestandskraft führt dazu, dass der Leistungsanspruch und der dem Bewilligungsbescheid zugrunde liegende Sachverhalt nicht zu überprüfen sind (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteil vom 25. November 2010, Az.: L 5 AS 39/08 , juris; Urteil vom 9. Mai 2012, Az.: L 5 AS 67/08 , juris; zum Prüfungsumfang bei § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 SGB X: Urteil des Senats vom 1. März 2012, Az.: L 5 AS 339/09 m.w.N., juris). - LSG Berlin-Brandenburg, 24.10.2013 - L 25 AS 1475/10
Aufhebung der Bewilligung von Grundsicherungsleistungen bei falschen Angaben zu …
Ob der Beklagte vorliegend bei objektiv falschen Erklärungen der Klägerin im schriftlichen Antragsformular aber tatsächlich die Beweislast dafür trägt, dass einerseits die Klägerin - mündlich - ihr Depot angegeben hat und es andererseits eine - ebenfalls mündliche - Erklärung einer mit der Hilfe beim Ausfüllen von SGB II-Anträgen betrauten Mitarbeiterin zum Depot der Klägerin nicht gegeben hat, erscheint dem Senat aber zweifelhaft (für eine Beweislast des Leistungsbeziehers in einem ähnlich gelagerten Fall Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil vom 25. November 2010 - L 5 AS 39/08 - juris; vgl. auch Landessozialgericht Sachsen, Urteil vom 21. April 2008 - L 3 AL 34/05 - juris; Beweislast des Leistungsbeziehers hinsichtlich der von ihm trotz seiner unvollständigen Angaben im Antragsformular behaupteten Erfüllung der Mitteilungspflicht durch mündliche oder konkludente Erklärungen). - LSG Sachsen-Anhalt, 20.11.2014 - L 4 AS 198/12
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Rechtmäßigkeit: Aufhebungs- und …
Auch eine unvollständige Angabe führt zu einem Verschweigen, wenn sie den fälschlichen Eindruck erweckt, alle entscheidungserheblichen Angaben zum Sachverhalt vollständig gemacht zu haben ( LSG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 25. November 2010, L 5 AS 39/08 , juris). - LSG Sachsen-Anhalt, 09.05.2012 - L 5 AS 128/08
Grundsicherung für Arbeitsuchende: Aufhebung einer Leistungsbewilligung wegen …
Rn. 21 Auf die Frage, ob im Rahmen der vorliegenden Anfechtungsklage auch die Rechtmäßigkeit der ursprünglichen Bewilligungsentscheidung zu prüfen ist, kommt es nicht an (wegen der Bestandskraft dieser Entscheidung ablehnend der erkennende Senat: Urteil vom 1. März 2012 - L 5 AS 339/09 - sowie Urteil vom 25. November 2010 - L 5 AS 39/08 - juris). - SG Dresden, 16.01.2012 - S 36 AS 7571/10
Aufhebung und Erstattung gewährter Leistungen nach dem SGB II wegen eines …
Dabei kann dahinstehen, ob dies schon deshalb ausscheidet, weil der Bewilligungsbescheid vom 02.05.2007 bestandskräftig geworden ist und es auch bleibt, soweit er nicht durch die hier angegriffenen Bescheide zu Recht von dem Beklagten aufgehoben worden ist (BSG v. 30.09.2008 - B 4 AS 29/07 R, Rz 16; LSG Nordrhein-Westfalen v. 28.04.2010 - L 12 AS 34/09, Rz 62; LSG Niedersachsen-Bremen v. 17.11.2010 - L 11 AS 926/10 B, Rz 11; LSG Sachsen-Anhalt v. 25.11.2010 - L 5 AS 39/08, zit. n. juris).
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