Rechtsprechung
| BVerwG, 06.09.1962 - VIII C 78.60 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1963, 1027 (Ls.)
- NJW 1963, 553
- MDR 1963, 246
- DÖV 1963, 384
Wird zitiert von ... (36) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.09.1962 - VIII C 78.60
Sie kann von Bedeutung sein für die auf dem Nachlaß ruhenden Lasten und Verbindlichkeiten, sie ist beachtlich hinsichtlich etwaiger dem Nachlaß gemäß §§ 88 90, 91 BVFG zuzurechnenden Ansprüche (vgl. BVerwGE 5, 254).Die Klägerin hat ein berechtigtes Interesse an der Feststellung, daß ihrem Ehemann die Anerkennung als Sowjetzonenflüchtling zu Unrecht versagt wurde, Wie das Bundesverwaltungsgericht bereits früher entschieden hat (vgl. BVerwGE 5, 254), ist das Rechtsschutzinteresse der Erben eines Vertriebenen oder Sowjetzonenflüchtlings an einer sachlichen Entscheidung über die Klage des Erblassers auf Erteilung des Vertriebenen- oder Flüchtlingsausweises grundsätzlich anzuerkennen.
- BVerwG, 03.10.1958 - VII C 235.57
Auszug aus BVerwG, 06.09.1962 - VIII C 78.60
Dabei wird ausgeführt: Da es sich hierbei um eine im Innern des Menschen von Natur aus ursprünglich vorhandene, auf sittlicher, ethischer oder religiöser Grundlage beruhende Überzeugung von Recht und Unrecht und die sich daraus ergebende Verpflichtung des Betroffenen zu einem bestimmten Tun oder Unterlassen handelt (vgl. BVerwGE 7, 242), kann die Frage, ob ein bestimmtes Verhalten das Gewissen des Betroffenen belastet haben würde und ob es sich dabei insbesondere auch, wie dies in § 3 Abs. 1 Satz 3 BVFG gefordert wird, um eine schwere Gewissensbelastung gehandelt hat, nur beantwortet werden auf Grund einer Würdigung sowohl des Gewichts und der Art des zugemuteten Verhaltens als auch der Gesamtpersönlichkeit des Betroffenen, gemessen an seinem Verhalten in ähnlichen Lebenslagen. - BVerwG, 31.08.1960 - VIII C 361.59
Auszug aus BVerwG, 06.09.1962 - VIII C 78.60
Deshalb ist dieser Anspruch auch nicht auf die Klägerin übergegangen (vgl. das Urteil vom 31. August 1960 - BVerwG VIII C 361.59 -, JR 1961 S. 196 - NJW 1961 S. 331 = DÖV 1961 S. 194 - ZLA 1961 S. 133). - BVerwG, 12.12.1957 - II C 28.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.09.1962 - VIII C 78.60
Bei gleichbleibendem Klagegrund bedeutet der Übergang vom Verpflichtungsanspruch zum Feststellungsanspruch nur eine Beschränkung, nicht jedoch eine Änderung des ursprünglichen Klagebegehrens (BVerwGE 6, 59 [BVerwG 12.12.1957 - II C 28/57] [60]).
- OVG Bremen, 13.12.2022 - 1 LC 64/22
Anspruch auf Einschreiten der Straßenverkehrsbehörde gegen aufgesetztes …
Die mit dem Anfechtungsantrag verfolgte Aufhebung kann in diesem Fall zwar deklaratorisch in den Tenor der stattgebenden Entscheidung aufgenommen werden, einer solchen Tenorierung bedarf es aber nicht (siehe BVerwG, Urt. v. 06.09.1962 - VIII C 78.60, NJW 1963, 553, 554). - VG Bremen, 11.11.2021 - 5 K 1968/19
Administratives Einschreiten gegen Gehwegparken; Amt für Straßen und Verkehr; …
Denn im Falle des Erlasses des Verpflichtungsurteils wird der Ablehnungsbescheid gegenstandslos und ein Ausspruch zur Aufhebung dieses Bescheides hat lediglich deklaratorische Bedeutung (BVerwG, Urt. v. 06.09.1962 - BVerwG VIII C 78.60 -, NJW 1963, 553 [554];… Sodan, in: HK-VwGO, 5. Aufl. 2018, VwGO § 42 Rn. 31, 32). - VGH Baden-Württemberg, 19.06.2012 - 8 S 2245/10
Festsetzungsfeststellungsklage - unvollständiger Bauantrag - Entscheidungsfrist
Ein solcher Feststellungsantrag ist in entsprechender Anwendung des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO auch bei Erledigung eines Verpflichtungsbegehrens statthaft (BVerwG, Urteil vom 06.09.1962 - VIII C 78.60 - NJW 1963, 553, seither st. Rspr.), und zwar auch dann, wenn - wie hier - das Verpflichtungsbegehren als Untätigkeitsklage erhoben worden ist (BVerwG, Urteil vom 27.03.1998 - 4 C 14.96 - BVerwGE 106, 295).
- BVerwG, 29.04.1992 - 4 C 29.90
Verwaltungsprozeßrecht: Fortsetzungsfeststellunginteresse bei offensichtlicher …
Daß auch bei Erledigung eines Verpflichtungsbegehrens - hier auf Neubescheidung des Antrages auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung - in entsprechender Anwendung des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO eine Fortsetzungsfeststellungsklage grundsätzlich zulässig ist, entspricht gefestigter Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 6. September 1962 - BVerwG 8 C 78.60 - Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 11; Urteil vom 23. November 1967 - BVerwG 1 C 30.65 - Buchholz 418.42 § 39 BSeuchG Nr. 1; BVerwGE 51, 264 [265]], 52, 313 [316]; Urteil vom 28. August 1987 - BVerwG 4 C 31.86 - Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 173). - BVerwG, 02.07.1963 - II C 157.60
Gesetzlicher Ermessensrahmen bei der Entscheidung über einen Antrag auf …
Der Senat ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des VIII. Senats des Bundesverwaltungsgerichts(Urteil vom 6. September 1962 - BVerwG VIII C 78.60 -, NJW 1963 S. 553) der Meinung, daß § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO sich nicht auf Anfechtungsklagen beschränkt, sondern auch - entsprechend - anwendbar ist, wenn sich - wie im vorliegenden Falle - während des Rechtsstreits der mit der Klage verfolgte Verpflichtungsanspruch erledigt hat (ebenso Ule, Verwaltungsgerichtsbarkeit, 1962, Erl. II zu § 113 VwGO, S. 386;… Eyermann-Fröhler, VwGO, 3. Aufl., Rdn. 66 zu § 113, Schunck-de Clerck, VwGO, Erl. 3 c zu § 113). - BVerwG, 28.08.1987 - 4 C 31.86
Amtshaftungsprozess - Entschädigungsprozess - Aussichtslosigkeit - Kompensation …
Daß auch bei Erledigung einer Verpflichtungsklage - hier auf Erteilung eines Bauvorbescheids - in entsprechender Anwendung des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO eine Fortsetzungsfeststellungsklage zulässig ist, entspricht gefestigter Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 6. September 1962 - BVerwG 8 C 78.60 - Buchholz 310 § 113 Nr. 11; Urteil vom 23. November 1967 - BVerwG 1 C 30.65 - Buchholz 418.42 § 39 Nr. 1 = DVBl. 1968, 746 = DÖV 1968, 209; BVerwGE 51, 264 ; 52, 313 ). - BVerwG, 23.11.1967 - I C 30.65
Anordnung der Vernichtung von importiertem argentinischen Hasenfleisch wegen des …
Verneine man die Zulässigkeit einer Feststellungsklage, so bestünde eine erhebliche Rechtsschutzlücke, die im Wege der verfassungskonformen Auslegung und der richterlichen Rechtsfortbildung geschlossen werden müsse, wie dies das Bundesverwaltungsgericht bereits in seiner Entscheidung vom 6. September 1962 - BVerwG VIII C 78.60 - getan habe.(Ebenso Koehler, Kommentar zur VwGO, Anm. D II 5 zu § 113 VwGO; Czermak, NJW 1963, 1027).
Der II. und der VIII. Senat haben inzwischen die Vorschrift des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO nicht nur zur Anwendung gebracht, wenn sich eine Anfechtungsklage gegen einen ablehnenden Verwaltungsakt erledigt hatte, sondern auch in den Fällen, in denen eine auf Erlaß eines begünstigenden Verwaltungsaktes gerichtete Verpflichtungsklage ihre Erledigung gefunden hatte (Urteil des II. Senats vom 2. Juli 1963 - BVerwG II C 157.60 - [JR 1963, 716 = DVBl. 1964, 278] und Urteil des VIII. Senats vom 6. September 1962 - BVerwG VIII C 78.60 - [DÖV 1963, 384 = MDR 1963, 246 = NJW 1963, 553]).
- BVerwG, 23.06.1967 - VII C 36.63
Rechtsmittel
Es ist herrschende Meinung, daß die vorgenannte Bestimmung entsprechend anzuwenden ist, wenn sich eine Verpflichtungsklage durch Erlaß des Verwaltungsakts oder anderweitig erledigt (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. September 1962 - BVerwG VIII C 78.60 -, NJW 1963, 553, und vom 2. Juli 1963 - BVerwG II C 157.60 -, DVBl. 1964, 278;… Ule, Komm. zur Verwaltungsgerichtsordnung, 2. Aufl., § 113 Anm. II; Schunck-De Clerck, Komm. zur Verwaltungsgerichtsordnung, § 113 Anm. 3 c, 388; Müller, DÖV 1965, 38 f. [41/42]; Schlochauer, ArchöR Bd. 79, 185 f. [202]).Der abweichenden Ansicht von Czermak (NJW 1961, 2228 und NJW 1963, 1027) kann nicht gefolgt werden.
- BVerwG, 30.10.1969 - VIII C 149.67
Ablehnung eines Antrages auf Zurückstellung vom Wehrdienst - Durchsetzung des als …
Unter solchen Umständen kann der Kläger die Klagabweisung nur vermeiden, wenn er den Rechtsstreit gemäß § 161 Abs. 2 VwGO in der Hauptsache für erledigt erklärt und damit auf den Kostenpunkt beschränkt, oder wenn er bei Vorliegen eines berechtigten Interesses gemäß § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO zur Fortsetzungsfeststellungsklage übergeht, die nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nicht nur im Anschluß an die Anfechtungsklage, sondern ebenso auch im Anschluß an die Verpflichtungsklage zulässig ist (Urteil vom 6. September 1962 - BVerwG VIII C 78.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 113 VwGO Nr. 11 = MDR 1963, 246 = NJW 1963, 553 = DÖV 1963, 384]; Urteil vom 23. Juni 1967 - BVerwG VII C 36.63 - [Buchholz BVerwG 310, § 113 VwGO Nr. 37 = MDR 1968, 347]). - BFH, 23.03.1976 - VII R 106/73
Übergang zum Feststellungsbegehren - Zulässigkeit im Revisionsverfahren - Kläger …
§ 100 Abs. 1 Satz 4 FGO ist jedoch auf Verpflichtungsklagen entsprechend anwendbar; der erkennende Senat folgt insoweit der ausführlich begründeten Entscheidung des BVerwG zu dem gleichlautenden § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO (Urteil vom 6. September 1962 VIII C 78/60, NJW 1963, 553). - BVerwG, 20.06.1974 - IV B 25.74
Feststellungsinteresse in der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO)
- VG Gelsenkirchen, 27.04.2020 - 5 K 2338/19
Spielhalle; Einheit; Bauplanungsrecht; Erledigung eines Anspruchs; …
- BVerwG, 25.03.1968 - VI C 49.64
Antrag auf Übertragung des Resturlaubs - Fernbleiben vom Dienst wegen Erkrankung …
- BVerwG, 09.09.1971 - II C 7.70
Klage eines Beamten auf Zuerkennung der Beförderungseignung - Erledigung der …
- BVerwG, 29.05.1964 - VII C 8.63
Rechtsgrundlage für die Erteilung von Bezugsgenehmigungen im Interzonenhandel - …
- VGH Hessen, 23.11.1993 - 11 UE 3130/90
Behördlicher Zuständigkeitswechsel während der Rechtshängigkeit einer Streitsache …
- BVerwG, 21.03.1977 - II CB 22.74
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Gewährung von …
- BFH, 12.01.1988 - VII R 55/84
Möglichkeit der Aufrechnung gegen Lohnsteuererstattungsansprüche mit …
- BVerwG, 23.07.1975 - 8 B 14.75
Anordnung eines persönlichen Erscheinens des Klägers in der mündlichen …
- BVerwG, 14.12.1966 - VI C 86.63
Rechtsmittel
- BVerwG, 10.05.1965 - I B 6.65
Feststellung eines vergangenen Rechtsverhältnisses - Entsprechende Anwendung des …
- VGH Baden-Württemberg, 06.06.1989 - 8 S 480/89
Rechtswidrigkeit eines Ablehnungsbescheides zum Bau eines McDrive Restaurants
- OLG Celle, 21.02.1986 - 3 Ws 71/86
- BVerwG, 23.11.1967 - I C 48.66
Sicherstellung von in Kühlhäusern gelagerten argentinischen Hasen und Hasenteilen …
- BVerwG, 09.07.1964 - VIII C 36.62
Anspruch auf Erteilung des Flüchtlingsausweises C für Sowjetzonenflüchtlinge - …
- BVerwG, 31.10.1963 - VIII C 44.62
Antrag auf Erteilung des Ausweises C für Sowjetzonenflüchtlinge - Vorliegen einer …
- OVG Berlin, 27.04.1971 - IV H 70.69
- BVerwG, 02.02.1967 - VIII B 106.64
Rechtsmittel
- BVerwG, 02.02.1967 - VIII B 107.64
Rechtsmittel
- BVerwG, 19.12.1963 - VIII C 97.61
Rechtsmittel
- BVerwG, 06.12.1963 - VII C 30.62
Rechtsmittel
- BVerwG, 29.06.1967 - VIII C 47.64
Rechtsmittel
- BVerwG, 14.01.1970 - I WB 138.69
Anspruch eines Soldaten auf Einleitung der Ausbildung zum Stabsfeldwebel nach …
- BVerwG, 27.05.1966 - VII C 195.63
Änderung der Erlöschensgründe für ein Familiengrab - Erwerb eines Nutzungsrechts …
- BVerwG, 31.10.1963 - VIII C 40.62
Anwendbarkeit des Vertreibungstatbestands auf Fälle der Nichtrückkehr eines …
- VG Berlin, 25.03.1974 - I A 146.73
Streit um die Ablehnung einer Ausnahmegenehmigung vom "Wochenendfahrverbot" für …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 12.10.1962 - VII C 13.62 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
WpflG § 11 Abs. 2
Verfahrensgang
- VG Schleswig, 24.11.1961 - 11 A - 117/61
- BVerwG, 12.10.1962 - VII C 13.62
Papierfundstellen
- BVerwGE 15, 70
- NJW 1963, 313
- MDR 1963, 246
- FamRZ 1963, 90
- DÖV 1963, 110
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 01.04.1960 - VII C 203.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 12.10.1962 - VII C 13.62
Die Schutzvorschrift des § 11 Abs. 2 WehrPflG ist getragen von der Erwägung, daß eine Familie, die durch Kriegsereignisse oder Verfolgungsmaßnahmen schon schwere Opfer gebracht hat, davon nunmehr verschont bleiben soll (vgl. das Urteil des Senats in BVerwGE 10, 247); für die durch die Novelle vom 28. November 1960 hinzugefügte, hier in Frage stehende zweite Alternative des Gesetzes ist, wie sich auch aus dem Ersten Schriflichen Bericht des Bundestagsausschusses für Verteidigung (BT-Drucks. 3. Wahlp. Nr. 1893 zu Nr. 6) ergibt, der Gedanke an die Erhaltung der Familie und die Schutzwürdigkeit der Kriegerwitwen hinzugetreten.
- BVerwG, 25.10.1963 - VII C 82.62 Das liegt nicht im Sinne des Gesetzes; als Ausnahmeregel besteht es aus festen, einer erweiternden Auslegung nicht zugänglichen Tatbeständen (vgl. BVerwGE 14, 336 [338]) und läßt zur Unsicherheit führende Erwägungen nicht zu (BVerwGE 15, 70 [BVerwG 12.10.1962 - VII C 13/62] [71]).
- BVerwG, 24.04.1969 - VIII C 42.68
Wehrdienstbefreiung der "letzten Söhne" - Abgrenzung zwischen Bruder und …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 10, 247; 15, 70 [BVerwG 12.10.1962 - VII C 13/62][71]; vgl. BVerwGE 28, 240) beruht der erste Befreiungstatbestand von § 11 Abs. 2 WpflG auf "der Erwägung, daß eine Familie, die durch Kriegsereignisse oder Verfolgungsmaßnahmen schon schwere Opfer gebracht hat, davon nunmehr verschont bleiben soll". - BVerwG, 13.01.1982 - 8 C 62.80
Befreiung vom Wehrdienst - Sowjetische Besatzungszone - Tod des Vaters - …
Das Bundesverwaltungsgericht hat in einer Reihe von Entscheidungen betont, daß für eine Gleichstellung anderer Sachverhalte mit den in der Vorschrift geregelten Tatbeständen kein Raum sei (Urteile vom 12. Oktober 1962 - BVerwG VII C 13.62 - BVerwGE 15, 70 [BVerwG 12.10.1962 - VII C 13/62], vom 29. Februar 1968 - BVerwG VIII C 49.67 - BVerwGE 29, 144 = Buchholz 448.0 § 11 WPflG Nr. 18 S. 13, vom 24. April 1969 - BVerwG VIII C 42.68 - BVerwGE 32, 44 [50] = Buchholz 448.0 § 11 WPflG Nr. 20 S. 25 [29] und vom 28. Januar 1971 - BVerwG VIII C 103.70 - Buchholz 448.0 § 11 WPflG Nr. 27 S. 57 [58]).
- BVerwG, 19.11.1976 - V CB 88.74
Anspruch auf Abfindung mit einem bestimmten Grundstück für die Teilnehmer an …
In den von den Klägern angeführten Entscheidungen (Urteil vom 13. November 1958 - BVerwG I C 132.57 - [NJW 1959, 643]; BVerwGE 8, 65; 15, 72) [BVerwG 12.10.1962 - VII C 13/62]ist lediglich klargestellt, daß § 37 Abs. 2 erster Halbsatz FlurbG keine selbständige Ermächtigung enthält, sondern nur solche Regelungen ermöglichen will, die sich im Rahmen des den Flurbereinigungsbehörden in § 1 FlurbG gegebenen Auftrags halten. - BVerwG, 25.10.1963 - VII C 82.63
Berücksichtigung eines aus der zweiten Ehe des Vaters stammenden Halbbruders i. …
Das liegt nicht im Sinne des Gesetzes; als Ausnahmeregel besteht es aus festen, einer erweiternden Auslegung nicht zugänglichen Tatbeständen (vgl. BVerwGE 14, 336 [338]) und läßt zur Unsicherheit führende Erwägungen nicht zu (BVerwGE 15, 70 [BVerwG 12.10.1962 - BVerwG VII C 13.62] [71J). - BVerwG, 08.05.1973 - VIII CB 9.72
Voraussetzungen für die Einstellungs eines Verfahrens
Entgegen der Ansicht des Klägers weicht das angefochtene Urteil schließlich auch nicht von dem Urteil BVerwGE 15, 70 [BVerwG 12.10.1962 - VII C 13/62] (NJW 1963, 313) ab. - BVerwG, 28.10.1966 - VII C 11.66
Außerehelicher Vater als Elternteil - Möglichkeit der postmortalen Eheschließung …
Zuletzt hat es im Urteil vom 17. Dezember 1965 - BVerwG VII C 55.64 - ausgeführt, daß es nicht zulässig sei, die aus festen Tatbeständen bestehende Vorschrift zu erweitern, um besondere Härtefälle, auszugleichen (BVerwGE 15, 70 [BVerwG 12.10.1962 - VII C 13/62] und 17, 67).
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