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Weitere Entscheidung unten: BGH, 18.12.1962

Rechtsprechung
   BGH, 07.12.1962 - VI ZR 62/62   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1962,583
BGH, 07.12.1962 - VI ZR 62/62 (https://dejure.org/1962,583)
BGH, Entscheidung vom 07.12.1962 - VI ZR 62/62 (https://dejure.org/1962,583)
BGH, Entscheidung vom 07. Dezember 1962 - VI ZR 62/62 (https://dejure.org/1962,583)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1963, 492 (Ls.)
  • MDR 1963, 297
  • VersR 1963, 145
  • BB 1963, 169
 
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Wird zitiert von ... (21)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 07.01.1986 - VI ZR 203/84

    Hemmung der Verjährung bei Vereinbaren einer Verhandlungspause

    Zwar kann ein Abbruch der Verhandlungen im Sinne der genannten Vorschrift unter besonderen Umständen auch in einem Einschlafenlassen der Verhandlungen durch den Berechtigten gesehen werden, insbesondere wenn er den Zeitpunkt versäumt, zu dem eine Antwort auf die letzte Antrage des Ersatzpflichtigen spätestens zu erwarten gewesen wäre, falls die Regulierungsverhandlungen mit verjährungshemmender Wirkung hätten fortgesetzt werden sollen (s. Senatsurteilevom 7. Dezember 1962 - VI ZR 62/62 - VersR 1963, 145, 146 [BGH 07.12.1962 - VI ZR 62/62];vom 13. Oktober 1964 - VI ZR 142/63 - VersR 1965, 155, 157 [BGH 13.10.1964 - VI ZR 142/63] undvom 7. März 1967 - VI ZR 135/65 - VersR 1967, 502, 503 m.w.Nachw. - zur krit. Anm. s.Senatsurteil vom 14. Dezember 1976 - VI ZR 1/76 - VersR 1977, 335, 336 = NJW 1977, 674).
  • BGH, 28.03.1985 - III ZR 20/84

    Beginn der Verjährung eines Schadensersatzanspruchs wegen Verstoßes gegen die …

    Die Hemmung nach Abs. 2 endet dann, wenn die Fortsetzung weiterer Verhandlungen verweigert wird; schlafen die Verhandlungen ein oder werden sie verschleppt, so ist die Fortsetzung der Verhandlungen von dem Zeitpunkt an als von dem Ersatzberechtigten verweigert anzusehen, zu dem bei der gegebenen Sachlage nach den Grundsätzen von Treu und Glauben eine Antwort des Ersatzberechtigten auf die letzte Äußerung des Ersatzverpflichteten spätestens zu erwarten gewesen wäre (BGH, Urteil vom 7. Dezember 1962 - VI ZR 62/62 - VersR 1963, 145 = NJW 1963, 492; BGH, Urteil vom 7. März 1967 - VI ZR 135/65 - VersR 1967, 502; OLG München VersR 1975, 510).

    Zwar unterliegt es grundsätzlich tatrichterlichem und im Revisionsrechtszug daher nur beschränkt nachprüfbarem Ermessen, die Zeitspanne zu bestimmen, innerhalb derer auf die Erklärung eines der Verhandlungsführer eine Antwort des anderen vernünftigerweise zu erwarten war, damit nicht von einer Beendigung der Verhandlungen auszugehen ist (BGH VersR 1963, 145, 146 [BGH 07.12.1962 - VI ZR 62/62]; BGH, Urteil vom 13. Oktober 1964 - VI ZR 142/63 = VersR 1965, 155, 157 [BGH 13.10.1964 - VI ZR 142/63]; 1967, 502, 504).

    Die von der Rechtsprechung über die Beendigung der Hemmung entwickelten Grundsätze (BGH VersR 1965, 155; VersR 1963, 145; VersR 1967, 502; VersR 1969, 857 und VersR 1970, 327) betreffen andere Fallgestaltungen (Verhandlungen trotz Wegfalls des Grundes für eine einstweilige Zurückstellung der Schadensregulierung nicht fortgesetzt; Ablauf einer Überlegungsfrist nach Wegfall der Erwartung, der Verpflichtete werde die Einrede der Verjährung nicht erheben oder der Berechtigte hat eine vom Versicherer gesetzte Frist verstreichen lassen).

  • OLG Oldenburg, 22.03.2017 - 3 U 74/16

    Voraussetzungen der Verjährung von Ansprüchen des Geschädigten gegen die …

    Rn. 94 Dass die Hemmung der Verjährung zu einem Zeitpunkt enden kann, zu dem eine Antwort des Ersatzberechtigten auf die letzte Äußerung des Ersatzverpflichteten spätestens zu erwarten gewesen wäre, beruht auf der Rechtsprechung des BGH (VI ZR 62/62, 142/63 und 135/65) zu § 14 Abs. 2 StVG in der seinerzeitigen Fassung.
  • KG, 05.06.2008 - 8 U 213/07

    Anspruchsverjährung: Wirkung des Verjährungsverzichts; Hemmung der Verjährung bei …

    In diesem Falle enden die Verhandlungen in dem Zeitpunkt, in dem nach Treu und Glauben eine Äußerung der anderen Seite spätestens zu erwarten gewesen wäre (BGH NJW-RR 1990, 664; BGH NJW 1963, 492).
  • BGH, 14.12.1976 - VI ZR 1/76

    Verjährungshemmung - Beendigung der Verjährungshemmung - Treu und Glauben

    Zu § 14 Abs. 2 StVG hat allerdings der Senat ausgesprochen, daß die Hemmung bereits in dem Zeitpunkt endet zu dem eine Antwort des Ersatzberechtigten auf die letzte Äußerung des Ersatzverpflichteten spätestens zu erwarten gewesen wäre (vgl. Senatsurteile vom 7. Dezember 1962 - VI ZR 62/62 - LM StVG § 14 Nr. 3 VersR 1963, 145; vom 13. Oktober 1964 - VI ZR 142/63 « VersR 1965, 155 und vom 7. März 1967 - VI ZR 135/65 « VersR 1967, 502, 503, letzteres m.w.Nachw.).
  • BGH, 14.02.1978 - VI ZR 78/77

    Abstandnahme von einem Verzicht auf die Einrede der Verjährung

    Hier stand, wie das anläßlich eines ähnlich gelagerten Falles imSenatsurteil vom 7. Dezember 1962 (VI ZR 62/62= VRS 24 Nr. 38) bereits hervorgehoben wurde, der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung daher nur noch für eine angemessene, jedoch in aller Regel kurze Übergangsfrist zur Verfügung.
  • BGH, 20.01.1976 - VI ZR 15/74

    Elternteil - Minderjähriges Kind - Unerlaubte Handlung - Elterliche Sorge

    Diese Frist kann aber in aller Regel nur kurz sein und hat nur den Zweck, zu vermeiden, daß der Gläubiger durch eine überraschende Wendung der Dinge seine Ansprüche verliert (Senatsurteil vom 14. Oktober 1958 - VI ZR 183/57 - VersR 1958, 862 mit w.Nachw.; vom 7. Dezember 1962 - VI ZR 62/62 - VersR 1963, 145; vom 1. Dezember 1964 - VI ZR 193/63 - VersR 1965, 142;… vgl. auch Senatsurteil vom 30, Januar 1973 - VI ZR 4/74 - aaO; st.Rspr.).
  • OLG Köln, 12.01.2017 - 7 U 12/16

    Ansprüche der Altgläubiger einer in Insolvenz gefallenen Bauprojekt-Gesellschaft …

    Dann tritt vielmehr wiederum das Schutzbedürfnis des Schuldners in den Vordergrund, dem das Verjährungsrecht im Wesentlichen dient (s. BGH, Urteil vom 07.12.1962, BeckRS 1962, 31183925).
  • BGH, 05.03.1981 - IVa ZR 196/80

    Erhebung der Verjährungseinrede als unzulässige Rechtsausübung

    Dabei ist es nicht erforderlich, daß der Schuldner dem Gläubiger die Wahrung der Verjährungsfrist unmöglich gemacht hat; es genügt vielmehr bereits ein Verhalten, das bei den Gläubigern das Vertrauen wecken konnte und geweckt hat, daß der Schuldner den Anspruch nur mit materiellen Einwendungen bekämpfen wer de (vgl. BGH Urteile vom 7. Dezember 1962 - VI ZR 62/62 - und vom 11. April 1961 - VI ZR 188/60 - VRS 24, 93; VersR 1961, 595).
  • BGH, 19.02.1963 - VI ZR 85/62
    Es nimmt darauf Bezug, daß nach den in der Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen dem Geschädigten eine angemessene, regelmäßig jedoch hur kurz zu bemessende ubergangsfrist zur Erhebung der Klage verbleiben muß, wenn seinem durch das Verhalten des Schädigers oder HaftpflichtVersicherers begründeten Vertrauen auf die Nichterhebung der Verjährungseinrede durch Abbruch der Verhandlungen über den Ersatz des Schadens erst nach eingetretener Verjährung die Grundlage entzogen wird (Urteil des erkennenden Senats vom 12. Oktober 1955 - VI ZR 122/54 - LM Nr. 2 zu § 222 BGB = NJW 1955, 1834 = VersR 1955, 695 = VRS 9, 404; vgl. auch Urteile vom 14- Oktober 1958 - VI ZK 183/57 - Ltf Nr. 6 zu § 222 BOB = VersR 1958, 862 VRS 16, 1; vom 18. April 1961 - VI ZK 131/60 - VersR 1961, 701, 702 VRS 21, 1; vom 16. Januar 1962 - VI ZR 96/61 - VersR 1962, 372, 373" vom 7o Dezember 1962 - VI ZR 62/62), Das Berufungsgericht meint, Gleiche möge auch dann gelten, wenn die Verhandlungen g a n z k u r z vor Verjährungseiritritt abgebrochen würden« Da sie hier aber bereits mehr als eine Woche vor Ablauf der Verjährungsfrist ihr Ende gefunden hätten und die Klage erst weitere 12 Tage nach Verjährungsablauf eingereicht worden sei, müsse es den Beklagten unbenommen bleiben, sich auf den Eintritt der Verjährung zu berufen« Es braucht nicht darauf eingegangen zu werden, ob diesen Erwägungen in allen Teilen zugestimmt werden kann.
  • BGH, 14.07.1983 - VII ZR 365/82

    Zurückweisung der Ansprüche durch den Reiseveranstalter

  • BGH, 15.03.1979 - III ZR 140/77

    Verweis auf anderweitige Ersatzmöglichkeit bei Teilnahme am allgemeinen …

  • BGH, 04.02.1969 - VI ZR 213/67

    Verjährung des Rückgriffsanspruchs auf eine Berufsgenossenschaft - Bindung der …

  • BGH, 28.09.1981 - II ZR 65/81

    Hemmung der Verjährung

  • BGH, 17.09.1965 - VI ZR 227/64

    Haftung für einen Verrichtungsgehilfen - Begriff des Verrichtungsgehilfen - …

  • BGH, 07.03.1967 - VI ZR 135/65

    Unterbrechung einer Verjährung durch Anerkenntnis eines Haftpflichtversicherers - …

  • BGH, 13.10.1964 - VI ZR 142/63
  • BGH, 12.03.1968 - VI ZR 165/66

    Klage auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Eintritt der Verjährung - …

  • BGH, 07.05.1963 - VI ZR 198/62
  • BGH, 15.03.1966 - VI ZR 219/64

    Verweigerung der Verhandlungen über einen Schadensersatzanspruch

  • BGH, 19.03.1963 - VI ZR 66/62

    Rechtsmittel

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Rechtsprechung
   BGH, 18.12.1962 - VI ZR 23/62   

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https://dejure.org/1962,7664
BGH, 18.12.1962 - VI ZR 23/62 (https://dejure.org/1962,7664)
BGH, Entscheidung vom 18.12.1962 - VI ZR 23/62 (https://dejure.org/1962,7664)
BGH, Entscheidung vom 18. Dezember 1962 - VI ZR 23/62 (https://dejure.org/1962,7664)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1963, 492
  • MDR 1963, 297
  • VersR 1963, 147
  • DB 1963, 131
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (4)

  • OLG Köln, 15.06.1956 - Ss 65/56

    Fahrer; Verantwortlichkeit während der Fahrt; Sonstige Betriebsvorgänge

    Auszug aus BGH, 18.12.1962 - VI ZR 23/62
    Nun ist es bei der Neufassung der Anlage zur StVO zu Abschnitt A III Abs. 5 durch die VO v. 14.3.1956 (BGBl. I 199) in der Rechtsprechung durchweg anerkannt, daß es außerhalb geschlossener Ortschaften genügt, eine Straße hin und wieder durch ein positives Verkehrszeichen (Bild 44 oder 52 der Anlage) als Vorfahrtstraße zu kennzeichnen (BayObLG, DAR 57, 308; VRS 15, 215; OLG Stuttgart, DAR 57, 53; OLG Hamm, DAR 58, 250;… Müller, Straßenverkehrsrecht, 21. Aufl. Anm. 23 zu § 13 StVO).
  • BGH, 29.06.1960 - VI ZR 125/59
    Auszug aus BGH, 18.12.1962 - VI ZR 23/62
    Dieser Auffassung hat sich der erkennende Senat für Bundesstraßen in dem Urt. v. 28.6.1960 (VI ZR 125/59 = LM Nr. 18 zu § 13 StVO = VersR 60, 805) angeschlossen.
  • BGH, 30.09.1958 - VI ZR 193/57
    Auszug aus BGH, 18.12.1962 - VI ZR 23/62
    Ebenfalls wird das Berufungsgericht dann prüfen müssen, ob unter den besonderen Umständen des Falles ein Rechtsirrtum des Beklagten über die Vorfahrtregelung als entschuldbar angesehen werden könnte (vgl. VI ZR 327/54 v. 18.1. 1956 = VersR 56, 176; VI ZR 193/57 v. 20.9. 1958 = VersR 58, 803 = LM Nr. 5 zu § 13 StVO).
  • BGH, 18.01.1956 - VI ZR 327/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 18.12.1962 - VI ZR 23/62
    Ebenfalls wird das Berufungsgericht dann prüfen müssen, ob unter den besonderen Umständen des Falles ein Rechtsirrtum des Beklagten über die Vorfahrtregelung als entschuldbar angesehen werden könnte (vgl. VI ZR 327/54 v. 18.1. 1956 = VersR 56, 176; VI ZR 193/57 v. 20.9. 1958 = VersR 58, 803 = LM Nr. 5 zu § 13 StVO).
  • BGH, 07.07.1970 - VI ZR 233/69

    Pflichten des Kraftfahrers auf stark vereister Straße; Überhöhte Geschwindigkeit

    Insbesondere entspricht die Beurteilung der Vorfahrtverhältnisse der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…BGH Urt. v. 24. April 1964 - 4 StR 62/64 - VerkM 64, 57; vgl. auch Senatsurteil vom 18. Dezember 1962 - VI ZR 23/62 - LM StVO § 13 Nr. 23).
  • OLG Naumburg, 09.02.1999 - 11 U 88/98

    Vollmacht des Architekten

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  • BGH, 21.06.1963 - VI ZR 211/62
    der Fassung der Anlage zur Straßenverkehrsordnung Abschn, A III Abs, 5 Satz 4 ergibt, nicht auf lundcsstraßcn zu beschränken (vgl, Urteil des erkennenden Senats von 18, Dezember 1962 - VI ZR 23/62 - VersR 1963, 147)" 2o) Ohne Rcchtsirrtum hat das Berufungsgericht dem Erstbeklagten eine schuldhafte Verletzung der Vorfahrt zur Last gelegt.
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