Rechtsprechung
| BVerwG, 24.03.1964 - III C 107.62 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Feststellung eines Kriegssachschadens
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Köln, 24.01.1962 - 5 KL 215/60
- BVerwG, 24.03.1964 - III C 107.62
Papierfundstellen
- MDR 1964, 787
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 31.01.1964 - IV C 60.63
Feststellung von Schäden an einem landwirtschaftlichen Betrieb durch …
Auszug aus BVerwG, 24.03.1964 - III C 107.62
So ist in dem Urteil vom 13. Februar 1964 - BVerwG III C 159.62 - und im Beschluß vom 3. März 1964 - BVerwG III B 24.63 - ausgeführt, daß die Einheitswertfeststellungen der Finanzämter den Schadensfeststellungen gemäß § 13 FG auch dann zugrunde zu legen seien, wenn sie unrichtig seien (ebenso das Urteil des IV. Senats vom 31. Januar 1964 - BVerwG IV C 60.63 -). - BVerwG, 18.02.1964 - IV C 115.62
Rechtliche Ausgestaltung der Bindungswirkung der Ausgleichsbehörde an die …
Auszug aus BVerwG, 24.03.1964 - III C 107.62
Sie ist es dann nicht, wenn der Schaden so gering ist, daß er auf die Höhe der Vermögensabgabe nicht einwirkt oder so hoch ist, daß es einer genauen Schadensfeststellung nicht mehr bedurfte, weil auch bei einem niedrigeren Schaden bereits der Höchstbetrag für die Minderung der Vermögensabgabe erreicht war (vgl. das Urteil des erkennenden Senats vom 18. Oktober 1962 - BVerwG III C 46.61 - [ZLA 1963, 107 = RLA 1963, 231] und die Urteile des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Dezember 1959 - BVerwG IV C 199.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 21 = MDR 1960, 431], vom 12. Oktober 1962 - BVerwG IV C 76.61 - [ZLA 1963, 171 = IFLA 1963, 142 = RLA 1964, 60] und vom 18. Februar 1964 - BVerwG IV C 115.62 -). - BVerwG, 12.10.1962 - IV C 76.61
Abhängigkeit des Eintritts der Bindungswirkung von der Bedeutsamkeit der Höhe der …
Auszug aus BVerwG, 24.03.1964 - III C 107.62
Sie ist es dann nicht, wenn der Schaden so gering ist, daß er auf die Höhe der Vermögensabgabe nicht einwirkt oder so hoch ist, daß es einer genauen Schadensfeststellung nicht mehr bedurfte, weil auch bei einem niedrigeren Schaden bereits der Höchstbetrag für die Minderung der Vermögensabgabe erreicht war (vgl. das Urteil des erkennenden Senats vom 18. Oktober 1962 - BVerwG III C 46.61 - [ZLA 1963, 107 = RLA 1963, 231] und die Urteile des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Dezember 1959 - BVerwG IV C 199.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 21 = MDR 1960, 431], vom 12. Oktober 1962 - BVerwG IV C 76.61 - [ZLA 1963, 171 = IFLA 1963, 142 = RLA 1964, 60] und vom 18. Februar 1964 - BVerwG IV C 115.62 -).
- BVerwG, 16.12.1959 - IV C 199.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 24.03.1964 - III C 107.62
Sie ist es dann nicht, wenn der Schaden so gering ist, daß er auf die Höhe der Vermögensabgabe nicht einwirkt oder so hoch ist, daß es einer genauen Schadensfeststellung nicht mehr bedurfte, weil auch bei einem niedrigeren Schaden bereits der Höchstbetrag für die Minderung der Vermögensabgabe erreicht war (vgl. das Urteil des erkennenden Senats vom 18. Oktober 1962 - BVerwG III C 46.61 - [ZLA 1963, 107 = RLA 1963, 231] und die Urteile des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Dezember 1959 - BVerwG IV C 199.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 21 = MDR 1960, 431], vom 12. Oktober 1962 - BVerwG IV C 76.61 - [ZLA 1963, 171 = IFLA 1963, 142 = RLA 1964, 60] und vom 18. Februar 1964 - BVerwG IV C 115.62 -). - BVerwG, 13.02.1964 - III C 159.62
Auszug aus BVerwG, 24.03.1964 - III C 107.62
So ist in dem Urteil vom 13. Februar 1964 - BVerwG III C 159.62 - und im Beschluß vom 3. März 1964 - BVerwG III B 24.63 - ausgeführt, daß die Einheitswertfeststellungen der Finanzämter den Schadensfeststellungen gemäß § 13 FG auch dann zugrunde zu legen seien, wenn sie unrichtig seien (ebenso das Urteil des IV. Senats vom 31. Januar 1964 - BVerwG IV C 60.63 -). - BVerwG, 18.10.1962 - III C 46.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 24.03.1964 - III C 107.62
Sie ist es dann nicht, wenn der Schaden so gering ist, daß er auf die Höhe der Vermögensabgabe nicht einwirkt oder so hoch ist, daß es einer genauen Schadensfeststellung nicht mehr bedurfte, weil auch bei einem niedrigeren Schaden bereits der Höchstbetrag für die Minderung der Vermögensabgabe erreicht war (vgl. das Urteil des erkennenden Senats vom 18. Oktober 1962 - BVerwG III C 46.61 - [ZLA 1963, 107 = RLA 1963, 231] und die Urteile des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Dezember 1959 - BVerwG IV C 199.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 21 = MDR 1960, 431], vom 12. Oktober 1962 - BVerwG IV C 76.61 - [ZLA 1963, 171 = IFLA 1963, 142 = RLA 1964, 60] und vom 18. Februar 1964 - BVerwG IV C 115.62 -).
- BVerwG, 31.01.1980 - 3 C 18.79
Bindung der Ausgleichsbehörde an eine im Verfahren der Finanzbehörden früher …
Wie das Verwaltungsgericht unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. hierzu insbesondere Urteile vom 16. Dezember 1959 - BVerwG 4 C 199.59 - [Buchholz 427.2 § 13 Nr. 21], vom 12. Oktober 1962 - BVerwG 4 C 76.61 - [ZLA 1963, 171], vom 18. Oktober 1962 - BVerwG 3 C 46.61 - [ZLA 1963, 107] und vom 24. März 1964 - BVerwG 3 C 107.62 - [Buchholz 427.2 § 33 Nr. 1]) zutreffend ausgeführt hat, soll durch die vorgenannten Vorschriften eine unterschiedliche Schadensberechnung auf der Abgabenseite einerseits und auf der Leistungsseite andererseits verhindert werden.Es stellt sich lediglich als eine verwaltungsinterne Mitteilung dar, die für sich allein das Ausgleichsamt nicht binden konnte (vgl. hierzu wiederum Urteil vom 24. März 1964 - BVerwG 3 C 107.62 - [a.a.O.]); sie besitzt nicht den Charakte eines Verwaltungsaktes, der zur Regelung eines Einzelfalles auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts erlassen worden ist.
- BVerwG, 11.06.1974 - III C 7.73
Vorliegen eines gesetzlichen Zulassungsgrundes - Hauptentschädigung wegen …
Das Bundesverwaltungsgericht hat schon wiederholt entschieden, wovon auch das Verwaltungsgericht ausgegangen ist, daß eine Bindungswirkung in jedem Fall nur insoweit eintritt, als die Schadensberechnung durch das Finanzamt für die Höhe der Vermögensabgabe von Bedeutung gewesen ist, d.h. das Ausmaß der Schäden muß für die Heranziehung zur Vermögensabgabe festgestellt worden sein(Urteile vom 24. März 1964 - BVerwG III C 107.62 - [Buchholz 427.2 § 33 Nr. 1 = MDR 1964, 787 = ZLA 1965, 171];vom 23. September 1965 - BVerwG III C 102.64 - [Buchholz 427.2 § 33 Nr. 3 = ZLA 1966, 19];vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 137.63 - [Buchholz 427.2 § 13 Nr. 65 = ZLA 1966, 188] undUrteil vom 24. November 1966 - BVerwG III C 66.66 - [ZLA 1967, 121] mit weiteren Nachweisen), und daß sie auch nur dann eintritt, wenn die Entscheidung der Finanzbehörden unanfechtbar ist(…Urteile vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 137.63 - [a.a.O.] undvom 24. November 1966 - BVerwG III C 66.66 - [a.a.O.]). - BVerwG, 25.08.1964 - III C 96.63
Rechtsmittel
In seinem Urteil vom 24. März 1964 - BVerwG III C 107.62 - hat der Senat diese Regel jedoch dahin ergänzt, daß bei Anordnung einer Bindung grundsätzlich nur das Entscheidungsergebnis bindend sei, nicht jedoch die Grundlage, auf der die Entscheidung beruhe, es sei denn, daß gerade diese für maßgeblich erklärt sei, wie die Schadensfeststellung des Finanzamtes bei der Festsetzung oder Ermäßigung der Vermögensabgabe.
- BVerwG, 02.07.1964 - III C 81.63 Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 24. März 1964 - BVerwG III C 107.62 - zu § 33 Abs. 4 FG ausgeführt, daß eine Bindungswirkung von Feststellungen einer in anderer Sache ergangenen Entscheidung nur insoweit bestehen kann, als diese Feststellungen die Entscheidung tragen.
- BVerwG, 20.02.1967 - III CB 81.65
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung
Für den 1. Januar 1940 wie für den Währungsstichtag liegen Einheitswertfeststellungen vor, die nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts für die Berechnung des Schadenshöchstbetrages auch dann maßgebend sind, wenn sie möglicherweise unrichtig sind (Urteil vom 24. März 1964 - BVerwG III C 107.62 - [MDR 1964, 787]; Beschluß vom 30. September 1964 - BVerwG III C 84.64 - [ZLA 1964, 381 mit weiteren Nachweisen]). - BVerwG, 30.09.1964 - III C 84.64 Diese Frage ist von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bisher dahin beantwortet worden, daß derartige Entscheidungen des Finanzamtes bis zu ihrer Aufhebung bindend seien (vgl. die Urteile des Senats vom 13. Februar 1964 - BVerwG III C 159.62 - [RLA 1964, 123 = ZLA 1964, 200] und vom 24. März 1964 - BVerwG III C 107.62 - [MDR 1964, 787 (Leitsatz)]).
- BVerwG, 12.06.1964 - III C 61.62
Einheitswert als Ausgangspunkt für die Berechnung der Summe der Teilwertverluste …
Die Bindung der Ausgleichsbehörden an die vom Finanzamt festgestellten Einheitswerte ist - im Gegensatz zu der von den Finanzbehörden bei der Veranlagung zur Vermögensabgabe zu treffenden Schadensberechnung (vgl. Urteil vom 24. März 1964 - BVerwG III C 107.62 -) - von den mit Lastenausgleichssachen befaßten Senaten des Bundesverwaltungsgerichts in ständiger Rechtsprechung bejaht und die Möglichkeit ihrer "Berichtigung" im Feststellungsverfahren abgelehnt worden (vgl. Urteile vom 21. Februar 1958 - BVerwG IV C 66.57 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 4], vom 3. Dezember 1958 - BVerwG IV C 331.57 - [ZLA 1959 S. 183], vom 29. Januar 1960 - BVerwG IV C 423.58 - [RLA 1960 S. 156] und vom 13. Februar 1964 - BVerwG III C 159.62 - [RLA 1964 S. 123]; Beschluß vom 3. März 1964 - BVerwG III B 24.63 -).
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Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 24.04.1964 - II B 145/64 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1964, 787
- DVBl 1964, 834
- DÖV 1965, 823
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