Rechtsprechung
| OLG Nürnberg, 20.06.1994 - 13 W 3921/93 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO § 101 § 98
Kostenerstattungsanspruch des Nebenintervenienten - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Sofortige Beschwerde des Nebenintervenienten; Vergleich zwischen den Hauptparteien ohne Beteiligung des Nebenintervenienten ; Kostenerstattungsanspruch des Nebenintervenienten; Vereinbarung einer Kostenaufhebung hinsichtlich der außergerichtlichen Kosten durch die ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Nürnberg-Fürth, 21.10.1993 - 6 O 5233/89
- OLG Nürnberg, 20.06.1994 - 13 W 3921/93
- OLG Nürnberg, 20.07.1994 - 13 W 3921/93
Papierfundstellen
- MDR 1995, 533
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (1)
- BGH, 11.11.1960 - V ZR 47/55
Auszug aus OLG Nürnberg, 20.06.1994 - 13 W 3921/93
Diesem Ergebnis widerspricht auch der Beschluß des BGH vom 11. November 1960 (NJW 61, 460) nicht.
- BGH, 14.07.2003 - II ZB 15/02
Kostenerstattungsanspruch des Nebenintervenienten
Er hat im Anschluß an andere Entscheidungen von Oberlandesgerichten (vgl. OLG Karlsruhe, NJW-RR 1997, 1293; OLG Dresden, NJW-RR 1999, 1668; OLG Frankfurt/Main, OLGR 2000, 156; OLG Stuttgart, NJW-RR 2002, 215; OLG Frankfurt/Main, OLGR 1998, 363; OLG Celle, Anwaltsblatt 1983, 176; OLG Nürnberg, Juristisches Büro 1988, 613; OLG Karlsruhe, OLGZ 86, 383; OLG Nürnberg, MDR 1995, 533; OLG Karlsruhe, MDR 1997, 401; OLG Nürnberg, BauR 2000, 1379) und strikt zwischen Kostenaufhebung und Kostenteilung unterscheidend nunmehr ausgesprochen, daß der Nebenintervenient bei einer Kostenaufhebung zwischen den Hauptparteien Kostenerstattung nicht verlangen kann. - OLG Stuttgart, 06.06.2002 - 20 U 94/99
Streitwert und Kostenentscheidung bei Nebenintervention: Beitritt eines Aktionärs …
Nach überwiegender Ansicht in der Rechtsprechung und nahezu einhelliger Meinung in der Literatur hat die vergleichsweise Kostenaufhebung zur Folge, dass dem Nebenintervenienten gegen den Gegner der Hauptpartei ein Anspruch auf Erstattung der Hälfte seiner außergerichtlichen Kosten zusteht (aus der Rechtsprechung: BGH NJW 1961, 460 unter Hinweis auf KG NJW 1953, 1872; in neuerer Zeit mit ähnlicher und anderen Begründungen z.B. OLG Frankfurt NJW-RR 2002, 431; OLG Celle NJW-RR 2002, 140; OLG München OLGR 2002, 17; OLG Celle OLGR 2001, 16; OLG Koblenz OLGR 2000, 443; OLG Celle OLGR 2000, 60; OLG Schleswig NJW-RR 2000, 1093; OLG Bremen OLGR 1999, 219; OLG Düsseldorf NJW-RR 1998, 1691; OLG Bremen OLGR 1998, 285, OLG Köln JurBüro 1995, 480; OLG Düsseldorf AnwBl. 1995, 320; OLG Stuttgart Justiz 1993, 487; OLG Köln MDR 1993, 472; OLG München OLGZ 1992, 326; OLG Stuttgart BauR 1992, 119; in der Literatur: Zöller-Herget, ZPO, 23. Aufl., § 101 Rdn. 11; Musielak-Wolst, ZPO, 3. Aufl., § 101 Rdn. 8; MünchKomm-Belz, ZPO, 2. Aufl., § 101 Rdn. 34; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 60. Aufl., § 101 Rdn. 26; Stein-Jonas-Bork, ZPO, 21. Aufl., § 101 Rdn. 7; Thomas/Putzo, ZPO, 24. Aufl., § 101 Rdn. 4; a.A. - kein Erstattungsanspruch: OLG Stuttgart NJW-RR 2002, 515; OLG Frankfurt NJW-RR 2000, 1741, OLG Nürnberg BauR 2000, 1379; OLG Dresden NJW-RR 1999, 1668; OLG Frankfurt OLGR 1998, 363; OLG Karlsruhe MDR 1997, 401; OLG München JurBüro 1995, 480; OLG Nürnberg MDR 1995, 533, in Juris vollst. - OLG Celle, 27.03.2000 - 13 U 147/99
Kosten der Streithilfe: Hauptsacheerledigung durch Prozeßvergleich und Aufhebung …
Rn. 6 Demgegenüber vermag die Gegenansicht (OLG Karlsruhe NJW-RR 1997, 401; OLG Nürnberg MDR 1995, 533), die im Falle der Kostenaufhebung dem Streithelfer keinen Erstattungsanspruch zuerkennt, weil die Zuerkennung eines derartigen Anspruchs den Streithelfer kostenmäßig besser stelle als die von ihm unterstützte Partei, nicht zu überzeugen. - OLG Nürnberg, 19.11.2002 - 4 W 3038/02
Streithilfkosten bei Kostenaufhebung im Prozeßvergleich
Daraus wird teilweise gefolgert, dass mangels eines Kostenerstattungsanspruchs der unterstützten Hauptpartei folgerichtig auch ihrem Streithelfer kein Kostenerstattungsanspruch gegen die Gegenpartei zusteht (OLG Nürnberg - 13. Zivilsenat -, BauR 2000, 1379; MDR 1995, 533; OLG Nürnberg - 9. Zivilsenat -, JurBüro 1988, 613 = AnwBl 1989, 204 f.: OLG Stuttgart - 19. Zivilsenat -, NJW-RR 2002, 215; OLG Frankfurt - 22. Zivilsenat -, MDR 2000, 785; OLG Dresden - 6. Zivilsenat -, NJW-RR 1999, 1668; OLG Frankfurt - 13. Zivilsenat -, OLG-Report 1998, 363; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1997, 1293; OLG München - 3. Zivilsenat -, NJW-RR 1995, 1403; OLG Celle, AnwBl 1983, 176). - OLG Bremen, 12.05.1998 - 2 W 36/98
Entscheidung über die Kosten der Nebenintervention nach einem abgeschlossenen …
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Rechtsprechung
| OLG Köln, 05.09.1994 - 2 W 132/94 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de
Kein Nachweis der Rechtsnachfolge bei als zugestanden anzusehendem Vortrag - Zwangsvollstreckung, Rechtsnachfolge, Nachweis, Titelumschreibung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1995, 533
- FamRZ 1995, 1003
- VersR 1995, 934
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- OLG Köln, 22.12.1989 - 2 W 194/89
Rechtsnachfolge; Klauselerteilung; Erteilungsverfahren; Klageverfahren; …
Auszug aus OLG Köln, 05.09.1994 - 2 W 132/94
Nach der Rechtsprechung des Senats ist die Klausel aber auch dann zu erteilen, wenn der Sachverhalt, aus dem sich die Rechtsnachfolge ableitet, unstreitig ist, wobei Tatsachen, die nicht ausdrücklich bestritten werden, gemäß § 138 Abs. 3 ZPO als unstreitig zu behandeln sind, wenn der Schuldner angehört worden ist und keine Einwendungen erhoben oder sich nicht geäußert hat (Senat, Rpfleger 1990, 264 ). - OLG Köln, 10.02.1993 - 19 W 50/92
Nachweis des Forderungsübergangs auf Versicherer durch öffentliche Urkunde
Auszug aus OLG Köln, 05.09.1994 - 2 W 132/94
An dieser Rechtsprechung und der dafür in der zitierten Senatsentscheidung gegebenen Begründung hält der Senat trotz verschiedentlich geäußerter Kritik (vgl. Joswig Rpfleger 1991, 144 ff.; Münzberg NJW 1992, 201, 204 f.) und abweichender Rechtsprechung (vgl. etwa OLG Köln, 19. Zivilsenat, JurBüro 1994, 310; OLG Oldenburg Rpfleger 1992, 490) fest (derselben Ansicht wie der Senat sind etwa: OLG Köln, 27. Zivilsenat, JurBüro 1991, 1000; OLG Braunschweig JurBüro 1993, 240; OLG Düsseldorf Rpfleger 1991, 465 ; OLG Saarbrücken Rpfleger 1991, 161 ; Mümmler JurBüro 1993, 240 und 1994, 310 mit weiteren Nachweisen zur neueren Rechtsprechung;… Brox/Walker, Zwangsvollstreckungsrecht, 4.Aufl., Rn. 116). - OLG Oldenburg, 26.05.1992 - 6 W 7/92
Titelumschreibung, Rechtsschutzversicherung, Forderungsübergang, Versicherung
Auszug aus OLG Köln, 05.09.1994 - 2 W 132/94
An dieser Rechtsprechung und der dafür in der zitierten Senatsentscheidung gegebenen Begründung hält der Senat trotz verschiedentlich geäußerter Kritik (vgl. Joswig Rpfleger 1991, 144 ff.; Münzberg NJW 1992, 201, 204 f.) und abweichender Rechtsprechung (vgl. etwa OLG Köln, 19. Zivilsenat, JurBüro 1994, 310; OLG Oldenburg Rpfleger 1992, 490) fest (derselben Ansicht wie der Senat sind etwa: OLG Köln, 27. Zivilsenat, JurBüro 1991, 1000; OLG Braunschweig JurBüro 1993, 240; OLG Düsseldorf Rpfleger 1991, 465 ; OLG Saarbrücken Rpfleger 1991, 161 ; Mümmler JurBüro 1993, 240 und 1994, 310 mit weiteren Nachweisen zur neueren Rechtsprechung;… Brox/Walker, Zwangsvollstreckungsrecht, 4.Aufl., Rn. 116).
- OLG Köln, 01.02.1991 - 27 W 44/90
Auszug aus OLG Köln, 05.09.1994 - 2 W 132/94
An dieser Rechtsprechung und der dafür in der zitierten Senatsentscheidung gegebenen Begründung hält der Senat trotz verschiedentlich geäußerter Kritik (vgl. Joswig Rpfleger 1991, 144 ff.; Münzberg NJW 1992, 201, 204 f.) und abweichender Rechtsprechung (vgl. etwa OLG Köln, 19. Zivilsenat, JurBüro 1994, 310; OLG Oldenburg Rpfleger 1992, 490) fest (derselben Ansicht wie der Senat sind etwa: OLG Köln, 27. Zivilsenat, JurBüro 1991, 1000; OLG Braunschweig JurBüro 1993, 240; OLG Düsseldorf Rpfleger 1991, 465 ; OLG Saarbrücken Rpfleger 1991, 161 ; Mümmler JurBüro 1993, 240 und 1994, 310 mit weiteren Nachweisen zur neueren Rechtsprechung;… Brox/Walker, Zwangsvollstreckungsrecht, 4.Aufl., Rn. 116). - OLG Saarbrücken, 13.12.1990 - 5 W 162/90
Auszug aus OLG Köln, 05.09.1994 - 2 W 132/94
An dieser Rechtsprechung und der dafür in der zitierten Senatsentscheidung gegebenen Begründung hält der Senat trotz verschiedentlich geäußerter Kritik (vgl. Joswig Rpfleger 1991, 144 ff.; Münzberg NJW 1992, 201, 204 f.) und abweichender Rechtsprechung (vgl. etwa OLG Köln, 19. Zivilsenat, JurBüro 1994, 310; OLG Oldenburg Rpfleger 1992, 490) fest (derselben Ansicht wie der Senat sind etwa: OLG Köln, 27. Zivilsenat, JurBüro 1991, 1000; OLG Braunschweig JurBüro 1993, 240; OLG Düsseldorf Rpfleger 1991, 465 ; OLG Saarbrücken Rpfleger 1991, 161 ; Mümmler JurBüro 1993, 240 und 1994, 310 mit weiteren Nachweisen zur neueren Rechtsprechung;… Brox/Walker, Zwangsvollstreckungsrecht, 4.Aufl., Rn. 116). - OLG Braunschweig, 12.10.1992 - 3 W 43/92
Auszug aus OLG Köln, 05.09.1994 - 2 W 132/94
An dieser Rechtsprechung und der dafür in der zitierten Senatsentscheidung gegebenen Begründung hält der Senat trotz verschiedentlich geäußerter Kritik (vgl. Joswig Rpfleger 1991, 144 ff.; Münzberg NJW 1992, 201, 204 f.) und abweichender Rechtsprechung (vgl. etwa OLG Köln, 19. Zivilsenat, JurBüro 1994, 310; OLG Oldenburg Rpfleger 1992, 490) fest (derselben Ansicht wie der Senat sind etwa: OLG Köln, 27. Zivilsenat, JurBüro 1991, 1000; OLG Braunschweig JurBüro 1993, 240; OLG Düsseldorf Rpfleger 1991, 465 ; OLG Saarbrücken Rpfleger 1991, 161 ; Mümmler JurBüro 1993, 240 und 1994, 310 mit weiteren Nachweisen zur neueren Rechtsprechung;… Brox/Walker, Zwangsvollstreckungsrecht, 4.Aufl., Rn. 116).
- OLG Köln, 04.10.1996 - 20 W 37/96
Titelumschreibung auf Rechtsschutzversicherer
Im obergerichtlichen Meinungsstreit zur Frage der Voraussetzungen einer Umschreibung des Vollstreckungstitels, der sich im wesentlichen an der Frage kristallisiert, ob § 138 ZPO auch im Verfahren nach § 727 ZPO anwendbar ist, schließt sich der Senat der Auffassung der dies bejahenden Oberlandesgerichte an (OLG Köln, 2 W 132/94, JurBüro 1995, 94 = JMBLNW 1995, 6; OLG Köln 12 W 4/96; OLG Köln 24 W 11/96; OLG Köln, 26 W 15/95, Rechtspfleger 96, 208, OLG Köln, 27 W 44/90, JurBüro 1991, 1000 f.; OLG Celle, JurBüro 1994, 741; OLG Braunschweig, JurBüro 1993, 240; OLG Düsseldorf, Rechtspfleger 1991, 465 f.; OLG Koblenz, JurBüro 1990, 1675; OLG Saarbrücken, JurBüro 1991, 726; OLG Karlsruhe, JurBüro 1995, 93 und OLG Frankfurt, 25 W 88/95) an.Es ist, wie bereits der 2. und der 12. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln zum Ausdruck gebracht haben, (2 W 132/94 a.a.O; 12 W 4/96, Beschluß vom 1.2.1996), nicht einzusehen, daß der Schuldner, der der Klau-selumschreibung nichts entgegenzusetzen hat, mit einem kostenträchtigen Klageverfahren überzogen werden muß, nur um dort den Sachvortrag des Gläubigers nach § 138 Abs. 3 ZPO unstreitig stellen zu können.
- OLG Köln, 01.02.1996 - 12 W 4/96
Erteilung einer vollstreckbaren Ausfertigung gem. § 727 Zivilprozessordnung (ZPO) …
Es ist in der Sache nicht gerechtfertigt, den Neugläubiger unter diesen Umständen auf das kostenträchtige Klageverfahren gem. § 731 ZPO zu verweisen, um das tatsächliche Vorbringen zur Rechtsnachfolge gem. § 138 ZPO unstreitig stellen zu können (so auch OLG Köln, 2. Zivilsenat, Rechtspfleger 1990, 264 = MDR 1990, 452; JurBüro 1995, 94 = MBL 1995, 6; 27. Zivilsenat JurBüro 1991, 1000; OLG Düsseldorf JurBüro 1991, 1552; OLG Celle JurBüro 1994, 741; OLG Karlsruhe JurBüro 1994, 93; Anm. Mümmler JurBüro 1992, 195). - OLG Karlsruhe, 20.03.2000 - 7 W 8/00
Voraussetzungen für die Erteilung einer vollstreckbaren Urteilsausfertigung an …
Derartiges kann entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers auch nicht dadurch ersetzt werden, daß - aus Gründen der Prozeßökonomie - aus dem Nichtbestreiten des Vortrages des - angeblichen - Rechtsnachfolgers durch den Schuldner (§ 138 Abs. 3 ZPO) die offenkundige Richtigkeit entnommen wird (so allerdings OLG Köln MDR 1995, 533 m.z.N. auch zur Gegenmeinung; wie hier OLG Karlsruhe JB 1991, 275; OLG Köln MDR 1993, 381). - OLG Hamm, 27.06.2000 - 2 (s) Sbd 6-100/00
Pauschvergütung, Vorläufige Einstellung, Vorschuss, Beurteilung als "besonders …
Der Antragsteller meint, ihm sei eine Pauschvergütung schon deshalb zu bewilligen, weil das Verfahren gegen seinen Mandanten nach § 205 StPO zwar nur vorläufig eingestellt sei, dies aber wegen der Gesamtumstände, nämlich dem schlechten Gesundheitszustand seines Mandanten, einer endgültigen Einstellung gleich komme, so dass eine ihm zustehende Pauschvergütung fällig im Sinn des § 16 Satz 2 Alt. 3 BRAGO sei (zur Pauschvergütung bei einer nur vorläufigen Einstellung siehe auch OLG Düsseldorf JurBüro 1995, 94 = Rpfleger 1995, 39 = StV 1995, 307 [Ls.]]; OLG Koblenz StV 1994, 501 [Ls.]).
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