Rechtsprechung
| BGH, 06.11.1978 - VIII ZR 179/77 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Qualifizierung einer Rückgabepflicht als Masseschuld - Pflicht des Mieters, die Mietsache nach Beendigung des Mietverhältnisses zurückzugeben - Fortdauer der Erfüllung eines Vertrages auch nach der Konkurseröffnung
- Juristenzeitung(kostenpflichtig)
Kosten für Abholung der Mietsache sind einfache Konkursforderungen
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 72, 263
- NJW 1979, 310
- MDR 1979, 310
- DB 1979, 206
Wird zitiert von ... (45)
- BGH, 05.07.2001 - IX ZR 327/99
Rechte des Vermieters im Konkurs des Mieters
Anderenfalls würde die durch § 13 Nr. 1 GesO (§ 59 Abs. 1 Nr. 1 und 2 KO, § 55 Abs. 1 Nr. 1 und 2 InsO) bezweckte Begrenzung von Masseschulden unterlaufen (ebenso BGHZ 72, 263, 267).Die Kosten, die bei der vertragsgemäßen Herstellung eines vor Konkurseröffnung beendeten Mietverhältnisses im Sinne von § 556 Abs. 1 BGB anfallen, begründen reine Konkursforderungen (BGHZ 72, 263, 265 f; OLG Dresden DZWIR 1999, 388 f).
- BGH, 05.10.1994 - XII ZR 53/93
Zustellung der Klage an den Konkursverwalter in Unkenntnis der Konkurseröffnung; …
Im Konkurs des Mieters sind sowohl der Eigentumsherausgabeanspruch des Vermieters (§ 985 BGB) als auch dessen schuldrechtlicher Rückgabeanspruch nach Beendigung des Mietverhältnisses (§ 556 Abs. 1 BGB) im Wege der Aussonderung nach § 43 KO gegen den Konkursverwalter geltend zu machen (vgl. BGHZ 72, 263, 265;… Kuhn/Uhlenbruck, KO 10. Aufl. § 43 Rdn. 49, 61;… Hess/Kropshofer, KO 4. Aufl. § 43 Rdn. 4, 124).Nach dieser Auffassung, die sich auf BGHZ 72, 263 ff. beruft, dient die Aussonderung lediglich dem Zweck, dem Berechtigten den Besitz an der nicht zur Masse gehörenden Sache zu verschaffen, damit diese nicht bei der Verteilung mitverwertet werde.
Dem ist entgegenzuhalten, daß auch die Entscheidung BGHZ 72, 263 ff. - wie auch das oben erörterte Urteil vom 24. November 1993 - lediglich die Frage betraf, ob Abwicklungsansprüche des Vermieters (hier: der vertraglich vereinbarte Anspruch auf Erstattung der Kosten des Abbaus und der Abholung der Mietsache nach Vertragsbeendigung) einfache Konkursforderungen oder aber Masseschulden nach § 59 Abs. 1 Nr. 2 KO waren.
- BGH, 15.09.2016 - IX ZR 250/15
Insolvenzanfechtung wegen einer unentgeltlichen Leistung: Kaufpreiszahlung des …
Begründet in diesem Sinne ist ein Anspruch, wenn das Schuldverhältnis vor Verfahrenseröffnung bestand, selbst wenn sich hieraus eine Forderung erst nach Verfahrenseröffnung ergibt (BGH, Urteil vom 6. November 1978 - VIII ZR 179/77, BGHZ 72, 263, 265 f; Beschluss vom 7. April 2005 - IX ZB 129/03, ZInsO 2005, 537, 538).
- BGH, 10.01.1983 - VIII ZR 304/81
Annahmeverzug bei Rückgabe von Mieträumen
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem Urteil des erkennenden Senats vom 6. November 1978 - VIII ZR 179/77 (WM 1978, 1413). - BVerwG, 26.02.2015 - 3 C 8.14
Subvention; Finanzierungshilfe; Investitionsvorhaben; Dauerarbeitsplatz; …
Umgekehrt gilt, dass ein Anspruch nicht erst dann begründet ist, wenn ein für seine Entstehung notwendiges Gestaltungsrecht durch den Gläubiger ausgeübt wurde, etwa eine Kündigung ausgesprochen ist (BGH, Urteile vom 18. April 2002 - IX ZR 161/01 - BGHZ 150, 305 und vom 6. November 1978 - VIII ZR 179/77 - BGHZ 72, 263 ; zur Insolvenzanfechtung vgl. BFH…, Beschluss vom 1. April 2008 - X B 201/07 - ZIP 2008, 1780 Rn. 16 f.). - BGH, 22.09.2011 - IX ZB 121/11
Insolvenzrecht: Voraussetzungen einer vor Verfahrenseröffnung begründeten …
Eine Insolvenzforderung im Sinne des § 38 InsO liegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vor, wenn der anspruchsbegründende Tatbestand schon vor Verfahrenseröffnung abgeschlossen ist, mag sich eine Forderung des Gläubigers daraus auch erst nach Beginn des Insolvenzverfahrens ergeben (BGH, Urteil vom 6. November 1978 - VIII ZR 179/77, BGHZ 72, 263, 265 f; Beschluss vom 7. April 2005 - IX ZB 129/03, ZInsO 2005, 537, 538; vom 7. April 2005 - IX ZB 195/03, NZI 2005, 403, 404;… Holzer in Kübler/Prütting/Bork, InsO, Stand 8/06, § 38 Rn. 7;… MünchKomm-InsO/Ehricke, 2. Aufl., § 38 Rn. 16;… Uhlenbruck/Sinz, InsO, 13. Aufl., § 38 Rn. 26). - BGH, 15.01.2019 - II ZB 2/16
Zulässigkeit des Verfahrens zur Festsetzung der Vergütung des gemeinsamen …
Unerheblich ist, ob die Forderung selbst schon entstanden oder fällig ist (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 6. November 1978 - VIII ZR 179/77, BGHZ 72, 263, 265 f.;… Beschluss vom 22. September 2011 - IX ZB 121/11, NZI 2011, 953 Rn. 3;… Beschluss vom 6. Februar 2014 - IX ZB 57/12, ZIP 2014, 480 Rn. 10). - BGH, 18.05.1995 - IX ZR 189/94
Vereinbarungen des Konkursverwalters mit dem zur Rückgewähr Verpflichteten
Die daraus entstehenden Abwicklungsansprüche - einschließlich derjenigen aus § 557 Abs. 1 BGB - sind dann grundsätzlich bloße Konkursforderungen, weil die Vermieter für die Zeit nach Konkurseröffnung vertraglich (§ 59 Abs. 1 Nr. 2 KO) nicht mehr zu erfüllen hatten (vgl. BGHZ 72, 263, 265 f;… für Leasingverträge auch BGH, Urt. v. 24. November 1993 - VIII ZR 240/92, WM 1994, 242 f). - BAG, 27.04.2006 - 6 AZR 364/05
Tarifliche Abfindung: Insolvenzrechtliche Einordnung
Die Regelung stellt sicher, dass der Gläubiger, der noch voll zur Masse leisten muss, auch die volle Gegenleistung erhält und die Masse nicht auf seine Kosten bereichert wird (BAG 23. Februar 2005 - 10 AZR 600/03 - AP InsO § 108 Nr. 1 = EzA InsO § 55 Nr. 7; BGH 6. November 1978 - VIII ZR 179/77 - BGHZ 72, 263). - BGH, 18.04.2002 - IX ZR 161/01
Beseitigungsansprüche eines Grundstückseigentümers in der Gesamtvollstreckung …
Der im Mietvertrag vereinbarte Anspruch des Vermieters auf Erstattung der durch die Abholung der Mietsache entstandenen Kosten bleibt auch dann eine einfache Konkursforderung, wenn der Mietvertrag erst nach der Konkurseröffnung durch Kündigung beendet und die Mietsache in der Folgezeit abgeholt worden ist; denn derartige Kosten waren - aufschiebend bedingt - schon von Anfang an im Mietvertrag enthalten und hätten den Gemeinschuldner in gleicher Weise getroffen (BGHZ 72, 263, 265 f). - BGH, 22.03.2018 - IX ZR 163/17
Anfechtung außerhalb des Insolvenzverfahrens: Wirkung einer dem Schuldner …
- BGH, 02.02.2006 - IX ZR 46/05
Rechtsfolgen der Freigabe eines Grundstücks durch den Insolvenzverwalter nach …
- BGH, 28.06.2012 - IX ZR 219/10
Insolvenz des Leasingnehmers: Anspruch des Gläubigers auf Zahlung aus der …
- BGH, 17.03.2008 - II ZR 45/06
EKU
- BGH, 03.04.2003 - IX ZR 163/02
Rechte des Mieters im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Vermieters
- OLG Celle, 20.07.2007 - 2 U 85/07
Bestimmtheit eines auf Räumung von Räumlichkeiten gerichteten Klageantrags; …
- BGH, 07.04.2005 - IX ZB 129/03
Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde gegen die Feststellung der Rücknahme eines …
- BGH, 07.04.2005 - IX ZB 195/03
Aufnahme von Ansprüchen in das Gläubiger- und Forderungsverzeichnis
- BAG, 19.07.2007 - 6 AZR 1087/06
Masseverbindlichkeit durch Verwertungsvereinbarung
- BSG, 18.12.2003 - B 11 AL 37/03 R
Beitragsforderung - Hauptforderung - Nebenforderung - Säumniszuschläge - …
- OLG Hamburg, 29.11.1989 - 4 U 141/89
Zulässigkeitsvoraussetzungen eines auf Art. III Mietrechtsänderungsgesetz …
- OLG Brandenburg, 30.06.2015 - 6 U 28/14
Insolvenzverfahren: Mietvertraglicher Rückgabeanspruch als Insolvenzforderung
- BGH, 10.03.1994 - IX ZR 236/93
Ansprüche aus einem Pachtvertrag im Vergleich des Pächters; Verjährung des …
- OLG Köln, 31.10.2006 - 25 U 5/06
Kriterium einer Insolvenzforderung im Sinne von § 38 Insolvenzordnung (InsO); …
- BGH, 24.11.1993 - VIII ZR 240/92
Entschädigungsanspruch des Vermieters im Konkurs des Mieters
- OLG Düsseldorf, 14.11.2005 - 1 U 71/05
Ersatz eines Mietausfallschadens durch die verspätete Rückgabe eines …
- OLG Köln, 10.07.2020 - 1 U 3/20
Restmietforderung als Masseverbindlichkeit Mietforderung des Eröffnungsmonats …
- BAG, 27.04.2006 - 6 AZR 347/05
Tarifliche Abfindung: Insolvenzrechtliche Einordnung
- OLG Köln, 14.12.2005 - 2 U 89/05
Rückzahlungsanspruch des Insolventverwalters nach erklärter Anfechtung ; …
- BayObLG, 27.05.2002 - 3Z BR 41/02
Keine Kostenfestsetzung bei Erstattungspflicht der Konkursverwalter im …
- AG Lichtenfels, 14.05.2014 - 2 C 24/14
Insolvenzrecht: Mietforderung für den Zeitraum nach Insolvenzeröffnung als …
- BAG, 15.06.1993 - 9 AZR 18/92
Vorruhestandsgeld im Konkurs - Beginn des Vorruhestandes nach Konkurseröffnung
- OLG Frankfurt, 04.12.2012 - WpÜG 4/12
Geltendmachung der Kosten einer Enforcement-Prüfung als Masseverbindlichkeit …
- BAG, 15.06.1993 - 9 AZR 102/92
Vorruhestandsgeld: Ansprüche im Konkurs, wenn der Beginn des Vorruhestandes nach …
- VGH Baden-Württemberg, 11.12.1990 - 10 S 7/90
Inanspruchnahme des Konkursverwalters als Zustandsstörer zur Beseitigung von …
- LG Köln, 11.07.1990 - 10 S 144/90
- OLG Nürnberg, 02.02.1993 - 3 U 3157/92
Zulässigkeit des gewillkürten Parteiwechsels ; Fehler bei der Zustellung ; …
- SG Marburg, 30.03.2022 - S 17 KA 735/16
Vertrags(zahn)arztangelegenheiten
- BGH, 28.02.1985 - IX ZR 157/84
Rechtsfolgen von Vereinbarungen des Konkursverwalters mit einer Abrechnungsstelle
- KG, 30.08.2002 - 7 U 287/01
Rückzahlung eines Betrages zur Gesamtvollstreckungsmasse; Voraussetzungen eines …
- VG Frankfurt/Main, 21.06.2005 - 10 E 3451/03
- OLG Köln, 23.06.1993 - 27 U 217/92
Zivilprozessrechtliche Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Klageänderung; …
- LG Frankfurt/Main, 07.07.2009 - 5 O 110/07
Squeeze-out TIAG TABBERT-Industrie AG
- OLG Naumburg, 27.08.1996 - 7 U 114/96
Leasingraten der Gesamtvollstreckung
- LG Neubrandenburg, 28.05.2025 - 3 O 469/23
Durchsetzbarkeit des Anspruchs auf Wiederauffüllung der Mietsicherheit
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Rechtsprechung
| BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Verpflichtung des Berufungsgerichts zur erneuten Vernehmung eines Zeugen bei Zweifel an der im ersten Rechtszuge bejahten Glaubwürdigkeit des Zeugen - Voraussetzungen für eine andere Beurteilung der Glaubwürdigkeit eines Zeugen durch das Berufungsgericht
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1979, 310
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (10)
- BGH, 18.04.1977 - VIII ZR 286/75
Beweis rechtzeitigen Eingangs - Schriftstücke
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Dem Berufungsgericht ist allerdings nicht verwehrt, die Aussage eines im ersten Rechtszuge vernommenen Zeugen ohne dessen wiederholte Vernehmung entgegen der Würdigung des Erstrichters für nicht zur Beweisführung ausreichend zu erachten (vgl. Senatsurteile vom 22. Januar 1975 - VIII ZR 156/73 , vom 15. November 1976 - VIII ZR 125/75 = WM 1977, 200 m.w.Nachw. und vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75).Andererseits ist zu beachten, daß das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht anders beurteilen darf als die erste Instanz, wenn es ihn nicht selbst gesehen und gehört hat (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 1969 - VIII ZR 92/67 , vom 24. Juni 1970 - VIII ZR 143/68 , vom 11. Juli 1973 - VIII ZR 112/72 , vom 12. November 1975 - VIII ZR 83/74 , vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 = MDR 77, 47, vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 87/75 , vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 und vom 27. April 1977 - VIII ZR 148/75).
- BGH, 23.06.1976 - VIII ZR 15/75
Anspruch auf Kaufpreiszahlung - Würdigung der Glaubwürdigkeit eines Zeugen durch …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Andererseits ist zu beachten, daß das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht anders beurteilen darf als die erste Instanz, wenn es ihn nicht selbst gesehen und gehört hat (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 1969 - VIII ZR 92/67 , vom 24. Juni 1970 - VIII ZR 143/68 , vom 11. Juli 1973 - VIII ZR 112/72 , vom 12. November 1975 - VIII ZR 83/74 , vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 = MDR 77, 47, vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 87/75 , vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 und vom 27. April 1977 - VIII ZR 148/75).Der erkennende Senat hat im Urteil vom 23. Juni 1976 (= NJW 1976, 1742 = MDR 1977, 47) ausgeführt, das Bestreben, den Rechtsstreit möglichst rasch zu Ende zu führen, erlaube nicht, eine Partei mit schwer zu beschaffenden Beweismitteln auszuschließen, wenn es möglich erscheint, daß sie in einem neuen Termin zur Verfügung stehen.
- BGH, 15.11.1976 - VIII ZR 125/75
Möglichkeit des Berufungsgerichts, die Aussage eines im ersten Rechtszug …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Dem Berufungsgericht ist allerdings nicht verwehrt, die Aussage eines im ersten Rechtszuge vernommenen Zeugen ohne dessen wiederholte Vernehmung entgegen der Würdigung des Erstrichters für nicht zur Beweisführung ausreichend zu erachten (vgl. Senatsurteile vom 22. Januar 1975 - VIII ZR 156/73 , vom 15. November 1976 - VIII ZR 125/75 = WM 1977, 200 m.w.Nachw. und vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75).
- BGH, 22.01.1975 - VIII ZR 156/73
Schadensersatz wegen Nichterfüllung bei Nichtvorliegen eines vorgeschützen …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Dem Berufungsgericht ist allerdings nicht verwehrt, die Aussage eines im ersten Rechtszuge vernommenen Zeugen ohne dessen wiederholte Vernehmung entgegen der Würdigung des Erstrichters für nicht zur Beweisführung ausreichend zu erachten (vgl. Senatsurteile vom 22. Januar 1975 - VIII ZR 156/73 , vom 15. November 1976 - VIII ZR 125/75 = WM 1977, 200 m.w.Nachw. und vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75). - BGH, 21.05.1969 - VIII ZR 92/67
Klage auf Zahlung eines Mietzinses oder Pachtzinses - Eintritt der Verjährung - …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Andererseits ist zu beachten, daß das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht anders beurteilen darf als die erste Instanz, wenn es ihn nicht selbst gesehen und gehört hat (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 1969 - VIII ZR 92/67 , vom 24. Juni 1970 - VIII ZR 143/68 , vom 11. Juli 1973 - VIII ZR 112/72 , vom 12. November 1975 - VIII ZR 83/74 , vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 = MDR 77, 47, vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 87/75 , vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 und vom 27. April 1977 - VIII ZR 148/75). - BGH, 11.07.1973 - VIII ZR 112/72
Abweichende Beurteilung der Glaubwürdigkeit des Zeugen durch das Berufungsgericht …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Andererseits ist zu beachten, daß das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht anders beurteilen darf als die erste Instanz, wenn es ihn nicht selbst gesehen und gehört hat (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 1969 - VIII ZR 92/67 , vom 24. Juni 1970 - VIII ZR 143/68 , vom 11. Juli 1973 - VIII ZR 112/72 , vom 12. November 1975 - VIII ZR 83/74 , vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 = MDR 77, 47, vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 87/75 , vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 und vom 27. April 1977 - VIII ZR 148/75). - BGH, 12.11.1975 - VIII ZR 83/74
Eine auf die Bürgschaft anzurechnende Zahlung des Hauptschuldners - Eine auf die …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Andererseits ist zu beachten, daß das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht anders beurteilen darf als die erste Instanz, wenn es ihn nicht selbst gesehen und gehört hat (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 1969 - VIII ZR 92/67 , vom 24. Juni 1970 - VIII ZR 143/68 , vom 11. Juli 1973 - VIII ZR 112/72 , vom 12. November 1975 - VIII ZR 83/74 , vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 = MDR 77, 47, vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 87/75 , vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 und vom 27. April 1977 - VIII ZR 148/75). - BGH, 01.12.1976 - VIII ZR 87/75
Einvernehmliche Aufhebung eines Kundenschutzrechtes - Verletzung eines …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Andererseits ist zu beachten, daß das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht anders beurteilen darf als die erste Instanz, wenn es ihn nicht selbst gesehen und gehört hat (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 1969 - VIII ZR 92/67 , vom 24. Juni 1970 - VIII ZR 143/68 , vom 11. Juli 1973 - VIII ZR 112/72 , vom 12. November 1975 - VIII ZR 83/74 , vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 = MDR 77, 47, vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 87/75 , vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 und vom 27. April 1977 - VIII ZR 148/75). - BGH, 24.06.1970 - VIII ZR 143/68
Doppelte Verpachtung einer im Gemeinschaftseigentum stehenden Kiesgrube - …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Andererseits ist zu beachten, daß das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht anders beurteilen darf als die erste Instanz, wenn es ihn nicht selbst gesehen und gehört hat (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 1969 - VIII ZR 92/67 , vom 24. Juni 1970 - VIII ZR 143/68 , vom 11. Juli 1973 - VIII ZR 112/72 , vom 12. November 1975 - VIII ZR 83/74 , vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 = MDR 77, 47, vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 87/75 , vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 und vom 27. April 1977 - VIII ZR 148/75). - BGH, 27.04.1977 - VIII ZR 148/75
Voraussetzungen für das Zustandekommen eines Pachtvertrages - Abgrenzung einer …
Auszug aus BGH, 04.10.1978 - VIII ZR 259/77
Andererseits ist zu beachten, daß das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht anders beurteilen darf als die erste Instanz, wenn es ihn nicht selbst gesehen und gehört hat (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 1969 - VIII ZR 92/67 , vom 24. Juni 1970 - VIII ZR 143/68 , vom 11. Juli 1973 - VIII ZR 112/72 , vom 12. November 1975 - VIII ZR 83/74 , vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 = MDR 77, 47, vom 1. Dezember 1976 - VIII ZR 87/75 , vom 18. April 1977 - VIII ZR 286/75 und vom 27. April 1977 - VIII ZR 148/75).
- BGH, 30.09.1992 - VIII ZR 196/91
Widerruf nach Abzahlungsgesetz bei Bierlieferungsvertrag
Zwar ist es dem Berufungsgericht nicht verwehrt, die Aussage des erstinstanzlich vernommenen Zeugen ohne dessen wiederholte Vernehmung entgegen der Würdigung des Erstrichters für nicht zur Beweisführung ausreichend zu erachten, sofern sich nicht auch insoweit die Pflicht zu erneuter Vernehmung aus Zweifeln über die Vollständigkeit und Richtigkeit der protokollierten Aussage ergibt (z.B. Senatsurteile vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 = LM ZPO § 398 Nr. 9 unter II 2 und vom 23. Juni 1982 - VIII ZR 333/80 = WM 1982, 842 unter I 1; BGH, Urteil vom 8. Januar 1985 - VI ZR 96/83 = VersR 1985, 341 unter B II 2, jeweils m.w.Nachw.). - BGH, 27.05.1982 - III ZR 201/80
Wiederholung der Beweisaufnahme durch das Berufungsgericht
Gegen diese Verfahrensweise bestehen, wie der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung (vgl. die Nachweise in den Urteilen vom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 - NJW 76, 1742, vom 10. Februar 1981 - X ZR 78/79 = GRUR 81, 533, 534 und vom 14. Oktober 1981 - IV a ZR 152/80 = NJW 82, 1052, 1053; ferner BGH, Urteil vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 - MDR 79, 310) ausgeführt hat, durchgreifende rechtliche Bedenken. - BGH, 15.11.1984 - IX ZR 157/83
Erstreckung der Zwangsverwaltung auf schuldnerfremde Zubehörstücke; Verletzung …
Die Aufhebung des Urteils gibt ihm Gelegenheit, diese Beweiswürdigung nachzuholen und die vor dem Landgericht stattgefundene Beweisaufnahme zu wiederholen, falls es von der aufgrund des persönlichen Eindrucks gewonnenen Würdigung des Landgerichts abweichen will (vgl. dazu BGH, Urt. v. 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 = LM ZPO § 398 Nr. 9).
- BGH, 19.06.1991 - VIII ZR 116/90
Erneute Vernehmung von Zeugen in der Berufungsinstanz
Demgemäß hat der Senat die abweichende Beurteilung der Glaubwürdigkeit des Zeugen durch das Berufungsgericht unter Verzicht auf eine erneute Vernehmung nicht gebilligt, sofern es dabei auf die persönliche Beziehung des Zeugen zu einer Prozeßpartei und sein wirtschaftliches Interesse am Ausgang des Rechtsstreits abstellt (Urteil vom 4. Oktober 1978 VIII ZR 259/77 = LM § 398 ZPO Nr. 9 unter II 3 a; so auch schon Urteil vom 8. Dezember 1976 - VIII ZR 108/75 = NJW 1977, 384 unter I 3 b). - BGH, 08.01.1985 - VI ZR 96/83
Erneute Vernehmung des Zeugen durch das Berufungsgericht
Geht es demgegenüber nur darum, ob der Inhalt der protokollierten Aussage (objektiv) für die Beweisfrage ergiebig ist oder nicht, dann kann nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes der zweitinstanzliche Richter prinzipiell die Aussage anders beurteilen als die erste Instanz, ohne den Zeugen nochmals hören zu müssen (BGH Urteile vom 5. Juli 1967 - VIII ZR 169/65 - WM 1967, 900, 901; vom 13. März 1968 - VIII ZR 217/65 - NJW 1968, 1138; vom 28. Januar 1972 - V ZR 183/69 - NJW 1972, 584, 585 und vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 - LM ZPO § 398 Nr. 9). - BGH, 12.10.1983 - VIII ZR 279/82
Erneute Vernehmung eines Zeugen erster Instanz durch das Berufungsgericht - Vom …
Nach feststehender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und auch des erkennenden Senats ist das Berufungsgericht zur nochmaligen Vernehmung des Zeugen verpflichtet, wenn es bezüglich der persönlichen Glaubwürdigkeit dieses Zeugen von der Würdigung durch das Gericht erster Instanz abweichen will (Senatsurteile vom 8. Dezember 1976 - VIII ZR 108/75 = WM 1977, 76, 77 und vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 = LM ZPO § 398 Nr. 9).Ob und unter welchen Umständen die Verwertung objektiver Gesichtspunkte eine vom Erstrichter abweichende Würdigung einer Zeugenaussage durch das Berufungsgericht auch ohne wiederholte Vernehmung zulässig machen könnte (dazu Senatsurteil vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 = LM ZPO § 398 Nr. 9; BGH Urteile vom 1. Oktober 1964 - VII ZR 225/62 = LM ZPO § 398 Nr. 3 und vom 16. Mai 1972 - VI ZR 29/71 = VersR 1972, 951), kann dahinstehen.
- BGH, 02.06.1982 - VIII ZR 43/81
Rückzahlung eines Kaufpreises und Schadensersatz - Geltendmachung von …
Es ist anerkannt, daß das Berufungsgericht sich nur dann zu einer erneuten Vernehmung eines Zeugen entschließen muß, wenn es dessen persönliche Glaubwürdigkeit abweichend vom erstinstanzlichen Gericht würdigen will oder wenn es die Aussage anders verstehen will, weil es sie für mehrdeutig hält (vgl. Senatsurteilevom 23. Juni 1976 - VIII ZR 15/75 = NJW 1976, 1742 [BGH 23.06.1976 - VIII ZR 15/75];vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 = LM ZPO § 398 Nr. 9; zuletztUrteil vom 14. Oktober 1981 - IVa ZR 152/80 = WM 1982, 16). - OLG München, 06.10.1986 - 12 UF 1430/84
Anwendbarkeit des § 426 Abs. 1 S. 1 BGB und deren Regel der Ausgleichspflicht …
Das Berufungsgericht hatte insoweit keinen Anlaß, die vom Erstgericht festgestellte Glaubwürdigkeit der Zeugin Christa Reindl in Zweifel zu ziehen und die erneute Vernehmung dieser Zeugin anzuordnen (§ 398 Abs. 1 ZPO ; BGH MDR 79, 310). - BGH, 07.12.1984 - V ZR 159/83
Unwirksamkeit eines notariellen Grundstückskaufvertrages wegen unrichtiger …
Das Berufungsgericht muß einen Zeugen, den es nicht selbst angehört hat, nochmals vernehmen, wenn es die Glaubwürdigkeit des Zeugen anders als der erstinstanzliche Richter, der den Zeugen selbst vernommen hat, beurteilen will (…vgl. BGH, Urt. v. 23. Juni 1976, VIII ZR 15/75, LM § 398 ZPO Nr. 8; Urt. v. 4. Oktober 1978, VIII ZR 259/77, LM § 398 ZPO Nr. 9;… Urt. v. 20. Dezember 1978, V ZR 199/77, LM § 398 ZPO Nr. 10;… Urt. v. 14. Oktober 1981, IVa ZR 152/80 NJW 1982, 1052, 1053;… Urt. v. 3. Februar 1984, V ZR 190/82, WM 1984, 700). - BGH, 02.06.1980 - III ZR 15/79
Kündigung eines Dienstverschaffungsvertrages - Freie Kündbarkeit …
Das Berufungsgericht hätte allerdings die Zeugen nochmals selbst vernehmen müssen, wenn es ihre Glaubwürdigkeit anders beurteilt hätte als das Landgericht (BGH Urteil vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 259/77 m.w.Nachw. = LM § 398 ZPO Nr. 9 = MDR 1979, 310). - BGH, 13.11.1985 - VIII ZR 335/84
Umfang des Ermessens des Berufungsgerichts bzgl. der Vernehmung eines Zeugen - …
- BGH, 30.05.1979 - IV ZR 154/77
Erneute Anhörung eines Zeugen durch das Berufungsgericht bei Abweichung vom …
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