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Weitere Entscheidung unten: OLG Düsseldorf, 11.06.1992

Rechtsprechung
   BGH, 05.05.1992 - VI ZR 262/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,1210
BGH, 05.05.1992 - VI ZR 262/91 (https://dejure.org/1992,1210)
BGH, Entscheidung vom 05.05.1992 - VI ZR 262/91 (https://dejure.org/1992,1210)
BGH, Entscheidung vom 05. Mai 1992 - VI ZR 262/91 (https://dejure.org/1992,1210)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Sorgfaltspflicht des Autofahrers - Straßenverkehr - Passieren der Straße - Gefährdung von Verkehrsteilnehmern - Bremsbereitschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StVO (1970) § 3 Abs. 2 a
    Beobachtungspflicht bei Annäherung eines Kindes

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1992, 1116
  • MDR 1993, 27
  • NZV 1992, 360
  • VersR 1992, 890
 
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Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 02.07.1985 - VI ZR 22/84

    Sorgfaltspflichten eines Kraftfahrers bei Entgegenkommen von Kindern auf …

    Auszug aus BGH, 05.05.1992 - VI ZR 262/91
    Der Senat hat daher nur dann, wenn das Verhalten der Kinder oder die Situation, in der sie sich befinden, Auffälligkeiten zeigen, die zu Gefährdungen führen können, von dem Kraftfahrer verlangt, daß er besondere Vorkehrungen (z.B. Verringerung der Fahrgeschwindigkeit, Einnehmen der Bremsbereitschaft) zur Abwendung der Gefahr trifft (vgl. Senatsurteil vom 2. Juli 1985 - VI ZR 22/84 - VersR 1985, 1088, 1089 m.w.N.).
  • BGH, 25.03.2003 - VI ZR 161/02

    Begriff der kritischen Verkehrssituation; Haftunsgverteilung bei Kollision …

    b) Die kritische Verkehrslage beginnt für einen Verkehrsteilnehmer dann, wenn die ihm erkennbare Verkehrssituation konkreten Anhalt dafür bietet, daß eine Gefahrensituation unmittelbar entstehen kann (…vgl. Senatsurteile vom 27. November 1962 - VI ZR 240/61 - aaO;… vom 11. Januar 1977 - VI ZR 268/74 - aaO; vom 25. September 1990 - VI ZR 19/90 - VersR 1990, 1366, 1367 und vom 5. Mai 1992 - VI ZR 262/91 - VersR 1992, 890; vgl. auch VGS BGHZ 14, 232, 239 = BGHSt 7, 118, 124; BGH, Urteil vom 26. Juli 1963 - 4 StR 258/63 - VRS 25, 262, 263 f.; BGHSt 24, 31, 34 m.w.N.; BGH, Urteil vom 21. März 1978 - 4 StR 683/77 - VRS 54, 436, 437; BGHSt 33, 61, 63 ff.; OLG Celle VRS 63, 72, 73; OLG Köln VRS 70, 373, 374 f.; OLG Frankfurt JR 1994, 77, 78 m. Anm. Lange; OLG Düsseldorf VRS 88, 268 f.; OLG Köln VersR 2001, 1577, 1578; OLG Karlsruhe VRS 100, 460, 461).
  • BGH, 19.04.1994 - VI ZR 219/93

    Anforderungen auf Rücksichtnahme auf ältere Menschen

    Befindet sich eine ältere Person in einer Lage, in der für sie nach der Lebenserfahrung keine Gefährdung zu erwarten ist, so braucht ein Kraftfahrer nicht allein schon wegen ihres höheren Alters ein Höchstmaß an Sorgfalt einzuhalten (BayObLG VRS 65, 461, 462; zum vergleichbaren Verhalten gegenüber Kindern s. auch Senatsurteile vom 2. Juli 1985 - VI ZR 22/84 - VersR 1985, 1088, 1089; vom 5. Mai 1992 - VI ZR 262/91 - VersR 1992, 890 f und vom 21. Dezember 1993 - VI ZR 246/92 - VersR 1994, 326, 327).
  • BGH, 10.10.2000 - VI ZR 268/99

    Anforderung an die Sorgfaltspflicht eines Kraftfahrers gegenüber einem …

    Der erkennende Senat hat aber stets darauf hingewiesen, daß auch gegenüber Kindern die an die Sorgfaltspflicht des Kraftfahrers zu stellenden Anforderungen nicht überspannt werden dürfen, wenn nach der gewöhnlichen Lebenserfahrung eine Gefährdung nicht zu erwarten ist (vgl. Senatsurteil vom 1. Juli 1997 - VI ZR 205/96 - NJW 1997, 2756, 2757 m.w.N.; vom 5. Mai 1992 - VI ZR 262/91 - VersR 1992, 890).

    So hatte in dem der Senatsentscheidung vom 5. Mai 1992 (- VI ZR 262/91 - VersR 1992, 890) zugrundeliegenden Fall ein fünfjähriges Kind sich von der Begleitung seiner Mutter auf dem Gehweg gelöst und war selbständig in Richtung Fahrbahn gelaufen.

  • BGH, 12.05.1998 - VI ZR 124/97

    Verschulden des Kraftfahrers bei Vorbeifahren an einer Verkehrsinsel

    b) Zutreffend verweist die Revision auch auf den Vertrauensgrundsatz, wonach sich der Kraftfahrer nicht ohne besondere Anhaltspunkte darauf einstellen muß, daß unbeaufsichtigte Kinder oder andere Fußgänger zwischen parkenden Fahrzeugen unvorsichtig die Fahrbahn betreten (Senatsurteile vom 25. September 1990 - VI ZR 19/90 - VersR 1990, 1366 und vom 5. Mai 1992 - VI ZR 262/91 - VersR 1992, 890 BGH…, Urteil vom 21. Februar 1985 (aaO);… vgl. auch Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht aaO, § 25 Rdn. 38, 39 m.w.N.).
  • OLG Karlsruhe, 14.04.2004 - 1 Ss 159/03

    Besondere Sorgfaltspflichten des Fahrzeugführers beim Befahren einer Spielstraße

    Rn. 10 Es bestehen nämlich besondere, über die allgemeine Sorgfaltspflichten (vgl. BGH NJW 1986, 184 f. ;BGH NZV 1992, 360 f.; BGH NJW 1982, 1149) hinausgehende besondere Anforderungen, wenn sich der Kraftfahrer mit seinem Fahrzeug in einer sogenannten "Spielstraße" (verkehrsberuhigter Bereich, Zeichen 325) bewegt.
  • LG Saarbrücken, 09.04.2010 - 13 S 219/09

    Verkehrsunfallhaftung: Haftungsverteilung bei dem Auffahren auf ein zuvor von …

    So ist vor allem bei Anzeichen eines Unfallgeschehens eine deutliche situationsadäquate Verlangsamung angezeigt, damit der Fahrer notfalls sofort anhalten kann (vgl. BGH, Urt. v. 10.10.2000 - VI ZR 268/99, VersR 2000, 1556; Urt. v. 5.5.1992 - VI ZR 262/91, VersR 1992, 890; Urt. v. 23.6.1987 - VI ZR 188/86; Saarl.
  • BGH, 21.12.1993 - VI ZR 246/92

    Inhalt des Gefahrzeichens 136; Verwertung einer ohne Vereidigung des Dolmetschers …

    Zudem hat der erkennende Senat mehrfach darauf hingewiesen, daß die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht des Kfz-Fahrers nicht überspannt werden dürfen und daß auch gegenüber Kindern der Vertrauensgrundsatz gilt, so daß der Fahrer besondere Vorkehrungen für seine Fahrweise nur dann treffen muß, wenn das Verhalten der Kinder oder die Situation, in der sie sich befinden, Auffälligkeiten zeigt, die zu einer Gefährdung führen können (Senatsurteile vom 2. Juli 1985 - VI ZR 22/84 - VersR 1985, 1088, 1089 und vom 5. Mai 1992 - VI ZR 262/92 - VersR 1992, 890, 891).
  • OLG Frankfurt, 18.06.1999 - 25 U 129/98

    Haftung bei Kfz-Unfall: Sorgfaltspflichten des Fahrzeugführers im …

    Zwar dürfen die danach zu stellenden Anforderungen an die Sorgfaltspflichten des Kraftfahrers nicht überspannt werden, wenn nach der gewöhnlichen Lebenserfahrung eine Gefährdung nicht zu erwarten ist (vgl. BGH NJW 1986, 184/185; BGH NZV 1992, 360/361).

    Ist ein Kind erkennbar, muß es der Kraftfahrer, sofern die sonstige Verkehrslage das zuläßt, beobachten, solange die Möglichkeit einer Gefährdung besteht (BGH NZV 1992, 360/361).

  • LG Saarbrücken, 19.07.2013 - 13 S 35/13

    Haftung bei Verkehrsunfall: Anscheinsbeweis bei Auffahrunfall auf der Autobahn …

    Vor allem bei Anzeichen eines Unfallgeschehens ist danach eine deutliche situationsadäquate Verlangsamung angezeigt, damit der Fahrer notfalls sofort anhalten kann (BGH, st. Rspr.; vgl. Urteile vom 10.10.2000 - VI ZR 268/99, VersR 2000, 1556; vom 05.05.1992 - VI ZR 262/91, VersR 1992, 890, und vom 23.06.1987 - VI ZR 188/86; Saarl.
  • OLG Karlsruhe, 14.04.2004 - 1 Ss 150/03

    Strafverfahren: Verstoß gegen den Grundsatz der Öffentlichkeit des Verfahrens; …

    Rn. 11 Es bestehen nämlich besondere, über die allgemeine Sorgfaltspflichten (vgl. BGH NJW 1986, 184 f.; BGH NZV 1992, 360 f.; BGH NJW 1982, 1149) hinausgehende besondere Anforderungen, wenn sich der Kraftfahrer mit seinem Fahrzeug in einer so genannten "Spielstraße" (verkehrsberuhigter Bereich, Zeichen 325) bewegt.
  • OLG Zweibrücken, 20.11.2024 - 1 U 224/23

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall durch Vorfahrtsverstoß: Anspruch auf …

  • OLG Frankfurt, 22.03.2000 - 19 U 168/99

    Haftung bei Kfz-Unfall: Sorgfaltsanforderung an Müllfahrzeugfahrer gegenüber …

  • OLG Saarbrücken, 03.05.2005 - 4 U 313/04

    Verschulden beim Verkehrsunfall: Situationsadäquate Geschwindigkeit bei unklarer …

  • OLG Köln, 22.11.2000 - 11 U 75/00

    Haftungsverteilung bei Verkehrsunfall: für PKW-Fahrer unsichtbares Kind, das …

  • OLG Hamm, 05.02.2001 - 6 U 120/00

    Deliktsrechtliche Sorgfaltspflichten eines Kraftfahrers angesichts von Kindern im …

  • OLG Zweibrücken, 23.10.2024 - 1 U 57/24

    Bildung von Haftungsquoten bei Verkehrsunfall zweier Fahrzeuge

  • OLG Zweibrücken, 14.08.2024 - 1 U 155/23

    Pflichten bei Einfahrt auf Parkplatz über abgesenkten Bordstein

  • OLG Düsseldorf, 30.06.2003 - 1 U 186/01
  • OLG Dresden, 02.06.2021 - 1 U 1381/20

    Schadensersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall Begriff des unabwendbaren …

  • OLG Oldenburg, 01.12.1992 - 12 U 33/92

    Überholabsicht eines Pkw-Fahrers; Radfahrende Kinder in Wohnstraße; …

  • OLG Brandenburg, 30.03.2026 - 8 U 117/26
  • OLG Zweibrücken, 07.10.2026 - 1 U 134/25
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 11.06.1992 - 10 U 178/91   

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https://dejure.org/1992,7405
OLG Düsseldorf, 11.06.1992 - 10 U 178/91 (https://dejure.org/1992,7405)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 11.06.1992 - 10 U 178/91 (https://dejure.org/1992,7405)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 11. Juni 1992 - 10 U 178/91 (https://dejure.org/1992,7405)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1992, 1244
  • NJW-RR 1993, 1024 (Ls.)
  • MDR 1993, 27
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • LG Dortmund, 27.04.2017 - 11 S 72/16

    Verkehrssicherungspflicht Hauseigentümer - Ablösung einer Dachziegel bei Sturm

    Indem der BGH bei dieser Sturmstärke dem Kläger den Beweis des ersten Anscheins zuerkennt, bestätigt der Bundesgerichtshof die Rechtsansicht des Berufungsgerichts, dass Sturmstärken von bis zu 13 Beaufort noch nicht für ein außergewöhnliches Naturereignis ausreichend sind (vgl. auch OLG Düsseldorf, MDR 1993, 27, das ebenfalls jedenfalls bis 13 Beaufort von einem Eingreifen der Vermutung ausgeht; insbes.
  • OLG Hamm, 14.07.2010 - 13 U 145/09

    Ablösen von Gebäudeteilen Folge fehlerhafter Errichtung

    Dementsprechend reichen zur Erschütterung des Anscheinsbeweises selbst ungewöhnlich starke Sturmböen jedenfalls der Stärke 12, der Dächer unstreitig nach der maßgebenden DIN mindestens standhalten müssen, nicht aus; zum großen Teil wird sogar bei Böen bis zu 13 Beaufort die Erschütterung des Anscheinsbeweises verneint (…vgl. zum Ganzen nur Geigel/Haag, Der Haftpflichtprozess, 25. Aufl., Kap. 19, Rdn. 12;… Palandt/Sprau, a.a.O., § 836, Rdn. 9; BGH, NJW 1993, 1782; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1992, 1244; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2002, 749 sowie OLG Koblenz, VersR 2005, 982, welches schon bei Böen mit einer Windstärke oberhalb von 12 Beaufort den Anscheinsbeweis als erschüttert ansieht).
  • OLG Zweibrücken, 29.01.2002 - 3 W 11/02

    Verletzung eines Wohnungseigentümers durch herabfallende Dachziegel: Haftung der …

    Hält etwa ein Gebäude oder Gebäudeteil einem sehr starken Sturm nicht stand, so rechtfertigt dies nach der Lebenserfahrung, auf die sich der Anscheinsbeweis gründet, den Schluss, dass das Gebäude oder der Gebäudeteil nicht ordnungsgemäß, d. h. nicht den für den Widerstand gegenüber Witterungseinflüssen gebotenen Anforderungen entsprechend errichtet und/oder unterhalten worden ist (vgl. BGH NJW 1999, 2593, 2594; NJW 1993, 1782, 1783; OLG Zweibrücken OLGZ 1969, 341, 342 f.; OLG Düsseldorf NJW-RR 1992, 1244, 1245 und MDR 1998, 1350;… Staudinger/Beling/Eberle-Borges (§ 1997) § 836 Rdnr. 75;… Geigel/Haag aaO Kap. 19 Rdnr. 12).
  • OLG Düsseldorf, 13.02.1998 - 22 U 124/97

    Begriff des mit dem Grundstück verbundenen Werkes im Sinne des § 836 BGB - …

    Mit solchen und noch höheren Windstärken muß in unseren Breiten gerechnet werden (…vgl. Geigel, a.a.O., Rdn. 12; OLG--Düsseldorf NJW-RR 1992, 1244, 1245 jeweils m.w.N.).
  • LG Duisburg, 04.01.2013 - 6 O 142/11

    Schadensersatz wegen Beschädigung eines Wohnwagens durch Herabfallen von …

    Außergewöhnliche Witterungseinflüsse, mit denen erfahrungsgemäß nicht zu rechnen ist, können selbst bei Windstärken von 12-13 Beaufort nicht angenommen werden (vgl. OLG Düsseldorf NJW-RR 1992, 1244, zitiert nach juris).
  • OLG Düsseldorf, 01.06.1995 - 10 U 178/91

    Anforderungen an Entlastungsbeweis nach § 836 Abs 1 S 2 BGB

    Mit Urteil vom 11.6.1992 (NJW-RR 1992, 1244) hat der Senat das landgerichtliche Urteil aufgehoben, den Klageanspruch dem Grunde nach für gerechtfertigt erklärt und den Rechtsstreit zur Entscheidung über dessen Höhe in die erste Instanz zurückverwiesen.
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