Weitere Entscheidung unten: OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.1995

Rechtsprechung
   BVerwG, 23.06.1995 - 8 C 18.94   

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https://dejure.org/1995,2865
BVerwG, 23.06.1995 - 8 C 18.94 (https://dejure.org/1995,2865)
BVerwG, Entscheidung vom 23.06.1995 - 8 C 18.94 (https://dejure.org/1995,2865)
BVerwG, Entscheidung vom 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 (https://dejure.org/1995,2865)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Lärmschutzanlage - Erschlossensein - Verteilung des umlagefähigen Erschließungsaufwands - Nutzungsfaktor - Anknüpfen an geschützte (Voll-)Geschosse

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 131 BauGB
    Erschließungsbeitragsrecht; Erschlossensein durch eine Lärmschutzanlage, Verteilungsregelung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1996, 2049 (Ls.)
  • NVwZ 1996, 403
  • DVBl 1995, 1139
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.12.2009 - 15 A 4116/06

    Rechtmäßigkeit der Erhebung eines Erschließungsbeitrags für eine Lärmschutzwand;

    Entgegen der Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 - KStZ 1996, 157) seien derartige Grundstücke nicht mit dem Nutzungsfaktor Null zu belegen.

    vgl. BVerwG, Urt. v. 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 , DVBl. 1995, 1139; ferner Driehaus, in: Berliner Kommentar zum BauGB, § 131 Rz. 64.

    Das sind alle Grundstücke, die eine Schallpegelminderung von mindestens 3 dB(A) erfahren, vgl. BVerwG, Urt. v. 19. August 1988 - 8 C 51.87 , a.a.O.; Urt. v. 13. August 1993 - 8 C 36.91 , NVwZ 1994, 905; Urt. v. 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 , a. a. O. und 8 C 20.93 , BVerwGE 99, 18, einschließlich der (lediglich) "angeschnittenen Grundstücke".

    vgl. BVerwG, Urt. v. 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 , a. a. O.

    vgl. die Auslegung einer entsprechenden Satzungsbestimmung durch das BVerwG im Urt. v. 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 , a. a. O.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2010 - 15 A 3231/07

    Rechtmäßigkeit der Erhebung eines Erschließungsbeitrags von einem

    vgl. BVerwG, Urt. v. 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 -, DVBl. 1995, 1139; ferner Driehaus, in: Berliner Kommentar zum BauGB, § 131 Rz. 64.
  • VGH Baden-Württemberg, 23.10.2008 - 2 S 2866/08

    (Kein) Rechtsschutzbedürfnis für Normenkontrollantrag gegen eine

    Das gilt auch für den Fall, dass die (gerade noch) innerhalb der "3 dB(A)-Zone" liegende Fläche zum unüberbaubaren Teil des Grundstücks zählt (BVerwG, Urt. v. 23.6.1995 - 8 C 18.94 - NVwZ 1996, 403 zu § 131 BauGB; Driehaus, Erschließungsbeitragsrecht in Baden-Württemberg, § 9 Rn 54; derselbe, Erschließungs- und Ausbaubeiträge, 8. Aufl., § 17 Rn. 125 f.).

    Da nach dem Lärmschutzgutachten nur der unbebaute Teil des Grundstücks des Antragstellers eine Lärmminderung von mehr als 3 db(A) erfährt, bedeutet das im Ergebnis, dass für das Grundstück des Antragstellers ein Nutzungsfaktor Null zur Anwendung kommt (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.6.1995 - 8 C 18.94 - NVwZ 1996, 403).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2014 - 15 A 2566/13

    Bewertung von "angeschnittenen Grundstücken" mit demselben Nutzungsfaktor bei der

    vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 -, BRS 75 Nr. 51 = juris Rn. 18; OVG NRW, Beschluss vom 18. Dezember 2009 - 15 A 4116/06 -, abgedruckt in: Stelkens/Roeder (Hrsg.), Rechtsprechungssammlung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen im Erschließungs- und Erschließungsbeitragsrecht, Stand: April 2013, § 127 BauGB Lärmschutzanlage 1/2009 = juris Rn. 27; VG Cottbus, Urteil vom 5. Oktober 2010 - 7 K 239/07 -, juris Rn. 21.

    Dazu siehe BVerwG, Urteil vom 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 -, BRS 75 Nr. 51 = juris Rn. 20.

  • VGH Baden-Württemberg, 16.09.2009 - 2 S 1466/07

    Herstellung einer Immissionsschutzanlage für ein Baugebiet im Einwirkungsbereich

    Soll ein Baugebiet im Einwirkungsbereich einer bereits vorhandenen Straße erschlossen werden oder dehnt sich ein Baugebiet in diese Richtung aus, ist die erstmalige Herstellung der erforderlich werdenden Immissionsschutzanlagen dagegen von der Erschließungsaufgabe der Gemeinde umfasst und fallen diese Anlagen unter § 33 S. 1 Nr. 7 KAG (Driehaus, Erschließungsbeitragsrecht in Baden-Württemberg, § 5 Rn. 37 ff.; BVerwG, Urt. v. 13.8.1993 - 8 C 36.91 - NVwZ 1994, 905; Urt. v. 23.6.1995 - 8 C 18.94 - NVwZ 1996, 903 zu § 127 Abs. 2 Nr. 5 BauGB).
  • VG Minden, 27.09.2013 - 5 K 1163/11

    Rechtmäßigkeit der Heranziehung zu einem Erschließungsbeitrag für die Errichtung

    vgl. BVerwG, Urteil vom 23.06.1995 - 8 C 18.94 - , juris, Rdnr. 18 und 23.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 23.06.1995 - 8 C 18.94 -, juris, Rdnr. 16 ff., VG Cottbus, Urteil vom 05.10.2010 - 7 K 239/07 -, juris, Rdnr. 21 sowie VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 27.11.2008 - 2 S 2223/08 -, juris, Rdnr. 7 ff.

  • VGH Bayern, 11.12.2015 - 6 N 14.1743

    Anforderungen an Satzung zur Erhebung von Erschließungsbeiträgen

    Doch steht nicht zuletzt der Gesichtspunkt der Verwaltungspraktikabilität der Annahme eines solchen Differenzierungsgebots durchgreifend entgegen (BVerwG, U. v. 23.6.1995 - 8 C 18.94 - KStZ 1996, 157/160).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2010 - 15 A 3230/07

    Heranziehung zu einem Erschließungsbeitrag bei einem im unbeplanten Innenbereich

    vgl. BVerwG, Urt. v. 23. Juni 1995 - 8 C 18.94 -, DVBl. 1995, 1139; ferner Driehaus, in: Berliner Kommentar zum BauGB, § 131 Rz. 64.
  • VGH Baden-Württemberg, 27.11.2008 - 2 S 2223/08

    Erschließungsbeitrag für Lärmschutzwand

    Der Grundsatz der Beitragsgerechtigkeit verlangt deshalb, dass bei der Aufwandsverteilung für eine Lärmschutzanlage erheblich unterschiedlichen Schallpegelminderungen angemessen Rechnung zu tragen ist (BVerwG, Urt. v. 23.6.1995 - 8 C 18.94 - NVwZ 1996, 403).
  • VG Leipzig, 05.07.2000 - 6 K 337/00

    Rechtmäßigkeit der Erhebung von Erschließungsbeiträgen; Zulässigkeit der

    Dies widerspräche allerdings der ständig geübten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach gerade solche Anlagen unter § 127 Abs. 2 Nr. 5 BauGB fallen, die errichtet werden, um ein geplantes Baugebiet im Einwirkungsbereich von bereits vorhandenen emittierenden Anlagen zu erschließen (BVerwG, Urt. v. 23.6.1995, NVwZ 1996, 403 m.w.N.; VG Stuttgart, Urt. v. 5.12.1984, VBlBW 1985, 395).
  • VG Cottbus, 05.10.2010 - 7 K 239/07

    Staffelung von Schallschutzklassen im Erschließungsbeitragsrecht (hier:

  • VG Minden, 19.11.2004 - 5 K 7224/03

    Rechtmäßigkeit von Erschließungsbeiträgen für einen angelegten Lärmschutzwall;

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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.1995 - 25 B 2750/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,2966
OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.1995 - 25 B 2750/95 (https://dejure.org/1995,2966)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 19.12.1995 - 25 B 2750/95 (https://dejure.org/1995,2966)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 19. Dezember 1995 - 25 B 2750/95 (https://dejure.org/1995,2966)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Konkretisierung des Anwendungsbereichs; Abwehr von Gefahren; Erforschung des Unfallgeschehens; Eignung und Erforderlichkeit des Verkehrsversuchs

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    StVG § 6 Abs. 1 Nr. 16 ; StVO § 45 Abs. 1 S. 1

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1996, 2049
  • NVwZ 1996, 929 (Ls.)
  • NZV 1996, 214
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • VG Minden, 24.09.2021 - 2 L 450/21
    Im Hinblick auf die Erforschung und Erprobung verkehrssichernder und verkehrslenkender Maßnahmen wird zwar nicht zu fordern sein, dass die hierzu eingesetzte Versuchsmaßnahme als endgültige Regelung rechtmäßig angeordnet werden darf vgl. OVG NRW, Beschluss vom 19.12.1995 - 25 B 2750/95 -, juris, Rn. 15.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 19.12.1995 - 25 B 2750/95 -, juris, Rn. 7; Bay. VGH, Beschlüsse vom 26.02.2015 - 11 ZB 14.2491 -, juris, Rn. 20 und vom 07.12.2006 - 11 CS 06.2450 -, juris, Rn. 52; VG München, Urteil vom 29.09.2014 - M 23 K 14.3323 -, juris, Rn. 36; König, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 46. Auflage 2021, § 45 StVO, Rn. 32; Wolf in: Freymann/Wellner, jurisPK-Straßenverkehrsrecht, 1. Auflage, § 45 StVO, Rn. 18 (Stand: 04.01.2021).

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 19.12.1995 - 25 B 2750/95 -, juris, Rn. 13 und vom 22.10.2003 - 8 B 468/03 -, juris, Rn. 15 ff.; Bay. VGH, Beschlüsse vom 28.06.2018 - 11 CS 18.964 -, juris, Rn. 12; und vom 26.02.2015 - 11 ZB 14.2491 -, juris, Rn. 20; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 26.10.1994 - 5 S 2344/94 -, juris Rn. 18.

    (2) § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 Halbsatz 1 StVO bietet ebenfalls keine tragfähige Grundlage für die streitgegenständliche Maßnahme, da auch diese Vorschrift eine konkrete Gefahr i.S.d. § 45 Abs. 1 Satz 1 StVO voraussetzt - vgl. OVG NRW, Beschluss vom 19.12.1995 - 25 B 2750/95 -, juris - und im Falle einer Verkehrsbeschränkung sogar eine qualifizierte Gefahr nach § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO verlangt, da § 45 Abs. 9 Satz 4 Nr. 7 StVO ausdrücklich nur in den Fällen des § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 Halbsatz 2 StVO von dieser Tatbestandsvoraussetzung befreit.

  • VG München, 03.09.2020 - M 23 S 20.2827

    Tempolimit BAB 94 (Wimpasing-Pastetten)

    Im Hinblick auf die Erforschung und Erprobung verkehrssichernder und verkehrslenkender Maßnahmen wird zwar nicht zu fordern sein, dass die hierzu eingesetzte Versuchsmaßnahme als endgültige Regelung rechtmäßig angeordnet werden darf (OVG NW, B.v. 19.12.1995 - 25 B 2750/95 - juris Rn. 15).

    Ein Gefahrerforschungseingriff ist damit nicht ermöglicht (BayVGH, B.v. 7.12.2006 - 11 CS 06.2450 - juris RN. 52; OVG NW, B.v. 19.12.1995 - 25 B 2750/95 - juris Rn. 7; VG M., U.v. 29.9.2014 - M 23 K 14.3323 - juris Rn. 36; MüKoStVR/Steiner, 1. Aufl. 2016, StVO § 45 Rn. 35; Kralik, in PdK Bund, Die Aufgaben der unteren und örtlichen Straßenverkehrsbehörden, 2. Auflage 2018, S. 60 m.w.N.).

    Gleichwohl setzt dieser doch voraus, dass der Verkehrsversuch geeignet und erforderlich ist, um das angestrebte Ermittlungsziel zu erreichen (BayVGH, B.v. 28.6.2018 - 11 CS 18.964 - juris Rn. 12; OVG NW, B.v. 19.12.1995 - 25 B 2750/95 - juris Rn. 13; Kralik, in PdK Bund, Die Aufgaben der unteren und örtlichen Straßenverkehrsbehörden, 2. Auflage 2018, S. 61).

  • VGH Bayern, 07.12.2006 - 11 CS 06.2450

    Aufschiebende Wirkung der Klagen gegen Nachtfahrverbot auf der B 25 angeordnet

    Diese Vorschrift setzt - ebenso wie die straßenverkehrsrechtliche Generalklausel des § 45 Abs. 1 Satz 1 StVO - voraus, dass eine konkrete Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Straßenverkehrs vorliegt (OVG NW vom 19.12.1995 NJW 1996, 2049 mit umfangreicher, auf die Entstehungsgeschichte dieser Norm gestützter Begründung).
  • VGH Bayern, 28.06.2018 - 11 CS 18.964

    Befristete Sperrung des "Würgauer Bergs" für Motorradfahrer an Wochenenden und

    Ferner setzt die Erprobung geplanter verkehrssichernder oder verkehrsregelnder Maßnahmen gemäß § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 Alt. 2 StVO voraus, dass die Dauer des Verkehrsversuchs dem Erprobungscharakter der Maßnahme entspricht; weiter, dass das Erprobungsziel konkret bestimmt und die erprobte Maßnahme geeignet und erforderlich ist, um das angestrebte Ziel zu erreichen, sowie im Rahmen der Widmung möglich und dauerhaft rechtlich zulässig wäre (König in Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 44. Aufl. 2017, § 45 StVO Rn. 32; Wolf in Freymann/Wellner, jurisPK-StrVR, Stand 29.12.2017, § 45 StVO Rn. 18; BayVGH, B.v. 26.2.2015 - 11 ZB 14.2491 - juris Rn. 20; VGH BW, B.v. 26.10.1994 - 5 S 2344/94 - NZV 1995, 45 = juris Rn. 18; OVG NW, B.v. 19.12.1995 - 25 B 2750/95 - NJW 1996, 2049/2050 = juris Rn. 13; B.v. 22.10.2003 - 8 B 468/03 - juris Rn. 15 ff.).
  • VGH Bayern, 26.02.2015 - 11 ZB 14.2491

    Verkehrsrechtliche Anordnung; Verkehrsversuch; Gemeingebrauch; Klagebefugnis als

    Voraussetzung für die Durchführung eines Verkehrsversuchs nach § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 StVO ist, dass zum einen eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Straßenverkehrs gemäß § 45 Abs. 1 Satz 1 StVO festgestellt ist und zum anderen der Verkehrsversuch geeignet und erforderlich zur Erreichung des angestrebten Ermittlungsziels ist (vgl. OVG NW, B.v. 19.12.1995 - 25 B 2750/95 - NZV 1996, 214).
  • VG Hamburg, 24.07.2014 - 5 K 1793/12

    Anordnung einer innerörtlichen Schutzstreifenregelung für Radfahrer; Vorprüfung

    Auch die weitere Voraussetzung des § 45 Abs. 1 S. 1 StVO, nämlich das Vorliegen einer konkreten Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Straßenverkehrs (vgl. BayVGH, Beschl. v. 07.12.2006, Az.: 11 CS 06.2450, zitiert nach juris, Rn. 52; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 19.12.1995, Az.: 25 B 2750/95, zitiert nach juris, Rn. 7), ist gegeben.
  • VG Köln, 08.11.2013 - 18 K 4473/12

    Motorradfahrverbot für Kreisstraße 19 in Lindlar rechtmäßig

    OVG NRW, Beschluss vom 19.12.1995 - 25 B 2750/95 -, NJW 1996, 2049.
  • VG Mainz, 23.07.2018 - 3 L 619/18

    Motorradverbot auf der L 415 zwischen Sprendlingen und Ober-Hilbersheim vorläufig

    Demzufolge ist auch in den Fällen der Nr. 6 eine Gefahrenlage im Sinne des § 45 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Abs. 9 StVO erforderlich (vgl. BayVGH, Beschluss vom 26. Februar 2015 - 11 ZB 14.2491 -, juris Rn. 20; OVG NW, Beschluss vom 19. Dezember 1995 - 25 B 2750/95 -, NJW 1996, 2049 = juris Rn. 7; VG Bayreuth, Beschluss vom 9. April 2018 - B 1 S 18.52 -, juris Rn. 26; Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 42. Auflage 2013, StVO § 45 Rn. 32).
  • VG Lüneburg, 14.12.2005 - 5 A 51/05

    Abstellverbot für Fahrräder auf Gehwegen

    In einem Verkehrsversuch, der wie hier zur Erprobung geplanter verkehrsregelnder Maßnahmen durchgeführt wird, dürfen nur Maßnahmen angeordnet werden, die als endgültige Regelung rechtmäßig angeordnet werden dürfen (vgl. VGH Bad.-Württ. Beschl. v. 26.10.1994, 5 S 2344/94, NZV 1995, 45 ff; OVG Münster, Urt. v. 19.12.1995, 25 B 2750/95, NJW 1996, 2049; Hentschel, a.a.O., § 45 Rdnr. 32, Abweichendes gilt nur für die Fälle des § 45 Abs. 1 Nr. 6 erste Alternative).
  • VG Hamburg, 27.01.2020 - 15 E 5647/19

    Erfolgreicher Eilantrag gegen die im Rahmen des Projekts "Ottensen macht Platz"

    Entsprechend gingen Teile der Rechtsprechung und Literatur unter Bezugnahme auf die Entstehungsgeschichte der Verordnungsnorm und ihre gesetzliche Grundlage bereits von Anbeginn an von einem Gefahrerfordernis aus (ausführlich hierzu: OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19.12.1995, 25 B 2750/95, juris Rn. 7 ff.; zustimmend VG München, Beschluss vom 14.1.1997, M 6 E 96.5970, juris Rn. 35; VG Koblenz, Urteil vom 19.4.1993, 3 K 748/92.KO, DAR 1993, 310, 311; Ruder, VBlBW 1995, 337 ff. mit Verweis auf Steiner, NJW 1993, S. 3161).
  • VG Neustadt, 18.02.2011 - 1 L 78/11

    Modellversuch Tempo 70 auf B 9 in Speyer

  • OVG Saarland, 21.05.2002 - 9 W 9/02

    Verkehrszeichen; Schranke; Allgemeinverfügung; Eignung und Erforderlichkeit

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.10.2003 - 8 B 468/03
  • VG München, 29.09.2014 - M 23 K 14.3323

    Verkehrsversuch; Tonnagebeschränkung; Ermessensbetätigung

  • VG Arnsberg, 12.08.2008 - 7 L 444/08

    Menkenstraße in Witten bleibt für den Durchgangsverkehr gesperrt

  • VG Hannover, 27.04.2010 - 7 A 1820/08

    Geschwindigkeitsbeschränkung auf Bundesautobahn

  • VG Köln, 17.11.2003 - 11 L 2523/03
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