Rechtsprechung
| BGH, 28.01.1981 - VIII ARZ 6/80 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
3. MietRÄndG Art. III Abs. 1 Satz 3
Rechtsentscheidvorlage - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Vorfrage - BGH-Entscheidung - OLG - Beantwortung - Rechtsentscheid
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)
3. MRÄndG Art. 3 Abs. 1 S. 3
Rechtsentscheid bei Abweichung in Vorfrage
Papierfundstellen
- BGHZ 79, 288
- NJW 1981, 1040
- MDR 1981, 492
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (2)
- BGH, 15.11.1967 - VIII ZR 150/65
Schönheitsreparaturen an Mieträumen
Auszug aus BGH, 28.01.1981 - VIII ARZ 6/80
Bereits in dem Urteil BGHZ 49, 56 ging der Senat davon aus, daß es nicht unbillig ist, wenn der Mieter die Verpflichtung zu Schönheitsreparaturen übernimmt (vgl. die Anmerkung Braxmaier in LM ZPO § 536 Nr. 10). - BGH, 30.11.1977 - VIII ZR 186/76
Erstattung der Ausführungen der Schönheitsreparaturen für eine Mietwohnung - …
Auszug aus BGH, 28.01.1981 - VIII ARZ 6/80
Das vom vorlegenden Oberlandesgericht zitierte Senatsurteil vom 30. November 1977 (VIII ZR 186/76 = WM 1978, 227) ist zwar nach dem 1. April 1977, dem Inkrafttreten des AGBG ergangen.
- BGH, 06.07.1988 - VIII ARZ 1/88
Beteiligung des Mieters an Schönheitsreparaturen durch prozentuale Beteiligung an …
Zwar haben die Oberlandesgerichte dem Bundesgerichtshof grundsätzlich dieselbe Rechtsfrage vorzulegen, die ihnen ihrerseits von den Landgerichten vorgelegt worden ist (vgl. Senatsbeschlüsse vom 11. Januar 1984 - VIII ARZ 6/83 = BGHZ 89, 275 ; vom 28. Januar 1981 - VIII ARZ 6/80 = BGHZ 79, 288, 290). - BGH, 21.04.1982 - VIII ARZ 16/81
Einwand des Rechtsmißbrauch durch auf Räumung in Anspruch genommenen Untermieter …
Auch die weitere Voraussetzung für den Erlaß eines Rechtsentscheids des Bundesgerichtshofes ist gegeben, nämlich die vom vorlegenden Oberlandesgericht beabsichtigte Abweichung von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes oder eines anderen Oberlandesgerichts (Art. 111 Abs. 1 Satz 3 3. MietRÄndG; vgl. hierzu BGHZ 79, 288). - OLG Hamburg, 07.04.1982 - 4 U 167/81 der Rechtsentscheid vom 25. Mai 1981 klärt eine andere Rechtsfrage als die hier zur Vorlage gelangte, und nur insoweit nehmen die ihn tragenden Gründe an der Bindungswirkung im Sinne des Art. 111 MÄG teil (zu allem SFB G 34; Bundesgerichtshof, Beschluß vom 28. Januar 1981, NJW 1981 S. 1040 ).
- BGH, 11.01.1984 - VIII ARZ 6/83
Voraussetzungen für BGH-Rechtsentscheid - Ausschließliche AG-Zuständigkeit bei …
Zwar haben die Oberlandesgerichte dem Bundesgerichtshof dieselbe Rechtsfrage vorzulegen, die ihnen ihrerseits von den Landgerichten vorgelegt worden ist (vgl. Senatsbeschluß vom 28. Januar 1981 - VIII ARZ 6/80 = BGHZ 79, 288, 290). - OLG Karlsruhe, 16.03.1987 - 3 REMiet 1/87
Kündigung; Fristlos; Vermieter; Mieter; Abmahnung; Überbelegung
Diese Abweichung betrifft jedoch nur eine Vorfrage (vgl. dazu BGHZ 79, 288 ; BGH, WuM 1984, 4 ) und wird für die Entscheidung des zugrunde liegenden Rechtsstreits nicht relevant. - BGH, 21.09.1988 - VIII ARZ 4/88
Voraussetzungen eines Rechtsentscheids des Bundesgerichtshofs
Wie der erkennende Senat bereits am 28. Januar 1981 (BGHZ 79, 288) entschieden hat, ist unter "der Rechtsfrage" im Sinne von Art. 111 Abs. 1 Satz 3 3. MietRÄndG die Rechtsfrage zu verstehen, welche das Landgericht dem Oberlandesgericht vorgelegt hat. - BayObLG, 01.04.1982 - Allg. Reg. 68/81 Das um einen Rechtsentscheid angerufene Obergericht ist nach Art. 111 Abs. 1 S. 1 des 3. MietÄndG nur befugt, die Rechtsfrage vorzulegen, die ihm vom Landgericht gestellt ist (BGHZ 79, 288/290 = NJW 1981, 1040 ), wenn es insoweit von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs oder eines Oberlandesgerichts abweichen will.
- OLG Hamm, 24.11.1983 - 4 REMiet 1/83
Wirksamkeit eines Mieterhöhungsverlangens
Dies ist als eine Abweichung bezüglich der angeschnittenen Rechtsfrage im Ergebnis, nicht nur bei einer als erheblich angesehenen Vorfrage (vgl. zu letzterem BGH, NJW 1981, 1040 und Landfermann, WM 1981, 217, 220) anzusehen. - OLG Stuttgart, 28.08.1984 - 8 REMiet 4/83
Formularmietvertragsklausel; Auszug des Mieters; Kosten der …
Die Entscheidungen BGHZ 49, 56 und BGH WPM 1978, 227 geben keinen Grund zur Vorlage an den BGH, denn sie befassen sich nicht mit der Anwendung des § 9 AGB-Gesetz (vgl. BGH NJW 1981, 1040 ). - BayObLG, 21.07.1987 - REMiet 3/87 Das um einem Rechtsentscheid angegangene Obergericht hat daher nur diejenige Rechtsfrage dem Bundesgerichtshof vorzulegen, die ihm vom Landgericht gestellt ist, wenn es insoweit von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs oder eines anderen Oberlandesgerichts abweichen will (BGHZ 79, 288/290; BayObLGZ 1982, 173 = RES, § 2 MHG Nr. 24, Bd. II S. 115; OLG Karlsruhe, OLGZ 1981, 354 = RES § 552 BGB Nr. 3, Bd. I S. 42).
- OLG Stuttgart, 10.03.1982 - 8 REMiet 3/81
Wirksamkeit einer speziellen Übernahmeverpflichtung des Mieters bezüglich …
- OLG Karlsruhe, 24.08.1982 - 3 REMiet 3/82
Mietverhältnis über Wohnraum; Verpflichtung des Mieters zur Übernahme von …
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Rechtsprechung
| BGH, 18.12.1980 - VII ZR 203/80 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- ibr-online
Vergleichsweise Einigung: Vorbehaltlose Annahme der Schlußzahlung?
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Werkvertrag - Baurechtlicher Werkvertrag - Stundung - Schlußrechnung - Vorbehalt - Vorbehalt von Rechten
- rechtsportal.de (Leitsatz)
VOB/B § 16
Vorbehalt der Geltendmachung weiterer Ansprüche bei Stundung eines Teils der Vergütung
Papierfundstellen
- NJW 1981, 1040
- MDR 1981, 575
- BauR 1981, 204
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- BGH, 12.07.1979 - VII ZR 174/78
Anforderungen an Schlusszahlung
Auszug aus BGH, 18.12.1980 - VII ZR 203/80
a) Zutreffend geht es allerdings davon aus, daß eine mit der Ausschlußwirkung des § 16 Nr. 2 Abs. 2 VOB/B (1952) verbundene vorbehaltlose Annahme der Schlußzahlung die Erteilung einer Schlußrechnung voraussetzt (ständ. Rspr. des Senats, vgl. die Urteile NJW 1975, 1833; vom 5. April 1979 - VII ZR 37/78 = ZfBR 1979, 159 = BauR 1979, 342; 12. Juli 1979 - VII ZR 174/78 = ZfBR 1979, 207 = BauR 1979, 525 mit w. Nachw.). - BGH, 05.05.1977 - VII ZR 289/74
Verzicht auf die Einrede der Schlusszahlung nach Vergleichsverhandlungen; …
Auszug aus BGH, 18.12.1980 - VII ZR 203/80
Der mit § 16 Nr. 2 Abs. 2 VOB (1952) verfolgte Zweck, umgehend Rechtsklarheit und Rechtsfrieden zu schaffen (Senatsurteil BGHZ 68, 368, 369), ist in einem solchen Falle bereits mit der - vorrangigen (so mit Recht Hochstein Schafer/Finnern Z 2.330.2 Bl. 35) - vergleichsweisen Einigung erreicht. - BGH, 26.06.1975 - VII ZR 164/73
Rechtsfolgen einer Schlusszahlung ohne Schlussrechnung
Auszug aus BGH, 18.12.1980 - VII ZR 203/80
a) Zutreffend geht es allerdings davon aus, daß eine mit der Ausschlußwirkung des § 16 Nr. 2 Abs. 2 VOB/B (1952) verbundene vorbehaltlose Annahme der Schlußzahlung die Erteilung einer Schlußrechnung voraussetzt (ständ. Rspr. des Senats, vgl. die Urteile NJW 1975, 1833; vom 5. April 1979 - VII ZR 37/78 = ZfBR 1979, 159 = BauR 1979, 342; 12. Juli 1979 - VII ZR 174/78 = ZfBR 1979, 207 = BauR 1979, 525 mit w. Nachw.). - BGH, 05.04.1979 - VII ZR 87/78
Annahme einer Schlusszahlung bei zuvor erklärter Zahlungsverweigerung
Auszug aus BGH, 18.12.1980 - VII ZR 203/80
a) Zutreffend geht es allerdings davon aus, daß eine mit der Ausschlußwirkung des § 16 Nr. 2 Abs. 2 VOB/B (1952) verbundene vorbehaltlose Annahme der Schlußzahlung die Erteilung einer Schlußrechnung voraussetzt (ständ. Rspr. des Senats, vgl. die Urteile NJW 1975, 1833; vom 5. April 1979 - VII ZR 37/78 = ZfBR 1979, 159 = BauR 1979, 342; 12. Juli 1979 - VII ZR 174/78 = ZfBR 1979, 207 = BauR 1979, 525 mit w. Nachw.).
- BGH, 22.01.1987 - VII ZR 96/85
Rechte des Auftraggebers bei nicht prüfbarer Schlußrechnung des Auftragnehmers; …
Eine Schlußzahlung setzt eine Schlußrechnung voraus (Senatsurteile NJW 1975, 1833; NJW 1981, 1040 Nr. 8; 1984, 1757, jeweils m.w.N.). - BGH, 22.12.1983 - VII ZR 213/82
Beginn der Verjährung des Anspruchs auf die Schlußzahlung
Denn eine derartige Erklärung setzt in jedem Fälle eine Schlußrechnung des Auftragnehmers voraus, an der es hier gerade fehlt (st. Rspr. des Senats, vgl. Senatsurteil NJW 1981, 1040, 1041 Nr. 8 m.w.N.). - BGH, 28.06.1984 - VII ZR 278/82
Vorbehaltlose Annahme der Schlußzahlung
In diesem Falle würde bei Übergabe des Schecks am 16. Februar 1978 überhaupt keine Schlußrechnung mehr vorgelegen haben, auf die eine Schlußzahlung hätte erfolgen können (vgl. dazu Senatsurteil NJW 1981, 1040, 1041 m.N.). - OLG Düsseldorf, 27.09.2007 - 5 U 111/06
Beweispflicht für das Vorliegen einer Höchstpreisabrede oder eines vereinbarten …
Völlig zu Recht gehen das Landgericht und die Klägerin davon aus, dass die Schlusszahlungseinrede grundsätzlich nur dann greifen kann, wenn ein prüfbare Schlussrechnung überhaupt erteilt ist (BGH BauR 1984, 182; BGH BauR 1981, 204) oder der Unternehmer sonst zweifelsfrei zu erkennen gegeben hat, aus mehreren Einzelrechnungen abschließende Zahlungen beanspruchen zu wollen (BGH BauR 1987, 96).
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