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Rechtsprechung
   BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,1009
BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93 (https://dejure.org/1993,1009)
BGH, Entscheidung vom 08.12.1993 - VIII ZR 166/93 (https://dejure.org/1993,1009)
BGH, Entscheidung vom 08. Dezember 1993 - VIII ZR 166/93 (https://dejure.org/1993,1009)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Formularmäßige Globalzession - Zugunsten Bank - Deckungsgrenze - Freigabepflicht - Nennwert

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 5
    Auslegung des Begriffs "Wert der Forderungen"

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1994, 445
  • ZIP 1994, 114
  • MDR 1994, 269
  • WM 1994, 104
  • BB 1994, 308
  • DB 1994, 574
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 08.10.1986 - VIII ZR 342/85

    Formularmäßige Vereinbarung eines erweiterten und verlängerten …

    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Sie enthält in Nr. 6 Abs. 3 die nach ständiger Rechtsprechung (z. B. BGHZ 109, 240, 245 [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; 98, 303, 314) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]erforderliche dingliche Verzichtsklausel zur Sicherung des Vorrangs der Forderungen von Vorbehaltslieferanten der Gemeinschuldnerin und ferner unter Nr. 2 Abs. 1 und 5 zur Vermeidung einer Übersicherung der Beklagten eine an die Überschreitung der Deckungsgrenze anknüpfende Freigabeklausel.

    Der Senat hat bereits in BGHZ 98, 303, 316 f [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85] im Rahmen der Auslegung entsprechender Klauseln einer formularmäßigen Globalzession an eine Bank ausgeführt, wenn lediglich vom "Wert der Forderungen" ohne erläuternde Zusätze die Rede sei, liege es vom Wortsinn her und aus Gründen der praktischen Handhabung der Klausel nahe, darunter deren Nennwert zu verstehen.

    Ist dies so, dann muß dasselbe für den Sicherungsgeber bei der Feststellung der Voraussetzungen seines Freigabeanspruches (Nr. 2 Abs. 5 der Globalzession) gelten, denn dieser knüpft unter Verwendung desselben Begriffes ("Wert der Forderungen") an die Überschreitung der Deckungsgrenze an (vgl. auch insoweit BGHZ 98, 303, 316 f) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85].

  • BGH, 29.11.1989 - VIII ZR 228/88

    Eignung von Freigabeklauseln zur Verhinderung einer Übersicherung

    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Sie enthält in Nr. 6 Abs. 3 die nach ständiger Rechtsprechung (z. B. BGHZ 109, 240, 245 [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; 98, 303, 314) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85]erforderliche dingliche Verzichtsklausel zur Sicherung des Vorrangs der Forderungen von Vorbehaltslieferanten der Gemeinschuldnerin und ferner unter Nr. 2 Abs. 1 und 5 zur Vermeidung einer Übersicherung der Beklagten eine an die Überschreitung der Deckungsgrenze anknüpfende Freigabeklausel.

    Eine formularmäßige Globalzession schützt den Sicherungsgeber nur dann vor unangemessener Übersicherung, wenn die Deckungsgrenze in einem objektiv bestimmbaren und unschwer festzustellenden Verhältnis zur Höhe der gesicherten Forderung steht und der Sicherungsnehmer bei nicht nur vorübergehender Überschreitung der Deckungsgrenze zur Freigabe von Sicherungen verpflichtet ist (BGHZ 109, 240, 246 f [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; BGH, Urteile vom 26. April 1990 - VII ZR 39/89 = WM 1990, 1326 f; vom 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89 = WM 1991, 276; vom 18. April 1991 - IX ZR 149/90 = WM 1991, 1273, 1278 unter IV 1 b; vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90 = WM 1991, 1499, 1500 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90] und vom 25. November 1992 - VIII ZR 176/91 = WM 1993, 213, 216 unter II 1 c).

    Gleichwohl meint die Revision, die Voraussetzungen des Freigabeanspruches seien für den Sicherungsgeber nicht hinreichend einfach und deutlich festzustellen (vgl. dazu insbesondere BGHZ 109, 240, 246 [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88] …und Urteil vom 19. Juni 1991 aaO unter II 3 a; für die entsprechende Problematik bei der Sicherungsübereignung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand vgl. ferner BGHZ 117, 374, 379), weil der in der Klausel für das Sicherungsgut verwendete Begriff "Wert der Forderungen" nicht eindeutig sei.

  • BGH, 19.06.1991 - VIII ZR 244/90

    Schutz vor Übersicherung bei formularmäßiger Globalzession

    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Eine formularmäßige Globalzession schützt den Sicherungsgeber nur dann vor unangemessener Übersicherung, wenn die Deckungsgrenze in einem objektiv bestimmbaren und unschwer festzustellenden Verhältnis zur Höhe der gesicherten Forderung steht und der Sicherungsnehmer bei nicht nur vorübergehender Überschreitung der Deckungsgrenze zur Freigabe von Sicherungen verpflichtet ist (BGHZ 109, 240, 246 f [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; BGH, Urteile vom 26. April 1990 - VII ZR 39/89 = WM 1990, 1326 f; vom 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89 = WM 1991, 276; vom 18. April 1991 - IX ZR 149/90 = WM 1991, 1273, 1278 unter IV 1 b; vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90 = WM 1991, 1499, 1500 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90] und vom 25. November 1992 - VIII ZR 176/91 = WM 1993, 213, 216 unter II 1 c).

    Gleichwohl meint die Revision, die Voraussetzungen des Freigabeanspruches seien für den Sicherungsgeber nicht hinreichend einfach und deutlich festzustellen (vgl. dazu insbesondere BGHZ 109, 240, 246 [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88] und Urteil vom 19. Juni 1991 aaO unter II 3 a; für die entsprechende Problematik bei der Sicherungsübereignung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand vgl. ferner BGHZ 117, 374, 379), weil der in der Klausel für das Sicherungsgut verwendete Begriff "Wert der Forderungen" nicht eindeutig sei.

  • BGH, 18.04.1991 - IX ZR 149/90

    Nachweis der Benachteiligungsabsicht bei Erfüllung wirksamer Verbindlichkeiten; …

    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Eine formularmäßige Globalzession schützt den Sicherungsgeber nur dann vor unangemessener Übersicherung, wenn die Deckungsgrenze in einem objektiv bestimmbaren und unschwer festzustellenden Verhältnis zur Höhe der gesicherten Forderung steht und der Sicherungsnehmer bei nicht nur vorübergehender Überschreitung der Deckungsgrenze zur Freigabe von Sicherungen verpflichtet ist (BGHZ 109, 240, 246 f [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; BGH, Urteile vom 26. April 1990 - VII ZR 39/89 = WM 1990, 1326 f; vom 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89 = WM 1991, 276; vom 18. April 1991 - IX ZR 149/90 = WM 1991, 1273, 1278 unter IV 1 b; vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90 = WM 1991, 1499, 1500 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90] und vom 25. November 1992 - VIII ZR 176/91 = WM 1993, 213, 216 unter II 1 c).
  • BGH, 19.03.1992 - IX ZR 166/91

    Formularmäßige Sicherungsübereignung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand - …

    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Gleichwohl meint die Revision, die Voraussetzungen des Freigabeanspruches seien für den Sicherungsgeber nicht hinreichend einfach und deutlich festzustellen (vgl. dazu insbesondere BGHZ 109, 240, 246 [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88] …und Urteil vom 19. Juni 1991 aaO unter II 3 a; für die entsprechende Problematik bei der Sicherungsübereignung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand vgl. ferner BGHZ 117, 374, 379), weil der in der Klausel für das Sicherungsgut verwendete Begriff "Wert der Forderungen" nicht eindeutig sei.
  • BGH, 25.11.1992 - VIII ZR 176/91

    Erfüllungsversprechen beim Leasingvertrag

    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Eine formularmäßige Globalzession schützt den Sicherungsgeber nur dann vor unangemessener Übersicherung, wenn die Deckungsgrenze in einem objektiv bestimmbaren und unschwer festzustellenden Verhältnis zur Höhe der gesicherten Forderung steht und der Sicherungsnehmer bei nicht nur vorübergehender Überschreitung der Deckungsgrenze zur Freigabe von Sicherungen verpflichtet ist (BGHZ 109, 240, 246 f [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; BGH, Urteile vom 26. April 1990 - VII ZR 39/89 = WM 1990, 1326 f; vom 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89 = WM 1991, 276; vom 18. April 1991 - IX ZR 149/90 = WM 1991, 1273, 1278 unter IV 1 b; vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90 = WM 1991, 1499, 1500 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90] und vom 25. November 1992 - VIII ZR 176/91 = WM 1993, 213, 216 unter II 1 c).
  • BGH, 26.04.1990 - VII ZR 39/89

    Globalzession als sittenwidrige Gläubigerbenachteiligung - Sittenwidrigkeit einer …

    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Eine formularmäßige Globalzession schützt den Sicherungsgeber nur dann vor unangemessener Übersicherung, wenn die Deckungsgrenze in einem objektiv bestimmbaren und unschwer festzustellenden Verhältnis zur Höhe der gesicherten Forderung steht und der Sicherungsnehmer bei nicht nur vorübergehender Überschreitung der Deckungsgrenze zur Freigabe von Sicherungen verpflichtet ist (BGHZ 109, 240, 246 f [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; BGH, Urteile vom 26. April 1990 - VII ZR 39/89 = WM 1990, 1326 f; vom 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89 = WM 1991, 276; vom 18. April 1991 - IX ZR 149/90 = WM 1991, 1273, 1278 unter IV 1 b; vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90 = WM 1991, 1499, 1500 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90] und vom 25. November 1992 - VIII ZR 176/91 = WM 1993, 213, 216 unter II 1 c).
  • BGH, 06.12.1990 - VII ZR 334/89

    Sittenwidrigkeit einer Globalzession

    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Eine formularmäßige Globalzession schützt den Sicherungsgeber nur dann vor unangemessener Übersicherung, wenn die Deckungsgrenze in einem objektiv bestimmbaren und unschwer festzustellenden Verhältnis zur Höhe der gesicherten Forderung steht und der Sicherungsnehmer bei nicht nur vorübergehender Überschreitung der Deckungsgrenze zur Freigabe von Sicherungen verpflichtet ist (BGHZ 109, 240, 246 f [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88]; BGH, Urteile vom 26. April 1990 - VII ZR 39/89 = WM 1990, 1326 f; vom 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89 = WM 1991, 276; vom 18. April 1991 - IX ZR 149/90 = WM 1991, 1273, 1278 unter IV 1 b; vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90 = WM 1991, 1499, 1500 [BGH 19.06.1991 - VIII ZR 244/90] und vom 25. November 1992 - VIII ZR 176/91 = WM 1993, 213, 216 unter II 1 c).
  • OLG Hamm, 10.06.1992 - 31 U 215/91
    Auszug aus BGH, 08.12.1993 - VIII ZR 166/93
    Das Berufungsgericht hat diesen Teil der Klausel dahin ausgelegt, daß jedenfalls Forderungen in Höhe des jeweiligen Bestandes der gesicherten Bankforderungen abgetreten sein müßten, diese aber auch höher sein könnten, ohne daß die Beklagte darauf einen Anspruch habe (ebenso das Berufungsgericht in den in WM 1992, 1731 [OLG Hamm 10.06.1992 - 31 U 215/91] und 1993, 2046, 2048 veröffentlichten Urteilen).
  • BGH, 27.11.1997 - GSZ 1/97

    Großer Senat für Zivilsachen entscheidet über Freigabeklauseln bei …

    Im Sicherungsübereignungsvertrag fehle eine ausdrückliche zahlenmäßig bestimmte Deckungsgrenze, die der VII., VIII. und IX. Zivilsenat bei Globalabtretungen (BGHZ 109, 240, 245 ff.; 120, 300, 302; BGH, Urteile v. 26. April 1990 - VII ZR 39/89, WM 1990, 1326, 1327; v. 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89, WM 1991, 276; v. 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90, WM 1991, 1499, 1500; v. 25. November 1992 - VIII ZR 176/91, WM 1993, 213, 216; v. 8. Dezember 1993 - VIII ZR 166/93, WM 1994, 104, 105) und der VIII. und IX. Zivilsenat auch bei Sicherungsübereignungen von Warenlagern mit wechselndem Bestand (BGHZ 117, 374, 377 ff.; 124, 371, 376 f.; 124, 380, 386 f.; 125, 83, 87 f.) als Wirksamkeitsvoraussetzung angesehen hätten.

    Die Globalabtretung entbehre einer vom VIII. und IX. Zivilsenat (BGHZ 109, 240, 245 ff.; 117, 374, 377; 120, 300, 302; 124, 371, 376 f.; 124, 380, 386 f.; 125, 83, 89;… BGH, Urteile v. 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90, aaO;… v. 25. November 1992 - VIII ZR 176/91, aaO; v. 8. Dezember 1993 - VIII ZR 166/93, aaO) für erforderlich gehaltenen ermessensunabhängig ausgestalteten Freigabeklausel.

  • BGH, 06.03.1997 - IX ZR 74/95

    Freigabeanspruch des Sicherungsgebers bei formularmäßiger Sicherungsübereignung …

    Fehlt eine derartige Klausel, hält der VIII. Zivilsenat das Sicherungsgeschäft für unwirksam nach § 9 Abs. 1 AGBG (BGHZ 94, 105, 112, 113 ff; 98, 303, 316; 109, 240, 245 ff; 120, 300, 302;… BGH, Urt. v. 13. Juni 1990 VIII ZR 130/89, WM 1990, 1389, 1391; v. 19. Juni 1991 VIII ZR 244/90, WM 1991, 1499, 1500; v. 25. November 199 VIII ZR 176/91, WM 1992, 213, 216; v. 8. Dezember 1993 VIII ZR 166/93, WM 1994, 104, 105; vgl. auch BGHZ 125, 83, 88 für den erweiterten Eigentumsvorbehalt).

    Es lag vielmehr für den Bundesgerichtshof auf der Hand, daß die erforderliche Schnelligkeit und Klarheit nur gewährleistet ist, wenn insoweit auf den Nennwert der Forderungen abgehoben wird (Urt. v. 8. Dezember 1993 - VIII ZR 166/93, WM 1994, 104, 105; v. 10. Mai 1994 - XI ZR 65/93, WM 1994, 1283, 1284 f; v. 9. November 1995 - IX ZR 179/94, WM 1995, 2173, 2175; vgl. auch BGHZ 98, 303, 316 f).

  • BGH, 13.05.1997 - XI ZR 234/95

    Vorlage zum Großen Senat für Zivilsachen beim BGH zur Frage der Wirksamkeit einer …

    dd) Soweit der IX. Zivilsenat hinsichtlich der Bewertung abgetretener Forderungen auf die Rechtsprechung des BGH (BGHZ 98, 303, 316 f. = WM 1986, 1545; Urteil vom 8. Dezember 1993 = WM 1994, 104, 105; Urteil vom 10. Mai 1994 = WM 1994, 1283, 1284 f.; Urteil vom 9. November 1995 = WM 1995, 2173, 2175) abhebt, nach der im Zweifel vom Nennwert auszugehen sei (…Beschluß vom 6. März 1997 a.a.O.), würdigt er diese Entscheidungen ohne Rücksicht auf ihren Zusammenhang.

    Dies belegen die nach dem Urteil des VIII. Zivilsenats vom 29. November 1989 (BGHZ 109, 240 ff. = WM 1990, 51) ergangenen Urteile insbesondere auch des IX. Zivilsenats, die sich mit solchen Klauseln befaßt haben (vgl. nur BGHZ 117, 374 ff. = WM 1992, 813; 120, 300 ff. = WM 1993, 139; 124, 371 ff. = WM 1994, 419; 124, 380 ff. = WM 1994, 414; 130, 115 ff. = WM 1995, 1264; BGH, Urteil vom 18. April 1991 = WM 1991, 1273 ff.; BGH, Urteil vom 19. Juni 1991 = WM 1991, 1499 ff.; BGH, Urteil vom 25. November 1992 = WM 1993, 213 ff.; BGH, Urteil von 8. Dezember 1993 = WM 1994, 104 ff.; Senatsurteil vom 10. Mai 1994 = WM 1994, 1283 ff.; Senatsurteil vom 14. Mai 1996 = WM 1996, 1128 ff.; Kammergericht WM 1992, 856 ff.; OLG Braunschweig WM 1991, 802 ff.; OLG Hamm WM 1992, 1731 ff.; OLG Hamm WM 1993, 1590 ff.).bb) Der Zwang, Jahre im voraus für die gesamte Laufzeit des Sicherungsvertrages und damit für eine nicht voraussehbare Wirtschafts- und Branchenlage die Bewertungsparameter für die Globalsicherheit festzulegen und die Wertentwicklung des Sicherungsgutes abzuschätzen, muß zur Anerkennung hoher Risikozuschläge führen, wenn dem berechtigten Sicherungsbedürfnis des Gläubigers angemessen Rechnung getragen werden soll.

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