Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 27.07.2000 - 12 W 29/99 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
BGB § 823 Abs. 1 § 830 § 847
Höhe des Schmerzensgeldes bei gemeinschaftlich begangener sexueller Nötigung - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Schmerzensgeldanspruch nach gemeinschaftlich begangener sexueller Nötigung; Zurechnung einer massiven Körperverletzungshandlung; Vorliegen einer Mittäterschaft i.S.d. § 830 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB); Kriterien für die Bemessung eines Schmerzensgeldanspruchs; ...
Papierfundstellen
- NJW 2000, 3579
Wird zitiert von ... (4)
- AG Brandenburg, 26.05.2016 - 34 C 40/15
Strafanzeige, falsche Verdächtigung, Erstattung Verteidigerkosten, Schmerzensgeld
Wer aber - wie hier der Beklagte entsprechend dem Ergebnis der Beweisaufnahme in dem Zivilprozessverfahren - eine falsche Verdächtigung begeht, haftet hierfür nach § 823 Abs. 2 BGB auch für die Schäden, die aus dieser Verletzung entstanden sind (BGH, NJW 1975, Seite 50; BGH, VersR 1971, Seiten 820 f.; BGH, BGHZ 8, Seiten 288 ff.; BGH, Urteil vom 07.01.1953, Az.: VI ZR 39/52, u.a. in: LM Nr. 3 zu § 823 (Be) BGB = JZ 1953, Seite 184; OLG Hamm, Streit 2014, Seiten 34 ff.; OLG Dresden, FamRZ 2013, Seiten 410 ff.; OLG Koblenz, NJW-RR 2012, Seiten 600 f.; OLG Hamm, VersR 2007, Seiten 512 f.; OLG Koblenz, NJW-RR 2002, Seiten 1539 ff.; OLG Köln, NJW-RR 2002, Seiten 1392 f.; OLG Hamm, Urteil vom 08.05.2000, Az.: 13 U 7/00, u.a. in: "juris"; OLG Brandenburg, NJW 2000, Seiten 3579 f.; OLG Dresden, OLG-Report 2000, Seiten 508 ff.; OLG Celle, OLG-Report 2000, Seiten 195 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.09.1999, Az.: 26 U 10/99, u.a. in: "juris"; OLG Karlsruhe, Die Justiz 1999, Seite 445; OLG Karlsruhe, NStZ-RR 1997, Seiten 37 f.; KG Berlin, VersR 1975, Seite 1030; AG Ibbenbüren, DAR 2014, Seiten 330 f.; AG Bremen, NJW-RR 2014, Seiten 207 ff.; AG Hamburg, Urteil vom 13.08.2008, Az.: 7c C 31/07, u.a. in: "juris"; AG Kenzingen, AGS 2003, Seiten 133 f.; AG Hamburg, VersR 1993, Seiten 1363 f.). - AG Brandenburg, 19.12.2022 - 34 C 20/20
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Wer aber - wie hier die Beklagte entsprechend dem Ergebnis der Beweisaufnahme in dem Zivilprozessverfahren - eine falsche Verdächtigung begeht, haftet hierfür auch nach § 823 Abs. 2 BGB (BGH, NJW 1975, Seite 50; BGH, VersR 1971, Seiten 820 f.; BGH, BGHZ 8, Seiten 288 ff.; BGH, Urteil vom 07.01.1953, Az.: VI ZR 39/52, u.a. in: LM Nr. 3 zu § 823 (Be) BGB = JZ 1953, Seite 184; OLG Hamm, Streit 2014, Seiten 34 ff.; OLG Dresden, FamRZ 2013, Seiten 410 ff.; OLG Koblenz, NJW-RR 2012, Seiten 600 f.; OLG Hamm, VersR 2007, Seiten 512 f.; OLG Koblenz, NJW-RR 2002, Seiten 1539 ff.; OLG Köln, NJW-RR 2002, Seiten 1392 f.; OLG Hamm, Urteil vom 08.05.2000, Az.: 13 U 7/00, u.a. in: "juris"; OLG Brandenburg, NJW 2000, Seiten 3579 f.; OLG Dresden, OLG-Report 2000, Seiten 508 ff.; OLG Celle, OLG-Report 2000, Seiten 195 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.09.1999, Az.: 26 U 10/99, u.a. in: "juris"; OLG Karlsruhe, Die Justiz 1999, Seite 445; OLG Karlsruhe, NStZ-RR 1997, Seiten 37 f.; KG Berlin, VersR 1975, Seite 1030; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 26.05.2016, Az.: 34 C 40/15, u.a. in: ZAP EN-Nr. 554/2016 = NJOZ 2016, Seiten 1035 = BeckRS 2016, Nr. 9705 = "juris"; AG Ibbenbüren, DAR 2014, Seiten 330 f.; AG Bremen, NJW-RR 2014, Seiten 207 ff.; AG Hamburg, Urteil vom 13.08.2008, Az.: 7c C 31/07, u.a. in: "juris"; AG Kenzingen, AGS 2003, Seiten 133 f.; AG Hamburg, VersR 1993, Seiten 1363 f.). - OLG Bamberg, 04.04.2001 - 8 U 141/00
Höhe des Schmerzensgeldes bei sexueller Nötigung und Vergewaltigung eines Mannes
Es ist zwar nicht zu verkennen, dass deutsche Gerichte in letzter Zeit bei Vergewaltigungen oder sexuellen Nötigungen die zugesprochenen Schmerzensgeldbeträge erheblich angehoben haben (…vgl. z.B. Slizyk, Beck'sche Schmerzensgeldtabelle, 3. Aufl., Einl. Nr. 8; BGH, NJW 1998, 2294 ; BGH, NJW 1999, 1639 ; BGH, NJW 2000, 3579 ; BGH, NJW-RR 1998, 534 ). - LG Itzehoe, 14.11.2003 - 7 O 54/03 Das Brandenburgische Oberlandesgericht ( NJW 2000, 3579 ) hat im Falle gemeinschaftlich begangener sexueller Nötigung in einem besonders schweren Fall und gefährlicher Körperverletzung ein Schmerzensgeld von 50 000, 00 DM für gerechtfertigt erachtet Wird hier einmal das Näheverhältnis zwischen den Parteien, zum anderen der lange Zeitraum zwischen erster und letzter Tatbegehung und drittens das frühkindliche Alter der Klägerin mit den noch fortwährenden Dauerschäden berücksichtigt, erscheint das begehrte Schmerzensgeld von insgesamt 20 000, 00 EUR tat- und schuldangemessen.
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