Rechtsprechung
| BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03 |
Volltextveröffentlichungen (15)
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- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- Judicialis
BörsG § 50 (F/ 21.12.2000); ; BörsG § 53 (F/ 13.07.2001); ; WpHG § 31
- IWW
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen für das Vorliegen von Börsentermingeschäften - Rechtliche Einordnung von Verträgen über Indexzertifikate - Vertragliche Aufklärungspflichten eines Direktbrokers - Kausalitätsvermutung bei einer Aufklärungspflichtverletzung
- ra.de
- undrecht.info
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Begriff des Börsentermingeschäfts; Hinweispflichten von Direkt-Brokern beim Erwerb von Aktien oder Indexzertifikaten
- datenbank.nwb.de
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Anlagerecht - Verträge über Indexzertifikate sind keine Börsentermingeschäfte!
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (3)
- zbb-online.com (Leitsatz)
BörsG § 50 a. F. (2000), § 53 a. F. (2001); WpHG § 31
Geschäfte über Indexzertifikate keine Börsentermingeschäfte - bank-kritik.de (Kurzinformation)
Direkt-Banken müssen auf Anlagerisiken hinweisen
- rechtsanwalt.com (Kurzinformation)
Banken müssen auch risikobewusste Anleger vor riskanten Geschäften warnen
Papierfundstellen
- BGHZ 160, 58
- NJW 2004, 2967
- ZIP 2004, 1636
- MDR 2004, 1246
- VersR 2004, 1415
- WM 2004, 1774
- BB 2004, 1981
- DB 2004, 2028
- DB 2004, 2038
Wird zitiert von ... (162) Zitiert selbst (15)
- BGH, 12.03.2002 - XI ZR 258/01
Geschäfte mit Aktienanleihen sind keine Börsentermingeschäfte
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Börsentermingeschäfte standardisierte Verträge, die von beiden Seiten erst zu einem späteren Zeitpunkt, dem Ende der Laufzeit, zu erfüllen sind und einen Bezug zu einem Terminmarkt haben (BGHZ 92, 317, 320; Senat BGHZ 114, 177, 179; 142, 345, 350; 149, 294, 301; 150, 164, 168).Die besondere Gefährlichkeit dieser Geschäfte, vor der nicht börsentermingeschäftsfähige Anleger durch die §§ 53 ff. BörsG a.F. geschützt werden sollten, besteht darin, daß sie - anders als Kassageschäfte, bei denen der Anleger sofort Barvermögen oder einen Kreditbetrag einsetzen muß (vgl. BGHZ 103, 84, 87) - durch den hinausgeschobenen Erfüllungszeitpunkt zur Spekulation auf eine günstige, aber ungewisse Entwicklung des Marktpreises in der Zukunft verleiten, die die Auflösung des Terminengagements ohne Einsatz eigenen Vermögens und ohne Aufnahme eines förmlichen Kredits durch ein gewinnbringendes Glattstellungsgeschäft ermöglichen soll (Senat BGHZ 149, 294, 301; 150, 164, 169).
Typischerweise sind mit Börsentermingeschäften die Risiken der Hebelwirkung (Senat BGHZ 139, 1, 6) und des Totalverlustes des angelegten Kapitals (Senat BGHZ 150, 164, 169) sowie die Gefahr, planwidrig zusätzliche Mittel einsetzen zu müssen, verbunden.
Mangels hinausgeschobenen Erfüllungszeitpunkts fehlt dem Geschäft mit Indexzertifikaten die für Termingeschäfte spezifische Gefährlichkeit und damit das für die Qualifizierung als Börsentermingeschäft wesentliche Schutzbedürfnis des Anlegers (vgl. Senat, BGHZ 150, 164, 170 und Beschluß vom 9. Dezember 1997 - XI ZR 85/97, WM 1998, 274, 275).
Während bei Termingeschäften aufgrund der begrenzten Laufzeit ein Totalverlust droht und insbesondere Optionsprämien durch bloßen Zeitablauf vollständig verfallen können (BGHZ 150, 164, 170 f.), besteht bei Indexzertifikaten grundsätzlich nur das Risiko, aufgrund eines ungünstigen Standes des Index bei der Fälligkeit des Zertifikats nur einen Teil des gezahlten Kaufpreises zurückzuerhalten.
Die Gefahr eines Totalverlustes aufgrund einer Insolvenz des Emittenten ist nicht größer als beim Direkterwerb von Aktien, der unzweifelhaft kein Börsentermingeschäft ist (Senat BGHZ 150, 164, 171).
Schließlich dient der Erwerb von Indexzertifikaten einem ähnlichen wirtschaftlichen Zweck (vgl. zu dessen Bedeutung für die Qualifizierung als Börsentermingeschäft: Senat BGHZ 133, 200, 206; 139, 1, 7; 150, 164, 171) wie der Direkterwerb von Aktien.
- BGH, 05.10.1999 - XI ZR 296/98
Geschäfte mit Bandbreiten-Optionsscheinen als Börsentermingeschäfte
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Börsentermingeschäfte standardisierte Verträge, die von beiden Seiten erst zu einem späteren Zeitpunkt, dem Ende der Laufzeit, zu erfüllen sind und einen Bezug zu einem Terminmarkt haben (BGHZ 92, 317, 320; Senat BGHZ 114, 177, 179; 142, 345, 350; 149, 294, 301; 150, 164, 168).Die Beklagte hat zwar ihre Pflichten gemäß § 31 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpHG (vgl. zu dessen Bedeutung für Inhalt und Umfang vertraglicher Aufklärungspflichten: Senat BGHZ 142, 345, 356; ebenso für § 31 Abs. 1 Nr. 1 WpHG: Senat BGHZ 147, 343, 348) verletzt.
Sie war auch zu besonderer Warnung verpflichtet, wenn Kundenaufträge von der zuvor erklärten Zielvorstellung deutlich abwichen (Senat, Urteil vom 11. November 2003 - XI ZR 21/03, WM 2004, 24, 27; vgl. auch Senat BGHZ 142, 345, 357).
- BGH, 18.12.2001 - XI ZR 363/00
Behandlung von Devisengeschäften als Börsentermingeschäfte
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Börsentermingeschäfte standardisierte Verträge, die von beiden Seiten erst zu einem späteren Zeitpunkt, dem Ende der Laufzeit, zu erfüllen sind und einen Bezug zu einem Terminmarkt haben (BGHZ 92, 317, 320; Senat BGHZ 114, 177, 179; 142, 345, 350; 149, 294, 301; 150, 164, 168).Die besondere Gefährlichkeit dieser Geschäfte, vor der nicht börsentermingeschäftsfähige Anleger durch die §§ 53 ff. BörsG a.F. geschützt werden sollten, besteht darin, daß sie - anders als Kassageschäfte, bei denen der Anleger sofort Barvermögen oder einen Kreditbetrag einsetzen muß (vgl. BGHZ 103, 84, 87) - durch den hinausgeschobenen Erfüllungszeitpunkt zur Spekulation auf eine günstige, aber ungewisse Entwicklung des Marktpreises in der Zukunft verleiten, die die Auflösung des Terminengagements ohne Einsatz eigenen Vermögens und ohne Aufnahme eines förmlichen Kredits durch ein gewinnbringendes Glattstellungsgeschäft ermöglichen soll (Senat BGHZ 149, 294, 301; 150, 164, 169).
- BGH, 12.05.1998 - XI ZR 180/97
Rechtsnatur von Geschäften mit selbständigen Basket-Optionsscheinen; Erlangung …
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
Typischerweise sind mit Börsentermingeschäften die Risiken der Hebelwirkung (Senat BGHZ 139, 1, 6) und des Totalverlustes des angelegten Kapitals (Senat BGHZ 150, 164, 169) sowie die Gefahr, planwidrig zusätzliche Mittel einsetzen zu müssen, verbunden.Schließlich dient der Erwerb von Indexzertifikaten einem ähnlichen wirtschaftlichen Zweck (vgl. zu dessen Bedeutung für die Qualifizierung als Börsentermingeschäft: Senat BGHZ 133, 200, 206; 139, 1, 7; 150, 164, 171) wie der Direkterwerb von Aktien.
- BGH, 18.01.1988 - II ZR 72/87
Abgrenzung eines Kassageschäfts zum Börsentermingeschäft und zum …
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
Die besondere Gefährlichkeit dieser Geschäfte, vor der nicht börsentermingeschäftsfähige Anleger durch die §§ 53 ff. BörsG a.F. geschützt werden sollten, besteht darin, daß sie - anders als Kassageschäfte, bei denen der Anleger sofort Barvermögen oder einen Kreditbetrag einsetzen muß (vgl. BGHZ 103, 84, 87) - durch den hinausgeschobenen Erfüllungszeitpunkt zur Spekulation auf eine günstige, aber ungewisse Entwicklung des Marktpreises in der Zukunft verleiten, die die Auflösung des Terminengagements ohne Einsatz eigenen Vermögens und ohne Aufnahme eines förmlichen Kredits durch ein gewinnbringendes Glattstellungsgeschäft ermöglichen soll (Senat BGHZ 149, 294, 301; 150, 164, 169).Der Leistungsaustausch durch Übertragung der Schuldverschreibung mit der darin wertpapiermäßig verbrieften Forderung hat Zug um Zug gegen Zahlung des Kaufpreises binnen der für Kassageschäfte üblichen Frist von zwei Tagen (BGHZ 103, 84, 87) zu erfolgen.
- BGH, 16.11.1993 - XI ZR 214/92
Belehrungspflichten der Vermittler von Terminoptionen
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
Die Kausalitätsvermutung bei Aufklärungspflichtverletzungen setzt voraus, daß es nur eine bestimmte Möglichkeit "aufklärungsrichtigen" Verhaltens gibt (Senat BGHZ 124, 151, 161). - BGH, 11.11.2003 - XI ZR 21/03
Erfüllung der Aufklärungspflichten von Discount-Brokern; Schutzpflichten von …
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
Sie war auch zu besonderer Warnung verpflichtet, wenn Kundenaufträge von der zuvor erklärten Zielvorstellung deutlich abwichen (Senat, Urteil vom 11. November 2003 - XI ZR 21/03, WM 2004, 24, 27; vgl. auch Senat BGHZ 142, 345, 357). - BGH, 09.06.1998 - XI ZR 220/97
Hinweispflicht der Betreiber von Börsentermingeschäften auf alle gewinnmindernden …
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
Hingegen ist diese Vermutung nicht begründet, wenn eine gehörige Aufklärung beim Vertragspartner einen Entscheidungskonflikt ausgelöst hätte, weil es vernünftigerweise nicht nur eine, sondern mehrere Möglichkeiten aufklärungsrichtigen Verhaltens gab (Senat, Urteil vom 9. Juni 1998 - XI ZR 220/97, WM 1998, 1527, 1529 m.w.Nachw.). - BGH, 08.05.2001 - XI ZR 192/00
Ausführung von Stillhalteroptionsgeschäften ohne Sicherheitsleistung
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
Die Beklagte hat zwar ihre Pflichten gemäß § 31 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpHG (vgl. zu dessen Bedeutung für Inhalt und Umfang vertraglicher Aufklärungspflichten: Senat BGHZ 142, 345, 356; ebenso für § 31 Abs. 1 Nr. 1 WpHG: Senat BGHZ 147, 343, 348) verletzt. - BGH, 17.03.1992 - XI ZR 204/91
Schadensersatzanspruch aus der Vermittlung von Warentermindirektgeschäften - …
Auszug aus BGH, 13.07.2004 - XI ZR 178/03
Die Fortsetzung der Spekulation trotz eingetretener Verluste läßt nicht darauf schließen, daß der Anleger das Erstgeschäft auch nach gehöriger Aufklärung abgeschlossen hätte, sondern ist eher darauf zurückzuführen, daß er sich trotz der Verluste über die Geschäftsrisiken nicht im klaren ist (Senat, Urteil vom 17. März 1992 - XI ZR 204/91, WM 1992, 770, 773). - BGH, 16.04.1991 - XI ZR 88/90
Geschäfte mit abgetrennten Aktienoptionsscheinen als Börsentermingeschäfte
- BGH, 22.06.1993 - XI ZR 215/92
Aufklärungspflicht bei Warenterminoptionen vor Auftragserteilung
- BGH, 22.10.1984 - II ZR 262/83
Aktienoptionsgeschäft
- BGH, 09.12.1997 - XI ZR 85/97
Geschäfte mit abgetrennten Währungsoptionsscheinen als Börsentermingeschäfte
- BGH, 09.07.1996 - XI ZR 103/95
Berufsmäßiges Betreiben von Börsentermingeschäften; Rechtsnatur von Geschäften …
- BGH, 08.05.2012 - XI ZR 262/10
Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Beweislastumkehr bei …
Rn. 30 bb) Der Senat hat die Beweislastumkehr bislang allerdings davon abhängig gemacht, dass es für den Vertragspartner nicht mehrere, sondern vernünftigerweise nur eine Möglichkeit aufklärungsrichtigen Verhaltens gab, die gehörige Aufklärung beim Vertragspartner also keinen Entscheidungskonflikt ausgelöst hätte (…vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 34;… Senatsurteile vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, BGHZ 169, 109 Rn. 43, vom 13. Juli 2004 - XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, 66, vom 7. Mai 2002 - XI ZR 197/01, BGHZ 151, 5, 12 und vom 16. November 1993 - XI ZR 214/92, BGHZ 124, 151, 161).Rn. 32 Nicht zuletzt wegen dieser Beweislastverteilung hat der Senat in der Vergangenheit einen solchen Entscheidungskonflikt tatsächlich nur in zwei Ausnahmefällen angenommen, nämlich aufgrund der festgestellten Umstände bei spekulativen Geschäften am sogenannten "Neuen Markt" (Senatsurteil vom 13. Juli 2004 - XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, 66 f.) und bei einer Scheckabfrage (Senatsurteil vom 10. Mai 1994 - XI ZR 115/93, WM 1994, 1466, 1467); ganz überwiegend hat er ihn jedoch verneint (…vgl. z.B. Senatsurteile vom 22. März 2010 - XI ZR 33/10, BGHZ 189, 13 Rn. 40…, vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, BGHZ 169, 109 Rn. 43, vom 9. Juni 1998 - XI ZR 220/97, WM 1998, 1527, 1529, vom 11. März 1997 - XI ZR 92/96, WM 1997, 811, 813, vom 14. Mai 1996 - XI ZR 188/95, WM 1996, 1214, 1216, vom 16. November 1993 - XI ZR 214/92, BGHZ 124, 151, 161), insbesondere auch im Fall von verschwiegenen Rückvergütungen (…Senatsbeschluss vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 34 f.).
- BGH, 27.09.2011 - XI ZR 182/10
Zwei Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern
Rn. 26 aa) Indexzertifikate wie die hier in Rede stehende "Bull Express Garant"-Anleihe sind strukturierte Finanzprodukte in der Form einer Inhaberschuldverschreibung, die den Anspruch des Inhabers gegen den Emittenten auf Zahlung eines Geldbetrages verbriefen, dessen Höhe vom Stand der zugrunde gelegten Basiswerte (sog. Underlyings) abhängt (Senatsurteil vom 13. Juli 2004 - XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, 62 mwN;… Fuchs in Fuchs, WpHG, § 31 Rn. 178;… Kumpan in Schwark/Zimmer, Kapitalmarktrechts-Kommentar, 4. Aufl., § 2 WpHG Rn. 29). - BGH, 19.09.2006 - XI ZR 204/04
Voraussetzungen einer Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank; Voraussetzungen …
Diese Vermutung setzt voraus, dass es für ihn bei Belehrung über sein Widerrufsrecht damals nur eine bestimmte Möglichkeit der Reaktion gab (vgl. BGHZ 160, 58, 66 m.w.Nachw.).
- BGH, 27.09.2011 - XI ZR 178/10
Zwei Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern
Rn. 27 aa) Basketzertifikate wie die hier in Rede stehende "ProtectExpress"-Anleihe sind strukturierte Finanzprodukte in der Form einer Inhaberschuldverschreibung, die den Anspruch des Inhabers gegen den Emittenten auf Zahlung eines Geldbetrages verbriefen, dessen Höhe vom Stand der zugrunde gelegten Basiswerte (sog. Underlyings) abhängt (…Fuchs in Fuchs, WpHG, § 31 Rn. 178;… Kumpan in Schwark/Zimmer, Kapitalmarktrechts-Kommentar, 4. Aufl., § 2 WpHG Rn. 29; zum allgemeineren Indexzertifikat vgl. Senatsurteil vom 13. Juli 2004 - XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, 62 mwN). - BGH, 22.03.2010 - II ZR 66/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
Eine Ausnahme von diesem Grundsatz kommt allenfalls bei hochspekulativen Geschäften in Betracht (BGHZ 160, 58, 66 f.;… s. aber BGH, Urt. v. 12. Mai 2009 - XI ZR 586/07, ZIP 2009, 1264 Tz. 22 zur grundsätzlich geltenden Kausalitätsvermutung), zu denen die Investition in einen Immobilienfonds jedoch in aller Regel nicht gehört (…BGH, Urt. v.9. Februar 2006 aaO Tz. 24).Von außergewöhnlich hohen Gewinnchancen (vgl. BGHZ 160, 58, 66 f.) kann indes keine Rede sein.
- BGH, 19.03.2013 - XI ZR 431/11
Haftung einer Direktbank bei Zwischenschaltung eines anderen anlageberatenden …
Rn. 25 a) In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist anerkannt, dass auch ein Discount-Broker, der grundsätzlich keine Beratung schuldet, nach den Umständen des Einzelfalls dann zu einer Warnung des Kunden verpflichtet sein kann, wenn dessen Aufträge von den zuvor erklärten Zielvorstellungen deutlich abweichen oder wenn erkennbar ist, dass Tragweite und Risiko eines Auftrages falsch eingeschätzt werden (Senatsurteile vom 11. November 2003 - XI ZR 21/03, WM 2004, 24, 27 und vom 13. Juli 2004 - XI ZR 178/03, WM 2004, 1774, 1776 f.;… Siol in Festschrift Schimansky, 1999, S. 781, 789;… siehe auch Hannöver in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 4. Aufl., § 110 Rn. 31). - FG Köln, 03.08.2011 - 7 K 4682/07
Ausgleichs- und Abzugsverbot für Index-Zertifikate
Rn. 32 Dies werde insbesondere in dem BGH-Urteil vom 13.07.2004 (Az. XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58) bestätigt.Rn. 100 (b) Nach der zivilrechtlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Börsentermingeschäfte, welche mit dem 4. Finanzmarktförderungsgesetz in § 2 Abs. 2a WpHG durch den Begriff der Finanztermingeschäfte ersetzt wurden, standardisierte Verträge, die von beiden Seiten erst zu einem späteren Zeitpunkt, dem Ende der Laufzeit, zu erfüllen sind und einen Bezug zu einem Terminmarkt haben (BGH-Urteil vom 13.07.2004 XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, m.w.N).
Rn. 101 Hiervon ausgehend sieht der BGH in Verträgen über Indexzertifikate keine Börsentermingeschäfte (vgl. BGH-Urteil vom 13.07.2004 XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, unter Hinweis auf Tilp, in: Allmendinger/Tilp, Börsentermin- und Differenzgeschäfte Rdn. 332; Wohlfarth/Brause WM 1998, 1859, 1866 f.;… ebenso für Finanztermingeschäfte: Begr.RegE 4. FMFG, BT-Drucks. 14/8017, S. 85;… Beck, in: Schwark, Kapitalmarktrechts-Kommentar 3. Aufl. WpHG § 2 Rdn. 18).
Rn. 102 Mangels hinausgeschobenen Erfüllungszeitpunkts, fehle dem Geschäft mit Indexzertifikaten die für Termingeschäfte spezifische Gefährlichkeit und damit das für die Qualifizierung als Börsentermingeschäft wesentliche Schutzbedürfnis des Anlegers (vgl. BGH-Urteil vom 13.07.2004 XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, und BGH-Beschluss vom 9.12.1997 - XI ZR 85/97, WM 1998, 274, 275).
Abweichungen des Preises des Indexzertifikats von der Wertentwicklung des Index, die sich aufgrund des Zinsniveaus, der Markterwartung und etwaiger Dividendenzahlungen auf die im Index berücksichtigten Aktien ergeben könnten, seien zu gering, um der für Termingeschäfte spezifischen Hebelwirkung gleichgestellt werden zu können (vgl. BGH-Urteil vom 13.07.2004 XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, unter Hinweis auf Wohlfarth/Brause WM 1998, 1859, 1867).
Die Gefahr der Insolvenz aller in den Index aufgenommenen Aktiengesellschaften sei sogar deutlich geringer als beim Direkterwerb von Aktien einzelner dieser Gesellschaften (BGH-Urteil vom 13.07.2004 XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, m.w.N).
Rn. 158 Wie der BGH in seiner Entscheidung vom 13.07.2004 (XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58) überzeugend und ausführlich dargestellt hat, fallen bei Geschäften mit Indexzertifikaten Verpflichtungs- und Erfüllungsgeschäft nicht zeitlich auseinander.
Der BGH hat in seinem Urteil vom 13.07.2004 (XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, m.w.N) zutreffend dargestellt, dass den Indexzertifikaten mangels hinausgeschobenen Erfüllungszeitpunkts die für Termingeschäfte spezifische Gefährlichkeit und Hebelwirkung fehle und die Gefahr der Insolvenz aller in den Index aufgenommenen Aktiengesellschaften sogar deutlich geringer sei als beim Direkterwerb von Aktien einzelner dieser Gesellschaften.
- BGH, 19.07.2011 - XI ZR 191/10
Bankenhaftung bie Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflichtige Rückvergütung; …
Der Senat hat im Beschluss vom 9. März 2011 (…aaO Rn. 33 mwN) die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Beweislastumkehr infolge der Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens angewendet (vgl. BGH, Urteil vom 5. Juli 1973 - VII ZR 12/73, BGHZ 61, 118, 122; Senatsurteile vom 16. November 1993 - XI ZR 214/92, BGHZ 124, 151, 159 f.; vom 14. Mai 1996 - XI ZR 188/95, WM 1996, 1214, 1216; vom 7. Mai 2002 - XI ZR 197/01, BGHZ 151, 5, 12; vom 13. Juli 2004 - XI ZR 178/03, WM 2004, 1774, 1777 und BGH…, Urteil vom 2. März 2009 - II ZR 266/07, WM 2009, 789 Rn. 6, jeweils mwN). - BGH, 23.04.2012 - II ZR 211/09
Prospekthaftung: Haftung der Gründungsgesellschafter eines geschlossenen …
Eine Ausnahme von diesem Grundsatz kommt allenfalls bei hochspekulativen Geschäften in Betracht (BGH, Urteil vom 13. Juli 2008 - XI ZR 178/03, BGHZ 160, 58, 66 f.;… vgl. aber Urteil vom 12. Mai 2009 - XI ZR 586/07, ZIP 2009, 1264 Rn. 22 zur grundsätzlich geltenden Kausalitätsvermutung), zu denen die Beteiligung an einem Immobilienfonds grundsätzlich nicht gehört (BGH…, Urteil vom 22. März 2010 - II ZR 66/08, WM 2010, 972 Rn. 19;… Urteil vom 31. Mai 2010 - II ZR 30/09, ZIP 2010, 1397 Rn. 18;… Urteil vom 9. Februar 2006 - III ZR 20/05, ZIP 2006, 568 Rn. 24). - BGH, 09.02.2006 - III ZR 20/05
Darlegungs- und Beweislast für die Kausalität der ungenügenden Offenlegung von …
bb) Diese (tatsächliche) Vermutung zugunsten des Klägers dafür, dass er die Anlagen nicht gezeichnet hätte, ist, anders als nach dem rechtlichen Ansatz des Berufungsgerichts, ausgehend von dem bisherigen Parteivorbringen auch nicht im Blick auf die Möglichkeit mehrerer "aufklärungsrichtiger" Verhaltensweisen des Klägers (vgl. zu diesem Gesichtspunkt BGHZ 160, 58, 66) ihrer Grundlage beraubt.Bei dauerhaften Vermögensanlagen wie bei einem Immobilienfonds, bei denen der Anleger - wie auch der Kläger im Streitfall nach den Feststellungen des Berufungsgerichts - "Sicherheit, Rentabilität und Inflationsschutz", also nachhaltige Werthaltigkeit, erwartet, verbietet sich im Regelfall (vorbehaltlich konkreter gegenteiliger Anhaltspunkte im Einzelfall) die Annahme, eine gehörige Aufklärung über wichtige, für eine werthaltige Anlage (objektiv) abträgliche Umstände - wie etwa auch die signifikante Überhöhung der prospektierten Innenprovisionen - hätte bei Anlageinteressenten allein schon deshalb, weil er mit erheblichen Steuervorteilen geworben wurde, vernünftigerweise mehrere Entscheidungsmöglichkeiten eröffnet, also nur einen "Entscheidungskonflikt" begründet (vgl. BGHZ 160, 58, 66 - jedoch für eine andere Fallgestaltung).
- BGH, 23.04.2012 - II ZR 75/10
Prospekthaftung: Nichteintritt der prognostizierten Nettodurchschnittsverzinsung …
- BVerfG, 08.12.2011 - 1 BvR 2514/11
Nichtannahmebeschluss: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen BGH-Rspr zur …
- BGH, 31.05.2010 - II ZR 30/09
Verschulden bei Vertragsschluss: Haftung für Fehler des Emissionsprospekts; …
- BFH, 04.12.2014 - IV R 53/11
Keine Anwendung des § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG auf Index-Partizipationszertifikate - …
- BFH, 06.07.2016 - I R 25/14
Verfassungsmäßigkeit und Reichweite der Verlustausgleichs- und Abzugsbeschränkung …
- BFH, 08.12.2021 - I R 24/19
Knock-out-Zertifikate keine Termingeschäfte i.S. von § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG / …
- BFH, 21.02.2018 - I R 60/16
Kein Verlustausgleich bei echten (ungedeckten) Daytrading-Geschäften
- BGH, 02.03.2009 - II ZR 266/07
Vermutung für die Ursächlichkeit fehlerhafter Prospektdarstellungen für eine …
- FG Köln, 26.10.2016 - 7 K 3387/13
Verluste aus Knock-Out-Zertifikaten mit Stopp-Loss-Schwelle sind steuerlich …
- OLG München, 23.09.2022 - 13 U 3614/22
Aussetzung eines Verfahrens aufgrund eines Musterverfahrens nach dem KapMuG
- OLG München, 19.09.2022 - 8 U 8302/21
Aussetzung einer Schadensersatzklage gegen die Abschlussprüferin wegen Beihilfe …
- OLG Dresden, 24.07.2009 - 8 U 1240/08
Rückvergütung; Innenprovision
- BFH, 26.09.2012 - IX R 50/09
Prämien wertlos gewordener Optionen als Werbungskosten bei einem Termingeschäft
- BGH, 22.02.2005 - XI ZR 359/03
Prospekthaftungsansprüche nach § 20 des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften
- OLG München, 11.11.2021 - 8 U 5670/21
Arrestanordnung im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal
- FG Hessen, 22.10.2010 - 8 V 1268/10
Steuerliche Erheblichkeit der Verluste in Zusammenhang mit dem Erreichen der …
- OLG Düsseldorf, 30.12.2004 - 15 U 26/01
Prospekthaftung bei Beteiligung an Grundrenditefonds
- BFH, 24.04.2012 - IX B 154/10
Erwerbsaufwendungen für verfallene Termingeschäfte ohne steuerrechtliche …
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 203/08
Prospekthaftung bei geschlossenem Immobilienfonds: Falsche Angabe eines …
- BGH, 17.05.2011 - II ZR 202/09
Beteiligung an einem im sozialen Wohnungsbau tätigen Immobilienfonds: Haftung …
- KG, 03.03.2009 - 4 Sch 2/06
Kapitalanleger-Musterverfahren: Prüfungskompetenz des Oberlandesgerichts …
- OLG Düsseldorf, 23.01.2008 - 15 U 18/07
Keine Aufklärungspflichten nach § 31 Abs. 2 Nr. 1 , 2 WpHG a.F. für nachgelagerte …
- OLG Düsseldorf, 22.12.2011 - 6 U 201/10
Pflichten der anlageberatenden Bank beim Erwerb von Zertifikaten der …
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 215/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- LG Chemnitz, 23.06.2009 - 7 O 359/09
Zu den Aufklärungspflichten bei Anlageberatung über den Erwerb von …
- OLG München, 27.04.2006 - 19 U 3717/04
Rechtsfolgen unterbliebener Belehrung über das Widerrufsrecht nach dem HWiG; …
- OLG München, 16.11.2021 - 8 W 1541/21
Ablehnung einer Arrestanordnung im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal mangels …
- OLG Karlsruhe, 22.11.2016 - 17 U 25/16
Wertpapierhandel: Haftung der möglicherweise strafbare Wertpapierübertragungen …
- OLG Frankfurt, 30.12.2009 - 23 U 16/08
Widerruf
- OLG Saarbrücken, 07.12.2006 - 8 U 563/05
Zu den Aufklärungspflichten einer Bank bei telefonischer Order von Aktien
- FG München, 27.10.2023 - 8 K 797/22
Fehlerhaftes Ansetzen von Kapitalvermögen bei Einkommenssteuerbescheid
- OLG Karlsruhe, 13.09.2011 - 17 U 104/10
Fernabsatzvertrag: Widerruf beim Kauf von Zertifikaten
- OLG Düsseldorf, 30.12.2004 - 15 U 14/01
Prospekthaftung bei Beteiligung am Grundrenditefonds
- OLG Stuttgart, 14.12.2011 - 9 U 11/11
Swap-Vertrag: Aufklärungspflicht der Bank bei Zinswährungsswap-Geschäften
- BGH, 17.05.2011 - II ZR 123/09
Kapitalanlage - Prospektmangel, Haftung für Bankdarlehen des Fonds
- LG Frankfurt/Main, 10.03.2008 - 4 O 388/06
Zinsswapgeschäft: Inhaltskontrolle der Klauseln für die Berechnung der …
- BGH, 17.04.2007 - XI ZR 130/05
Rechtsfolgen des Widerrufs eines Darlehensvertrages
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 185/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- BGH, 19.09.2006 - XI ZR 209/04
Zurechnung der Haustürsituation bei der Vermittlung von Darlehen
- BGH, 23.04.2012 - II ZR 118/10
Prospekthaftung im weiteren Sinne: Mangelhaftigkeit des Beteiligungsprospekts für …
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 3/09
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 178/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 162/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 184/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 198/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 168/08
Prospekthaftung aufgrund der Darstellung eines angeblich sicheren Rechtsanspruchs …
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 193/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- BGH, 22.03.2010 - II ZR 181/08
Zur Prospekthaftung bei geschlossenen Immobilienfonds der GEHAG in Berlin
- LG Hagen, 29.04.2009 - 2 O 228/08
Information einer Bank über "Kick back-Zahlungen" im Rahmen einer …
- OLG Düsseldorf, 11.02.2005 - 15 U 81/04
Ungenügende Aufklärungspflicht über Telefon
- BGH, 19.12.2006 - XI ZR 401/03
Rechtsfolgen des Widerrufs eines Realkreditvertrages; Schadensersatzansprüche des …
- BGH, 24.10.2006 - XI ZR 265/03
Rückzahlung der Darlehensvaluta zuzüglich marktüblicher Zinsen bei Widerruf eines …
- BayObLG, 01.10.2004 - 3Z BR 129/04
Darlegungspflicht bei Einwand unrichtiger Sachbehandlung und Aufrechnung mit …
- OLG Naumburg, 01.02.2012 - 5 U 187/11
Schadensersatzanspruch wegen falscher Anlageberatung: Verharmlosende Information …
- KG, 26.06.2009 - 4 U 163/07
- FG Münster, 29.09.2020 - 6 K 1176/17
Steuerliche Behandlung von Gewinnen und Verlusten aus der Veräußerung von sog. …
- KG, 26.11.2008 - 26 U 214/07
Prospekthaftung: Kausalität eines Prospektfehlers für die Anlageentscheidung
- OLG Düsseldorf, 11.02.2005 - 15 U 133/03
Aufklärungspflicht bei Optionsgeschäften
- BGH, 23.04.2012 - II ZR 30/10
Schadensersatz aus Prospekthaftung im weiteren Sinne bei aufgrund des …
- KG, 18.06.2008 - 26 U 148/07
- KG, 11.06.2008 - 26 U 160/07
- KG, 09.06.2008 - 26 U 159/07
- OLG Köln, 16.08.2006 - 13 U 211/05
Anforderungen an die Kausalität der unrichtigen oder unvollständigen Information …
- VGH Hessen, 06.02.2020 - 6 A 2758/16
Sanktionsbeschluss
- LG Essen, 26.04.2012 - 11 O 3/09
Geltendmachung eines Schadenersatzanspruches gegenüber einer Bank auf Grundlage …
- KG, 12.03.2012 - 8 U 67/11
Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Notwendige Beratung beim Erwerb von …
- KG, 02.06.2008 - 26 U 142/07
- LG Essen, 28.10.2009 - 11 O 30/09
Haftung einer Bank bei fehlendem Hinweis auf die an sie gezahlten Provisionen; …
- LG Hamburg, 22.07.2009 - 313 O 340/08
Bankenhaftung bei Anlageberatung: Pflicht des Anlegers zur Abtretung seiner …
- KG, 26.10.2008 - 26 U 154/07
Prospekthaftung: Kausalität eines Prospektfehlers für die Anlageentscheidung
- OLG München, 22.10.2012 - 19 U 672/12
Bankenhaftung bei Kapitalanlagegeschäft: Darlegungs- und Beweislast für geänderte …
- LG Hamburg, 16.09.2009 - 318 O 196/08
Kapitalanlage: Haftung des Anlagevermittlers wegen Verletzung der …
- OLG Köln, 04.09.2012 - 24 U 65/11
Anforderungen an die Berufungsbegründung; Aufklärungspflichten der …
- KG, 27.05.2009 - 26 U 145/07
Sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen eines …
- OLG Frankfurt, 05.12.2007 - 19 U 179/07
Bankenhaftung bei finanziertem Immobilienerwerb zu Kapitalanlagezwecken: …
- OLG Saarbrücken, 28.06.2011 - 8 U 640/03
Bankenhaftung: Pflichten einer Depotbank im Zusammenhang mit …
- LG Bonn, 17.06.2011 - 3 O 110/10
Schadensersatz wegen der Verletzung von Beratungspflichten bei einer …
- BGH, 30.03.2009 - II ZR 49/08
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Prospekthaftung für …
- OLG Düsseldorf, 30.03.2006 - 6 U 15/05
Zu Haftung und Verjährung bei Pflichtverletzungen im Rahmen eines …
- OLG Düsseldorf, 16.10.2008 - 24 U 54/08
Zulässigkeit einer Teilklage bei Geltendmachung von mehreren …
- OLG Frankfurt, 18.09.2007 - 9 W 20/07
Bankenhaftung bei finanziertem Immobilienerwerb: Rückabwicklung und …
- OLG Hamm, 10.03.2005 - 4 U 183/04
Schadensersatz wegen schuldhafter Schlechtberatung durch einen Vermögensberater …
- OLG Karlsruhe, 19.10.2019 - 19 U 86/19
Architektenhaftung: Zulässigkeit der Feststellungsklage zur Reichweite eines …
- OLG Saarbrücken, 15.09.2011 - 8 U 342/10
Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflicht über Rückvergütungen bei dem …
- OLG Düsseldorf, 16.12.2010 - 6 U 200/09
Beratungspflichten der Bank bei Kapitalanlagen in Indexzertifikaten der …
- OLG Frankfurt, 27.09.2013 - 23 U 200/12
1. Zu den Voraussetzungen eines SE-Anspruchs wegen einer falschen …
- KG, 03.05.2005 - 19 U 75/04
Bankenhaftung aus Anlageberatung: Sekundäre Darlegungspflicht der Bank gegenüber …
- OLG München, 25.11.2021 - 8 U 6389/21
Begründeter Anspruch auf dinglichen Arrest wegen einer Schadensersatzforderung
- VG Greifswald, 23.01.2014 - 3 A 1725/12
Wegen Verstoß gegen kommunalrechtliche Formvorschriften unwirksame Verträge einer …
- OLG Düsseldorf, 16.12.2010 - 6 U 191/09
Pflichten des Anlageberaters bei Vermittlung einer Anlage in Zertifikaten auf …
- OLG Frankfurt, 03.08.2006 - 16 U 83/06
Vermögensverwaltungsvertrag über ein Wertpapierdepot: Darlegungslast zu einer …
- OLG Stuttgart, 08.11.2010 - 5 U 111/09
Bankenhaftung bei Kapitalanlagegeschäft: Aufklärungspflicht über …
- OLG Zweibrücken, 22.09.2008 - 7 U 101/05
- OLG Düsseldorf, 08.05.2006 - 6 U 121/04
Pflichten eines Vermittlers von ungewöhnlichen Anlagegeschäften
- LG Heidelberg, 14.07.2009 - 2 O 351/08
Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Zustandekommen eines Beratungsvertrages; …
- OLG Brandenburg, 10.01.2007 - 7 U 78/06
Steuerberatervertrag: Schadensersatz wegen unterlassener Aufklärung über die …
- FG Thüringen, 10.03.2016 - 1 K 738/14
Betriebsausgabenabzug für Verluste aus sog. Daytrading-Geschäften über Devisen - …
- LG Stuttgart, 20.11.2013 - 13 S 100/13
Versicherungsvertrag: Widerspruch nach erfolgter Kündigung
- KG, 17.12.2007 - 26 U 264/06
Kapitalanlage: Kollektives Anlagemodell als Finanzkommissionsgeschäft; …
- OLG Düsseldorf, 13.10.2004 - 15 U 11/04
Schadensersatz wegen irreführender Anlagenberatung
- OLG Köln, 23.10.2013 - 13 U 134/12
Pflicht der anlageberatenden Bank zur Aufklärung über Rückvergütungen
- LG Düsseldorf, 07.12.2012 - 15 O 617/09
Schadensersatzanspruch einer kreisfreien Stadt gegen eine öffentliche Landesbank …
- OLG Hamburg, 29.02.2012 - 13 U 152/09
Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht über …
- OLG Stuttgart, 30.10.2020 - 12 U 42/19
Kauf- und Überlassungsverträge über Datenspeichersysteme Verletzung von Pflichten …
- LG Heidelberg, 17.01.2012 - 2 O 144/11
Haftung der Bank bei Kapitalanlageberatung: Aufklärung über das allgemeine …
- LG Hamburg, 05.11.2009 - 309 O 320/08
Rückabwicklung der Fondsbeteiligung wegen Verletzung der Beratungspflicht
- LG München I, 31.07.2008 - 32 O 4765/08
- KG, 17.03.2008 - 26 U 33/07
Prospekthaftung trotz möglicher Rufschädigung der Prospektverantwortlichen und …
- KG, 17.03.2008 - 26 U 37/07
Prospekthaftung: Hinweispflicht bei der Möglichkeit, dass die BaFin ein …
- OLG Frankfurt, 01.07.2014 - 4 U 68/14
Fehlerhafte Risikoaufklärung bei Anlage in Schiffsfonds
- OLG München, 01.03.2012 - 23 U 3719/11
Pflicht des Anlageberaters zur ungefragten Aufklärung: Eingeschränkte …
- LG Stuttgart, 17.07.2009 - 8 O 129/09
- OLG Köln, 18.06.2008 - 13 U 62/08
Haftung der Initiatoren eines Filmfonds wegen fehlender Leistungsfähigkeit der …
- KG, 18.06.2008 - 26 U 113/07
Die Sicherheit der Bewilligung einer Anschlussförderung ist für den Anleger von …
- OLG Düsseldorf, 13.03.2008 - 6 U 15/07
Zu den Anwendungsvoraussetzungen für die Vermutung aufklärungsrichtigen …
- KG, 31.01.2008 - 8 U 69/07
Haftung aus Vermögensverwaltungsvertrag: Verbindlichkeit vereinbarter …
- OLG Köln, 31.03.2006 - 13 U 17/06
Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs eines Anlegers, der von …
- FG Niedersachsen, 24.10.2013 - 6 K 404/11
Steuerrechtliche Qualifizierung eines Verlustes aus der Veräußerung von …
- OLG Köln, 16.05.2006 - 13 U 17/06
Nichterwähnung einer jährlichen Bestandsprovision von 0,4 % durch den Mitarbeiter …
- KG, 07.01.2022 - 21 U 1037/20
Anwendbarkeit deutschen Rechts und Prospekthaftung eines Hintermanns bei Anlage …
- LG Frankfurt/Main, 01.03.2010 - 19 O 116/09
Bankenhaftung bei Anlageberatung: Pflicht zur Offenlegung von …
- LG München I, 06.08.2009 - 22 O 15602/07
- LG Krefeld, 08.01.2009 - 3 O 299/08
Schadensersatz aufgrund fehlerhafter Anlageberatung; Pflicht zur ungefragten …
- OLG Düsseldorf, 18.05.2006 - 6 U 27/05
Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit eines Vergleichs, Beratungspflicht einer …
- KG, 25.11.2021 - 20 U 1088/20
Deutsches Recht bei Anlage in Mobile Mining und Prospektverantwortlichkeit von …
- KG, 17.03.2008 - 26 U 34/07
Schadensersatz nach den Grundsätzen der Prospekthaftung wegen falscher oder …
- OLG Frankfurt, 27.12.2012 - 9 U 84/11
Pflichten des Beraters beim Erwerb von Bonus-Zertifikaten
- OLG Köln, 14.03.2012 - 13 U 163/10
Pflichten der anlageberatenden Bank bei Anlage in Zertifikaten; Umfang der …
- OLG Schleswig, 14.09.2010 - 16 U 12/10
Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers für Schadensersatzansprüche wegen …
- OLG Koblenz, 22.01.2009 - 2 U 678/08
Begriff der Haustürsituation i.S. von § 1 Abs. 1 HWiG
- KG, 12.12.2007 - 26 U 272/06
Kapitalanlage: Kollektives Anlagemodell als Finanzkommissionsgeschäft; …
- OLG Frankfurt, 23.10.2012 - 9 U 84/11
Pflichten des Beraters beim Erwerb von Bonus-Zertifikaten
- OLG Frankfurt, 11.04.2011 - 23 U 103/10
Anlageberatung: Kein Schadensersatz wegen unterbliebener Depotanalyse
- LG München I, 21.07.2009 - 22 O 16326/06
- OLG Köln, 11.05.2012 - 19 U 17/10
Ansprüche gegen die Gründungsgesellschafter einer Fondsgesellschaft aus sog. …
- OLG Köln, 11.05.2012 - 19 U 23/10
Ansprüche gegen die Gründungsgesellschafter einer Fondsgesellschaft aus sog. …
- OLG Frankfurt, 27.05.2011 - 19 U 169/10
Anlageberatung: Fehlerhafte Depotzusammensetzung bei konservativ orientiertem …
- LG Köln, 20.07.2010 - 3 O 188/09
Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen vermeintlich fehlerhafter …
- LG Duisburg, 07.04.2009 - 6 O 235/08
Schadensersatz wegen Verletzung von Aufklärungspflichten aus einem …
- LG München I, 02.04.2009 - 22 O 19429/08
- KG, 13.02.2008 - 26 U 102/07
- LG Göttingen, 03.03.2005 - 2 O 1/04
Zur Schadensersatzhaftung einer Sparkasse aufgrund des Rats zum Erwerb von …
- OLG Köln, 11.05.2012 - 19 U 20/10
Ansprüche gegen die Gründungsgesellschafter einer Fondsgesellschaft aus sog. …
- LG Düsseldorf, 25.01.2011 - 7 O 227/09
Pflichtverletzung wegen unterlassener Warnhinweise im Zusammenhang mit einer …
- LG Dortmund, 05.06.2007 - 3 O 14/03
Pflichtverletzung eines Notars durch unterbliebenen Hinweis auf das generelle …
- LG München I, 30.04.2009 - 22 O 14178/07
- LG München I, 23.04.2009 - 22 O 9196/07
- OLG Nürnberg, 02.04.2008 - 12 U 1574/07
- LG Dortmund, 16.02.2007 - 3 O 41/03
- KG, 14.07.2006 - 3 U 17/05
- LG München I, 06.08.2009 - 22 O 100/09
Schadenersatz für Anleger des VIP 4 Medienfonds
- AG Berlin-Charlottenburg, 26.04.2005 - 204 C 16/05
Antrag auf Feststellung einer Forderung zur Insolvenztabelle; Anspruch auf …
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