Rechtsprechung
   BGH, 19.02.1987 - IX ZR 33/86   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Schadensersatz wegen Verletzung anwaltlicher Pflichten - Aufklärung über die Möglichkeit und Notwendigkeit eines Streitbeitrittes auf Seiten des beklagten Kindes während der Anhängigkeit eines Ehelichkeitsanfechtungsprozesses des Scheinvaters - Auslegung des Rechtsbegriffs der "Kenntnis von Umständen, die für die Unehelichkeit des Kindes sprechen" im Sinne des § 1594 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) - Abgrenzung von einer möglichen Überzeugung des Mannes von der Unehelichkeit des Kindes - Feststellungen über die Reifemerkmale des Kindes - Verbot der "Ausforschung" verborgener Tatsachen durch das Gericht im Ehelichkeitsprozess - Vorliegen einer im Verhältnis zu dem sicher festzustellenden Verkehr ungewöhnlich kurzen Tragzeit bei Merkmalen voller Reife

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1987, 898



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)  

  • BVerfG, 12.11.1997 - 1 BvR 479/92

    Kind als Schaden

    Unterhaltspflicht und Elternschaft können auseinanderfallen (vgl. BGHZ 72, 299; BGH, NJW-RR 1987, S. 898; BGHZ 129, 297).
  • BGH, 09.07.1992 - VII ZR 7/92

    Internationale Zuständigkeit bei Verbandsklage gegen Bereitsteller ausländischer

    Darauf, ob diese Klausel auch gemäß § 9 AGB-Gesetz i.V.m. § 651 h BGB unwirksam ist (vgl. OLG Düsseldorf NJW-RR 1987, 898, 899; LG München I VuR 1989, 137, 139 f), kommt es nicht mehr an.
  • BGH, 13.06.1996 - IX ZR 233/95

    Prüfungsmaßstab im Regreßprozeß bei Führung des Ausgangsverfahrens nach dem

    »Über die Frage, wie ein vorausgegangener Rechtsstreit ohne d vom Rechtsanwalt zu verantwortenden Fehler hätte enden müsse ist im Regreßprozeß auch dann gemäß § 287 ZPO zu entscheiden wenn das Ausgangsverfahren nach dem Amtsermittlungsgrundsatz führen war (Abweichung von BGH, Urt. v. 19. Februar 1987 - IX ZR 33/86, NJW-RR 1987, 898, 899).«.

    b) Nach einer von Baur (Festschrift für Larenz, 1973, S. 1063, 1078) entwickelten Auffassung (ihm folgend Senatsurt. v. 19. Februar 1987 - IX ZR 33/86, NJW-RR 1987, 898, 899; Baumgärtel/Laumen, Handbuch der Beweislast im Privatrecht 2. Aufl. § 675 Rdnr. 26; Borgmann/Haug, Anwaltshaftung 3. Aufl. Kapitel 9 Rdnr. 41; Vollkommer, Anwaltshaftungsrecht Rdnr. 486) soll die Frage, welche Entscheidung im Vorprozeß hätte ergehen müssen, nach den Regeln des Amtsermittlungsprinzips zu bestimmen sein, wenn das Ausgangsverfahren nach diesen Regeln zu führen war.

  • BGH, 04.07.2007 - XII ZB 224/03

    Rechtsstellung eines als Erzeuger des Kindes in Betracht kommenden Mannes im

    a) Im zivilprozessualen Anfechtungsverfahren (§ 640 Abs. 1, 2 Nr. 2 ZPO) kann der als Erzeuger des Kindes in Betracht kommende Mann sich gemäß § 66 ZPO als (einfacher, nicht streitgenössischer) Nebenintervenient an dem Rechtsstreit beteiligen und in dieser Eigenschaft Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen (h.M., vgl. Senatsbeschlüsse BGHZ 92, 275, 276 = FamRZ 1985, 61; vom 4. Juli 2007 ­ XII ZB 68/04 ­ zur Veröffentlichung bestimmt, und vom 23. März 1988 ­ IVb ZB 169/86 ­ veröffentlicht bei juris; ferner BGHZ 76, 299, 301 ff. = FamRZ 1980, 559 f.; BGHZ 83, 391, 395 = FamRZ 1982, 692, 693; BGH Urteile vom 29. Oktober 1981 ­ IX ZR 83/80 ­ FamRZ 1982, 47, 48 und vom 19. Februar 1987 ­ IX ZR 33/86 ­ NJW-RR 1988, 898 f.; OLG Köln FamRZ 2003, 536, 537; OLG Oldenburg FamRZ 2005, 1841 und FamRZ 2004, 1985, 1986; MünchKomm/Coester-Waltjen ZPO 2. Aufl. § 640 e Rdn. 3; Zöller/Philippi ZPO 26. Aufl. § 640 e Rdn. 9; Staudinger/Rauscher BGB 2004 § 1600 e Rdn. 88).
  • OLG Koblenz, 23.02.2006 - 7 UF 457/05

    Vaterschaftsanfechtungsverfahren: Verwertbarkeit einer heimlich eingeholten

    Hierbei ist von dem Erkenntnisstand auszugehen, der bei einem verständigen Laien in der Regel erwartet werden kann (ständige Rechtsprechung des BGH, vgl. NJW 1953, 980 f; NJW 1973, 1875; NJW 1990, 2813 f; NJW-RR 1987, 898 f).
  • BGH, 25.11.1987 - IVb ZR 101/86

    Versäumung der Frist zur Anfechtung der Vaterschaftsanerkennung

    Andererseits reicht es nicht aus, wenn der Mann nur aufgrund eines Ehebruchverdachts, ohne daß hierfür bei objektiver Beurteilung der Sachlage begründete Anhaltspunkte gegeben sind, an der Ehelichkeit des Kindes zweifelt oder gar von dessen Nichtehelichkeit überzeugt ist (BGHZ 61, 195, 197 f.; s. auch BGH Urteil vom 19. Februar 1987 - IX ZR 33/86 - BGHR BGB 1594 Abs. 2 Satz 1 Umstände 1).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht