Rechtsprechung
   OLG Saarbrücken, 17.02.1988 - 1 U 31/86   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • authora.de

    Schwerste Hundebiss Verletztungen im Genitalbereich - Risswunden am Penis, Hoden abgebissen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823; BGB § 847
    Eigenschaft als Tierhalter; Schmerzensgeld wegen Zeugungsunfähigkeit nach Hundebiss

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schmerzensgeld; Verletzungen im Genitalbereich; Hundebiß; Zeugungsunfähigkeit; Beiwohnungsunfähigkeit; Schwere Hormonstörungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1988, 1492
  • VersR 1988, 752



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Wird zitiert von ... (11)  

  • OLG Hamm, 22.04.2015 - 14 U 19/14  

    Tierhalterhaftung gegenüber dem beauftragten Hufschmied

    Tierhüter i.S.d. § 834 S. 1 BGB ist derjenige, der durch Vertrag jedenfalls als Nebenpflicht die Führung der Aufsicht über das Tier für den Tierhalter und damit die Sorge übernommen hat, dass durch das Tier kein Dritter geschädigt wird (BGH NJW 1987, 949, 950; OLG Saarbrücken VersR 1988, 752, 753).
  • OLG Nürnberg, 29.03.2017 - 4 U 1162/13  

    Reitbeteiligung, Pferdehalter, Entgelt, Pferd, Versicherungsschutz,

    Diese Aufgabe hat die Geschädigte übernommen und wurde dadurch an ihren Reittagen zur Tieraufseherin (vgl. auch OLG Saarbrücken, Urteil vom 17.02.1988, NJW-RR 1988, 1492; OLG Schleswig, Urteil vom 21.06.2007, BeckRS 2008, 02817).
  • OLG Hamm, 09.04.2013 - 24 U 112/12  

    Tierhalterin haftet nicht für hengstischen Ausbruch ihres Wallachs

    Das gleiche Ergebnis ist aber auch dann anzunehmen, wenn der nicht geführte Entlastungsbeweis lediglich zu einer Haftungsverteilung entsprechend § 254 Abs. 1 BGB führt, wovon der Senat mit der Rechtsprechung anderer Oberlandesgerichte ausgeht (vgl. OLG Frankfurt, MDR 1996, 590; OLG Saarbrücken, NJW-RR 1988, 1492).
  • BGH, 06.03.1990 - VI ZR 246/89  

    Erforderliche Sicherung eines in Autobahnnähe liegenden Pferdestalls gegen ein

    bb) Die Tierhaltereigenschaft der Erstbeklagten ging auch nicht dadurch verloren, daß das Pferd in dem Stall des Zweitbeklagten untergestellt war (vgl. Senatsurteil vom 19. Januar 1988 - VI ZR 188/87 - aaO; OLG Saarbrücken, VersR 1988, 752 [OLG Saarbrücken 17.02.1988 - 1 U 31/86] ).
  • OLG Schleswig, 27.05.2004 - 7 U 146/03  

    Begriff des Tierhalters

    Abstellend auf den Sinn und Zweck des § 833 BGB und seine Funktion im Schadensersatzrecht sieht die Rechtsprechung denjenigen als Tierhalter an, der andere erlaubtermaßen der nur unzulänglich beherrschbaren Tiergefahr aussetzt (BGH NJW-RR 1988, 655; OLG Saarbrücken NJW-RR 1988, 1492; s.a. OLG Hamm VersR 1970, 729, 731).

    Vielmehr ist darauf abzustellen, wem die Bestimmungsmacht über das Tier zusteht, wer aus eigenem Interesse für die Kosten des Tieres aufkommt und wer das wirtschaftliche Verlustrisiko trägt (BGH NJW-RR 1988, 655; BGH NJW 1977, 2158; OLG Saarbrücken NJW-RR 1988, 1492; OLG Düsseldorf, Urt. v. 18.07.1997 - 22 U 6/97 (juris); LG Hanau NJW-RR 2003, 457; s.a. BGH VersR 1982, 348; vgl. OLG Celle VersR 1979, 161 und LG Osnabrück NJW-RR 1998, 959; OLG Düsseldorf VersR 1983, 543).

    Denn nach Sinn und Zweck des § 833 S. 1 BGB ist nur derjenige mit der Tierhalterhaftung zu belasten, der aufgrund seines Bestimmungsrechts die Verantwortung für die Existenz des Tieres trägt und es in eigenem Interesse nutzt (vgl. BGH NJW-RR 1988, 655; OLG Saarbrücken NJW-RR 1988, 1492; OLG Hamm VersR 1970, 729, 731 und Belling/Eberl-Borges in: Staudinger, § 833 Rn. 72).

  • OLG Köln, 02.07.2010 - 19 U 171/09  

    Ansprüche unter Mithaltern eines Tieres

    Dabei stellt die Rechtsprechung für die Bestimmung des Tierhalters in Abgrenzung zu dem zur Duldung verpflichteten "Dritten" maßgeblich darauf ab, wem die Herrschaft über das Tier im Sinne der Entscheidungsgewalt über dessen Betreuung, Verwendung etc. zusteht, zudem auf das Kriterium der - nicht nur vorübergehenden - eigennützigen Verwendung (BGH, NJW-RR 1988, 655; OLG Saarbrücken, NJW-RR 1988, 1492; OLG Hamm, VersR 1973, 1054).

    Abstellend auf den Sinn und Zweck des § 833 BGB und seine Funktion im Schadenersatzrecht sieht die höchst- und obergerichtliche Rechtsprechung weiter denjenigen als Tierhalter an, der andere erlaubtermaßen der nur unzulänglich beherrschbaren Tiergefahr aussetzt (BGH, NJW-RR 1988, 655; OLG Saarbrücken, NJW-RR 1988, 1492).

  • OLG Saarbrücken, 31.01.2018 - 2 U 30/15  

    Haftung des Halters eines in einer Jugendhilfeeinrichtung zum heilpädagogischen

    Dessen Vorliegen entscheidet sich nach Inhalt und Zweck des Vertrags in Verbindung mit den Umständen des Einzelfalls (BGH, aaO; vgl. auch 1. Zivilsenat des Saarländischen Oberlandesgerichts, Urteil vom 17. Februar 1988 - 1 U 31/86, NJW-RR 1988, 1492, 1493).
  • OLG Jena, 23.09.2009 - 4 U 420/09  

    Keine Haftung des Mittierhalters gegen den anderen Halter

    Abstellend auf den Sinn und Zweck des § 833 BGB und seine Funktion im Schadensersatzrecht sieht die höchst- und obergerichtliche Rechtsprechung denjenigen als Tierhalter an, der andere erlaubtermaßen der nur unzulänglich beherrschbaren Tiergefahr aussetzt (BGH NJW-RR 1988, 655; OLG Saarbrücken NJW-RR 1988, 1492).
  • LG Krefeld, 15.04.2010 - 3 O 441/09  
    Der Gesichtspunkt des Handelns auf eigene Gefahr kann allenfalls dann zum Ausschluss der Tierhalterhaftung führen, wenn sich die Verletzte durch die Inobhutnahme des Tieres freiwillig einer Gefahr ausgesetzt hat, welche über die normalerweise von einem Tier dieser Art ausgehende Gefahr hinausgeht (OLG Saarbrücken NJW-RR 1988, 1492, 1493 m.w.N.).

    Im Rahmen dieser Vorschrift muss sich der verletzte Tierhüter die Gefahr des Tieres zurechnen lassen, wenn er nicht zu beweisen vermag, dass er bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet hat oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden wäre (BGH NJW 1992, 2474, 2475; OLG Karlsruhe NJW-RR 2009, 453, 454; OLG Saarbrücken NJW-RR 1988, 1492, 1494).

  • LG Hanau, 16.01.2003 - 1 O 1130/02  

    Anspruch aus Tierhalterhaftung nach der Zuziehung erheblicher Verletzungen

    Als Indizien dafür werden die Sorge für Obdach und Unterhalt (RGZ 52, 117, 118; BGH LM Nr. 10; OLG Hamm, VersR 1970, 729, 720; OLG Saarbrücken, VersR 1988, 752 ; LG Aachen, VersR 1991, 356 ), die Kostentragung für den Unterhalt des Tieres (BGH VersR 1982, 348; 1988, 609, 610; OLG Frankfurt, VersR 1976, 1138; OLG Celle, VersR 1979, 161) und der Abschluss einer Versicherung (OLG Celle, VersR 1979, 161; Stein in Münchner Kommentar, § 833 Rn. 19) gewertet.
  • OLG Düsseldorf, 08.09.2000 - 22 U 36/00  

    Hundesteuer; Tierhalter; Hundehaftpflichtversicherung; Beaufsichtigung eines

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