Rechtsprechung
| OLG Koblenz, 11.05.2001 - 10 U 1251/00 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
AKB § 12 Nr. 1 I. b); ; VVG § 61
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
AKB § 12 Nr. 1 I. b; VVG § 61
Herbeiführung des Versicherungsfalles - grobe Fahrlässigkeit - subjektiv unentschuldbares Fehlverhalten - Verlust der Originalschlüssel des gestohlenen Fahrzeugs durch Diebstahl weiteren Fahrzeugs - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Herbeiführung eines Versicherungsfalls; Grobe Fahrlässigkeit; Autodiebstahl; Teilkaskoversicherung
Verfahrensgang
- LG Koblenz, 18.08.2000 - 16 O 474/99
- OLG Koblenz, 11.05.2001 - 10 U 1251/00
Papierfundstellen
- NJW-RR 2002, 238
- MDR 2002, 89
- VersR 2002, 91 (Ls.)
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- BGH, 14.07.1986 - IVa ZR 22/85
Leistungsausschluß wegen Herbeiführens eines Einbruchs in der …
Auszug aus OLG Koblenz, 11.05.2001 - 10 U 1251/00
Es muss sich auch in subjektiver Hinsicht um ein gegenüber einfacher Fahrlässigkeit gesteigertes Verschulden handeln (BGH Urteil vom 14.7.1986 - IVa ZR 22/85 - Zfs 1986, 376; Senatsurteil vom 19.2.1999 - 10 U 129/98 - NVersZ 1999, 429 = VersR 2000, 224 LS = Zfs 2000, 112). - OLG Koblenz, 19.02.1999 - 10 U 129/98
Grob fahrlässige Herbeiführung eines Versicherungsfalls bei Belassen eines …
Auszug aus OLG Koblenz, 11.05.2001 - 10 U 1251/00
Es muss sich auch in subjektiver Hinsicht um ein gegenüber einfacher Fahrlässigkeit gesteigertes Verschulden handeln (BGH Urteil vom 14.7.1986 - IVa ZR 22/85 - Zfs 1986, 376; Senatsurteil vom 19.2.1999 - 10 U 129/98 - NVersZ 1999, 429 = VersR 2000, 224 LS = Zfs 2000, 112).
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Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 31.10.2000 - 7 U 269/96 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
- rechtsportal.de
ZPO § 97 Abs. 1 § 708 Nr. 10 § 711; BGB
Anwaltshaftung - Aufklärung über Abfindungsvergleich - Einschätzung künftiger Entwicklung von Körperschäden - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Schadensersatzanspruch; Rechtsanwalt ; Abfindungsvergleich; Aufklärungspflicht; Körperschäden ; Belehrungspflicht
Verfahrensgang
- LG Karlsruhe, 13.09.1996 - 10 O 37/95
- OLG Karlsruhe, 31.10.2000 - 7 U 269/96
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (3)
- BGH, 21.04.1994 - IX ZR 123/93
Belehrungspflichten des Rechtsanwalts bei Abschluß eines bindenden …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 31.10.2000 - 7 U 269/96
Zutreffend hat das Landgericht ausgeführt, daß ein Rechtsanwalt verpflichtet ist, über den Inhalt und die Tragweite eines in Erwägung gezogenen Abfindungsvergleichs umfassend aufzuklären und insbesondere darüber zu belehren, daß Fehleinschätzungen über die künftige Entwicklung der unfallbedingten Körperschäden zu den vom Mandanten in dem Abfindungsvergleich zu übernehmenden Risiken gehören (vgl. BGH NJW 1994, 2085, 2086). - BGH, 07.12.1995 - IX ZR 238/94
Haftung des Rechtsanwalts wegen mangelhafter Aufklärung des Mandanten vor …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 31.10.2000 - 7 U 269/96
Dabei ist er verpflichtet, falls er nicht sicher sein kann, daß sein Mandant Inhalt und Tragweite des Vergleichs kennt, von einem Vergleich abzuraten, wenn nach der Prozeßlage begründete Aussicht besteht, daß im Falle einer Entscheidung ein wesentlich günstigeres Ergebnis zu erzielen ist (vgl. BGH NJW-RR 1996, 567, 568). - OLG Braunschweig, 08.12.1995 - 4 U 13/94
Schadensersatzanspruch wegen Nichtrückgabe gelieferten Leerguts; Überlassung von …
Auszug aus OLG Karlsruhe, 31.10.2000 - 7 U 269/96
Nach den obigen Ausführungen war die damalige Situation nicht etwa so, daß im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung begründete Aussicht bestand, ein wesentlich günstigeres Ergebnis zu erzielen (vgl. BGH NJW-RR 1996, 566, 567).
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Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 20.04.2001 - 3A W 17/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
ZPO § 91 Abs. 1
- rechtsportal.de
ZPO § 91 Abs. 1
Kosten ausländischer Partei - ausländischer Verkehrsanwalt - inländischer Verkehrsanwalt - Einzelfallbetrachtung - juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten ; Ausländischer Verkehrsanwalt; Inländischer Verkehrsanwalt; Ausländische Partei ; Beschwerde; Vorlage an den EuGH
Verfahrensgang
- LG Mannheim, 18.01.2001 - 9 O 255/95
- LG Mannheim, 18.01.2001 - 9 O 255/99
- OLG Karlsruhe, 20.04.2001 - 3A W 17/01
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (3)
- OLG Hamburg, 02.03.2000 - 8 W 61/00
Erstattung der Verkehrsanwaltskosten einer ausländischen Partei
Auszug aus OLG Karlsruhe, 20.04.2001 - 3A W 17/01
Die Erstattungsfähigkeit der einer ausländischen Partei entstandenen Kosten eines inländischen Verkehrsanwalts kann dagegen nicht grundsätzlich bejaht werden; vielmehr muss aufgrund einer - allerdings die Auslandsproblematik einbeziehenden - Einzelfallbetrachtung entschieden werden, ob die Kosten eines inländischen Verkehrsanwalts als notwendig im Sinne von § 91 Abs. 1 Satz 1 ZPO anzusehen sind (anders u.a. OLG Hamburg MDR 2000, 664). - OLG Nürnberg, 25.06.1998 - 3 W 1908/98
Kostenerstattung: Verkehrsanwalt einer ausländischen Partei
Auszug aus OLG Karlsruhe, 20.04.2001 - 3A W 17/01
Vielmehr muss auch ihr gegenüber aufgrund einer - allerdings die Auslandsproblematik einbeziehenden - Einzelfallbetrachtung entschieden werden, ob die angefallenen Kosten als notwendig im Sinne von § 91 Abs. 1 Satz 1 ZPO erstattungsfähig sind (OLG Karlsruhe Beschl. v. 27.11.2000 - 3 W 98/00 m.w.N.; OLG Nürnberg JurBüro 1998, 597). - OLG Karlsruhe, 13.10.1992 - 3 W 71/92
Auszug aus OLG Karlsruhe, 20.04.2001 - 3A W 17/01
Nach der Rechtsprechung des Senats ist die Hinzuziehung eines Verkehrsanwalts nur in Ausnahmefällen prozessnotwendig und zwar nur dann, wenn eine schriftliche oder (fern-) mündliche Information nicht zumutbar oder ausreichend ist, weil eine Partei geschäfts- u. schreibungewandt ist oder der Prozessstoff unübersichtlich und schwierig ist (Beschl. v. 13.10.1992 - 3 W 71/92 = JurBüro 1993, 295).
- OLG Düsseldorf, 14.03.2006 - 10 W 139/05
Erstattung der Kosten für eine Informationsreise der ausländischen Partei an den …
Für eine ausländische Partei können Sprachhindernisse, große Entfernung zum Gerichtsort und mangelnde Vertrautheit mit dem fremden Rechtskreis die Inanspruchnahme eines Verkehrsanwaltes erforderlich machen (vgl. OLG Karlsruhe, Beschluss v. 20.04.2001, 3A W 17/01, OLGR 2001, 445).
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