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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 03.09.1991 - 20 W 412/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,5724
OLG Frankfurt, 03.09.1991 - 20 W 412/90 (https://dejure.org/1991,5724)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 03.09.1991 - 20 W 412/90 (https://dejure.org/1991,5724)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 03. September 1991 - 20 W 412/90 (https://dejure.org/1991,5724)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 1626

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vornamen eines Kindes; Befugnis der sorgeberechtigten Eltern; Familienname; Doppelname

Papierfundstellen

  • MDR 1991, 1065
  • OLGZ 1992, 45
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Karlsruhe, 21.02.2003 - 11 Wx 101/02

    Rechtliche Beschränkungen bei der Wahl des Vornamens eines Kindes

    So kann ein Name, der in Deutschland sowohl als Familienname wie als Vorname gebräuchlich ist, wie etwa "Martin", "Werner", H B" oder "Philipp", als Vorname gewählt werden (OLG Frankfurt Beschl. v. 3.9.1991 - 20 W 412/90, StAZ 1991, 314, 315, Beschl. v. 14.2.2000 - 20 W 190/94, StAZ 2000, 237).

    Ein Name wird jedenfalls dann als Familienname aufgefasst, wenn er in Deutschland als Familienname vorkommt (vgl. LG Würzburg, Beschl. v. 7.1.1987 - 3 T 2097/86, StAZ 1987, 139 für "Peterson") Darüber hinaus kann aber auch ein Name, der in Deutschland nicht als Familienname verwendet wird, als ein solcher aufgefasst werden Das ist etwa dann anzunehmen, wenn ausländische Träger dieses Namens, etwa als Künstler, Sportler, Politiker oder dergleichen, auch in Deutschland bekannt sind (vgl. Senat, StAZ 1999, 298 für "Cezanne", OLG Düsseldorf, Beschl. v. 21.6.1985 - 3 W 20/85, StAZ 1985, 250 für "Hemmingway", OLG Frankfurt, Beschl. v. 3.9.1991 - 20 W 412/90, StAZ 1991, 314 für "Holgerson") der eines Oberlandesgerichts gäbe, die von der Auffassung getragen wurde, ein bislang in Deutschland nicht als Vorname gebräuchlicher Name könne auch dann als Vorname eingetragen werden, wenn er hierzulande als Familienname aufgefasst wird.

  • OLG Frankfurt, 24.11.1998 - 20 W 149/98

    Zulässiger Vorname "Jesus"

    Rn. 2 Die Sorgeberechtigten haben innerhalb der Grenzen von allgemeiner Sitte und Ordnung sowie des Kindeswohls ein - geschlechtsbezogenes - Namensgebungsrecht (BGH StAZ 79, 238; OLG Düsseldorf StAZ 85, 250; Senatsbeschluß 20 W 412/90 vom 03.09.1991).
  • OLG Frankfurt, 14.02.2000 - 20 W 190/94

    Familienname als Vorname - Wahlrecht der Eltern - Birkenfeld

    So hat der Senat den Namen ... als Vornamen abgelehnt (StAZ 1985, 106 = OLGZ 1985, 154), ebenso die Namen ... (Staz 1991, 314 = MDR 1991, 1065 = OLGZ 1992, 45 ) und ... (StAZ 1990, 18 = OLGZ 1990, 22).
  • OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93

    Anforderungen an die Namensgebung; Voraussetzungen für die Berücksichtigung des …

    Allgemeinverbindliche Vorschriften, die das Recht der Eltern beschränken, ihrem Kind Vornamen zu geben, gibt es zur Zeit nicht (BGHZ 73, 239 = NJV 1979, 2469 - FamRZ 1979, 466 - MDR 1979, 742 = StAZ 1979, 238 mit Anm. Helfenstein; Senat in 20 W 412/90 vom 3.9.1991 = OLGZ 1992, 45 = MDR 1991, 1065 = StAZ 1991, 314; OLG Zweibrücken FamRZ 1993, 1242 [OLG Zweibrücken 25.11.1992 - 3 W 212/92] = MDR 1993, 351 - StAZ 1993, 79; OLG Hamm FamRZ 1994, 396 [OLG Hamm 07.10.1993 - 15 W 57/93] = NJW-RR 1994, 580 = StAZ 1994, 116).
  • OLG Zweibrücken, 25.11.1992 - 3 W 212/92

    Gebot der richtigen Kennzeichnung bei der Vornamenserteilung; …

    Das Recht der Vornamenserteilung steht den sorgeberechtigten Eltern als Ausfluß ihres Personensorgerechts ( § 1626 BGB ) zu (allgemeine Auffassung, vgl. nur: OLG Frankfurt, OLGZ 1992, 45; BayObLGZ 1986, 171, 172; Senat in NJW-RR 1988, 712 = MDR 1988, 232 = StAZ 1988, 83).
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