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Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 17.04.1962

Rechtsprechung
   BVerwG, 10.07.1962 - III C 196.61   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1962,460
BVerwG, 10.07.1962 - III C 196.61 (https://dejure.org/1962,460)
BVerwG, Entscheidung vom 10.07.1962 - III C 196.61 (https://dejure.org/1962,460)
BVerwG, Entscheidung vom 10. Juli 1962 - III C 196.61 (https://dejure.org/1962,460)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Antrag auf Feststellung von Vertreibungsschäden an Grundstücken

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • RLA 1962, 348
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (1)

  • BVerwG, 03.05.1961 - III C 335.59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 10.07.1962 - III C 196.61
    Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits in denEntscheidungen vom 3. Mai 1961 - BVerwG III C 335.59/B 82.61 - (ZLA 1961 S. 250) undvom 11. April 1962 - BVerwG III B 185.61/V 215.61 - ausgesprochen, daß die Verwaltungsgerichte in Rahmen freier Beweiswürdigung darüber entscheiden, ob ein Einheitswert im Sinne des § 12 Abs. 1 und 2 FG als festgestellt oder bekannt zu erachten ist; in der zuletzt genannten Entscheidung hat es den bereits früher ausgesprochenen Rechtsgrundsatz wiederholt, der Einheitswert eines Grundstückes sei auch dann bekannt, wenn er nicht durch Urkunden, sondern anderweit nachgewiesen sei und daß dann, wenn dieser Nachweis nicht für den ganzen Einheitswert, sondern nur für eine Mindesthöhe erbracht werde, auch diese der Schadenberechnung zugrunde gelegt werden könne, sofern der Antragsteller damit einverstanden sei.
  • BVerwG, 04.07.1983 - 3 B 80.80

    Feststellungslast bei Unklarheiten über die Valutierung von eingetragenen …

    Es ist mithin davon auszugehen, daß das Verwaltungsgericht entsprechend der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 10. Juli 1962 - BVerwG 3 C 196.61 - [Buchholz 310 § 86 Abs. 1 Nr. 28 = ZLA 1962, 314]) in freier Beweiswürdigung angenommen hat, der durch die Karteikarte der Deutschen Zentralbodenkredit-Aktiengesellschaft für das Jahr 1931 nachgewiesene Einheitswert des fraglichen landwirtschaftlichen Vermögens habe mindestens auch in dieser Höhe noch im maßgeblichen Entziehungszeitpunkt als der zuletzt festgestellten Einheitswert gegolten.

    Zum einen ist diese Frage bereits durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Juli 1962 - BVerwG 3 C 196.61 - (…a.a.O.) entschieden.

    Zum anderen ist es entgegen der Auffassung des Beteiligten in seiner ergänzenden Beschwerdebegründung vom 16. September 1980 im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO - jedenfalls über die vorgenannte Entscheidung vom 10. Juli 1962 (a.a.O.) hinaus - nicht klärungsbedürftig, ob ein vor Erlaß des Reichsbewertungsgesetzes von 1934 festgestellter Einheitswert bei Anwendung der für die Berechnung von Entziehungsschäden maßgebenden Vorschrift des § 6 Abs. 1 Satz 2 der Siebenten FeststellungsDV rechtserheblich ist.

    Denn diese Frage hat das Gesetz bereits eindeutig in bejahen dem Sinne entschieden, und zwar auch, wenn entgegen dem vorgenannten Urteil des Senats vom 10. Juli 1962 (a.a.O.) bei unmittelbarer Anwendung des § 12 Abs. 1 und 2 FG auf Vertreibungsschäden aus den vom Beteiligten in seiner Beschwerdebegründung angeführten Erwägungen etwas anderes gelten sollte.

  • BVerwG, 27.09.1972 - III B 130.71

    Rüge einer Abweichung von Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts - …

    Der vom Kläger allein geltend gemachte Zulassungsgrund, nach welchem das angefochtene Urteil von der Entscheidung des Senats vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 - (Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 24 = ZLA 1962, 314) abweichen soll, greift nicht durch.

    Deshalb kann das die Klage abweisende Urteil des Verwaltungsgerichts auch nicht auf einer Abweichung von dem Urteil des Senats vom 10. Juli 1962 a.a.O. beruhen.

  • BVerwG, 08.04.1965 - III B 117.64

    Feststellung von Vertreibungsschäden

    Der für die Schadensberechnung maßgebende steuerliche Wert ist hiernach nicht nur dann bekannt, wenn er durch Vorlage steuerlicher Unterlagen belegt werden kann; er kann auch in sonstiger Weise, insbesondere durch Zeugen, nachgewiesen, oder glaubhaft gemacht werden (vgl.Urteile vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 - [ZLA 1962, 314], vom 12. Juli 1963 - BVerwG III C 34.61 - [RLA 1963, 270], vom 12. September 1963 - BVerwG III C 279.61 - [BVerwGE 16, 352 = Buchholz BVerwG 427.2, § 12 FG Nr. 7], vom 22. Juni 1964 - BVerwG III C 163.62 [ZLA 1964, 281 = Buchholz a.a.O. Nr. 15] undvom 18. März 1964 - BVerwG IV CB 15.63 - [Buchholz a.a.O. Nr. 13], Beschlüsse vom 17. März 1961 - BVerwG IV B 280.60 - [RLA 1961, 204], vom 11. April 1962 - BVerwG III B 185.61 C 215.61 - [ZLA 1962, 249] undvom 19. Dezember 1963 - BVerwG III B 134.62 -).

    Darüber, ob der für die Schadensberechnung maßgebende steuerliche Wert als bekannt anzusehen ist, haben die Verwaltungsgerichte in freier Beweiswürdigung zu entscheiden (vgl. BVerwG III C 196.61, BVerwG IV CB 15.63, BVerwG III C 163.62, BVerwG III B 185.61/C 215.61, a.a.O.).

  • BVerwG, 12.07.1963 - III C 34.61

    Rechtsmittel

    Ist der Nachweis für den Einheitswert nicht genau in der behaupteten Höhe, sondern nur für eine Mindesthöhe erbracht, so ist der Einheitswert in dieser Höhe bekannt (vgl. Beschlüsse vom 17. März 1961 - BVerwG IV B 280.60 - [RLA 1961 S. 204]; vom 3. Mai 1961 - BVerwG III C 335.59/B 85.61 - [ZLA 1961 - S. 250]; vom 11. April 1962 - BVerwG III B 185.61/C 215.61 - [ZLA 1962 S. 249]; Urteil vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 - [RLA 1962 S. 348 = ZLA 1962 S. 314]).
  • BVerwG, 21.07.1966 - III C 24.65

    Vertreibungsschaden an landwirtschaftlichem und forstwirtschaftlichem Vermögen - …

    Rechtsirrtumsfrei ist in dem angefochtenen Urteil allerdings entschieden, daß die Verwaltungsgerichte in freier Beweiswürdigung darüber zu befinden haben, ob ein Einheitswert als bekannt im Sinne des § 12 FG anzusehen ist (Urteile vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 [RLA 1962 S. 348 = ZLA 1962 S. 314] - und vom 12. Juli 1963 - BVerwG III C 34.61 [RLA 1963 S. 270 = ZLA 1964 S. 27] -).
  • BVerwG, 27.11.1964 - III CB 134.64

    Vertreibungsschaden an landwirtschaftlichem und forstwirtschaftlichem Vermögen …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats entscheidet das Verwaltungsgericht in freier Beweiswürdigung darüber, ob ein Einheitswert als bekannt im Sinne des § 12 Abs. 2 FG anzusehen ist(Urteil vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 - undvom 12. Juli 1963 - BVerwG III C 34.61 -).
  • BVerwG, 15.07.1965 - III B 130.64

    Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Anforderungen an die …

    Ob ein Einheitswert im Sinne des § 12 Abs. 1 FG festgestellt worden oder bekannt ist, haben die Verwaltungsgerichte im Wege der freien richterlichen Beweiswürdigung zu entscheiden (vgl. Urteil vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 - [RLA 1962, 348 = ZLA 1962, 314], Beschluß vom 13. Dezember 1963 - BVerwG III CB 18.63 - [ZLA 1964, 134], Urteil vom 22. Juni 1964 - BVerwG III C 163.62 - [a.a.O.];… Beschluß vom 11. April 1962 - BVerwG III B 185.61/C 215.61 - [a.a.O.]).
  • BVerwG, 10.07.1967 - III B 69.67

    Begriffe des festgestellten oder bekannten Einheitswertes - Annahme eines …

    Soweit in diesen Entscheidungen (Urteil vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 - und Beschluß vom 17. März 1961 - BVerwG IV B 280.60 -) die Annahme eines Mindesteinheitswertes für zulässig erachtet wurde, falls sich der Geschädigte damit einverstanden erklärt hat, ist auf das vorerwähnte Urteil vom 7. Mai 1965 hinzuweisen, das die Anerkennung von Mindesteinheitswerten erheblich eingeschränkt und nur noch in "besonders gelagerten Fällen" zugelassen hat.
  • BVerwG, 08.07.1966 - III CB 64.66

    Möglichkeiten zur Glaubhaftmachung eines festgestellten Einheitswerts

    Ob ein Einheitswert im Sinne des § 12 FG festgestellt oder bekannt ist, haben die Verwaltungsgerichte im Wege der freien richterlichen Beweiswürdigung zu entscheiden(Urteil vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 - [RLA 1962, 348], Beschluß vom 13. Dezember 1963 - BVerwG III CB 18.63 - [ZLA 1964, 134], Urteil vom 22. Juni 1964 - BVerwG III C 163.62 - a.a.O.).
  • BVerwG, 19.12.1963 - III B 134.62
    Das Urteil des Verwaltungsgerichts weicht, weil es die Möglichkeit des Beweises eines bekannten (Mindest-)Einheitswerts nicht in Betracht zieht, von den Urteilen des beschließenden Senats vom 10. Juli 1962 - BVerwG III C 196.61 - (RLA 1962 S. 348 = ZLA 1962 S. 314) und vom 12. Juli 1963 - BVerwG III C 34.61 - (RLA 1963 S. 270) ab.
  • BVerwG, 13.12.1963 - III CB 18.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 19.12.1963 - III B 144.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 01.07.1963 - IV B 66.63

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 12.08.1963 - IV ER 219.63

    Rechtsmittel

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Rechtsprechung
   BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60   

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https://dejure.org/1962,976
BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60 (https://dejure.org/1962,976)
BVerwG, Entscheidung vom 17.04.1962 - III C 246.60 (https://dejure.org/1962,976)
BVerwG, Entscheidung vom 17. April 1962 - III C 246.60 (https://dejure.org/1962,976)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • RLA 1962, 348
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 11.07.1957 - III C 6.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Insbesondere ist der erkennende Senat stets von dem einheitlichen Begriff der Wartung und Pflege ausgegangen, ohne Zweifel an dem Sinn der gesetzlichen Regelung zum Ausdruck zu bringen (…vgl. Urteil vom 31. Januar 1957 - BVerwG III C 170.56 - [= Buchholz a.a.O., Nr. 9]; Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 6.56 - [BVerwGE 5, 204]; Beschluß vom 14. Dezember 1959 - BVerwG III B 274.57/III C 251.57 -).

    Die von dem Vertreter der Interessen des Ausgleichsfonds erwähnte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 6.56 - [BVerwGE 5, S. 204] besagt nichts anderes, als daß Gebrechlichkeit "bereits dann" vorliegen kann, wenn die Verrichtungen des tätlichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem Teil von dritten Personen übernommen werden müssen, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen kann; das beruht auf den in der Entscheidung dargelegten Besonderheiten des Sachverhalts, rechtfertigt aber nicht den Schluß, daß jemand, der, wie der Kläger, diese Verrichtungen unter Anleitung und Aufsicht selbst auszuführen vermag, deswegen nicht etwa auch hilflos sein kann.

  • BVerwG, 25.07.1958 - IV B 135.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Die Hilfeleistung müsse, wie aus der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. Juli 1958 - BVerwG IV B 135.58 - hervorgehe, an der Person des Gebrechlichen notwendig sein; eine Hilfeleistung, die bloß für ihn geleistet werde, genüge nicht.

    Aus dem Beschluß des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts, den das Verwaltungsgericht wiederholt zur Stützung seiner Rechtsansicht glaubt heranziehen zu können (BVerwG IV B 135.58 - [ZLA 1958 S. 348 und S. 381]), läßt sich eine abweichende Auffassung nicht entnehmen.

  • BVerwG, 23.05.1958 - IV C 350.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Daß der Beigeladene mit einem geistigen Gebrechen behaftet ist, hat das Verwaltungsgericht mit Recht bejaht (vgl. Urteil vom 23. Mai 1958 - BVerwG IV C 350.56 - [= Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts 427.3 zu § 267 LAG Nr. 31]).
  • BVerwG, 26.06.1958 - III C 382.56
    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Aus dem Beschluß des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts, den das Verwaltungsgericht wiederholt zur Stützung seiner Rechtsansicht glaubt heranziehen zu können (BVerwG IV B 135.58 - [ZLA 1958 S. 348 und S. 381]), läßt sich eine abweichende Auffassung nicht entnehmen.
  • BVerwG, 31.01.1957 - III C 170.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Insbesondere ist der erkennende Senat stets von dem einheitlichen Begriff der Wartung und Pflege ausgegangen, ohne Zweifel an dem Sinn der gesetzlichen Regelung zum Ausdruck zu bringen (vgl. Urteil vom 31. Januar 1957 - BVerwG III C 170.56 - [= Buchholz a.a.O., Nr. 9]; Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 6.56 - [BVerwGE 5, 204]; Beschluß vom 14. Dezember 1959 - BVerwG III B 274.57/III C 251.57 -).
  • BVerwG, 14.12.1959 - III B 274.57

    Anspruch auf Gewährung von Kriegsschadenrente nach dem Lastenausgleichsgesetz …

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Insbesondere ist der erkennende Senat stets von dem einheitlichen Begriff der Wartung und Pflege ausgegangen, ohne Zweifel an dem Sinn der gesetzlichen Regelung zum Ausdruck zu bringen (…vgl. Urteil vom 31. Januar 1957 - BVerwG III C 170.56 - [= Buchholz a.a.O., Nr. 9]; Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 6.56 - [BVerwGE 5, 204]; Beschluß vom 14. Dezember 1959 - BVerwG III B 274.57/III C 251.57 -).
  • BVerwG, 17.04.1986 - 3 C 24.85

    Ausweitung des Begriffs der "Wartung und Pflege" auf Hilfeleistungen für eine …

    Aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. April 1962 - BVerwG 3 C 246.60 - (ZLA 1962, 317) sei vielmehr zu entnehmen, daß Gebrechlichkeit auch angenommen werden könne, wenn die Verrichtungen des täglichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem Teil von dritten Personen übernommen werden müßten, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen könne, mithin kein menschenwürdiges Dasein zu führen vermöge.

    Nach dem Urteil vom 17. April 1962 - BVerwG 3 C 246.60 - (ZLA 1962, 317) wohnt dem Begriff "Wartung und Pflege" ein einheitlicher Sinngehalt inne.

    Auf diese Rechtsprechung stützt sich die seither überwiegend vertretene Auffassung, daß "Wartung und Pflege" nicht nur Hilfeleistungen an einer Person einschließt, sondern auch Hilfeleistungen für eine Person umfaßt (vgl. dazu BVerwG 3 C 246.60 ; BVerwG 5 C 104.68 ).

  • BVerwG, 13.12.1962 - III C 101.61

    Rechtsmittel

    Fortführung von BVerwG III C 246.60.

    Wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - (ZLA 1962 S. 317 = RLA 1962 S. 348) ausgeführt hat, ist die Frage, ob die infolge eines Gebrechens bestehende Hilflosigkeit bedingt, daß der Empfänger der Unterhaltshilfe nicht ohne fremde Wartung und Pflege bestehen kann, nach dem einheitlichen Begriff von Wartung und Pflege zu beurteilen.

  • BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65

    Anforderungen an die Bewilligung von Unterhaltshilfe auf Lebenszeit wegen …

    Bei der Prüfung dieser Frage ist das Verwaltungsgericht zwar zutreffend davon ausgegangen, daß Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 267 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG dann vorliegt, wenn die Verrichtungen des täglichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem wesentlichen Teil von dritten Personen übernommen werden müssen, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen könnte (vgl. die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juli 1957 [BVerwGE 5, 204]; ferner die Entscheidungen vom 28. April 1958 - BVerwG III C 332.56 - und vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962, 317 = RLA 1962, 348]).
  • BVerwG, 08.10.1969 - V C 104.68

    Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) - Gewährung einer …

    Sie ist gegeben, wenn der Betroffene den Anforderungen des täglichen Lebens auf die Dauer so hilflos gegenübersteht, daß er, auf sich selbst gestellt, verkommen müßte (vgl.Urteil vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962, 317]).
  • BVerwG, 25.07.1969 - V B 74.68

    Gewährung von Pflegezulage bei Pflege durch die Eltern - Sinn und Zweck der …

    Entgegen der Ansicht der Klägerin weicht das angefochtene Urteil auch nicht von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts von 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - (ZLA 1962, 317) ab.
  • BVerwG, 28.09.1964 - IV B 103.64

    Erhalt einer Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) - Antrag auf …

    Nach dem von der Beschwerde genannten Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 (ZLA 1962 S. 317) - kann Hilflosigkeit zwar auch dann vorliegen, wenn jemand die Verrichtungen des täglichen Lebens unter fremder Anleitung und Aufsicht noch selbst ausführen kann.
  • BVerwG, 27.05.1964 - III CB 112.63

    Rechtsmittel

    Die Revision kann bei der Frage, ob die psychasthenische Klägerin (vgl. II 12; IV 48) der Wartung und Pflege im Sinne von § 267 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG bedarf, zu einer rechtsgrundsätzlichen Entscheidung führen; sie ist daher nach § 190 Abs. 1 Nr. 1 VwGO in Verbindung mit § 339 Abs. 1 LAG und § 190 Abs. 2 VwGO in Verbindung mit § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zugelassen worden (vgl. die Entscheidungen des Senatsvom 14.7.1960 - BVerwG III C 156.58 - [RLA 1960 S. 298 = ZLA 1960 S. 350 = IFLA 1960 S. 216], vom 17.4.1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962 S. 317 = RLA 1962 S. 348] undvom 13.12.1962 - BVerwG III C 101.61 - [ZLA 1963 S. 155] sowie die Entscheidung des BGH vom 23.10.1962 - I StR 391.62 - [JR 1963 S. 145]).
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