Rechtsprechung
| BVerwG, 10.01.1963 - III C 53.60 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Feststellung und Entschädigung von Hausratverlust - Nacherbin als unmittelbar Geschädigte im Sinn des Lastenausgleichsgesetzes (LAG) - Erbvertraglich vereinbarter Übergang des Entschädigungsanspruchs
Verfahrensgang
- VG Arnsberg, 22.12.1959 - 3 KL 271/58
- BVerwG, 10.01.1963 - III C 53.60
Papierfundstellen
- RLA 1963, 233
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 27.07.1961 - III C 310.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.01.1963 - III C 53.60
Bestätigung und Ergänzung von BVerwGE 13, 12; BVerwG III C 138.61, Urteil vom 17. April 1962 und BVerwG III C 85.60, Urteil vom 30. August 1962.Unmittelbar Geschädigte war jedoch, die Stiefmutter der Klägerin, die zur Zeit des Erlasses des verwaltungsgerichtlichen Urteils noch lebte (vgl. zur Anspruchsberechtigung des überlebenden Ehegatten die Entscheidung des erkennenden Senats vom 6. Juli 1961 - BVerwG III C 346.59 - und zur Stellung des Nacherben, wenn der unmittelbar geschädigte Vorerbe nach dem 1. April 1952 verstorben ist, die Urteile vom 27. Juli 1961 - BVerwG III C 310.59 - [BVerwGE 13, 12], vom 17. April 1962 - BVerwG III C 138.61 - und vom 30. August 1962 - BVerwG III C 85.60 -).
- BVerwG, 17.04.1962 - III C 138.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.01.1963 - III C 53.60
Bestätigung und Ergänzung von BVerwGE 13, 12; BVerwG III C 138.61, Urteil vom 17. April 1962 und BVerwG III C 85.60, Urteil vom 30. August 1962.Unmittelbar Geschädigte war jedoch, die Stiefmutter der Klägerin, die zur Zeit des Erlasses des verwaltungsgerichtlichen Urteils noch lebte (vgl. zur Anspruchsberechtigung des überlebenden Ehegatten die Entscheidung des erkennenden Senats vom 6. Juli 1961 - BVerwG III C 346.59 - und zur Stellung des Nacherben, wenn der unmittelbar geschädigte Vorerbe nach dem 1. April 1952 verstorben ist, die Urteile vom 27. Juli 1961 - BVerwG III C 310.59 - [BVerwGE 13, 12], vom 17. April 1962 - BVerwG III C 138.61 - und vom 30. August 1962 - BVerwG III C 85.60 -).
- BVerwG, 30.08.1962 - III C 85.60
Schadensfeststellung für den Nacherben bei unmittelbarer Schädigung des Vorerben …
Auszug aus BVerwG, 10.01.1963 - III C 53.60
Bestätigung und Ergänzung von BVerwGE 13, 12; BVerwG III C 138.61, Urteil vom 17. April 1962 und BVerwG III C 85.60, Urteil vom 30. August 1962.Unmittelbar Geschädigte war jedoch, die Stiefmutter der Klägerin, die zur Zeit des Erlasses des verwaltungsgerichtlichen Urteils noch lebte (vgl. zur Anspruchsberechtigung des überlebenden Ehegatten die Entscheidung des erkennenden Senats vom 6. Juli 1961 - BVerwG III C 346.59 - und zur Stellung des Nacherben, wenn der unmittelbar geschädigte Vorerbe nach dem 1. April 1952 verstorben ist, die Urteile vom 27. Juli 1961 - BVerwG III C 310.59 - [BVerwGE 13, 12], vom 17. April 1962 - BVerwG III C 138.61 - und vom 30. August 1962 - BVerwG III C 85.60 -).
- BGH, 03.06.1981 - IVa ZR 195/80
LAG-Zinszuschlag als Nutzung
Aus diesem Grunde gilt nach § 229 Abs. 1 Satz 3 LAG der Nacherbe allein in dem Fall als Geschädigter, in dem der Nacherbfall vor dem 1. April 1952 eingetreten und der Erblasser schon vor dem Schadenseintritt verstorben ist, während sonst immer der Vorerbe und ggfs. sein Erbe als Geschädigter und Anspruchsberechtigter gelten (ständige Rechtsprechung des BVerwG vgl. BVerwGE 13, 12 sowie RLA 1963, 233 = ZLA 1963, 150 u. ZLA 1964, 243). - BVerwG, 29.06.1964 - IV B 20.63
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Feststellung und Entschädigung …
Eine grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache ist nicht gegeben: Die beiden Lastenausgleichssenate des Bundesverwaltungsgerichts haben in mehrfach überprüfter und bestätigter Rechtsprechung (vgl. für alle dieUrteile vom 10. Januar 1963 - BVerwG III C 53.60 - [ZLA 63, 150], vor.19. September 1962 - BVerwG IV C 64.61 - [ZLA 63, 38] undvom 6. März 1963 - BVerwG IV C 173.62 - [ZLA 63, 150], zuletztUrteil vom 18. Juni 1964 - BVerwG III C 11.62 -) bejaht, daß der - wie das angefochtene Urteil richtig hervorhebt - eindeutige Wortlaut des in § 9 Abs. 1 FG in Bezug genommenen § 229 Abs. 1 LAG den Nacherben von der Feststellung und Entschädigung vertreibungsbedingter Verluste ausschließt, wenn der Nacherbenfall erst nach dem 1. April 1952 eingetreten ist. - BVerwG, 24.06.1964 - IV B 116.63
Rechtsmittel
Diese haben in mehrmals überprüfter und bestätigter Rechtsprechung (vgl. für alle dieUrteile vom 10. Januar 1963 - BVerwG III C 53.60 - [ZLA 1963, 150], vom 19. September 1962 - BVerwG IV C 64.61 - [ZLA 1963, 38] undvom 8. März 1963 - BVerwG IV C 173.62 - [ZLA 1963, 150]) herausgestellt, daß der eindeutige Wortlaut des in dem gemäß § 11 FG auch für die Feststellung von Ostschäden entsprechend geltenden § 9 Abs. 1 FG in Bezug genommenen § 229 Abs. 1 LAG den Nacherben - zumindest in dieser Eigenschaft als Nacherbe - von der Feststellung und Entschädigung vertreibungsbedingter Verluste und mithin auch von Ostschäden ausschließt, wenn der Nacherbenfall erst nach dem 31. März 1952 eingetreten ist. - BVerwG, 08.03.1963 - IV C 173.62
Rechtsmittel
Daß die Tatsache der Einsetzung des Klägers zum Nacherben für die Anerkennung der für Feststellung und Entschädigung vom Gesetz eindeutig verlangten Stellung eines unmittelbar Geschädigten ohne rechtliche Bedeutung ist, entspricht - wie auch das angefochtene Urteil richtig erkennt - der ständigen Rechtsprechung der Lastenausgleichssenate (für alle Urteil vom 10. Januar 1963 - BVerwG III C 53.60 - und Urteil vom 19. September 1962 - BVerwG IV C 64.61 -).
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