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Rechtsprechung
   BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,382
BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64 (https://dejure.org/1966,382)
BVerwG, Entscheidung vom 10.02.1966 - III C 194.64 (https://dejure.org/1966,382)
BVerwG, Entscheidung vom 10. Februar 1966 - III C 194.64 (https://dejure.org/1966,382)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Verpflichtung des Verwaltungsgerichts zur Schadensfeststellung hinsichtlich zerstörten Notenmaterials einer Opernsängerin und Konzertsängerin - Erforderlichkeit der Schadensfeststellung für die Berufsausübung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 1966, 427
  • RLA 1966, 201
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (8)

  • BVerwG, 26.05.1955 - III C 83.54
    Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64
    In Schadensfeststellungssachen hat das Verwaltungsgericht grundsätzlich die Sache spruchreif zu machen und die abschließende Entscheidung zu treffen (Bestätigung von BVerwGE 2, 135; 17, 208) [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62].

    Unter Bezugnahme auf BVerwG III C 83.54 und BVerwG III C 49.62 rügt sie die Verletzung formellen Rechts und macht in materieller Hinsicht eine Abweichung von BVerwG III C 31.58 geltend.

    Es hat vielmehr, wie der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden hat (Urteile vom 26. Mai 1955 [BVerwGE 2, 135]; vom 5. Dezember 1963 [BVerwGE 17, 208 [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62]] mit weiteren Nachweisen), den Sachverhalt erschöpfend aufzuklären und - von hier nicht einschlägigen Ausnahmen abgesehen - grundsätzlich selbst die abschließende Entscheidung gemäß § 113 Abs. 4 Satz 1 VwGO zu treffen.

  • BVerwG, 05.12.1963 - III C 49.62

    Versäumung der gesetzliche Antragsfrist durch Stellen des zweiten Antrags auf …

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64
    In Schadensfeststellungssachen hat das Verwaltungsgericht grundsätzlich die Sache spruchreif zu machen und die abschließende Entscheidung zu treffen (Bestätigung von BVerwGE 2, 135; 17, 208) [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62].

    Unter Bezugnahme auf BVerwG III C 83.54 und BVerwG III C 49.62 rügt sie die Verletzung formellen Rechts und macht in materieller Hinsicht eine Abweichung von BVerwG III C 31.58 geltend.

    Es hat vielmehr, wie der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden hat (Urteile vom 26. Mai 1955 [BVerwGE 2, 135]; vom 5. Dezember 1963 [BVerwGE 17, 208 [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62]] mit weiteren Nachweisen), den Sachverhalt erschöpfend aufzuklären und - von hier nicht einschlägigen Ausnahmen abgesehen - grundsätzlich selbst die abschließende Entscheidung gemäß § 113 Abs. 4 Satz 1 VwGO zu treffen.

  • BVerwG, 19.11.1959 - III C 31.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64
    Unter Bezugnahme auf BVerwG III C 83.54 und BVerwG III C 49.62 rügt sie die Verletzung formellen Rechts und macht in materieller Hinsicht eine Abweichung von BVerwG III C 31.58 geltend.

    Er hat vielmehr nach Erlaß dieses Urteils in ständiger Rechtsprechung, so auch in dem von der Revision zitierten Urteil vom 19. November 1959 - BVerwG III C 31.58 -, die Auffassung vertreten, daß erforderlich im Sinne des Gesetzes nur solche Gegenstände seien, deren Fehlen eine gedeihliche und erfolgreiche Berufsausübung nicht mehr oder nur unter unzumutbaren Erschwerungen zulasse.

  • BVerwG, 05.11.1959 - III C 80.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64
    Diese auf die Rechtsprechung des IV. Senats (Urteile vom 8. November 1957 - BVerwG IV C 311.56 -, 21. November 1958 - BVerwG IV C 92.58 - und vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 138.58 -) gegründete Entscheidung hat der Senat seit seinem Urteil vom 5. November 1959 (BVerwGE 9, 296) aber nicht aufrechterhalten.
  • BVerwG, 11.03.1959 - IV C 138.58
    Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64
    Diese auf die Rechtsprechung des IV. Senats (Urteile vom 8. November 1957 - BVerwG IV C 311.56 -, 21. November 1958 - BVerwG IV C 92.58 - und vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 138.58 -) gegründete Entscheidung hat der Senat seit seinem Urteil vom 5. November 1959 (BVerwGE 9, 296) aber nicht aufrechterhalten.
  • BVerwG, 08.11.1957 - IV C 311.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64
    Diese auf die Rechtsprechung des IV. Senats (Urteile vom 8. November 1957 - BVerwG IV C 311.56 -, 21. November 1958 - BVerwG IV C 92.58 - und vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 138.58 -) gegründete Entscheidung hat der Senat seit seinem Urteil vom 5. November 1959 (BVerwGE 9, 296) aber nicht aufrechterhalten.
  • BVerwG, 02.07.1964 - III C 20.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64
    Das hat der Senat in seinem Urteil vom 2. Juli 1964 - BVerwG III C 20.63 - unter Anführung der entsprechenden Entscheidungen dargelegt.
  • BVerwG, 22.05.1959 - III B 89.59

    Kriterien zur Bewertung der Erforderlichkeit verlorener Gegenstände für die …

    Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - III C 194.64
    Zwar hat der Senat in dem vom Verwaltungsgericht zitierten Beschluß vom 22. Mai 1959 - BVerwG III B 89.59/III C 100.59 - dahin erkannt, daß ein Gegenstand auch dann als zur Berufsausübung erforderlich im Sinne des Gesetzes (§ 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a, § 13 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a LAG) anzusehen sei, wenn er für die Berufsausübung "förderlich" gewesen sei.
  • BVerwG, 29.06.1976 - III B 51.69

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Begriffsmerkmal der Erforderlichkeit …

    In jener Entscheidung (Urteil vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 - [ZLA 1966, 169]) ist das damals zugrunde liegende Urteil des Verwaltungsgerichts allein deshalb aufgehoben worden, weil es die Sache nicht spruchreif gemacht hatte, nachdem es die in Verlust geratenen Gegenstände als zur Berufsausübung "förderlich" im Sinne des Gesetzes anerkannt hatte.

    In übrigen ist von den Klägern, die mit ihrem Bezug auf das Urteil vom 10. Februar 1966 (a.a.O.) lediglich das der von ihnen als unrichtig gerügten materiellen Rechtsanwendung des angefochtenen Urteils eine Abweichung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO ableiten, nicht dargelegt worden hinsichtlich welcher Rechtsfrage das angefochtene Urteil von jener Entscheidung vom 10. Februar 1966 abweichen soll.

  • BVerwG, 15.12.1966 - III C 212.64

    Einbringung von in Deutschland gekauften Wirtschaftsgütern in einen aus …

    Bei der erneuten Entscheidung wird das Verwaltungsgericht schließlich zu beachten haben, daß es die Sache spruchreif zu machen und selbst zu entscheiden hat (BVerwGE 2, 135; 17, 208 [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62]und Urteil vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 -).
  • BVerwG, 26.02.1970 - III C 212.67
    Denn sie macht mit Recht geltend, das Verwaltungsgericht sei seiner Pflicht, den Ersatzeinheitswert selbst festzusetzen und die abschließende Entscheidung zu treffen, nicht nachgekommen (BVerwGE 2, 135; BVerwGE 17, 208 sowie Urteil vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 - [ZLA 1966, 169 = DÖR 1966, 427 = RLA 1966, 201 = Buchholz BVerwG 310, § 113 VwGO Nr. 25] und Urteil vom 21. April 1966 - BVerwG III C 96.65 - [ZLA 1966, 216]).
  • BVerwG, 11.12.1969 - III C 152.67

    Maßgeblichkeit des Beginns des Kalenderjahres des Schadenseintrittes - …

    Schließlich ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts das Verwaltungsgericht grundsätzlich verpflichtet, den Ersatzeinheitswert selbst festzusetzen (Urteile BVerwGE 2, 135; 17, 208 [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62]; Urteile vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 - und vom 21. April 1966 - BVerwG III C 96.65 - [ZLA 1966, 216]).
  • BVerwG, 07.09.1967 - III C 67.66

    Feststellung von Schäden an im Vertreibungsgebiet entzogenen Wirtschaftsgütern - …

    Es darf sie nicht dem Ausgleichsamt überlassen (Urteil vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 -).
  • BVerwG, 21.11.1974 - III C 8.73

    Herbeiführung der Spruchreife durch das Verwaltungsgericht - Schadensfeststellung …

    Aus dieser Vorschrift ergibt sich die Verpflichtung des Gerichts, den Ersatzeinheitswert - notfalls mit Hilfe der Sachkunde des Ausgleichsamtes - selbst zu ermitteln und eine abschließende Entscheidung zu treffen (vgl. Urteile vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 - [ZLA 1966, 169 = DÖV 1966, 427 = Buchholz 310 § 113 Nr. 25], vom 26. Februar 1970 - BVerwG III C 212.67 - [ZLA 1970, 138] und vom 15. Oktober 1970 - BVerwG III C 39.68 - [ZLA 1971, 6]).
  • BVerwG, 05.10.1970 - III B 134.69

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision

    Die Beschwerde macht mit Recht geltend, das Verwaltungsgericht sei seiner Pflicht, den Ersatzeinheitswert selbst festzustellen und die abschließende Entscheidung zu treffen, nicht nachgekommen (BVerwGE 2, 135; BVerwGE 17, 208 [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62] sowie Urteile vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 - [ZLA 1966, 169 = DÖV 1966, 427 = RLA 1966, 201 = Buchholz BVerwG 310, § 113 VwGO Nr. 25], vom 21. April 1966 - BVerwG III C 96.65 - [ZLA 1966, 216] und vom 26. Februar 1970 - BVerwG III C 212.67 - [ZLA 1970, 1381]).
  • BVerwG, 13.11.1967 - III B 77.67
    Damit rügt die Beschwerde zugleich, das Verwaltungsgericht sei seiner Aufgabe, die abschließende Entscheidung selbst zu treffen, nicht nachgekommen (Urteil vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 - BVerwGE 2, 135 und BVerwGE 17, 208 [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62]).
  • BVerwG, 10.05.1972 - III B 40.71

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Spezialisierung auf Tätigkeit als …

    Für die Berufsausübung erforderlich im Sinne des § 13 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a LAG sind nach der ständigen gefestigten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (nur) solche Gegenstände, deren Fehlen eine gedeihliche und erfolgreiche Berufsausübung nicht mehr oder nur unter unzumutbaren Erschwerungen zugelassen hätten (u.a. BVerwGE 9, 296; Urteile vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 - und vom 27. Februar 1969 - BVerwG III C 197.67 - [ZLA 1969, 165]).
  • BVerwG, 27.02.1969 - III C 197.67

    Kriegssachschaden an Büchern als an Gegenständen der Berufsausübung - Beurteilung …

    Erforderlich für die Berufsausübung sind nach der ständigen gefestigten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur solche Gegenstände, deren Fehlen eine gedeihliche und erfolgreiche Berufsausübung nicht mehr oder nur unter unzumutbaren Erschwerungen zugelassen hätte (vgl. BVerwGE 9, 296, Urteil vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 194.64 -).
  • BVerwG, 16.01.1969 - III C 55.67

    Berechnung des Schadens an Betriebsvermögen im Richtzahlverfahren - …

  • BVerwG, 07.11.1972 - III C 126.70

    Bezeichnung der verletzten Rechtsnormen als Voraussetzung der Zulässigkeit der …

  • BVerwG, 27.04.1967 - III C 151.64

    Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Feststellung von …

  • BVerwG, 21.07.1966 - III C 167.64

    Feststellung eines Kriegsschadens - Verlust von Werkzeug

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