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Rechtsprechung
   VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,45030
VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471 (https://dejure.org/2020,45030)
VG Regensburg, Entscheidung vom 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471 (https://dejure.org/2020,45030)
VG Regensburg, Entscheidung vom 11. Dezember 2020 - RO 2 M 20.1471 (https://dejure.org/2020,45030)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 14.03.2002 - 1 C 15.01

    Vereinfachtes Berufungsverfahren; Entscheidung ohne mündliche Verhandlung; …

    Auszug aus VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471
    Ein ohne Beschwer gestellter Antrag auf mündliche Verhandlung wäre durch Beschluss als unzulässig abzulehnen (…Geiger in Eyermann, VwGO, 14. Aufl. 2014, § 84 Rn. 21;… Kopp/Schenke, VwGO, 24. Aufl. 2018, § 84 Rn. 37; BVerwG, U.v. 14.3.2002 - 1 C 15.01 - juris Rn. 10).

    Rn. 22 Der 8. Senat des BayVGH hat in einer Entscheidung vom 27.02.2020 - 8 C 18.1889 - u. a. ausgeführt, die oben dargestellte Rechtsmeinung lasse außer Acht, dass es rechtlich umstritten sei, ob ein unzulässiger Antrag auf mündliche Verhandlung durch Beschluss verworfen werden könne; im Verwaltungsprozessrecht sei diese Frage bislang noch nicht höchstrichterlich geklärt; das insoweit teilweise herangezogene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14.03.2002 (Az. 1 C 15.01 - juris Rn. 10) treffe zu dieser Frage keine Aussage.

    Rn. 24 Zudem enthält zwar die vom BayVGH bei der Entscheidung vom 27.02.2020 in Bezug genommene Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 14.03.2002 - 1 C 15.01 - (…juris Rn. 10) keine ausdrückliche Aussage dazu, ob ein mangels Beschwer unzulässiger Antrag auf mündliche Verhandlung durch Beschluss zurückgewiesen werden kann.

    Dies ist nach der o.g. Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 14.03.2002 - 1 C 15.01 - (juris) nicht der Fall.

  • OVG Niedersachsen, 16.08.2018 - 2 OA 1541/17

    Voraussetzungen für das Entstehen einer Terminsgebühr bei Entscheidung durch …

    Auszug aus VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471
    Der Rechtsanwalt soll die Entscheidung, ob auf eine mündliche Verhandlung verzichtet werden kann, ohne Rücksicht auf finanzielle Erwägungen allein nach verfahrensbezogenen Gesichtspunkten treffen (OVG Lüneburg, B.v. 16.8.2018 - 2 OA 1541/17 - BeckRS 2018, 19171 Rn. 13;… Mayer in Mayer/Kroiß, RVG, 7. Aufl. 2018, VV 3104 Rn. 38a).

    Für diese Ungleichbehandlung besteht aber ein rechtfertigender sachlicher Grund, weil nur die zumindest teilweise unterlegene Partei über die Möglichkeit verfügt, zulässigerweise eine mündliche Verhandlung zu beantragen und damit das Verfahren im Gebühreninteresse zu verlängern (OVG Lüneburg, B.v. 16.8.2018 - 2 OA 1541/17 - BeckRS 2018, 19171 Rn. 16).

    Eben deshalb ist die Differenzierung auch nicht systemwidrig (NdsOVG, B.v. 16.08.2018 - 2 OA 1541/17 -, juris Rn. 16).

    Rn. 28 Die Voraussetzungen für das Entstehen einer fiktiven Terminsgebühr nach Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 2 VV RVG sind demnach vorliegend nicht erfüllt (so auch OVG Berlin-Bbg, B.v. 24.06.2020 - OVG 3 K 135.19 -, juris; NdsOVG, B.v. 16.08.2018 - 2 OA 1541/17 -, juris; VG Regensburg, B.v. 08.10.2020 - RO 11 M 20.2241 - B.v. 01.08.2018 - RN 5 M 18.1069 -, juris).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 24.06.2020 - 3 K 135.19

    Fiktive Terminsgebühr; Ausnahmeregelung; einschränkende Auslegung; …

    Auszug aus VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471
    Mit der fiktiven Terminsgebühr nach Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 2 VV RVG soll verhindert werden, dass ein anwaltlich vertretener Beteiligter allein aus einem gebührenrechtlichen Interesse heraus die an sich legitime Durchführung einer mündlichen Verhandlung "erzwingt" (OVG Berlin-Bbg, B.v. 24.06.2020 - OVG 3 K 135.19 -, juris Rn. 3).

    Jedenfalls aber wäre es rechtsmissbräuchlich, für eine so veranlasste mündliche Verhandlung Gebühren auf der Grundlage einer privilegierenden Ausnahmevorschrift zu beanspruchen (vgl. OVG Berlin-Bbg, B.v. 24.06.2020 - OVG 3 K 135.19 -, juris Rn. 4).

    Rn. 28 Die Voraussetzungen für das Entstehen einer fiktiven Terminsgebühr nach Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 2 VV RVG sind demnach vorliegend nicht erfüllt (so auch OVG Berlin-Bbg, B.v. 24.06.2020 - OVG 3 K 135.19 -, juris; NdsOVG, B.v. 16.08.2018 - 2 OA 1541/17 -, juris; VG Regensburg, B.v. 08.10.2020 - RO 11 M 20.2241 - B.v. 01.08.2018 - RN 5 M 18.1069 -, juris).

  • VGH Bayern, 27.02.2020 - 8 C 18.1889

    Beschwerde gegen die Ablehnung einer Erinnerung gegen einen …

    Auszug aus VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471
    Die im Schreiben vom 14.05.2020 zitierte Rechtsprechung sei durch einen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) vom 27.02.2020 - 8 C 18.1889 - überholt.

    Im Vorlageschreiben wird zur Begründung im Wesentlichen dargelegt, dass es im Ermessen der in einem Gerichtsbescheid unterlegene Partei stünde, mittels ihres Verhaltens in der Streitsache über das Entstehen einer fiktiven Terminsgebühr auf der Gegenseite zu bestimmen, sofern man dem Beschluss des BayVGH vom 27.02.2020 - 8 C 18.1889 - folgen würde.

    Rn. 22 Der 8. Senat des BayVGH hat in einer Entscheidung vom 27.02.2020 - 8 C 18.1889 - u. a. ausgeführt, die oben dargestellte Rechtsmeinung lasse außer Acht, dass es rechtlich umstritten sei, ob ein unzulässiger Antrag auf mündliche Verhandlung durch Beschluss verworfen werden könne; im Verwaltungsprozessrecht sei diese Frage bislang noch nicht höchstrichterlich geklärt; das insoweit teilweise herangezogene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14.03.2002 (…Az. 1 C 15.01 - juris Rn. 10) treffe zu dieser Frage keine Aussage.

  • VGH Bayern, 24.10.2018 - 5 C 18.1932

    Fiktive Terminsgebühr

    Auszug aus VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471
    Bezug genommen wird hingegen auf eine Entscheidung des 5. Senats des BayVGH vom 24.10.2018 - 5 C 18.1932 -, wonach der Rechtsanwalt die fiktive Terminsgebühr nach Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 2 VV RVG nur geltend machen könne, wenn er eine Partei vertritt, die vollumfänglich oder zumindest teilweise unterlegen ist.

    Die Kammer folgt insoweit der Rechtsauffassung des 5. Senats des BayVGH, die er in seinem Beschluss vom 24.10.2018 (Az. 5 C 18.1932 - juris) dargelegt hat.

  • BFH, 12.08.1981 - I B 72/80

    Antrag auf mündliche Verhandlung - Zulässigkeit eines Antrags - Beschluß - …

    Auszug aus VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471
    Selbst wenn man eine Entscheidung durch Urteil für geboten halten wollte, wäre darin nicht die Sachentscheidung aus dem Gerichtsbescheid zu wiederholen, sondern die Unzulässigkeit des Antrags auf mündliche Verhandlung auszusprechen (so BFH, U.v. 12.08.1981 - I B 72/80 -, juris Rn. 9 für den Fall eines verfristeten Antrags).
  • VG Regensburg, 01.08.2018 - RN 5 M 18.1069

    Keine Abrechnung einer fiktiven Terminsgebühr der obsiegenden Seite nach …

    Auszug aus VG Regensburg, 11.12.2020 - RO 2 M 20.1471
    Rn. 28 Die Voraussetzungen für das Entstehen einer fiktiven Terminsgebühr nach Nr. 3104 Abs. 1 Nr. 2 VV RVG sind demnach vorliegend nicht erfüllt (so auch OVG Berlin-Bbg, B.v. 24.06.2020 - OVG 3 K 135.19 -, juris; NdsOVG, B.v. 16.08.2018 - 2 OA 1541/17 -, juris; VG Regensburg, B.v. 08.10.2020 - RO 11 M 20.2241 - B.v. 01.08.2018 - RN 5 M 18.1069 -, juris).
  • OVG Schleswig-Holstein, 11.10.2022 - 5 KS 8/21

    Fiktive Terminsgebühr gemäß RVG-VV Nr 3104 Abs 1 Nr 2

    Der Anspruch auf die Terminsgebühr entsteht nur für denjenigen Rechtsanwalt, der zulässigerweise eine mündliche Verhandlung hätte beantragen können (streitig, wie hier: OVG Lüneburg…, Beschluss vom 16. August 2018 - 2 OA 1541/17 -, juris Rn. 10 ff.; VGH München…, Beschluss vom 24. Oktober 2018 - 5 C 18.1932 -, juris Rn. 10 ff.; OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 24. Juni 2020 - OVG 3 K 135.19 -, juris Rn. 3 ff.; VG Schleswig…, Beschluss vom 21. September 2015 - 12 A 3/15 -, juris Rn. 7 ff.; VG Potsdam…, Beschluss vom 31. Januar 2017 - 11 KE 3/17 -, juris Rn. 7 f.; VG Wiesbaden…, Beschluss vom 28. August 2017 - 3 O 359/17.WI.A -, juris Rn. 5 f.; VG Berlin…, Beschluss vom 7. September 2017 - 14 KE 29.17 -, juris Rn. 5 ff.; VG Greifswald…, Beschluss vom 23. Oktober 2017 - 3 E 2190/17 HGW -, juris Rn. 7 f.; VG Karlsruhe…, Beschluss vom 7. Dezember 2017 - A 8 K 12574/17 -, juris Rn. 8 f.; VG München…, Beschluss vom 5. Oktober 2020 - M 1 M 19.50003 -, juris Rn. 12 ff.; VG Regensburg, Beschluss vom 11. Dezember 2020 - RO 2 M 20.1471 -, juris Rn. 15 ff.;… Mayer, in: Gerold/Schmidt, RVG, 25. Auflage 2021, Teil D Anhang IV Rn. 20;… ders., in: Mayer/Kroiß, RVG, 8. Auflage 2021, VV 3104 Rn. 38; zur Gegenansicht vgl. VGH München…, Beschluss vom 27. Februar 2020 - 8 C 18.1889 -, juris Rn. 14 ff.; VG Würzburg…, Beschluss vom 12. Juli 2016 - W 2 M 16.30916 -, juris Rn. 6; VG Düsseldorf…, Beschluss vom 6. März 2017 - 13 I 6/17 -, juris Rn. 5 ff.; VG Oldenburg…, Beschluss vom 27. Juli 2017 - 1 E 5687/17 -, juris Rn. 4; VG Hamburg…, Beschluss vom 9. November 2017 - 1 KO 8346/17 -, juris Rn. 24 ff.; VG Magdeburg…, Beschluss vom 15. November 2017 - 5 E 485/17 -, juris Rn. 10 f.; VG Minden…, Beschluss vom 17. August 2018 - 12 K 6379/16.A -, juris Rn. 10 ff.; VG Freiburg…, Beschluss vom 19. Februar 2019 - A 4 K 276/19 -, juris Rn. 4 ff.; VG Saarlouis…, Urteil vom 28. August 2019 - 3 O 1092/19 -, juris Rn. 16 ff.; VG München…, Beschluss vom 27. August 2020 - M 19 M 20.30771 -, juris Rn. 13; VG Stuttgart…, Beschluss vom 28. Oktober 2021 - A 5 K 2984/21 -, juris Rn. 6 ff.; VG E-Stadt…, Beschluss vom 30. Juni 2022 - 3 E 807/22 -, juris Rn. 4;… Clausing, in: Schoch/Schneider, VwGO, Stand 2022, § 84 Rn. 46).
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