Rechtsprechung
| SG Berlin, 06.03.2006 - S 103 AS 468/06 |
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Grundsicherung für Arbeitsuchende
- openjur.de
- Justiz Berlin
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Höhe eines Anspruchs auf Arbeitslosengeld II; Rechtmäßigkeit der Minderung des Regelsatzes um eine Energiepauschale; Bestimmung der Höhe der Regelleistung; Abgrenzung der Begriffe des Regelbedarfs und der Regelleistung; Rückgriff auf die Regelsatzverordnung
Wird zitiert von ... (19) Zitiert selbst (2)
- SG Kassel, 01.02.2005 - S 20 AS 3/05
Begehren der Auszahlung ungekürzter Tagessätze auf Grundlage einer monatlichen …
Auszug aus SG Berlin, 06.03.2006 - S 103 AS 468/06
Abzüge hiervon, die mit dem Nichtbestehen eines Teils des vom Regelsatz gedeckten Bedarfs begründet sind, sieht das Gesetz - wie der Kläger zutreffend vorträgt - nicht vor (ebenso etwa Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 31. März 2005 - Az.: S 37 AS 919/05 ER; Sozialgericht Kassel, Beschluss vom 1. Februar 2005 - Az.: S 20 AS 3/05 ER zur Frage der Befugnis zur Kürzung des Regelsatzes bei obdachlosen Leistungsbeziehern). - SG Berlin, 31.03.2005 - S 37 AS 919/05
Auszug aus SG Berlin, 06.03.2006 - S 103 AS 468/06
Abzüge hiervon, die mit dem Nichtbestehen eines Teils des vom Regelsatz gedeckten Bedarfs begründet sind, sieht das Gesetz - wie der Kläger zutreffend vorträgt - nicht vor (ebenso etwa Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 31. März 2005 - Az.: S 37 AS 919/05 ER; Sozialgericht Kassel, Beschluss vom 1. Februar 2005 - Az.: S 20 AS 3/05 ER zur Frage der Befugnis zur Kürzung des Regelsatzes bei obdachlosen Leistungsbeziehern).
- SG Reutlingen, 21.08.2007 - S 2 AS 2502/07
Anspruch auf Arbeitslosengeld II, Berücksichtigung unentgeltlicher Verpflegung …
bb) Die Vollpflegung führt nicht zu einer Minderung des Bedarfes des Klägers in dem Sinne, dass seine Regelleistung um den Betrag zu senken wäre, der in ihr für Nahrung und Getränke vorgesehen ist (insofern ebenso LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 19.07.2007, Az.: L 7 AS 1431/07, Juris; SG Berlin, Urteil vom 22.06.2007, Az.: S 37 AS 8103/06, Juris; SG Osnabrück, Urteil vom 20.06.2007, Az.: S 24 AS 189/07, Juris; VG Bremen, Urteil vom 04.06.2007, Az.: S 8 K 1416/06, Juris; SG Berlin, Urteil vom 24.04.2007, Az.: S 93 AS 9826/06, Juris; SG Reutlingen, Urteil vom 29.03.2007, Az.: S 9 AS 372/07, n.v.; SG Mannheim, Urteil vom 28.02.2007, Az.: S 9 AS 3882/06, Juris; SG Karlsruhe, Urteil vom 09.01.2007, Az.: S 14 AS 2026/06, Juris; SG Freiburg, Urteil vom 24.10.2006, Az.: S 9 AS 1557/06, Juris; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az.: S 103 AS 468/06, Juris; a.A. SG Augsburg, Urteil vom 21.11.2006, n.v.).Die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes sollen grundsätzlich in pauschalierter Form erbracht werden (SG Osnabrück, Urteil vom 20.06.2007, Az.: S 24 AS 189/07, Juris; SG Berlin, Urteil vom 24.04.2007, Az.: S 93 AS 9826/06, Juris; SG Mannheim, Urteil vom 28.02.2007, Az.: S 9 AS 3882/06, Juris; SG Freiburg, Urteil vom 24.10.2006, Az.: S 9 AS 1557/06, Juris; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az.: S 103 AS 468/06, Juris).
Eine Erhöhung oder Absenkung dieses Bedarfes ist - abgesehen von den wenigen ausdrücklich geregelten Fällen (§ 21, § 23 Abs. 3 Ziffern 1 bis 3 SGB II) - nicht statthaft (ebenso SG Osnabrück, Urteil vom 20.06.2007, Az.: S 24 AS 189/07, Juris; VG Bremen, Urteil vom 04.06.2007, Az.: S 8 K 1416/06, Juris; SG Berlin, Urteil vom 24.04.2007, Az.: S 93 AS 9826/06, Juris; SG Mannheim, Urteil vom 28.02.2007, Az.: S 9 AS 3882/06, Juris; SG Reutlingen, Urteil vom 29.03.2007, Az.: S 9 AS 372/07, n.v.; SG Gotha, Urteil vom 10.11.2006, Az.: S 26 AS 748/96, n.v.; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az.: S 103 AS 468/06, Juris).
Die gleichen Vorgaben gelten aber auch zu Gunsten des Hilfebedürftigen, dem die Behörden die Regelleistung auch dann nicht kürzen dürfen, wenn seine tatsächlichen Ausgaben geringer sind (ebenso SG Osnabrück, Urteil vom 20.06.2007, Az.: S 24 AS 189/07, Juris; VG Bremen, Urteil vom 04.06.2007, Az.: S 8 K 1416/06, Juris; SG Berlin, Urteil vom 24.04.2007, Az.: S 93 AS 9826/06, Juris; SG Mannheim, Urteil vom 28.02.2007, Az.: S 9 AS 3882/06, Juris; SG Karlsruhe, Urteil vom 09.01.2007, Az.: S 14 AS 2026/06, Juris; SG Gotha, Urteil vom 10.11.2006, Az.: S 26 AS 748/96, n.v.; SG Freiburg, Urteil vom 24.10.2006, Az.: S 9 AS 1557/06, Juris; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az.: S 103 AS 468/06, Juris; a.A. SG Augsburg, Urteil vom 21.11.2006, n.v.).
- SG Bremen, 19.11.2009 - S 23 AS 1109/09
Kürzung der Regelleistung wegen eines Krankenhaus- und anschließenden …
Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: SG Detmold, Beschluss vom 10.01.2006, Az. S 9 AS 237/05; SG Freiburg, Urteil vom 24.10.2006, Az. S 9 AS 1557/06; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az. S 103 AS 468/06 und Urteil vom 29.09.2006, Az. S 37 AS 2302/06; SG Oldenburg, Beschluss vom 02.11.2006, Az. S 46 AS 1333/06; SG Gotha, Urteil vom 10.11.2006, Az. S 26 AS 748/06 und Urteil vom 18.12.2006, Az. S 26 AS 748/06; SG Schleswig, Beschluss vom 26.01.2007, Az. S 2 AS 12/07; SG Mannheim, Urteil vom 28.02.2007, Az. S 9 AS 3882/06; kritisch auch: LSG MV, Beschluss vom 12.02.2007, Az. L 8 B 201/06; SG Münster, Beschluss vom 10.01.2007, Az. S 16 AS 191/06; offen gelassen: LSG NRW, Beschluss vom 10.01.2007, L 20 B 304/06.Ebenso wenig wie sich ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger auf einen dauerhaft höheren Bedarf (außerhalb der anerkannten Mehrbedarfsfälle) berufen kann, kann sich die Beklagte auf einen tatsächlich niedrigeren Bedarf zur Rechtfertigung einer Kürzung der Regelleistung berufen (vgl. SG Freiburg, Urteil vom 24.10.2006, Az. S 9 AS 1557/06; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az. S 103 AS 468/06).
Die Anwendung dieser Norm auf den vorliegenden Sachverhalt scheidet schon deshalb aus, weil die überwiegende Rechtsprechung der Sozialgerichte und Landessozialgerichte bereits seit März 2006 (vgl. Urt. des SG Berlin vom 6. März 2006 - S 103 AS 468/06 -), also vor dem hier streitigen stationären Aufenthalt, von der schließlich vom BSG bestätigten Rechtsauffassung ausging.
- SG Gotha, 10.11.2006 - S 26 AS 748/06
Rechtmäßigkeit der teilweisen Aufhebung eines Bewilligungsbescheides wegen …
Der Gesetzgeber hat das Risiko einer Bedarfsüber- oder unterdeckung bewusst in Kauf genommen (SG Berlin S 103 AS 468/06).Der Gesetzgeber hat damit das Risiko, dass ein tatsächlich höherer Bedarf außerhalb der gesetzlich geregelten Mehrbedarfsfälle nicht gedeckt ist und andererseits ein niedrigerer Bedarf zu einer Überdeckung beim Leistungsempfänger führen kann, bewusst in Kauf genommen (so im Ergebnis auch SG Berlin S 103 AS 468/06).
- SG Reutlingen, 02.10.2007 - S 2 AS 2931/07
Anspruch auf Arbeitslosengeld II, Bestimmung der erstattungsfähigen Kosten für …
Die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes sollen grundsätzlich in pauschalierter Form erbracht werden (SG Osnabrück, Urteil vom 20.06.2007, Az.: S 24 AS 189/07, Juris; SG Berlin, Urteil vom 24.04.2007, Az.: S 93 AS 9826/06, Juris; SG Mannheim, Urteil vom 28.02.2007, Az.: S 9 AS 3882/06, Juris; SG Freiburg, Urteil vom 24.10.2006, Az.: S 9 AS 1557/06, Juris; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az.: S 103 AS 468/06, Juris).Eine Erhöhung oder Absenkung dieses Bedarfes ist - abgesehen von den wenigen ausdrücklich geregelten Fällen (§ 21, § 23 Abs. 3 Ziffern 1 bis 3 SGB II) - nicht statthaft (ebenso SG Osnabrück, Urteil vom 20.06.2007, Az.: S 24 AS 189/07, Juris; VG Bremen, Urteil vom 04.06.2007, Az.: S 8 K 1416/06, Juris; SG Berlin, Urteil vom 24.04.2007, Az.: S 93 AS 9826/06, Juris; SG Mannheim, Urteil vom 28.02.2007, Az.: S 9 AS 3882/06, Juris; SG Reutlingen, Urteil vom 29.03.2007, Az.: S 9 AS 372/07, n.v.; SG Gotha, Urteil vom 10.11.2006, Az.: S 26 AS 748/96, n.v.; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az.: S 103 AS 468/06, Juris).
- VG Bremen, 28.05.2008 - S3 K 3284/07
Keine Regelleistungskürzung für stationäre Behandlungen
Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: SG 4 Detmold, Beschluss vom 10.01.2006, Az. S 9 AS 237/05; SG Freiburg, Urteil vom 24.10.2006, Az. S 9 AS 1557/06; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az. S 103 AS 468/06 und Urteil vom 29.09.2006, Az. S 37 AS 2302/06; SG Oldenburg, Beschluss vom 02.11.2006, Az. S 46 AS 1333/06; SG Gotha, Urteil vom 10.11.2006, Az. S 26 AS 748/06 und Urteil vom 18.12.2006, Az. S 26 AS 748/06; SG Schleswig, Beschluss vom 26.01.2007, Az. S 2 AS 12/07; SG Mannheim, Urteil vom 28.02.2007, Az. S 9 AS 3882/06; kritisch auch: LSG MV, Beschluss vom 12.02.2007, Az. L 8 B 201/06; SG Münster, Beschluss vom 10.01.2007, Az. S 16 AS 191/06; offen gelassen: LSG NRW, Beschluss vom 10.01.2007, L 20 B 304/06.Ebenso wenig wie sich ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger auf einen dauerhaft höheren Bedarf (außerhalb der anerkannten Mehrbedarfsfälle) berufen kann, kann sich die Beklagte auf einen tatsächlich niedrigeren Bedarf zur Rechtfertigung einer Kürzung der Regelleistung berufen (vgl. SG Freiburg, Urteil vom 24.10.2006, Az. S 9 AS 1557/06; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az. S 103 AS 468/06).
- SG Lüneburg, 19.05.2008 - S 25 AS 25/08
Anrechnung von fiktivem Einkommen wegen eines stationären Aufenthaltes im Rahmen …
Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER - Sozialgericht Detmold, Beschluss vom 10. Januar 2006, - S 9 AS 237/05 - Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Urteil vom 29. September 2006, - S 37 AS 2302/06 - Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 02. November 2006 , - S 46 AS 1333/06; Sozialgericht Gotha, Urteil vom 10. November 2006, - S 26 AS 748/06 - und Urteil vom 18. Dezember 2006, - S 26 AS 748/06 - Sozialgericht Schleswig, Beschluss vom 26. Januar 2007, - S 2 AS 12/07 - Sozialgericht Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2007, - S 9 AS 3882/06 - Verwaltungsgericht Bremen, Urteil vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 - kritisch auch Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 12. Februar 2007, - L 8 B 201/06 AS - Sozialgericht Münster, Beschluss vom 10. Januar 2007, - S 16 AS 191/06 - differenzierend: Sozialgericht Berlin, Urteil vom 24. April 2007, - S 93 AS 9826/06 - offen gelassen: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Januar 2007, - L 20 B 304/06 -.Ebenso wenig wie sich ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger auf einen dauerhaft höheren Bedarf (außerhalb der anerkannten Mehrbedarfsfälle) berufen kann, kann sich der jeweilige Leistungsträger auf einen tatsächlich niedrigeren Bedarf zur Rechtfertigung einer Kürzung der Regelleistung berufen (vgl. Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Verwaltungsgericht Bremen, Urteile vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 -).
- SG Lüneburg, 23.08.2007 - S 25 AS 1455/06
Anrechnung von fiktivem Einkommen i.R.d. Leistungsgewährung nach dem …
Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER - Sozialgericht Detmold, Beschluss vom 10. Januar 2006, - S 9 AS 237/05 - Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Urteil vom 29. September 2006, - S 37 AS 2302/06 - Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 02. November 2006 , - S 46 AS 1333/06; Sozialgericht Gotha, Urteil vom 10. November 2006, - S 26 AS 748/06 - und Urteil vom 18. Dezember 2006, - S 26 AS 748/06 - Sozialgericht Schleswig, Beschluss vom 26. Januar 2007, - S 2 AS 12/07 - Sozialgericht Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2007, - S 9 AS 3882/06 - Verwaltungsgericht Bremen, Urteil vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 - kritisch auch Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 12. Februar 2007, - L 8 B 201/06 AS - Sozialgericht Münster, Beschluss vom 10. Januar 2007, - S 16 AS 191/06 - differenzierend: Sozialgericht Berlin, Urteil vom 24. April 2007, - S 93 AS 9826/06 - offen gelassen: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Januar 2007, - L 20 B 304/06 -.Ebenso wenig wie sich ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger auf einen dauerhaft höheren Bedarf (außerhalb der anerkannten Mehrbedarfsfälle) berufen kann, kann sich der jeweilige Leistungsträger auf einen tatsächlich niedrigeren Bedarf zur Rechtfertigung einer Kürzung der Regelleistung berufen (vgl. Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Verwaltungsgericht Bremen, Urteile vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 -).
- SG Detmold, 28.11.2006 - S 12 AS 8/06
Grundsicherung für Arbeitssuchende
Rn. 21 Für die pauschale Kürzung der Regelleistung wegen verminderten Bedarfs enthält das Gesetz keine Rechtsgrundlage (vgl Urteil des SG Aachen 25.08.2006, Az S 8 AS 53/06; SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006, Az S 103 AS 468/06).Ebenso wenig wie sich ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger auf einen dauerhaft höheren Regelbedarf (außerhalb der anerkannten Mehrbedarfsfälle) berufen kann, kann sich der Beklagte auf einen festgestellten niedrigeren Regelbedarf zur Rechtfertigung einer Kürzung berufen (vgl SG Berlin, Urteil vom 06.03.2006 aaO).
- SG Lüneburg, 19.05.2008 - S 25 AS 1825/07
Anrechnung von fiktivem Einkommen wegen eines stationären Aufenthaltes bei der …
Soweit ersichtlich haben sich gegen eine Anrechnung freier Verpflegung ausgesprochen: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 30. Juli 2007, - L 8 AS 186/07 ER - Sozialgericht Detmold, Beschluss vom 10. Januar 2006, - S 9 AS 237/05 - Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Urteil vom 29. September 2006, - S 37 AS 2302/06 - Sozialgericht Oldenburg, Beschluss vom 02. November 2006 , - S 46 AS 1333/06; Sozialgericht Gotha, Urteil vom 10. November 2006, - S 26 AS 748/06 - und Urteil vom 18. Dezember 2006, - S 26 AS 748/06 - Sozialgericht Schleswig, Beschluss vom 26. Januar 2007, - S 2 AS 12/07 - Sozialgericht Mannheim, Urteil vom 28. Februar 2007, - S 9 AS 3882/06 - Verwaltungsgericht Bremen, Urteil vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 - kritisch auch Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 12. Februar 2007, - L 8 B 201/06 AS - Sozialgericht Münster, Beschluss vom 10. Januar 2007, - S 16 AS 191/06 - differenzierend: Sozialgericht Berlin, Urteil vom 24. April 2007, - S 93 AS 9826/06 - offen gelassen: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 10. Januar 2007, - L 20 B 304/06 -.Ebenso wenig wie sich ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger auf einen dauerhaft höheren Bedarf (außerhalb der anerkannten Mehrbedarfsfälle) berufen kann, kann sich der jeweilige Leistungsträger auf einen tatsächlich niedrigeren Bedarf zur Rechtfertigung einer Kürzung der Regelleistung berufen (vgl. Sozialgericht Freiburg, Urteil vom 24. Oktober 2006, - S 9 AS 1557/06 - Sozialgericht Berlin, Urteil vom 06. März 2006, - S 103 AS 468/06 - und Verwaltungsgericht Bremen, Urteile vom 04. Juni 2007, - S 8 K 2002/06 - sowie Urteil vom gleichen Tage, - S 8 K 1416/06 -).
- SG Hamburg, 20.08.2007 - S 56 AS 1948/06
Arbeitslosengeld II - freie Verpflegung bei stationärem Krankenhausaufenthalt - …
Die Verpflegung, die die Klägerin während ihres Krankenhausaufenthaltes erhalten hat, berechtigt die Beklagte nicht dazu, von einem geringeren Bedarf auszugehen und deshalb die Regelleistung zu mindern (ebenso LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 19.7.2007, Az.: L 7 AS 1431/07; SG Berlin, Urteil vom 22.6.2007, Az.: S 37 AS 8103/06, Urteil vom 24.4.2007, Az: S 93 AS 9826/06 und Urteil vom 6.3.2006, Az.: S 103 AS 468/06; SG Mannheim, Urteil vom 28.2.2007, Az.: S 9 AS 3882/06; SG Karlsruhe, Urteil vom 9.1.2007, Az: S 14 AS 2026/06 offen gelassen von LSG Bayern, Urteil v. 19.6.2007, Az.: L 11 AS 4/07).Die kostenlose Verpflegung während eines stationären Aufenthaltes ist nach Auffassung des Gerichts als geldwerte Einnahme in diesem Sinne anzusehen (strittig, wie hier LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 19.7.2007, Az.: L 7 AS 1431/07; LSG Bayern, Urteil v. 19.6.2007, Az.: L 11 AS 4/07; LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 19.6.2007, Az.: L 3 ER 144/07 AS; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 29.1.2007, Az.: L 13 AS 14/06 ER; SG Karlsruhe, Urteil vom 9.1.2007, Az.: S 14 AS 2026/06; SG Koblenz, Urteil vom 20.4.2006, Az.: S 13 AS 229/05, a.A. VG Bremen, Urteil vom 13.7.2007, Az.: S 7 K 1968/06; SG Osnabrück, Urteil vom 20.6.2007, Az.: S 24 AS 189/07; SG Berlin, Urteil vom 22.6.2007, Az.: S 37 AS 8103/06, Urteil vom 24.4.2007, Az: S 93 AS 9826/06 und Urteil vom 6.3.2006, Az.: S 103 AS 468/06; SG Mannheim, Urteil vom 28.2.2007, Az.: S 9 AS 3882/06; SG Freiburg (Breisgau), Urteil vom 24.10.2006, Az.: S 9 AS 1557/06).
- SG Lüneburg, 11.12.2007 - S 25 AS 1715/07
Rechtliche Zulässigkeit einer Berücksichtigung der Verpflegung während …
- SG Berlin, 09.11.2007 - S 61 AS 7910/07
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Aufrechnung - Arbeitslosengeld II - …
- SG Lüneburg, 22.08.2007 - S 25 AS 1445/06
Anrechnung von fiktivem Einkommen im Rahmen einer Leistungsgewährung nach dem …
- VG Bremen, 04.06.2007 - S8 K 1416/06
Freie Verpflegung bei stationärem Aufenthalt - keine Kürzung der Regelleistung - …
- SG Lüneburg, 23.08.2007 - S 25 AS 1445/06
Arbeitslosengeld II - keine Kürzung der Regelleistung wegen kostenfreier …
- SG Düsseldorf, 05.09.2007 - S 45 AS 89/07
Grundsicherung für Arbeitssuchende
- SG Karlsruhe, 09.01.2007 - S 14 AS 2026/06
Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts, Anrechnung von …
- SG München, 30.05.2007 - S 48 AS 9/07
- SG Stuttgart, 03.03.2009 - S 22 AS 5985/08
Aufwendungen für Haushaltsenergie; Regelleistung zur Sicherung des …
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