Rechtsprechung
| BVerwG, 12.10.1962 - VII B 94.60 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Namensfeststellungsverfahren bezüglich des Adelsprädikats "Freiherr von S." - Berechtigung zur Einleitung eines Namensfeststellungsverfahrens von Amts wegen - Zuständigkeit zur Regelung des Adelsrechts - Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache als Voraussetzung für ...
Verfahrensgang
- VGH Baden-Württemberg, 20.05.1960 - 2 S 158/59
- BVerwG, 12.10.1962 - VII B 94.60
Papierfundstellen
- StAZ 1963, 40
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 13.11.1959 - VII C 147.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 12.10.1962 - VII B 94.60
Die Feststellung, welches der richtige Name des Betroffenen ist, entzieht sich der Beurteilung nach Billigkeitsgesichtspunkten (vgl. Urteil vom 13. November 1959 - BVerwG VII C 147.57 -, BVerwGE 9, 323).Der Senat hat bereits verschiedentlich darauf hingewiesen, daß der Ausstellung von Urkunden, die z.B. dem Nachweis der Staatsangehörigkeit oder der Einbürgerung dienen, in namensrechtlicher Einsicht keinerlei konstitutive Bedeutung zukomme (vgl. Urteile vom 26. Mai 1959 - BVerwG VII C 135.57 -, Buchholz 402.10 § 8 Namensändges. Nr. 1, und vom 13. November 1959 - BVerwG VII C 147.57 -, BVerwGE 9, 323).
- BVerwG, 13.11.1959 - VII C 131.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 12.10.1962 - VII B 94.60
Für die namensrechtliche Beurteilung ist von dem Heimatrecht des Klägers zu 1) (künftig Kläger genannt) auszugehen (vgl. Urteil vom 13. November 1959 - BVerwG VII C 131.57 -, BVerwGE 9, 320).Die der Senat ferner bereits in seinem Urteil vom 13. November 1959 (BVerwGE 9, 320) ausgeführt hat, ist bei der Namensfeststellung für ein Entscheidungsermessen kein Raum.
- BVerwG, 26.05.1959 - VII C 135.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 12.10.1962 - VII B 94.60
Der Senat hat bereits verschiedentlich darauf hingewiesen, daß der Ausstellung von Urkunden, die z.B. dem Nachweis der Staatsangehörigkeit oder der Einbürgerung dienen, in namensrechtlicher Einsicht keinerlei konstitutive Bedeutung zukomme (vgl. Urteile vom 26. Mai 1959 - BVerwG VII C 135.57 -, Buchholz 402.10 § 8 Namensändges. Nr. 1, und vom 13. November 1959 - BVerwG VII C 147.57 -, BVerwGE 9, 323). - BVerwG, 29.08.1957 - II C 83.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 12.10.1962 - VII B 94.60
Für die Namensänderung ist dies bereits im Urteil vom 29. August 1957 - BVerwG II C 83.54 - (Buchholz 402.10 § 3 Namensändges. Nr. 3) hervorgehoben worden.
- BayObLG, 09.04.1987 - BReg. 3 Z 159/86
Rechtswirksamkeit der Namensänderung bei im Zweiten Weltkrieg vom Reichsminister …
Auch hat die Schreibweise des Namens in einer Einbürgerungsurkunde in der Regel nicht die Wirkung, daß diese Schreibweise damit konstitutiv festgelegt werden soll (BVerwGE 9, 323/329 [BVerwG 13.11.1959 - BVerwG VII C 147.57] ; BVerwG StAZ 1963, 40 [BVerwG 12.10.1962 - BVerwG VII B 94.60] ; …Die Beurteilung, welches der richtige Name ist, entzieht sich grundsätzlich allen Billigkeitserwägungen und gestattet deshalb auch nicht, auf den Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes abzustellen (BVerwG StAZ 1963, 40/41 [BVerwG 12.10.1962 - BVerwG VII B 94.60] ; Loos § 8 Anm. B II 1 d;… Rietdorf a.a.O.; a.A. für besondere Ausnahmefälle: OVG Münster StAZ 1964, 166, nicht rechtskräftig; OLG Köln, Beschluß vom 1.2.1978 - 16 Wx 116/77; LG Aachen StAZ 1980, 248; Pritsche StAZ 1982, 313 f.).
- BVerwG, 01.10.1980 - 7 C 38.75 In einer weiteren Entscheidung (Beschluß vom 12. Oktober 1962 - BVerwG 7 B 94.60 - [StAZ 1963, 40/41]) heißt es ausdrücklich, daß es bei der Namensfeststellung auf den Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes nicht ankomme.
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