Rechtsprechung
| BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anforderungen an die Bewilligung von Unterhaltshilfe auf Lebenszeit wegen Erwerbsunfähigkeit - Voraussetzungen für die Geltendmachung des Pflegefreibetrags - Anspruch auf Nachzahlung der Unterhaltshilfe wegen eines zu Unrecht verweigerten Pflegefreibetrags
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG München, 24.02.1964 - 6160/63
- BVerwG, 21.09.1965 - V B 2.65
- BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (12)
- BVerwG, 08.12.1965 - V C 21.64
Möglichkeit der Verwaltungsbehörde zur Abänderung von bis zum Ablauf von drei …
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
Eine solche erneute Sachentscheidung unterliegt im vollen Umfang der verwaltungsgerichtlichen Nachprüfung (vgl. die bisher unveröffentlichte Entscheidung des erkennenden Senats vom 8. Dezember 1965 - BVerwG V C 21.64 - sowie die Entscheidung des IV. Senats vom 24. Juli 1964 - BVerwG IV C 49.64 - [RLA 1964, 319 = ZLA 1964, 330 = IFLA 1965, 155 = Buchholz BVerwG 427.3, § 342 LAG Nr. 6] mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 11.07.1957 - III C 6.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
Bei der Prüfung dieser Frage ist das Verwaltungsgericht zwar zutreffend davon ausgegangen, daß Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 267 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG dann vorliegt, wenn die Verrichtungen des täglichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem wesentlichen Teil von dritten Personen übernommen werden müssen, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen könnte (vgl. die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juli 1957 [BVerwGE 5, 204]; ferner die Entscheidungen vom 28. April 1958 - BVerwG III C 332.56 - und vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962, 317 = RLA 1962, 348]). - BVerwG, 18.09.1963 - IV C 162.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist wiederholt ausgesprochen worden, daß es Aufgabe der medizinischen Sachverständigen ist anzugeben, welche Verrichtungen der untersuchten Person noch möglich sind, während es allein Sache des Gerichts ist, die vom Sachverständigen vorgetragenen Erkenntnisse tatsächlicher Art unter die Rechtsbegriffe "Pflegebedürftigkeit" (§ 267 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG) und "Erwerbsunfähigkeit" (§ 265 Abs. 1 LAG) einzuordnen (vgl. zur Pflegebedürftigkeit die Entscheidungen vom 2. September 1964 - BVerwG IV C 114.64 - [ZLA 1964, 316] und vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 16.65 - [ZLA 1966, 45] und zur Erwerbsunfähigkeit die Entscheidungen vom 23. Februar 1966 - BVerwG V C 161.65 - und vom 18. September 1963 - BVerwG IV C 162.62 - [ZLA 1964, 91 = RLA 1965, 204] mit weiteren Nachweisen).
- BVerwG, 21.12.1959 - IV C 388.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
Mit dem Bescheid über die Gewährung von Unterhaltshilfe wird daher über die Gewährung des Pflegefreibetrags oder der Pflegezulage mitentschieden (vgl. die bereits oben genannte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Januar 1960 sowie die Entscheidung vom 21. Dezember 1959 - BVerwG IV C 388.58 - [RLA 1960, 88 = ZLA 1960, 108 = MDR 1960, 431]). - BVerwG, 23.02.1966 - V C 161.65
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist wiederholt ausgesprochen worden, daß es Aufgabe der medizinischen Sachverständigen ist anzugeben, welche Verrichtungen der untersuchten Person noch möglich sind, während es allein Sache des Gerichts ist, die vom Sachverständigen vorgetragenen Erkenntnisse tatsächlicher Art unter die Rechtsbegriffe "Pflegebedürftigkeit" (§ 267 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG) und "Erwerbsunfähigkeit" (§ 265 Abs. 1 LAG) einzuordnen (vgl. zur Pflegebedürftigkeit die Entscheidungen vom 2. September 1964 - BVerwG IV C 114.64 - [ZLA 1964, 316] und vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 16.65 - [ZLA 1966, 45] und zur Erwerbsunfähigkeit die Entscheidungen vom 23. Februar 1966 - BVerwG V C 161.65 - und vom 18. September 1963 - BVerwG IV C 162.62 - [ZLA 1964, 91 = RLA 1965, 204] mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 13.05.1964 - IV C 17.64
Gewährung von Hausratentschädigung - Einordnung in Stufe 2 - "Durch Maßnahmen der …
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist wiederholt ausgesprochen worden, daß es Aufgabe der medizinischen Sachverständigen ist anzugeben, welche Verrichtungen der untersuchten Person noch möglich sind, während es allein Sache des Gerichts ist, die vom Sachverständigen vorgetragenen Erkenntnisse tatsächlicher Art unter die Rechtsbegriffe "Pflegebedürftigkeit" (§ 267 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG) und "Erwerbsunfähigkeit" (§ 265 Abs. 1 LAG) einzuordnen (vgl. zur Pflegebedürftigkeit die Entscheidungen vom 2. September 1964 - BVerwG IV C 114.64 - [ZLA 1964, 316] und vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 16.65 - [ZLA 1966, 45] und zur Erwerbsunfähigkeit die Entscheidungen vom 23. Februar 1966 - BVerwG V C 161.65 - und vom 18. September 1963 - BVerwG IV C 162.62 - [ZLA 1964, 91 = RLA 1965, 204] mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 24.07.1964 - IV C 49.64
Zusammenrechnung von Schäden an verschiedenen Wohnsitzen für die Geltendmachung …
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
Eine solche erneute Sachentscheidung unterliegt im vollen Umfang der verwaltungsgerichtlichen Nachprüfung (vgl. die bisher unveröffentlichte Entscheidung des erkennenden Senats vom 8. Dezember 1965 - BVerwG V C 21.64 - sowie die Entscheidung des IV. Senats vom 24. Juli 1964 - BVerwG IV C 49.64 - [RLA 1964, 319 = ZLA 1964, 330 = IFLA 1965, 155 = Buchholz BVerwG 427.3, § 342 LAG Nr. 6] mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
Bei der Prüfung dieser Frage ist das Verwaltungsgericht zwar zutreffend davon ausgegangen, daß Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 267 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG dann vorliegt, wenn die Verrichtungen des täglichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem wesentlichen Teil von dritten Personen übernommen werden müssen, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen könnte (vgl. die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juli 1957 [BVerwGE 5, 204]; ferner die Entscheidungen vom 28. April 1958 - BVerwG III C 332.56 - und vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962, 317 = RLA 1962, 348]). - BVerwG, 14.07.1965 - V C 16.65
Unterhaltshilfe eines Vertriebenen wegen Erwerbsunfähigkeit - Antrag auf …
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist wiederholt ausgesprochen worden, daß es Aufgabe der medizinischen Sachverständigen ist anzugeben, welche Verrichtungen der untersuchten Person noch möglich sind, während es allein Sache des Gerichts ist, die vom Sachverständigen vorgetragenen Erkenntnisse tatsächlicher Art unter die Rechtsbegriffe "Pflegebedürftigkeit" (§ 267 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG) und "Erwerbsunfähigkeit" (§ 265 Abs. 1 LAG) einzuordnen (vgl. zur Pflegebedürftigkeit die Entscheidungen vom 2. September 1964 - BVerwG IV C 114.64 - [ZLA 1964, 316] und vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 16.65 - [ZLA 1966, 45] und zur Erwerbsunfähigkeit die Entscheidungen vom 23. Februar 1966 - BVerwG V C 161.65 - und vom 18. September 1963 - BVerwG IV C 162.62 - [ZLA 1964, 91 = RLA 1965, 204] mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 28.04.1958 - III C 332.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65
Bei der Prüfung dieser Frage ist das Verwaltungsgericht zwar zutreffend davon ausgegangen, daß Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 267 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG dann vorliegt, wenn die Verrichtungen des täglichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem wesentlichen Teil von dritten Personen übernommen werden müssen, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen könnte (vgl. die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juli 1957 [BVerwGE 5, 204]; ferner die Entscheidungen vom 28. April 1958 - BVerwG III C 332.56 - und vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962, 317 = RLA 1962, 348]). - BVerwG, 02.09.1964 - IV C 114.64
Anforderungen an die gerichtliche Beweiswürdigung eines …
- BVerwG, 29.01.1960 - IV C 306.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 18.12.1968 - V C 24.67
Verschaffung der Grundlagen für die Entscheidung über die Erwerbsunfähigkeit im …
Im übrigen kann Privatgutachten nicht von vornherein geringere Beweiskraft als anderen Sachverständigengutachten beigemessen werden (Urteile vom 25. Januar 1957 - BVerwG IV C 176.56 - [RLA 1957, 218];… vom 8. März 1957 - BVerwG IV C 140.56 - [Buchholz, a.a.O., 427.3, § 265 LAG Nr. 29]; vom 6. Juli 1966 - BVerwG V C 195.65 - vom 28. Februar 1968 - BVerwG V C 50.66 -). - OVG Berlin-Brandenburg, 03.09.2020 - 11 N 53.20
Unrichtigkeit der Rechtsmittelbelehrung; falsche Anschrift des zuständigen …
Dem hält der Kläger zu Recht entgegen, dass die Annahme zu 1., hinsichtlich derer sich das Verwaltungsgericht auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom "9. November 1960" (richtig: 9. November 1966) zum Geschäftszeichen "V C 195.65" (richtig: V C 196.65), juris Rz. 18 f. berufe, nur "das Fehlen" von Angaben in der Rechtsmittelbelehrung betreffe, wenn diese nicht zwingend erforderlich seien, wie im Falle einer dort fehlenden Straßenangabe (Adresse), nicht aber unrichtige Angaben, wie im vorliegenden Fall die Angabe einer falschen Adresse des Verwaltungsgerichts. - BVerwG, 12.02.1969 - V C 133.66
Gewährung von Unterhaltshilfe - Erforderlichkeit der Einholung eines …
Dabei ist darauf hinzuweisen, daß privatärztlichen Gutachten nicht von vornherein geringere Beweiskraft als anderen Sachverständigengutachten beigemessen werden kann (Urteile vom 25. Januar 1957 - BVerwG IV C 176.56 - [RLA 1957, 218]; vom 8. März 1957 - BVerwG IV C 140.56 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 265 LAG Nr. 29]; vom 6. Juli 1966 - BVerwG V C 195.65 -). - BVerwG, 13.12.1967 - V C 32.67
Erhöhung der Unterhaltshilfe für ehemals Selbstständige nach dem …
Bei seiner künftigen Entscheidung wird das Verwaltungsgericht zu beachten haben, daß es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts Aufgabe der medizinischen Sachverständigen ist, anzugeben, welche Verrichtungen der untersuchten Person noch möglich sind, während es allein Sache des Gerichts ist, die vom Sachverständigen vorgetragenen Erkenntnisse tatsächlicher Art unter den Rechtsbegriff der Pflegebedürftigkeit einzuordnen (vgl. Urteile vom 2. September 1964 - BVerwG IV C 114.64 - [ZLA 1964, 316], vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 16.65 - [ZLA 1966, 45] und vom 6. Juli 1966 - BVerwG V C 195.65 - [ZLA 1966, 302]).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".