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Rechtsprechung
   BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,609
BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56 (https://dejure.org/1958,609)
BVerwG, Entscheidung vom 17.12.1958 - V C 442.56 (https://dejure.org/1958,609)
BVerwG, Entscheidung vom 17. Dezember 1958 - V C 442.56 (https://dejure.org/1958,609)
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 05.03.1958 - V C 569.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56
    Bestätigung von BVerwG V C 389.56 (BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]) und BVerwG V C 569.56 (BVerwGE 6, 232).

    In jener Beziehung ist dem Bezirksverwaltungsgericht beizutreten, nicht aber in dieser: Wie das erkennende Gericht in dem grundsätzlichen Urteil vom 5. März 1958 (BVerwGE 6, 232) dargelegt hat, wurde die Internierung aus politischen Gründen gerade auch zu dem Zwecke vorgenommen, um zu prüfen, ob dem Betroffenen Kriegsverbrechen oder andere Unrechtshandlungen vorzuwerfen wären.

  • BVerwG, 08.07.1957 - V C 389.56
    Auszug aus BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56
    Bestätigung von BVerwG V C 389.56 (BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]) und BVerwG V C 569.56 (BVerwGE 6, 232).

    Das Gericht hält mit diesen Ausführungen seine bisherige ständige Rechtsprechung aufrecht; es wiederholt damit vor allem die in dem grundsätzlichen Urteil vom 8. Juli 1957 (BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]) enthaltenen Darlegungen.

  • BVerwG, 05.03.1958 - V C 503.56

    Rechtliche Ausgestaltung des Begriffs des Heimkehrers i.S.d. § 1 Abs. 1 …

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56
    § 2 Abs. 1 KgfEG verlangt nicht, daß der Kriegsgefangene im Ausland gefangengenommen oder festgehalten worden ist - Hinweis auf BVerwG V C 503.56 (BVerwGE 6, 228) -.

    In diesem Sinne hat das erkennende Gericht, wenn auch in anderem Zusammenhang, bereits durch das grundsätzliche Urteil vom 5. März 1958 (BVerwGE 6, 228) dahin entschieden: "Heimkehrer im Sinne des § 1 Satz 1 des Heimkehrergesetzes sind auch diejenigen Deutschen, die ausschließlich im Bundesgebiet (oder im Lande Berlin) kriegsgefangen waren." Wie das Bezirksverwaltungsgericht bereits zutreffend festgestellt hat, ist kein Anhaltspunkt dafür gegeben, daß nur diejenigen Deutschen entschädigungsberechtigt sein sollen, die von einer ausländischen Macht im Ausland festgenommen und festgehalten worden sind.

  • BSG, 26.04.1955 - 7 RAr 2/54
    Auszug aus BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56
    Die oben angeführte Entscheidung des erkennenden Gerichts steht im Einklang mit dem Urteil des Bundessozialgerichts vom 26. April 1955 (NJW 1955 S. 1815), auf das der Kläger sich zu seinen Gunsten bezogen hat.
  • BVerwG, 01.12.1955 - I C 81.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56
    In einem solchen Fall sind nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Gerichts solche Gesetzesänderungen, die während der Rechtshängigkeit eintreten, auch noch in der Revisionsinstanz zu beachten (BVerwGE 3, 21, 121).
  • BVerwG, 15.05.1957 - V C 343.56

    Einlegung der Revision bei Kriegsgefangenenentschädigungssachen (KgfEG) bei …

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56
    Ob ein Ursachenzusammenhang zwischen der Verhaftung im Jahre 1946 und dem Dienst des Klägers bei der Greheimen Staatspolizei während des Krieges bestand, ist nach den Grundsätzen der adäquaten Verursachung zu bestimmen (vgl. das Urteil des erkennenden Gerichts vom 15. Mai 1957 - BVerwGE 5, 64 [BVerwG 15.05.1957 - V C 343/56] -).
  • BVerwG, 08.07.1957 - V C 305.56

    Auslegung des Begriffs "kriegsgefangen" i.S.d. § 1 Abs. 1 Heimkehrergesetz (HkG) …

    Auszug aus BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56
    Zu Unrecht vergleicht der Kläger seine Lage mit der eines Kriegsgefangenen, der von der Gewahrsamsmacht in einem gerichtlichen Verfahren verurteilt worden ist, durch diese Verurteilung aber seine Rechtsstellung als Kriegsgefangener nicht verliert (vgl. das Urteil des erkennenden Gerichts vom 8. Juli 1957 - BVerwGE 5, 186 -).
  • BVerwG, 09.07.1959 - V B 73.59

    Rechtsmittel

    Derartige Taten stehen nicht in einem notwendigen inneren Zusammenhang mit den Dienstpflichten des Betroffenen (Urteile vom 8. Juli 1957 - a.a.O. -, vom 27. August 1958 - BVerwG V C 553.56 - undvom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -).

    Ob dabei die Vorwürfe, deretwegen er verhaftet worden ist, berechtigt gewesen sind oder nicht, spielt keine Rolle(Urteile vom 6. August 1958 - BVerwG V C 383.56 - undvom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -).

  • BVerwG, 22.05.1959 - V B 38.59

    Rechtsmittel

    Wie der Senat bereits entschieden hat, ist der Tatbestand des § 2 Abs. 1 KgfEG nicht erfüllt, wenn der Betroffene bei Gelegenheit seines militärischen oder militärähnlichen Dienstes Unrechtshandlungen begangen hat und deshalb später festgenommen worden ist (vgl. Urteile vom 27. August 1958 - BVerwG V C 553.56 - und vom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -).

    In dieser Beziehung stimmt das Urteil des Landesverwaltungsgerichts im Ergebnis mit der ständigen Rechtsprechung des beschließenden Senats überein (vgl. Urteile vom 8. Juli 1957 - BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56] - vom 3. Juni 1958 - BVerwG V C 309.57 - vom 6. August 1958 - BVerwG V C 383.56 - vom 27. August 1958 - BVerwG V C 553.56 - vom 8. Oktober 1958 - BVerwG V C 58.57 - und vom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 - sowie Beschluß vom 12. August 1957 - BVerwG V C 521.56 -).

  • BVerwG, 28.02.1962 - V C 96.60

    Rechtsmittel

    Das ist richtig; denn die Verhaftung wegen angeblicher Unrechtshandlungen führt nicht zur Begründung einer Kriegsgefangenschaft im Gesetzessinne, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sie zu Recht erfolgt ist oder nicht (Urteile vom 8. Juli 1957 [BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]], vom 6. August 1958 - BVerwG V C 383.56 - [MDR 1958, 870], vom 27. August 1958 - BVerwG V C 553.56 - undvom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -).
  • BVerwG, 22.03.1961 - V C 402.58

    Rechtsmittel

    Damit fehlt es an dem ursächlichen Zusammenhang zwischen diesem Dienst des Klägers als solchem und seiner Festnahme (vgl.Urteile vom 27. August 1958 - BVerwG V C 553.56 - undvom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -).
  • BVerwG, 02.08.1960 - V B 52.60

    Rechtsmittel

    Durch die Rechtsprechung des beschließenden Senats ist aber bereits geklärt, daß die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 sowie Abs. 2 Nr. 1 KgfEG nicht erfüllt sind, wenn der Betroffene wegen angeblicher Unrechtshandlungen von der Besatzungsmacht verhaftet und gerichtlich bestraft worden ist, insbesondere wenn ein Volkssturmangehöriger bei Gelegenheit seines Dienstes Ausländer mißhandelt hat und deshalb später festgenommen worden ist (vgl. u.a. Urteile des beschließenden Senats vom 8. Juli 1957 [BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]], vom 6. August 1958 - BVerwG V C 383.57 [MDR 1958 S. 870] -, vom 27. August 1958 - BVerwG V C 553.56 -, vom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 - undvom 7. Oktober 1959 - BVerwG V C 361.57 -), und zwar ohne Rücksicht darauf, ob die Festhaltung und Verurteilung zu Recht erfolgt sind oder nicht (vgl. u.a. die erwähnten Urteile vom 6. und 27. August 1958).
  • BVerwG, 30.05.1960 - V B 24.60

    Rechtsmittel

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts schließt die Verhaftung (und Verurteilung) wegen angeblicher Unrechtshandlungen in der Regel den Anspruch auf Kriegsgefangenenentschädigung aus, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sie zu Recht erfolgt ist oder nicht (vgl. u.a. Urteile vom 8. Juli 1957 [BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]], 6. August 1958 - BVerwG V C 383.56 - [MDR 1958 S. 870], 27. August 1958 - BVerwG V C 553.56 - undvom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -).
  • BVerwG, 14.01.1960 - V B 136.59

    Rechtsmittel

    Denn es ist durch die Rechtsprechung des beschließenden Senats bereits geklärt, daß eine Verhaftung wegen Unrechtshandlungen, selbst wenn diese gelegentlich militärischer oder militärähnlicher Dienstleistung begangen worden sind, keine Kriegsgefangenschaft im Sinne des Gesetzes begründet (vgl. u.a. Urteile vom 8. Juli 1957 [BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]], 12. August 1957 - BVerwG V C 521.56 -, 3. Juni 1958 - BVerwG V C 309.57 -, 6. August 1958 - BVerwG V C 383.56 [MDR 1958 S. 870] -, 27. August 1958 - BVerwG V C 553.56 -, 8. Oktober 1958 - BVerwG V C 58.57 - und17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -) und daß es auch nicht darauf ankommt, ob die Verhaftung und Verurteilung des Betroffenen durch die Gewahrsamsmacht zu Recht erfolgt ist (vgl. die bereits erwähnten Urteile vom 3. Juni 1958, 6. August und 27. August 1958).
  • BVerwG, 25.03.1959 - V C 394.57

    Rechtsmittel

    Die Festnahme des Klägers ist also keine Folge seiner Tätigkeit als Lagerältester im KZ - Außenlager ... - (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichtsvom 8. Juli 1957 - BVerwG V C 389.56, [BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]] - undvom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -).
  • BVerwG, 25.03.1959 - V C 307.57

    Rechtsmittel

    Auch diese Maßnahme steht jedoch nicht im ursächlichen Zusammenhang mit der Kriegführung; sie hatte ihre Ursache vielmehr in dem Verdacht, daß der Kläger Unrechtshandlungen begangen habe, die höchstens mittelbar mit den Kriegsereignissen insofern zusammenhingen, als sie bei Gelegenheit solcher Ereignisse begangen worden sind (vgl.Urteile vom 8. Juli 1957 - BVerwG V C 389.56 - [BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]] undvom 17. Dezember 1958 - BVerwG V C 442.56 -).
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