Rechtsprechung
| BVerwG, 05.03.1958 - V C 503.56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtliche Ausgestaltung des Begriffs des Heimkehrers i.S.d. § 1 Abs. 1 Heimkehrergesetz (HkG)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Heimkehrergesetz § 1 Abs. 1
Papierfundstellen
- BVerwGE 6, 228
- NJW 1958, 1058
- DVBl 1958, 585
- DÖV 1958, 739
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 01.12.1955 - I C 81.53
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 05.03.1958 - V C 503.56
Seine Klage stellt sich somit als Vornahmeklage dar, für deren Beurteilung die Rechtslage im Zeitpunkt der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung zugrunde zu legen ist (vgl. BVerwGE 3, 21 [BVerwG 01.12.1955 - BVerwG I C 81.53]). - BVerwG, 13.11.1957 - V C 595.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 05.03.1958 - V C 503.56
Das Gericht hat bereits mehrfach ausgesprochen, daß es für die völkerrechtliche Beurteilung der Rechtsstellung eines Kriegsgefangenen nur auf den Grund der Gefangennahme, nicht aber auf den Grund des Gefangenhaltens ankommt (vgl. Urteil vom 8. Juli 1957 [BVerwGE 5, 186 [BVerwG 08.07.1957 - VC 305/56]] für den Bereich des Heimkehrergesetzes und Urteil vom 13. November 1957, NJW 1958 S. 245 = DVBl. 1958 S. 134, für den Bereich des Kriegsgefangenenentschädigungsgesetzes). - BVerwG, 08.07.1957 - V C 305.56
Auslegung des Begriffs "kriegsgefangen" i.S.d. § 1 Abs. 1 Heimkehrergesetz (HkG) …
Auszug aus BVerwG, 05.03.1958 - V C 503.56
Das Gericht hat bereits mehrfach ausgesprochen, daß es für die völkerrechtliche Beurteilung der Rechtsstellung eines Kriegsgefangenen nur auf den Grund der Gefangennahme, nicht aber auf den Grund des Gefangenhaltens ankommt (vgl. Urteil vom 8. Juli 1957 [BVerwGE 5, 186 [BVerwG 08.07.1957 - VC 305/56]] für den Bereich des Heimkehrergesetzes und Urteil vom 13. November 1957, NJW 1958 S. 245 = DVBl. 1958 S. 134, für den Bereich des Kriegsgefangenenentschädigungsgesetzes). - BVerwG, 27.10.1955 - IV C 26.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 05.03.1958 - V C 503.56
Der IV. Senat des erkennenden Gerichts hat in seinem Urteil vom 27. Oktober 1955 (vgl. BVerwGE 2, 279) bereits ausgesprochen, daß das Gesetz über Hilfsmaßnahmen der Heimkehrer nicht einengend, sondern nur so ausgelegt werden darf, daß es bei unbefangener Betrachtungsweise den Personen, denen der Gesetzgeber offenbar damit hat helfen wollen, auch wirklich zugute kommt.
- BVerwG, 17.12.1958 - V C 442.56
Rechtsmittel
§ 2 Abs. 1 KgfEG verlangt nicht, daß der Kriegsgefangene im Ausland gefangengenommen oder festgehalten worden ist - Hinweis auf BVerwG V C 503.56 (BVerwGE 6, 228) -.In diesem Sinne hat das erkennende Gericht, wenn auch in anderem Zusammenhang, bereits durch das grundsätzliche Urteil vom 5. März 1958 (BVerwGE 6, 228) dahin entschieden: "Heimkehrer im Sinne des § 1 Satz 1 des Heimkehrergesetzes sind auch diejenigen Deutschen, die ausschließlich im Bundesgebiet (oder im Lande Berlin) kriegsgefangen waren." Wie das Bezirksverwaltungsgericht bereits zutreffend festgestellt hat, ist kein Anhaltspunkt dafür gegeben, daß nur diejenigen Deutschen entschädigungsberechtigt sein sollen, die von einer ausländischen Macht im Ausland festgenommen und festgehalten worden sind.
- BVerwG, 17.01.1980 - 5 C 62.78
Gerichtskostenfreiheit in Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz (KgfEG) - …
Diese gemeinsamen Merkmale sind, worauf das Bundesverwaltungsgericht wiederholt hingewiesen hat (vgl. u.a. BVerwGE 5, 64 [BVerwG 15.05.1957 - V C 343/56]; 6, 232 [BVerwG 05.03.1958 - V C 503/56]; 8, 222 [BVerwG 20.03.1959 - VII P 12/58]; 19, 204 [BVerwG 26.08.1964 - V C 99/63]; Urteil vom 3. Juni 1966 - BVerwG 5 C 230.65 - Urteil vom 5. September 1966 - BVerwG 5 C 35.65 - BVerwGE 36, 86) und wovon auch das Verwaltungsgericht insoweit zutreffend ausgegangen ist, militätische Belange und insbesondere das Sicherheitsinteresse der Gewahrsamsmacht. - BVerwG, 25.11.1977 - 5 C 22.77
Anspruch auf Kriegsgefangenenentschädigung - Rücknahme eines begünstigen …
Diese gemeinsamen Merkmale sind, worauf das Bundesverwaltungsgericht wiederholt hingewiesen hat (vgl. u.a. BVerwGE 5, 64 [BVerwG 15.05.1957 - V C 343/56]; 6, 232 [BVerwG 05.03.1958 - V C 503/56]; 8, 222 [BVerwG 20.03.1959 - VII P 12/58]; 36, 86) [BVerwG 03.09.1970 - VIII C 5/69]und woran entgegen dem Revisionsvorbringen festzuhalten ist, militärische Belange und besonders das Sicherheitsinteresse der Gewahrsamsmacht.
- BGH, 01.10.1958 - IV ZR 123/58
Rechtsmittel
Zu Unrecht beruft sich Schüler a.a.O. auf die in NJW 1958, 1058 [BVerwG 05.03.1958 - V C 503/56] Nr. 23 abgedruckte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts. - BVerwG, 25.11.1977 - 5 C 23.77
Gleichstellung von Zivilisten mit echten Kriegsgefangenen nach dem …
Diese gemeinsamen Merkmale sind, worauf das Bundesverwaltungsgericht wiederholt hingewiesen hat (vgl. u.a. BVerwGE 5, 64 [BVerwG 15.05.1957 - V C 343/56]; 6, 232 [BVerwG 05.03.1958 - V C 503/56]; 8, 222 [BVerwG 20.03.1959 - VII P 12/58]; 36, 86) [BVerwG 03.09.1970 - VIII C 5/69]und woran entgegen dem Revisionsvorbringen festzuhalten ist, militärische Belange und besonders das Sicherheitsinteresse der Gewahrsamsmacht. - BVerwG, 10.07.1961 - IV B 214.60
Begriffe des "Kriegsgefangenen", "Internierten" und "Festgehaltenen" - …
Durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz und zum Heimkehrergesetz, die nach dem Urteil des Senatsvom 8. Juli 1960 - BVerwG IV C 316.58 - bei der Auslegung des § 230 Abs. 4 LAG heranzuziehen ist, sowie die Rechtsprechung der beiden Lastenausgleichssenate sind die Begriffe "Kriegsgefangener", "Internierter" und "in fremdem Gewahrsam Festgehaltener" rechtsgrundsätzlich geklärt (vgl. z.B. BVerwGE 2, 279; 5, 64 [BVerwG 15.05.1957 - V C 343/56]; 6, 232 [BVerwG 05.03.1958 - V C 503/56]; 8, 98 [BVerwG 14.01.1959 - V C 617/56]und 222; 9, 59 und das o.a. Urteil des Senats vom 8. Juli 1960). - BVerwG, 16.03.1961 - III C 82.59
Rechtsmittel
In der Regel wird sich durch die unmittelbar vor und nach der Festnahme gewechselten Worte oder stattgehabten Ereignisse die Frage klären lassen, aus welchem Grunde die Festnahme erfolgt ist (vgl. hierzu Urteile vorn5. März 1958 - BVerwG V C 503.56 - [BVerwGE 6, 228] undvom 18. Oktober 1960 - BVerwG 7 C 283.58 -). - BVerwG, 16.12.1959 - V C 102.57
Rechtsmittel
Die Rechtsfrage, wegen der die Revision vom Bundesverwaltungsgericht zugelassen worden ist, ist durch Urteil des erkennenden Senats vom 5. März 1958 (BVerwGE 6, 228) entschieden. - BGH, 01.10.1958 - IV ZR 74/58
Rechtsmittel
Zu Unrecht verweist Schülen a.a.O. auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. März 1958 (NJW 1958, 1058 [BVerwG 05.03.1958 - V C 503/56] Nr. 23). - BVerwG, 30.09.1959 - V C 370.57
Rechtsmittel
In beiden Fällen steht die Festnahme - mag ein etwaiger Verdacht begründet oder unbegründet gewesen sein -, wie das erkennende Gericht wiederholt ausgeführt hat, nicht unmittelbar im Zusammenhang mit der Kriegführung, sondern ist eine Auswirkung der Besatzungspolitik und damit eine Kriegsfolge (vgl. BVerwGE 5, 191 [BVerwG 08.07.1957 - V C 389/56]; 6, 232) [BVerwG 05.03.1958 - V C 503/56]. - BVerwG, 09.09.1959 - VIII C 449.59
Rechtsmittel
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