Rechtsprechung
| BVerwG, 10.10.1962 - V C 96.61 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- VGH Baden-Württemberg, 21.11.1960 - 1 S 199/59
- BVerwG, 09.08.1961 - V B 8.61
- BVerwG, 10.10.1962 - V C 96.61
Papierfundstellen
- NJW 1963, 266
- DVBl 1963, 103
- DÖV 1963, 23
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 21.10.1959 - V C 163.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.10.1962 - V C 96.61
Wer Deutscher im Sinne des Heimkehrergesetzes ist, ergibt sich aus Art. 116 Abs. 1 GG (Urteile vom 25. September 1957 [BVerwGE 5, 239 (244) [BVerwG 25.09.1957 - V C 504/56]] und vom 21. Oktober 1959 [BVerwGE 9, 231 (232) [BVerwG 21.10.1959 - V C 163/57]]).Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 21. Oktober 1959 (a.a.O.) ausgeführt, daß Art. 116 Abs. 1 GG verlange, daß der vertriebene Volksdeutsche nicht schlechthin, sondern "als Vertriebener" in Deutschland Aufnahme gefunden habe.
- BVerwG, 25.09.1957 - V C 504.56
Deutscher im völkerkundlichen Sinne als Deutscher Volkszugehöriger i.S.d. § 6 …
Auszug aus BVerwG, 10.10.1962 - V C 96.61
Wer Deutscher im Sinne des Heimkehrergesetzes ist, ergibt sich aus Art. 116 Abs. 1 GG (Urteile vom 25. September 1957 [BVerwGE 5, 239 (244) [BVerwG 25.09.1957 - V C 504/56]] und vom 21. Oktober 1959 [BVerwGE 9, 231 (232) [BVerwG 21.10.1959 - V C 163/57]]).
- BVerwG, 15.05.1974 - B 95.73
Rechtsmittel
Es genügt, wenn er in dem Aufnahmeland in zumutbarer Weise - unter Berücksichtigung der jeweiligen Verhältnisse - in das allgemeine Leben eingegliedert worden ist" (BVerwGE 9, 231; fernerUrteil vom 10. Oktober 1962 - BVerwG V C 96.61 - [DÖV 1963, 23] sowie BVerwGE 38, 224).Das Berufungsgericht weicht entgegen der Meinung des Klägers bei Auslegung des Begriffs der zumutbaren, den Zustand der Vertreibung im Sinne von Art. 116 Abs. 1 GG beendenden Eingliederung nicht von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichtsvom 10. Oktober 1962 - BVerwG V C 96.61 - (DÖV 1963, 23) undvom 24. Juni 1971 - BVerwG I C 26.69 - (BVerwGE 38, 224) ab.
In der Sache BVerwG V C 96.61 hat das Urteil, von den Grundsätzen der oben unter 1. angeführten Entscheidung BVerwGE 9, 231 ausgehend, erkannt, eine Eingliederung, durch die die engsten familiären Bindungen zerrissen würden, sei jedenfalls nicht zumutbar.
- BSG, 28.09.2010 - B 5 R 88/10 B
Nichtzulassungsbeschwerde - sozialgerichtliches Verfahren - Divergenz - …
Rn. 6 Mit der erhobenen Divergenzrüge macht der Kläger eine Abweichung des angefochtenen Urteils von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 20.1.1966 - VIII C 51.64 -, vom "10.10.1962 - BVerwG V C 96.61" - und vom 21.10.1959 (BVerwGE 9, 231) geltend. - BVerwG, 19.04.1966 - I C 88.64
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision
Er rügt, daß Art. 116 Abs. 1 GG nicht richtig angewandt sei und beruft sich auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Oktober 1962 - BVerwG V C 96.61 -, Er ist ferner der Meinung, daß das Urteil an verfahrensrechtlichen Mängeln leide.Die Meinung des Klägers, daß das Berufungsgericht dabei das Urteil des V. Senats vom 10. Oktober 1962 - BVerwG V C 96.61 - (DVBl. 1963 S. 103) nicht berücksichtigt habe, trifft nicht zu.
- BVerwG, 20.01.1966 - VIII C 51.64
Rechtsmittel
Für diese ihre Ansicht berufen sie sich auf die in der Entscheidung BVerwGE 9, 231 und die gleicherweise in dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Oktober 1962 - BVerwG V C 96.61 -, NJW 1963 S. 266, dargelegten Rechtsgrundsätze.
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