Rechtsprechung
| BGH, 03.10.1958 - V ZB 17/58 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 28, 188
- NJW 1958, 1915
- MDR 1958, 912
- DNotZ 1958, 650
- DB 1958, 1214
- JR 1959, 143
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (2)
- BGH, 19.05.1958 - III ZR 21/57
Notarielles Testament
Auszug aus BGH, 03.10.1958 - V ZB 17/58
Diese Prüfung will der Gesetzgeber erzwingen, indem er einen entsprechenden Vermerk in der Niederschrift fordert (vgl. Coing NJW 1949, 755 und Kipp-Coing, Erbrecht, 10. Bearbeitung § 15 I 1; vgl. auch BGH vom 19. Mai 1958, III ZR 21/57, BGHZ 27, 274 = NJW 1958, 1398/9). - BGH, 15.03.1955 - IV ZB 5/55
Testamentserrichtung durch Schreibunfähigen
Auszug aus BGH, 03.10.1958 - V ZB 17/58
Das Bayerische Oberste Landesgericht möchte die weitere Beschwerde zurückweisen, sieht sich hieran jedoch durch den Beschluß des IV. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 15. März 1955 (IV ZB 5/55, BGHZ 17, 36) gehindert und hat deshalb die weitere Beschwerde dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.
- BGH, 12.03.1981 - IVa ZR 111/80
Zur Schreibhilfe bei eigenhändiger Unterschrift und zur Gültigkeit einer Ehe im …
Das Gesetz nimmt diese Unterschrift sogar so wichtig, daß die Verfügung von Todes wegen trotz der Einschaltung des Notars und trotz Einhaltung aller sonstigen Förmlichkeiten ohne die eigenhändige Unterschrift des Erblassers nichtig ist (BGHZ 31, 136 [BGH 30.09.1956 - V ZB 17/59]; 28, 188; 17, 36). - BGH, 12.07.1965 - III ZR 135/64
Anforderungen an die Niederschrift eines öffentlichen Testaments - Vorlesen und …
Hierzu ist in BGHZ 28, 188, 189 [BGH 03.10.1958 - V ZB 17/58] und BGHZ 31, 136, 137 [BGH 30.09.1956 - V ZB 17/59] ausgeführt: Nach der früheren Fassung des § 2242 Abs. 2 BGB wurde die Unterschrift des Erblassers, wenn er erklärte, nicht schreiben zu können, durch die Feststellung dieser Erklärung in der Niederschrift ersetzt.Hier aber geht es nicht um den Inhalt der letztwilligen Verfügung, sondern allein um die Frage, ob der vom Notar beurkundete Gang der Verhandlung den gesetzlichen Formvorschriften entspricht, d.h. es wird nicht eine Willenserklärung ausgelegt (BGHZ 17, 36, 39) [BGH 15.03.1955 - IV ZB 5/55] , sondern geprüft, ob die notarielle Niederschrift ordnungsmäßig ist (BGHZ 28, 188, 192) [BGH 03.10.1958 - V ZB 17/58] .
Der Bundesgerichtshof hat seine Auffassung, daß die Wahrung von Formschriften Klarheit und Eindeutigkeit fordert und deshalb auch an die Einhaltung der Voraussetzungen des § 2242 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, in den Entscheidungen vom 3. Oktober 1958 (BGHZ 28, 188) und vom 30. Oktober 1959 (BGHZ 31, 136 [BGH 30.09.1956 - V ZB 17/59] ) vertieft und ausführlich darlegt.
- OLG Köln, 07.12.2009 - 2 Wx 83/09
Anforderungen an die Unterzeichnung einer notariellen Urkunde; Formwirksamkeit …
Die Formerleichterung des § 2247 Abs. 3 BGB findet keine Anwendung (BGH, DNotZ 1958, 650; KG, FGPrax 1996, 113 mit weiteren Nachweisen). - KG, 30.01.1996 - 1 W 7243/94
Namensunterschrift bei notariellem Testament - sinnlose Buchstabenfolge, …
Die Formerleichterung des § 2247 Abs. 3 BGB findet keine Anwendung (vgl. BGH DNotZ 1958, 650 sowie jeweils zu § 13 BeurkG : Jansen a.a.O. Bd. III Rdn. 17, 19, 21, 23;… Keidel/Winkler, FGG , Teil B, 12. Aufl., Rdn. 29-34;… Huhn/von Schuckmann, BeurkG , 3. Aufl., Rdn. 22 f.;… Staudinger/Firsching, BGB , 12. Aufl., Rdn. 16 sowie zu § 2247 Rdn. 39, 41-44;… Soergel/Harder, BGB , 12. Aufl., Rdn. 6 sowie zu § 2247 Rdn. 23, 25;… Erman/M. Schmidt, BGB , 9. Aufl., Rdn. 5). - BGH, 30.10.1959 - V ZB 17/59
Testament eines Blinden
Der neuen gesetzlichen Regelung liegt die Erwägung zu Grunde, daß die Unterschrift des Erblassers unter Umständen ein wichtiges Beweismittel hinsichtlich der Personengleichheit mit dem Erklärenden bildet (vgl. Beschluß des Senats vom 3. Oktober 1958, V ZB 17/58. BGHZ 28, 188, 190).
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