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Rechtsprechung
   BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,3943
BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82 (https://dejure.org/1982,3943)
BGH, Entscheidung vom 22.12.1982 - V ZB 2/82 (https://dejure.org/1982,3943)
BGH, Entscheidung vom 22. Dezember 1982 - V ZB 2/82 (https://dejure.org/1982,3943)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Auswirkungen des Empfangsbekenntnisses für die Wirksamkeit einer Zustellung - Anforderungen an die Unterzeichnung eines Empfangsbekenntnisses durch einen Rechtsanwalt - Organisationsverschuldens eines Rechtsanwalts - Übertragbarkeit von Aufgaben an einen Angestellten ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1983, 273
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 13.07.1967 - Ia ZB 1/67

    Anmeldung eines Patents eine Messvorrichtung betreffend - Anforderungen an die …

    Auszug aus BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82
    Als Unterschrift anzuerkennen ist indes ein Schriftzug, der individuellen Charakter aufweist und es einem Dritten, der den Namen des Unterzeichnenden kennt, ermöglicht, diesen Namen aus dem Schriftbild noch herauszulesen; unter diesen Voraussetzungen ist es unschädlich, wenn der Schriftzug nur schwer lesbar ist und Vereinfachungen aufweist; dabei kann auch eine Rolle spielen, ob der Unterzeichnende auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (s. auch hierzu den bereits erwähnten Senatsbeschluß vom 30. September 1980, weiter etwa die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 13. Juli 1967, Ia ZB 1/67, NJW 1967, 2310; vom 8. Oktober 1975, IV ZB 28/75, VersR 1976, 169; vom 3. Mai 1978, IV ZB 37/78, VersR 1978, 763 und vom 11. Februar 1982, III ZR 39/81, NJW 1982, 1467, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 11.02.1982 - III ZR 39/81

    Berufungsbegründungsschrift - Handzeichen - Unterschrift

    Auszug aus BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82
    Als Unterschrift anzuerkennen ist indes ein Schriftzug, der individuellen Charakter aufweist und es einem Dritten, der den Namen des Unterzeichnenden kennt, ermöglicht, diesen Namen aus dem Schriftbild noch herauszulesen; unter diesen Voraussetzungen ist es unschädlich, wenn der Schriftzug nur schwer lesbar ist und Vereinfachungen aufweist; dabei kann auch eine Rolle spielen, ob der Unterzeichnende auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (s. auch hierzu den bereits erwähnten Senatsbeschluß vom 30. September 1980, weiter etwa die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 13. Juli 1967, Ia ZB 1/67, NJW 1967, 2310; vom 8. Oktober 1975, IV ZB 28/75, VersR 1976, 169; vom 3. Mai 1978, IV ZB 37/78, VersR 1978, 763 und vom 11. Februar 1982, III ZR 39/81, NJW 1982, 1467, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 12.03.1969 - IV ZB 3/69

    Scheidung einer Ehe - Zerrüttung der Ehe infolge des Verschuldens eines Ehegatten …

    Auszug aus BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82
    Dies aber wäre, wenn schon die Berechnung und Notierung von Rechtsmittelfristen einer Büroangestellten übertragen wurde - und unterstellt, daß nicht bereits insoweit ein Anwaltsverschulden vorlag -, schon deshalb erforderlich gewesen, weil ganz allgemein das Datum des im Anwaltsbüro auf einer Urteilsausfertigung angebrachten Eingangsstempels aus den verschiedensten Gründen nicht mit dem Datum übereinzustimmen braucht, an dem das Urteil dem Anwalt gemäß § 212 a ZPO zugestellt worden ist (Beschlüsse des BGH vom 12. März 1969, IV ZB 3/69, NJW 1969, 1297 [BGH 12.03.1969 - IV ZB 3/69] und vom 25. Oktober 1979, III ZB 30/79, VersR 1980, 278, mit Beispielsfällen).
  • BGH, 25.10.1979 - III ZB 30/79

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist - …

    Auszug aus BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82
    Dies aber wäre, wenn schon die Berechnung und Notierung von Rechtsmittelfristen einer Büroangestellten übertragen wurde - und unterstellt, daß nicht bereits insoweit ein Anwaltsverschulden vorlag -, schon deshalb erforderlich gewesen, weil ganz allgemein das Datum des im Anwaltsbüro auf einer Urteilsausfertigung angebrachten Eingangsstempels aus den verschiedensten Gründen nicht mit dem Datum übereinzustimmen braucht, an dem das Urteil dem Anwalt gemäß § 212 a ZPO zugestellt worden ist (Beschlüsse des BGH vom 12. März 1969, IV ZB 3/69, NJW 1969, 1297 [BGH 12.03.1969 - IV ZB 3/69] und vom 25. Oktober 1979, III ZB 30/79, VersR 1980, 278, mit Beispielsfällen).
  • BGH, 30.09.1980 - V ZB 8/80

    Beurkundung als zwingendes Formerfordernis bei der Zustellung eines …

    Auszug aus BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82
    Die Unterzeichnung mittels einer sogenannten Paraphe, d.h. einer bewußten Abkürzung des Namens, oder eines sonstigen Handzeichens genügt nicht (ständige Rechtsprechung, statt vieler Senatsbeschluß vom 30. September 1980, V ZB 8/80, VersR 1981, 57 m.N.;… Baumbach/Hartmann, ZPO 41. Aufl. § 212 a Anm. 2).
  • BGH, 03.05.1978 - IV ZB 37/78

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung einer Berufungsfrist - …

    Auszug aus BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82
    Als Unterschrift anzuerkennen ist indes ein Schriftzug, der individuellen Charakter aufweist und es einem Dritten, der den Namen des Unterzeichnenden kennt, ermöglicht, diesen Namen aus dem Schriftbild noch herauszulesen; unter diesen Voraussetzungen ist es unschädlich, wenn der Schriftzug nur schwer lesbar ist und Vereinfachungen aufweist; dabei kann auch eine Rolle spielen, ob der Unterzeichnende auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (s. auch hierzu den bereits erwähnten Senatsbeschluß vom 30. September 1980, weiter etwa die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 13. Juli 1967, Ia ZB 1/67, NJW 1967, 2310; vom 8. Oktober 1975, IV ZB 28/75, VersR 1976, 169; vom 3. Mai 1978, IV ZB 37/78, VersR 1978, 763 und vom 11. Februar 1982, III ZR 39/81, NJW 1982, 1467, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 08.10.1975 - IV ZB 28/75

    Anforderungen an die Unterzeichnung eines Empfangsbekenntnisses - Unterzeichnung …

    Auszug aus BGH, 22.12.1982 - V ZB 2/82
    Als Unterschrift anzuerkennen ist indes ein Schriftzug, der individuellen Charakter aufweist und es einem Dritten, der den Namen des Unterzeichnenden kennt, ermöglicht, diesen Namen aus dem Schriftbild noch herauszulesen; unter diesen Voraussetzungen ist es unschädlich, wenn der Schriftzug nur schwer lesbar ist und Vereinfachungen aufweist; dabei kann auch eine Rolle spielen, ob der Unterzeichnende auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt (s. auch hierzu den bereits erwähnten Senatsbeschluß vom 30. September 1980, weiter etwa die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 13. Juli 1967, Ia ZB 1/67, NJW 1967, 2310; vom 8. Oktober 1975, IV ZB 28/75, VersR 1976, 169; vom 3. Mai 1978, IV ZB 37/78, VersR 1978, 763 und vom 11. Februar 1982, III ZR 39/81, NJW 1982, 1467, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 29.10.1986 - IVa ZB 13/86

    Anforderungen an eine gültige Unterschrift - Anforderungen an die Unterschrift …

    Diese Prüfung ergibt, daß die vom Berufungsgericht hinsichtlich der Individualität erhobenen Bedenken zwar nicht unberechtigt sind, daß aber das Schriftbild den genannten Erfordernissen in diesem Grenzfall gerade noch genügt (ähnlich den Fällen des Urteils vom 14.5.1964 - VII ZR 57/63 - LM ZPO § 130 Nr. 3 und der Beschlüsse vom 22.12.1982 und vom 27.10.1983 - V ZB 2/82 und VII ZB 9/83 - VersR 1983, 273 und 1984, 142).
  • OLG Brandenburg, 13.11.2002 - 3 U 30/02

    Voraussetzungen einer Unterschrift im Rechtssinne

    Ein bloßes Namenskürzel - insbesondere Initialen, Paraphen, Abzeichnungsvermerke und sonstige Buchstabenfolgen - genügen dagegen nicht (vgl. BGH NJW 1967, 2310;… BGH, Urt. v. 08.12.1977 - II ZR 153/76, NJW 1978, 1255 = MDR 1978, 980; Beschl. v. 22.12.1982 - V ZB 2/82, VersR 1983, 273 = HFR 1984, 25; BGH EzFamR ZPO § 212a Nr. 1;… ferner Erman/Palm, BGB, 10. Aufl., § 126 Rdn. 9;… Jauernig, BGB, 9. Aufl., § 126 Rdn. 3;… MünchKommBGB/Förschler, 3. Aufl., § 126 Rdn. 26 a.E.;… Palandt/Heinrichs, BGB, 60. Aufl., § 126 Rdn. 9;… Staudinger/Dilcher, BGB, 12. Aufl., § 126 Rdn. 26).

    Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass ein und dieselbe Person in verschiedener Weise unterschreiben kann (vgl. BGH VersR 1983, 273 = HFR 1984, 25).

  • OLG Brandenburg, 02.10.2002 - 3 U 30/02

    Erfüllung von Verbindlichkeiten aus Darlehensvertrag; Nichtigkeit einer …

    Ein bloßes Namenskürzel - insbesondere Initialen, Paraphen, Abzeichnungsvermerke und sonstige Buchstabenfolgen - genügen dagegen nicht (vgl. BGH NJW 1967, 2310;… BGH, Urt. v. 08.12.1977 - II ZR 153/76, NJW 1978, 1255 = MDR 1978, 980; Beschl. v. 22.12.1982 - V ZB 2/82, VersR 1983, 273 = HFR 1984, 25; BGH EzFamR ZPO § 212a Nr. 1;… ferner Erman/Palm, BGB, 10. Aufl., § 126 Rdn. 9;… Jauernig, BGB, 9. Aufl., § 126 Rdn. 3;… MünchKommBGB/Förschler, 3. Aufl., § 126 Rdn. 26 a.E.;… Palandt/Heinrichs, BGB, 60. Aufl., § 126 Rdn. 9;… Staudinger/Dilcher, BGB, 12. Aufl., § 126 Rdn. 26).

    Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass ein und dieselbe Person in verschiedener Weise unterschreiben kann (vgl. BGH VersR 1983, 273 = HFR 1984, 25).

  • BGH, 07.11.2013 - V ZB 111/12

    Zustimmung des Verwalters zur Veräußerung von Wohnungseigentum; Notwendigkeit …

    Der Senat hat - nach dem angefochtenen Beschluss - entschieden, dass eine von dem Verwalter erklärte Zustimmung zu der Veräußerung von Wohnungseigentum nach § 12 Abs. 1, 3 WEG auch dann wirksam bleibt, wenn die Bestellung des Verwalters vor dem in § 878 BGB genannten Zeitpunkt endet (Beschluss vom 11. Oktober 2012 - V ZB 2/82, BGHZ 195, 120, 124 Rn. 12 ff.).
  • BGH, 16.09.1988 - V ZR 71/87

    Frist zur Beibringung der vollständigen Anschrift eines Zeugen

    Für eine Zustellung durch Empfangsbekenntnis gemäß § 212 a ZPO bedarf es einer Bekundung, des Willens, das Schriftstück als zugestellt gelten zu lassen, durch die Unterschrift des Anwalts (…BGH Urt. v. 14. Dezember 1977, VI ZR 56/76, VersR 1977, 424, 425; Senatsbeschl. v. 22. Dezember 1982, V ZB 2/82, VersR 1983, 273, 274; BGH Urteile v. 6. Dezember 1984, VI ZR 2/83, VersR 1985, 142, 143 und v. 25. Mai 1987, II ZR 297/86, NJW-RR 1987, 1151).
  • BGH, 25.05.1987 - II ZR 297/86

    Beginn der Berufungsfrist bei Änderung des Zustellungsdatums auf dem …

    Hinzukommen muß stets, daß dieser Wille durch Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses beurkundet wird (…BGH, Urt. v. 6. November 1984 - VI ZR 2/83 a.a.O.;…Urt. v. 14. Dezember 1986 - VI ZR 56/76, VersR 1977, 424, 425;Beschl. v. 22. Dezember 1982 - V ZB 2/82, VersR 1983, 273, 274).
  • BGH, 06.11.1984 - VI ZR 2/83

    Anspruch auf Schadensersatz gegen einen Rechtswalt wegen Verjährung von …

    Außerdem muß er dies durch Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses beurkunden (s. Senatsurteil vom 14. Dezember 1976 - VI ZR 56/76 - VersR 1977, 424, 425 m.w.N.; BGH Beschluß vom 22. Dezember 1982 - V ZB 2/82 - VersR 1983, 273, 274).
  • OLG Brandenburg, 17.12.1997 - 1 U 26/97

    Rückzahlung einer Maklerprovision ; Antrag auf Zurückweisung einer Berufung durch …

    Nach dem äußeren Erscheinungsbild muß vielmehr eine Buchstabenfolge vorliegen, die individuelle Züge und charakteristische Merkmale trägt, so daß die Absicht einer vollen Namensunterschrift- und nicht etwa nur: einer Abkürzung - erkennbar ist (s. dazu etwa BGH VersR 1983, S. 273, 274;… NJW 1985, S. 1227;… MDR 1988, S. 128 f.;… MDR 1991, S. 223;… NJW 1994, S. 55;… Zöller/Greger, a.a.O., § 130 Rdn. 7;… Baumbach/Hartmann, a.a.O., § 170 Rdn. 10 und § 129 Rdn 31 ff.).
  • BGH, 28.04.1983 - IX ZR 75/82

    Anforderungen an die Unterschrift unter eine Berufungsbegründungsschrift

    Mängel dürfen nicht soweit gehen, daß das Gebilde nicht mehr als Schriftzug angesprochen werden kann, weil seine Entstehung aus der ursprünglichen Schrift in Buchstaben nicht einmal mehr andeutungsweise zu erkennen ist (…Senatsbeschluß vom 4. November 1975 aaO; BGH RzW 1976, 157; LM ZPO § 130 Nr. 7 = NJW 1975, 1705; Urteil vom 28. Januar 1981 - IV ZR 581/80, insoweit BGHZ 79, 265 [BGH 28.01.1981 - IVb ZR 581/80] nicht veröffentlicht; Beschlüsse vom 12. Mai 1982 - IVa ZB 13/82 = VersR 1982, 847 und vom 22. Dezember 1982 - V ZB 2/82; jeweils m.w.N.).
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