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Rechtsprechung
   BGH, 28.05.1993 - V ZR 53/92   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,10800
BGH, 28.05.1993 - V ZR 53/92 (https://dejure.org/1993,10800)
BGH, Entscheidung vom 28.05.1993 - V ZR 53/92 (https://dejure.org/1993,10800)
BGH, Entscheidung vom 28. Mai 1993 - V ZR 53/92 (https://dejure.org/1993,10800)
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 12.11.1992 - V ZR 230/91

    Zulässige Geltendmachung nichtiger Beurkundung eines DDR-Grundstücksvertrags - …

    Auszug aus BGH, 28.05.1993 - V ZR 53/92
    Die Berufung auf zusätzliche, zu den zivilrechtlichen Auswirkungen des Teilungsunrechts hinzutretende Mängel ist zwar durch das VermG nicht ausgeschlossen, wenn die Mängel bereits nach dem Recht der DDR zur Unwirksamkeit des Geschäfts geführt hätten und ihr Auftreten dem allgemeinen Risiko des dortigen Rechtsverkehrs zuzurechnen war (Senatsurt. und Beschl. v. 12.11.1992 - V ZR 230/91 und V ZB 22/92, WM 1993, 26 und 30).
  • BGH, 03.04.1992 - V ZR 83/91

    Ausschluß zivilrechtlicher Anfechtung eines ausreisebedingten …

    Auszug aus BGH, 28.05.1993 - V ZR 53/92
    Dies gilt einmal für die auf die unlautere Machenschaft (§ 1 III VermG), den rechtswidrigen Druck zur Veräußerung, gestützte Anfechtung (Senatsurt. v. 3.4. 1992 - V ZR 83/91, BGHZ 118, 34 = NJW 1992, 1757), zum anderen aber auch für die Folgen der Abweichung des Gewollten von dem Beurkundeten.
  • BGH, 16.04.1993 - V ZR 87/92

    Rechtsfolgen eines Scheingeschäfts bei Zwangsveräuerung eines DDR-Grundstücks …

    Auszug aus BGH, 28.05.1993 - V ZR 53/92
    ihren wirklichen Geschäftswillen aus dem Grunde verborgen gehalten haben, weil sie den Bedingungen, die in der DDR für das dem Veräußerer aufgenötigte Geschäft galten, in dessen Interesse auszuweichen suchten (Senatsurt. v. 16.4. 1993 - V ZR 87/92 = NJW 1993, 2050, VIZ 1993, 453 (Ls.), und v. 7.5.1993 - V ZR 99/92 = DtZ 1993, 245, VIZ 1993, 501 (Ls.)).
  • BGH, 12.11.1992 - V ZB 22/92

    Zivilrechtsweg bei Grundbuchberichtigung nach nichtiger DDR-Beurkundung - Bindung …

    Auszug aus BGH, 28.05.1993 - V ZR 53/92
    Die Berufung auf zusätzliche, zu den zivilrechtlichen Auswirkungen des Teilungsunrechts hinzutretende Mängel ist zwar durch das VermG nicht ausgeschlossen, wenn die Mängel bereits nach dem Recht der DDR zur Unwirksamkeit des Geschäfts geführt hätten und ihr Auftreten dem allgemeinen Risiko des dortigen Rechtsverkehrs zuzurechnen war (Senatsurt. und Beschl. v. 12.11.1992 - V ZR 230/91 und V ZB 22/92, WM 1993, 26 und 30).
  • BGH, 19.03.1993 - V ZR 247/91

    Rechtswegprüfung durch Revisionsgericht - Ansprüche aus …

    Auszug aus BGH, 28.05.1993 - V ZR 53/92
    Dies trifft aus der Sicht des Zivilrechts zwar zu (vgl. Senatsurt. v. 19.3. 1993 - V ZR 247/91, WM 1993, 998).
  • BGH, 07.05.1993 - V ZR 99/92

    Rechtsfolgen eines Scheingeschäfts bei Zwangsveräußerung eines DDR-Grundstücks …

    Auszug aus BGH, 28.05.1993 - V ZR 53/92
    ihren wirklichen Geschäftswillen aus dem Grunde verborgen gehalten haben, weil sie den Bedingungen, die in der DDR für das dem Veräußerer aufgenötigte Geschäft galten, in dessen Interesse auszuweichen suchten (Senatsurt. v. 16.4. 1993 - V ZR 87/92 = NJW 1993, 2050, VIZ 1993, 453 (Ls.), und v. 7.5.1993 - V ZR 99/92 = DtZ 1993, 245, VIZ 1993, 501 (Ls.)).
  • BGH, 07.07.1995 - V ZR 46/94

    Ansprüche des Eigentümers eines durch das MfS bebauten Grundstücks

    Dies hat der Senat insbesondere mit der Schutzwürdigkeit des im Mittelpunkt des Bemühens um einen sozialverträglichen Ausgleich stehenden redlichen Erwerbs des Vermögenswertes (§§ 4 Abs. 1 Satz 3, Abs. 2 und 3 VermG) begründet, die nicht gegeben ist, wenn sich lediglich ein allgemeines Risiko des Rechtsverkehrs in der DDR verwirklicht hat (BGHZ 120, 204, 209 ff [BGH 12.11.1992 - V ZR 230/91] und 198, 201; 122, 204; Senatsurt. v. 7. Mai 1993, V ZR 99/92, WM 1993, 1291; v. 28. Mai 1993, V ZR 53/92, VIZ 1993, 548; BGHZ 123, 58, 61; BGHZ 125, 125, 127 [BGH 11.02.1994 - V ZR 254/92]; Senatsurt. v. 24. Juni 1994, V ZR 233/92, DtZ 1994, 345, 346).

    In diesen Fällen hat der Senat dem Willen des Gesetzes dadurch Rechnung getragen, daß er das Motiv des Rechtsgeschäftes als ausreichend erachtet hat, den Mangel dem Schädigungstatbestand zuzurechnen BGHZ 122, 204, 209 [BGH 16.04.1993 - V ZR 87/92]; Urt. v. 7. Mai 1993, V ZR 99/92, WM 1993, 1291; v. 28. Mai 1993, V ZR 53/92, VIZ 1993, 548; v. 9. Juli 1993, V ZR 262/91, WM 1993, 1643, 1644; v. 19. November 1993, V ZR 119/92, S. 5; Hagen/Frantzen, Grundstücksübertragungen in den neuen Bundesländern, 1994, S. 12 ff).

  • BGH, 07.07.1995 - V ZR 243/94

    Konkurrenz von vermögensrechtlichen Restitutionsansprüchen und zivilrechtlichen …

    In diesem Fall besteht zwischen dem zivilrechtlich bedeutsamen Mangel und dem staatlichen (Teilungs-)Unrecht ein untrennbarer innerer Zusammenhang, der es ausschließt, die Regelungsmechanismen des Vermögensgesetzes zugunsten einer zivilrechtlichen Rückabwicklung zurückzudrängen (vgl. BGHZ 122, 204 [BGH 16.04.1993 - V ZR 87/92];… Urt. v. 7. Mai 1993, V ZR 99/92, WM 1993, 1291; Urt. v. 28. Mai 1993, V ZR 53/92, VIZ 1993, 548;… Urt. v. 9. Juli 1993, V ZR 262/91, WM 1993, 1643, 1644;… Urt. v. 19. November 1993, V ZR 119/92, unveröffentlicht, Umdruck S. 5;… Urt. v. 17. März 1995, V ZR 100/93, ZIP 1995, 1048, 1052;… Hagen/Frantzen, Grundstücksübertragungen in den neuen Bundesländern, 1994, S. 12 ff).
  • BGH, 09.07.1993 - V ZR 262/91

    Ausschließlichkeitswirkung des Vermögensgesetzes bei Grundstücksgeschäft

    Dies gilt aber, wie der Senat für den Fall der zum Schein beurkundeten Schenkung entschieden hat, dann nicht, wenn die Beurkundung des Grundstücksschenkungsvertrages anstelle des wirklich gewollten Grundstückskaufvertrages in einem untrennbaren Zusammenhang mit dem staatlichen Teilungsunrecht steht, weil die Beurkundung des nicht Gewollten von den Parteien gerade deswegen herbeigeführt wurde, um die Folgen der Zwangsveräußerung abzumildern (Senatsurteile v. 16. April 1993, V ZR 87/92V ZR 87/92, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt; v. 7. Mai 1993, V ZR 99/92V ZR 99/92, ZiP 1993, 946; v. 28. Mai 1993, V ZR 53/92).
  • OLG Dresden, 12.01.1994 - 5 U 159/93

    Anspruch auf Herausgabe des Eigentums an einem Anwesen; Vorrang des …

    Bei privatrechtlichen Eigentumsübertragungen, die auf Druck staatlichen Stellen vorgenommen worden sind, hat der Bundesgerichtshof allerdings angenommen, daß eine sich nach den zivilrechtlichen Vorschriften ergebende Vertragsnichtigkeit, insbesondere wegen Willensmängeln (Nötigung; fehlender Geschäftswille im Falle eines Scheingeschäfts), dann nicht im zivilgerichtlichen Verfahren, sondern nur im Verfahren nach dem Vermögensgesetz geltend gemacht werden kann, wenn der Geschäftsmangel im inneren Zusammenhang mit dem staatlichen Druck und den Machenschaften des DDR-Staates stand (BGHZ 118, 34, 36 ff; 121, 204, 210 f.; VIZ 1993, 317; NJ 1993, 416, 417; NJW 1993, 2050, 2051; NJ 1993, 419, 420; VIZ 1993, 548 ; NJW 1993, 2530 ).
  • OLG Dresden, 25.04.1994 - 5 W 504/93

    Konkurrenzverhältnis zwischen den Unwirksamkeitsgründen nach dem ehemaligen DDR- …

    a) Daß bei einem Scheingeschäft die Geltendmachung der zivilrechtlichen Unwirksamkeit der Grundstücksübertragung ausgeschlossen ist, hat der Bundesgerichtshof für den Fall entschieden, daß die Parteien eine entgeltliche Übertragung gewollt, zum Schein aber eine Schenkung beurkundet haben, d.h. daß die Rechtsübertragung als solche auf jeden Fall ihrem Willen entsprach und nur hinsichtlich der Gegenleistung, um insoweit den von damaligen Regime aufgezwungenen Bedingungen zu entgehen, Scheinerklärungen abgegeben wurden (BGH, NJW 1993, 2050 ; NJ 1993, 419 ; VIZ 1993, 548 ; NJW 1993, 2530 ).
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