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Rechtsprechung
   RFH, 27.05.1936 - VI A 221/36   

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https://dejure.org/1936,151
RFH, 27.05.1936 - VI A 221/36 (https://dejure.org/1936,151)
RFH, Entscheidung vom 27.05.1936 - VI A 221/36 (https://dejure.org/1936,151)
RFH, Entscheidung vom 27. Mai 1936 - VI A 221/36 (https://dejure.org/1936,151)
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Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 26.11.1973 - GrS 5/71

    Keine gesonderte AfA für Heizungs- und Fahrstuhlanlagen usw. bei Gebäuden des …

    aa) RFH (seit dem Urteil vom 27. Mai 1936 VI A 221/36, RFHE 39, 277, RStBl 1936, 886) und BFH haben in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß bei Gebäuden im Privatvermögen anders als bei betrieblichen Gebäuden für eine gesonderte AfA von Fahrstuhlanlagen, Sammelheizungen und ähnlichen Einrichtungen kein Raum sei (vgl. BFH-Urteile I 200/55 S; vom 14. August 1956 I 82/56 U, BFHE 63, 322, BStBl III 1956, 321; vom 14. Oktober 1960 VI 100/59 U, BFHE 71, 653, BStBl III 1960, 493; vom 17. Oktober 1961 I 16/61 S, BFHE 74, 126, BStBl III 1962, 48; VI 270/61 S; vom 18. Juli 1969 VI R 212/67, BFHE 96, 514, BStBl II 1969, 702; vom 30. Oktober 1970 VI R 88/68, BFHE 100, 394, BStBl II 1971, 95).

    bb) Andererseits haben die Rechtsprechung und ihr folgend die Praxis der Steuerverwaltung nach ursprünglich unterschiedlicher Behandlung (vgl. RFH-Urteile vom 3. Mai 1934 VI A 1897/32, StuW II 1934 Nr. 368; VI A 221/36; vom 8. Mai 1941 IV 10/41, RStBl 1941, 548) für Ladeneinbauten, Ladenumbauten und Schaufensteranlagen gesonderte AfA zugelassen, ohne daß zwischen Gebäuden des Betriebsvermögens und des Privatvermögens unterschieden wurde (vgl. BFH-Urteile I 82/56 U; VI 270/61 S; VI 123/63 U; vom 29. März 1965 I 411/61 U, BFHE 82, 123, BStBl III 1965, 291; vgl. auch Abschn. 42 Abs. 2 EStR 1963, Abschn. 42a Abs. 4 EStR 1972).

    Die frühere Rechtsprechung hatte für solche Gebäudeteile gesonderte AfA zugelassen, ohne an den Begriff des Wirtschaftsgutes anzuknüpfen (vgl. RFH-Urteile VI A 1897/32; VI A 221/36; IV 10/41; BFH-Urteil I 82/56 U).

  • BFH, 23.06.1961 - VI 161/60 U

    Steuerliche Einordnung von Kosten für den Einbau einer Zentralheizung in …

    Im Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 221/36 vom 27. Mai 1936 (RStBl 1936 S. 886, Slg. Bd. 39 S. 277) sei die Zulässigkeit einer gesonderten Abschreibung für Sammelheizungen letzten Endes deswegen abgelehnt worden, weil sie überhaupt kein "einheitliches" Wirtschaftsgut seien, das "einheitlich abgenutzt" werde, denn sie zerfielen in etwa drei Teile mit verschiedener Lebensdauer, nämlich die Kesselanlage, die Rohrleitungen und die Heizkörper.

    Bereits der Reichsfinanzhof hat diese Möglichkeit in dem angeführten Urteil VI A 221/36, a.a.O., angedeutet.

  • BFH, 14.10.1960 - VI 100/59 U

    Aufteilung von Aufwendungen für Handwerkerarbeiten an einem Gebäude in …

    Schon der Reichsfinanzhof hat im Gegensatz zu früheren Entscheidungen, in denen er eine abweichende AfA für besondere Anlagen, wie z.B. Fahrstuhl- und Heizungsanlagen zugelassen hatte (vgl. z.B. die Urteile des Reichsfinanzhofs VI A 222/33 vom 23. Mai 1933, RStBl 1933 S. 1006, und VI A 1897/32 vom 3. Mai 1934, Steuer und Wirtschaft 1934 Nr. 368), in der Entscheidung VI A 221/36 vom 27. Mai 1936 (RStBl 1936 S. 886) den Grundsatz herausgestellt, daß bei nicht zum Betriebsvermögen gehörenden Gebäuden nur eine einheitliche AfA möglich ist.

    Wenn der Reichsfinanzhof hier einen Ausnahmetatbestand für möglich gehalten hat (vgl. die genannte Entscheidung VI A 221/36, a.a.O.), so kann dem nicht gefolgt werden.

  • BFH, 14.08.1956 - I 82/56 U
    Eine solche Aufteilung könne bei Ladenumbauten in Großstädten in Betracht kommen (Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 221/36 vom 27. Mai 1936, RStBl 1936 S. 886), spiele aber in kleineren Orten, wie im Streitfall, keine Rolle, da dort eine dem Zeitgeschmack angepaßte Gestaltung eines Ladens nicht von gleicher wirtschaftlicher Bedeutung sei wie in Großstädten.

    Nach der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs (vgl. das erwähnte Urteil VI A 221/36) und des Bundesfinanzhofs (vgl. I 200/55 vom 17. Juli 1956, das zur amtlichen Veröffentlichung freigegeben ist)( BStBl 1956 III S. 316.) sowie nach der Verwaltungsübung (vgl. Abschnitt 127 der Einkommensteuer-Richtlinien -- EStR -- 1953, 160 EStR 1955) kann zwar die Absetzung für Abnutzung von dem ganzen Gebäude, auch bei späteren Einbauten, grundsätzlich nur einheitlich berechnet werden.

  • BFH, 28.11.1958 - VI 293/56 U

    Nachträgliche Verteilung größerer Instandsetzungskosten für ein Wohnhaus

    Später hat er jedoch den Standpunkt vertreten, daß ein Gebäude nur einheitlich in der Weise abzuschreiben sei, daß selbst Herstellungsaufwand mit kürzerer Nutzungsdauer als das Gebäude (z.B. bei Einbau einer Zentralheizung in ein Gebäude) nur noch auf die Nutzungsdauer des Gebäudes verteilt abzuschreiben und alle Ausgaben für Ersatz und Erneuerung als Reparaturaufwand sofort abzusetzen seien (Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 221/36 vom 27. Mai 1936, RStBl 1936 S. 886, Slg. Bd. 39 S. 277).
  • BFH, 17.07.1956 - I 200/55 S

    Berechnung der Absetzung für Abnutzung (AfA) bei kriegszerstörten oder …

    Zu der Streitfrage, ob für einzelne Teile des Gesamtgebäudes eine gesonderte Berechnung der AfA unter Zugrundelegung einer verschieden langen Nutzungsdauer zulässig ist, weist der Senat darauf hin, daß im allgemeinen der Grundsatz der Einheitlichkeit der AfA gilt in dem Sinn, daß für ein wirtschaftlich einheitliches Gebäude die AfA nur einheitlich bemessen wird (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 221/36 vom 27. Mai 1936, Slg. Bd. 39 S. 277, RStBl 1936 S. 886).
  • BFH, 31.08.1971 - VIII R 61/68

    Heizungsanlage - Fahrstuhlanlage - Be- und Entfüftungsanlage - AfA

    Ferner hatte der RFH ursprünglich (Entscheidung VI A 222/33 vom 23. März 1933, RStBl 1933, 1006) auf Grund wirtschaftlicher Betrachtungsweise die gesonderte Abschreibung wirtschaftlich klar abgrenzbarer Einrichtungen mit besonderer Nutzungsfähigkeit und kürzerer Nutzungsdauer als die des Gebäudes, insbesondere von Sammelheizungen und Fahrstühlen, allgemein zugelassen, diese Rechtsprechung jedoch schon in der RFH-Entscheidung VI A 221/36 vom 27. Mai 1936 (RStBl 1936, 886) für zum Privatvermögen gehörende Gebäude aufgegeben und nur für Gebäude des Betriebsvermögens beibehalten (RFH-Entscheidung VI 125/39 vom 1. März 1939, Sammlung der Entscheidungen und Gutachten des RFH Bd. 46 S. 251, RStBl 1939, 630).
  • BFH, 14.12.1962 - VI 270/61 S

    Zulässigkeit einer gesonderten Absetzung für Abnutzungen (AfA) für Umbaukosten

    Der Bundesfinanzhof hat diese Rechtsprechung übernommen (siehe Urteile I 200/55 S vom 17. Juli 1956, BStBl 1956 III S. 316, Slg. Bd. 63 S. 306; I 82/56 U vom 14. August 1956, BStBl 1956 III S. 321, Slg. Bd. 63 S. 322) Für Gebäude, die zum Privatvermögen gehören und deren Erträge demgemäß im Rahmen der Einkunftsart "Vermietung und Verpachtung" erfaßt werden, wurde jedoch grundsätzlich nur eine einheitliche AfA zugelassen (Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 221/36 vom 27. Mai 1936, RStBl 1936 S. 886, Slg. Bd. 39 S. 277, Urteile des Bundesfinanzhofs VI 100/59 U vom 14. Oktober 1960, BStBl 1960 III S. 493, Slg. Bd. 71 S. 653; VI 161/60 U vom 23. Juni 1961, BStBl 1961 III S. 401, Slg. Bd. 73 S. 370).
  • BFH, 29.01.1959 - VI 240/57 U

    Anwendungsvoraussetzungen für die Geltendmachung einer erhöhten Absetzung nach …

    Diese Überlegung hat im Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 221/36 vom 27. Mai 1936 (Reichssteuerblatt 1936 S. 886) dazu geführt, Absetzungen vom gesamten Gebäudekapital bei privaten Wohngrundstücken nur einheitlich zuzulassen.
  • BFH, 11.12.1953 - IV 386/52 U

    Abgrenzung zwischen laufendem Erhaltungsaufwand und Herstellungsaufwand bei einem …

    Eine Aufspaltung in eine Absetzung für Abnutzung für nachträchliche Herstellungskosten und für den "Altbestand" des Gebäudes ist nicht zulässig (vgl. hierzu insbesondere das Urteil des Reichsfinanzhofs VI A 221/36 vom 27. Mai 1936, RStBl. 1936 S. 886).
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