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Rechtsprechung
   BVerwG, 15.02.1957 - VI C 109.56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,222
BVerwG, 15.02.1957 - VI C 109.56 (https://dejure.org/1957,222)
BVerwG, Entscheidung vom 15.02.1957 - VI C 109.56 (https://dejure.org/1957,222)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Februar 1957 - VI C 109.56 (https://dejure.org/1957,222)
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Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (2)

  • BVerwG, 03.12.1954 - II C 114.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 15.02.1957 - VI C 109.56
    § 7 G 131 ist darauf gerichtet, zu verhindern, daß sich ein Beamter bei Geltendmachung der in diesen Gesetz vorgesehenen Ansprüche auf Rechte oder Rechtsstellungen beruft, welche er unter Verletzung beamtenrechtlicher Vorschriften oder unter den überwiegenden Einfluß nationalsozialistischer Politik erlangt hat (vgl. BVerwGE 2, 10 [14]).

    Auch der erkennende Senat hält diese tatsächliche Ungleichheit in dem hier gegebenen Zusammenhang für so bedeutsam, daß der Gesetzgeber sie bei seiner Regelung beachten durfte; er schließt sich daher der von den II. Senat in ständiger Rechtsprechung (vgl. auch BVerwGE 2, 10 [15]) vertretenen Auffassung an, daß der Gleichheitsgrundsatz der Anwendung der zweiten Alternative des § 7 G 131 nicht entgegenstehe.

    Dies hat der II. Senat in seinen Urteil vom 3. Dezember 1954 (BVerwGE 2, 10 ff.) mit eingehender Begründung, auf die der erkennende Senat Bezug nimmt, ausgeführt.

  • BVerwG, 09.02.1955 - II C 223.54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 15.02.1957 - VI C 109.56
    Er hat unter Hinweis auf das Urteil des II. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Februar 1955 - BVerwG II C 223.54 - ausgeführt, § 7 G 131 sei grundsätzlich auch auf Wahlteamte anwendbar.

    Die Richtigkeit dieser Auffassung hat bereits der II. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in seinem Urteil vom 9. Februar 1955 - BVerwG II C 223.54 - (NJW 1955, 1492 = DVBl. 1955, 598 = ZBR 1955, 341 = DÖV 1955, 766) bestätigt; dieser Entscheidung schließt sich der erkennende Senat an.

  • BVerwG, 10.07.1957 - VI C 4.56

    Rechtsmittel

    Es genügt - auch zu den Ausführungen der Revision, daß durch die 2. Alternative des § 7 G 131 nur die nationalsozialistische Partei betroffen werde -, auf die Rechtsprechung zu verweisen (vgl. das grundlegendeUrteil vom 3. Dezember 1954 - BVerwG II C 114.53 - BVerwGE 2, 10 ff., dieUrteile des erkennenden Senats vom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 -, vom 27. Februar 1957 - BVerwG VI C 288.56 - undvom 29. März 1957 - BVerwG VI C 98.56 - für Wahlbeamte insbesondere dieUrteile vom 9. Februar 1955 - BVerwG II C 223.54 - [abgedr.

    in NJW 1955 S. 1493 = DVBl. 1955 S. 598 = DÖV 1955 S. 766 = ZBR 1955 S. 341] undvom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 -).

    Das Berufungsgericht ist also zutreffend davon ausgegangen, daß es auch im Falls eines Wahlbeamten auf die Beweggründe des Gremiums ankommt, durch dessen Willen der Beamte im Wege einer förmlichen Wahl oder einer sonstigen Einigung für sein Amt bestimmt worden ist; die grundsätzliche Auffassung, daß die Motive der Ernennungsbehörde zu ermitteln sind (vgl. das Urteil des II. Senatsvom 27. Januar 1956 - BVerwG II C 40.54 - BVerwGE 3, 110 ff. -), gilt entsprechend auch für die Ernennung von Wahlbeamten (vgl. dasUrteil des erkennenden Senats vom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 -).

  • BVerwG, 25.11.1959 - VI C 40.57

    Rechtsmittel

    Allerdings können nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 3, 110 [114] und Urteil des Senats vom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 -) bei nachfolgenden Beförderungen die sachlichen Beweggründe möglicherweise dann ein Übergewicht erlangt haben, wenn der betreffende Beamte sich inzwischen vom Nationalsozialismus lösgelöst hat und dies der Ernennungsbehörde vor den in Frage kommenden Ernennungen oder Beförderungen bekannt war.
  • BVerwG, 08.09.1958 - II B 125.57

    Rechtsmittel

    Die von Kläger aufgeworfene Frage nach den Maßstäben bei der Anwendung des § 7 G 131 auf leitende Kommunalbeamte hat das Bundesverwaltungsgericht bereits dahin geklärt, daß § 7 G 131 auf alle Beamten einschließlich der Wahlbeamten unterschiedslos anzuwenden ist (Urteile von9. Februar 1955 - BVerwG II C 223.54 -, veröffentlicht in NJW 1955, 1493, DÖV 1955, 766, ZBR 1955, 341, MDR 1955, 587, DVBl. 1955, 598, und von15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 -).
  • BVerwG, 19.12.1959 - II B 54.59

    Rechtsmittel

    Die sachlich-rechtlichen Erwägungen des Berufungsgerichts stimmen mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts überein (vgl. insbesondere Urteile vom 9. Februar 1955 - BVerwG II C 223.54 - [NJW 1955, 1493, DVBl. 1955, 598] und vom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 - sowie BVerwGE 5, 276 [BVerwG 22.10.1957 - VI C 63/56]).
  • BVerwG, 07.11.1958 - VI B 206.57

    Rechtsmittel

    Wiederholt hat das Bundesverwaltungsgericht auch bereits den Umstand, daß vor und nach dem nationalsozialistischen Regime bei der Bestellung leitender Kommunalbeamter parteipolitische Rücksichten eine Rolle gespielt haben und spielen, als unerheblich bezeichnet, weil die NSDAP, die in Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen eine Gewaltherrschaft unter Mißachtung der Menschenrechte aufgerichtet hatte, keine Partei im üblichen Sinne war; BVerwG in NJW 1955 S. 1493; Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 - auchUrteil vom 9. Februar 1955 - BVerwG II C 223.54 = NJW 1955 S. 1493 = DVBl. 1955 S. 598.
  • BVerwG, 31.07.1958 - VI B 93.56

    Rechtsmittel

    Durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ferner geklärt, daß § 7 G 131 grundsätzlich auch auf Wahlbeamte anzuwenden ist (Urteile des II. Senatsvom 9. Februar 1955 - BVerwG II C 223.54; des VI. Senatsvom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 - undvom 15. November 1957 - BVerwG VI C 165.57 -).
  • BVerwG, 29.05.1958 - VI C 38.56

    Rechtsmittel

    Nach § 7 G 131 sind sie aber ebensowenig einer besonderen Beurteilung unterworfen wie leitende Gemeindebeamte (vgl. hierzu BVerwG II C 223.54 und BVerwG VI C 109.56).
  • BVerwG, 15.11.1957 - VI C 165.57

    Rechtsmittel

    Überdies kann bei der Anwendung des § 7 G 131 eine der letzten Ernennung des Beamten vorhergehende Ernennung in keinem Falle als conditio sine qua non im Sinne des Strafrechts anerkannt werden; es ist stets nachzuprüfen, aus welchen Beweggründen der Beamte in das ihm zuletzt übertragene Amt ernannt worden ist (vgl. Urteil des II. Senatsvom 27. Januar 1956 - BVerwG II C 40.54 - BVerwGE 3, 110 [113-114] und für Wahlbeamte dasUrteil des erkennenden Senats vom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 -).
  • BVerwG, 28.09.1957 - VI CB 366.56

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - …

    Dies gilt wegen des den herkömmlichen Parteien eines parlamentarischen Staates im Wesen entgegengesetzten und feindlichen Charakters der NSDAP auch im Hinblick auf die Fälle, in denen der Betroffene in ein Amt berufen worden ist, in das auch vor dem 30. Januar 1933 und nach dem 8. Mai 1945 die Bewerber häufig überwiegend wegen einer engen Verbindung zu einer politischen Partei gelangt sind; vgl. Urteil des II. Senats des Bundesverwaltungsgerichtsvom 9. Februar 1955 - BVerwG II C 223.54 - (NJW 1955 S. 1492 = DÖV 1955 S. 766) und insbesondereUrteil des erkennenden Senats vom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 -.
  • BVerwG, 28.08.1957 - VI B 89.56

    Rechtsmittel

    Dieser Auffassung hat sich der beschließende VI. Senat angeschlossen und darüber hinaus entschieden, daß die Anwendung der zweiten Alternative des § 7 Abs. 1 Satz 1 G 131 grundsätzlich auch in den Fällen nicht ausgeschlossen ist, in denen die Wahl eines Beamten kurz nach der sogenannten "Machtübernahme" noch nach demokratischen Grundsätzen vorgenommen worden ist (Urteil vom 15. Februar 1957 - BVerwG VI C 109.56 -).
  • BVerwG, 27.08.1957 - VI B 147.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 25.07.1957 - VI B 3.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 29.06.1957 - VI B 125.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 29.06.1957 - VI C 20.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 28.05.1957 - VI B 176.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 14.02.1958 - VI C 24.56

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 03.12.1960 - VI B 37.60

    Begriff der Ernennung im Sinne des § 7 Gesetz zu Art. 131 GG (G 131) - Ernennung …

  • BVerwG, 10.07.1957 - VI C 8.56

    Rechtsmittel

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