Rechtsprechung
| BVerwG, 16.01.1957 - VI C 11.56 |
Zitiervorschläge
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1957,647) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.02.1954 - 4 K 663/52
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.02.1954 - VI A 427/53)/(4
- BVerwG, 16.01.1957 - VI C 11.56
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 17.06.1953 - 1 BvR 668/52
Armenanwalt
Auszug aus BVerwG, 16.01.1957 - VI C 11.56
Wenn aber ein vernünftiger Grund für die unterschiedliche Behandlung der Wiedergutmachungsberechtigten bezüglich des Beginns der zu gewährenden Leistungen vorhanden ist, verstößt die Regelung in § 15, § 19 Abs. 1, § 28 BWGöD nicht gegen die Grundsätze, die das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 12. Oktober 1951 1 BvR 201/51, Entscheidungen 1 S. 13 [16, 52]; Beschluß von17. Juni 1953 1 BvR 668/52, Entscheidungen 2, 336 [340]) entwickelt hat: "Der Gleichheitsgrundsatz ist verletzt, wenn sich ein vernünftiger, sich aus der Natur der Sache ergebender oder sonstwie sachlich einleuchtender Grund für die gesetzliche Differenzierung oder Gleichbehandlung nicht finden läßt, kurzum, wenn die Bestimmung als willkürlich bezeichnet werden muß.". - BVerfG, 12.10.1951 - 1 BvR 201/51
Anforderungen an die Rechtswegerschöpfung i.S. von § 90 Abs. 2 S. 1 BVerfGG
Auszug aus BVerwG, 16.01.1957 - VI C 11.56
Wenn aber ein vernünftiger Grund für die unterschiedliche Behandlung der Wiedergutmachungsberechtigten bezüglich des Beginns der zu gewährenden Leistungen vorhanden ist, verstößt die Regelung in § 15, § 19 Abs. 1, § 28 BWGöD nicht gegen die Grundsätze, die das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 12. Oktober 1951 1 BvR 201/51, Entscheidungen 1 S. 13 [16, 52]; Beschluß von17. Juni 1953 1 BvR 668/52, Entscheidungen 2, 336 [340]) entwickelt hat: "Der Gleichheitsgrundsatz ist verletzt, wenn sich ein vernünftiger, sich aus der Natur der Sache ergebender oder sonstwie sachlich einleuchtender Grund für die gesetzliche Differenzierung oder Gleichbehandlung nicht finden läßt, kurzum, wenn die Bestimmung als willkürlich bezeichnet werden muß.". - BVerwG, 02.07.1954 - II C 13.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 16.01.1957 - VI C 11.56
(…Ebenso Anders, a.a.O. Vorbemerk. 4 S. 57, Blessin-Wilden, a.a.O. Übersicht vor Abschnitt II 2 S. 1009; Zurmühlen, Erläuterung 1 zu § 9 S. 26, Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 2. Juli 1954 II C 13.54, BVerwGE 1, 175).
- BVerwG, 21.07.1961 - VIII B 200.60
Rechtsmittel
Bei aktiven Beamten beginnt die Zahlung der Mehrbezüge des Amtes, das durch eine nach § 15 BWGöD nachgeholte Beförderung übertragen wird, erst mit der Vollziehung der Beförderung(Urteil vom 16. Januar 1957 - BVerwG VI C 11.56 -, NJW/RzW 1957 S. 416 = RiA 1957 S. 238;Urteil vom 29. Januar 1958 - BVerwG VI C 42.56 - BGH, Urteil vom 22. Oktober 1958, NJW/RzW 1959 S. 190 = ZBR 1959 S. 127;… Anders, BWGöD, 2. Aufl., Bem. 3 zu § 15;… Blessin-Ehrig-Wilden, Bundesentschädigungsgesetze, 3. Aufl., Bem. 3 zu § 15 BWGöD).Betracht kommt, eine Entschädigung nach § 19 BWGöD nicht gewährt wird, ist keine grundsätzliche Rechtsfrage, die einer Klärung bedarf (vgl. dasUrteil vom 16. Januar 1957 - BVerwG VI C 11.56 -, a.a.O.).
- BVerwG, 06.05.1965 - VIII C 64.64
Rechtsmittel
Dieser Rechtslage entsprechend hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung und übereinstimmend mit den Kommentaren von Anders (…Bundeswiedergutmachungsgesetz, 2. Aufl., Anm. 3 zu § 15) und von Blessin-Ehrig-Wilden (…Bundesentschädigungsgesetze, 3. Aufl., Randn. 3 zu § 15 BWGöD) daran festgehalten, daß die Nachholung der Beförderung (§ 15 Abs. 1 BWGöD) nicht zu einer Nachzahlung von Dienst- oder Versorgungsbezügen führt (Urteil vom 16. Januar 1957 - BVerwG VI C 11.56 -, Buchholz BVerwG 233, § 15 Nr. 2 = NJW/RzW 1957 S. 416 = RiA 1957 S. 238; Urteil vom 29. Januar 1958 - BVerwG VI C 42.56 -, Buchholz BVerwG 233, § 15 Nr. 7; Beschluß vom 22. August 1962 - BVerwG VIII B 42.62 -, NJW/RzW 1963 S. 93; vgl. BVerwGE 10, 97 [99 f.]). - BVerwG, 22.08.1962 - VIII B 42.62
Rechtsmittel
Sie ist jedoch durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits dahin entschieden worden, daß die Zahlung der Dienstbezüge des durch die nachgeholte Beförderung übertragenen Amtes bei einem aktiven Beamten erst mit der Beförderung, d.h. erst mit dem Zeitpunkt der Zustellung des Wiedergutmachungsbescheides, beginnt(Urteile vom 16. Januar 1957 - BVerwG VI C 11.56 -, Buchholz BVerwG 233, § 15 BWGöD Nr. 2 = NJW/RzW 1957 S. 416, undvom 29. Januar 1958 - BVerwG VI C 42.56 -, Buchholz BVerwG 233, § 15 BWGöD Nr. 7;… ebenso BGH Urteil vom 22. Oktober 1958, NJW/RzW 1959 S. 190 = ZBR 1959 S. 127 und Anders, BWGöD, 2. Aufl., Anm. 3 zu § 15, sowie Blessin-Ehrig-Wilden, Bundesentschädigungsgesetze, 3. Aufl., Anm. 3 zu § 15 BWGöD; a.A. OVG Koblenz Urteil vom 4. September 1958, OVGE 7, 97 = NJW/RzW 1959 S. 93).
- BVerwG, 24.08.1960 - VIII C 232.59
Rechtsmittel
Durch die Wiedergutmachungsentscheidung erhalten die aktiven Beamten einen Anspruch auf einen vom Dienstherrn zu vollziehenden Gestaltungsakt, nämlich die Beförderung; diese wird erst mit der Vollziehung wirksam(Urteil vom 16. Januar 1957 - BVerwG VI C 11.56 -, NJW/RzW 1957 S. 416;Urteil vom 29. Januar 1958 - BVerwG VI C 42.56 - und BGH, Urteil vom 22. Oktober 1958, NJW/RzW 1959 S. 190 = ZBR 1959 S. 127). - BVerwG, 29.01.1958 - VI C 42.56
Rechtsmittel
Die Auffassung des Berufungsgerichts, daß sich in den vorliegenden Fällen grundsätzlich der Zahlungsbeginn der nach dem Wiedergutmachungsbescheid zustehenden Bezüge nach dem Zeitpunkt der Zustellung des Bescheides bestimmt, stimmt mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts überein (vgl.Urteil vom 16. Januar 1957 - BVerwG VI C 11.56 -). - BVerwG, 03.06.1965 - VIII B 13.65
Bestehen eines Anspuchs auf Nachholung der aus Verfolgungsgründen unterbliebenen …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts wird die aus Verfolgungsgründen unterbliebene Beförderung nicht rückwirkend nachgeholt und führt der Anspruch auch nicht zu Zahlungsansprüchen für die Vergangenheit (Urteile vom 16. Januar 1957 - BVerwG VI C 11.56 -, Buchholz BVerwG 233, § 15 Nr. 2 = NJW/RzW 1957 S. 416, …und vom 29. Januar 1958 - BVerwG VI C 42.56 Buchholz, a.a.O., Nr. 7, sowie Beschluß vom 22. August 1962 - BVerwG VIII B 42.62 -, NJW/RzW 1963 S. 93).
dejure.org
Übersicht BVerwG
Einloggen | Registrieren
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Externe Links öffnen jetzt in einem neuen Tab. Sie können dieses Verhalten auch auf Ihrer Einstellungsseite ändern.