Rechtsprechung
| BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Berlin, 27.04.1962 - VII B 56.60
- BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (8)
- BVerwG, 14.07.1965 - V C 46.65
Möglichkeit einer Nachversicherung für die Zeit als Schutzpolizeibeamter - …
Auszug aus BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
In den Verwaltungsvorschriften zu § 72 G 131 ist demnach sowohl in der ursprünglichen Fassung als auch in der jetzigen Fassung vom 5. Januar 1961 (GMBl. S. 62) ein doppelspuriger Behördenweg vorgeschrieben, der dann auch zu einem doppelspurigen Rechtsweg führt (vgl. hierzu auch das Urteil des V. Senats vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 46.65 -).Der V. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat allerdings zu der dem § 72 G 131 ähnlichen Regelung des § 99 des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes vom 5. November 1957 (BGBl. I S. 1747) - AKG - entschieden, daß nach dieser Regelung die Versorgungsdienststelle nicht nur für die Feststellung der dienstrechtlichen, sondern auch der sozialversicherungsrechtlichen Voraussetzungen zuständig ist (vgl. Urteile vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 46.65 -, BVerwG V C 47.65 und BVerwG V C 48.65).
- BSG, 20.11.1959 - 1 RA 191/57
Auszug aus BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
Der Oberbundesanwalt kann sich zur Begründung seiner Auffassung, daß auch die Frage der Versicherungsfreiheit wegen einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst vor dem 9. Mai 1945 von den Versorgungsdienststellen in eigener Zuständigkeit zu prüfen sei, nicht auf das Urteil des Bundessozialgerichts vom 20. November 1959 (BSG 11, 63) berufen.Das Bundessozialgericht hat daher - vgl. BSG 11, 63 [66] - mit Recht ausgeführt, daß ein Rechtsstreit, der die Erteilung einer Bescheinigung dieses Inhalts zum Ziel hat und gegen die Versorgungsdienststelle gerichtet ist, Fragen des öffentlichen Dienstrechts und nicht des Sozialversicherungsrechts betrifft, "auch wenn die Bescheinigung später für Zwecke der Sozialversicherung verwendet werden soll", und daß hierfür gemäß § 79 G 131 der Rechtsweg zu den allgemeinen Verwaltungsgerichten gegeben ist.
- BVerwG, 16.01.1964 - II C 29.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
Wie der erkennende Senat bereits im Urteil vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 172.61 - im Anschluß an das Urteil des II. Senats vom 16. Januar 1964 - BVerwG II C 29.62 - (Buchholz BVerwG 234, § 72 G 131 Nr. 4) entschieden hat, wirken bei der Nachversicherung nach § 72 G 131 sowohl die zuständige Versorgungsdienststelle als auch der Träger der gesetzlichen Rentenversicherung mit.
- BVerwG, 24.08.1964 - VI C 172.61
Auszug aus BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
Wie der erkennende Senat bereits im Urteil vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 172.61 - im Anschluß an das Urteil des II. Senats vom 16. Januar 1964 - BVerwG II C 29.62 - (Buchholz BVerwG 234, § 72 G 131 Nr. 4) entschieden hat, wirken bei der Nachversicherung nach § 72 G 131 sowohl die zuständige Versorgungsdienststelle als auch der Träger der gesetzlichen Rentenversicherung mit. - BVerwG, 24.11.1960 - II C 345.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
Dasselbe gilt für das vom Oberbundesanwalt angeführte Urteil des II. Senats vom 24. November 1960 - BVerwG II C 345.57 -. - BVerwG, 14.07.1965 - V C 47.65
Antrag auf Nachversicherungszeit für die Ableistung militärähnlichen Dienstes - …
Auszug aus BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
Der V. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat allerdings zu der dem § 72 G 131 ähnlichen Regelung des § 99 des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes vom 5. November 1957 (BGBl. I S. 1747) - AKG - entschieden, daß nach dieser Regelung die Versorgungsdienststelle nicht nur für die Feststellung der dienstrechtlichen, sondern auch der sozialversicherungsrechtlichen Voraussetzungen zuständig ist (vgl. Urteile vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 46.65 -, BVerwG V C 47.65 und BVerwG V C 48.65). - BVerwG, 14.07.1965 - V C 48.65
Möglichkeit der Nachversicherung eines Beamten - Nachversicherung für die …
Auszug aus BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
Der V. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat allerdings zu der dem § 72 G 131 ähnlichen Regelung des § 99 des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes vom 5. November 1957 (BGBl. I S. 1747) - AKG - entschieden, daß nach dieser Regelung die Versorgungsdienststelle nicht nur für die Feststellung der dienstrechtlichen, sondern auch der sozialversicherungsrechtlichen Voraussetzungen zuständig ist (vgl. Urteile vom 14. Juli 1965 - BVerwG V C 46.65 -, BVerwG V C 47.65 und BVerwG V C 48.65). - BVerwG, 27.10.1964 - VI C 71.62
Auszug aus BVerwG, 06.10.1965 - VI C 125.62
Der erkennende Senat hat an dieser Rechtsprechung im Urteil vom 27. Oktober 1964 - BVerwG VI C 71.62 - (RiA 1965 S. 178), das die Anwendung der dem § 72 G 131 nachgebildeten Vorschrift des Art. 6 § 22 des Fremdrenten- und Auslandsrenten-Neuregelungsgesetzes vom 25. Februar 1960 (BGBl. I S. 93 [126]) betrifft, festgehalten.
- BVerwG, 18.04.1985 - 3 C 2.84
Einordnung der gerichtlichen Feststellung einer fiktiven Nachversicherungspflicht …
Dieser Auffassung stehen zu ähnlichen Vorschriften über eine fiktive Nachversicherung (vgl. § 72 G 131) ergangene Urteile des 2. und 6. Senats des Bundesverwaltungsgerichts nicht entgegen, nach denen die Versorgungsdienststellen lediglich befugt sind, über die dienstrechtlichen Fragen zu entscheiden, während die Prüfung der sozialversicherungsrechtlichen Voraussetzungen einer fiktiven Nachversicherung den Versicherungsträgern obliege (vgl. hierzu u.a. Urteile vom 16. Januar 1964 - BVerwG 2 C 29.62 - , vom 24. August 1964 - BVerwG 6 C 172.61 - , vom 6. Oktober 1965 - BVerwG 6 C 125.62 - und vom 14. Oktober 1965 - BVerwG 6 C 51.62 - Beschluß vom 20. Juli 1984 - BVerwG 6 B 93.84 -). - BVerwG, 27.01.1966 - II C 42.63
Ausstellung einer Nachversicherungsbescheinigung - Voraussetzungen einer …
Dies entspricht gefestigter Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 16. Januar 1964 - BVerwG II C 29.62 - [Buchholz BVerwG 234, § 72 G 131 Nr. 4]; Urteile vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 172.61 -, vom 6. Oktober 1965 - BVerwG VI C 125.62 - und vom 14. Oktober 1965 - BVerwG VI C 51.62 -). - BVerwG, 02.12.1992 - 2 B 193.92
Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision - Unterschied zwischen "Aufhebung" …
Die von der Beschwerde geltend gemachten Abweichungen des Berufungsurteils von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. Oktober 1965 - BVerwG 6 C 125.62 - (Leitsatz: Buchholz 234 § 72 Nr. 9) und vom 13. Oktober 1989 - BVerwG 6 C 28.87 - sowie von dem dem letzteren Urteil zugrunde liegenden Berufungsurteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 2. Dezember 1986 - 12 A 1243/85 - kommen schon deshalb nicht in Betracht, weil jene Entscheidungen materiellrechtliche Fragen des Inhalts der nach § 72 G 131 zu erteilenden Nachversicherungsbescheinigung betrafen, nicht dagegen die hier streitige Frage, ob und in welcher Weise die Behörde ein nicht nach Art. 51 BayVwVfG gebotenes, somit in ihrem Ermessen liegendes Wiederaufgreifen des Verwaltungsverfahrens hinsichtlich einer bestandskräftig gewordenen Nachversicherungsbescheinigung auf die Zeit seit dem Antragsmonat beschränken konnte. - BVerwG, 20.07.1984 - 6 B 93.84
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Grundsätzliche Bedeutsamkeit …
Auch von dem Urteil des beschließenden Senats vom 6. Oktober 1965 - BVerwG 6 C 125.62 - weicht der angefochtene Beschluß nicht ab. - BVerwG, 16.01.1970 - VI B 62.69
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung …
Allerdings könnte ohne weiteres die in der Beschwerde bezeichnete Frage der Rechtssache grundsätzliche Bedeutung geben, ob im Falle der Nachversicherung die sogenannten Wohnsitzvoraussetzungen auch in der Person eines rentenberechtigten Hinterbliebenen gegeben sein müssen, und ob diese Frage versicherungsrechtlicher oder versorgungsrechtlicher Natur ist (vgl. Urteile vom 24. August 1964 - BVerwG VI C 172.61 - und vom 6. Oktober 1965 - BVerwG VI C 125.62 -).
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