Rechtsprechung
| BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Wiedereröffnung des Verwaltungsrechtsweges durch einen Zweitbescheid - Verjährung von Nachzahlungsansprüchen bei fehlerhafter Festsetzung von Bezügen - Sachentscheidung in einem anfechtbaren Zweitbescheid - Anforderungen an die Annahme einer neuen anfechtbaren ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 12.07.1960 - V A 41/59
- BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (10)
- BVerwG, 12.11.1959 - II C 100.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Gegebenenfalls wird auch zu beachten sein, daß der geltend gemachte Anspruch keinesfalls auf den von der Revision angeführten Gesichtspunkt der Folgenbeseitigung gestützt werden könnte (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts; vgl. Urteile vom 12. November 1959 - BVerwG II C 100.59 -, DÖV 1960 S. 590 = ZBR 1960 S. 92, und vom 22. März 1962 - BVerwG II C 153.59 -). - BVerwG, 22.03.1962 - II C 153.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Gegebenenfalls wird auch zu beachten sein, daß der geltend gemachte Anspruch keinesfalls auf den von der Revision angeführten Gesichtspunkt der Folgenbeseitigung gestützt werden könnte (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts; vgl. Urteile vom 12. November 1959 - BVerwG II C 100.59 -, DÖV 1960 S. 590 = ZBR 1960 S. 92, und vom 22. März 1962 - BVerwG II C 153.59 -). - BVerwG, 10.10.1961 - VI C 123.59
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Mit dieser Rechtsprechung des Berufungsgerichts hat sich der erkennende Senat bereits im Urteil vom 10. Oktober 1961 - BVerwG VI C 123.59 - (BVerwGE 13, 99) auseinandergesetzt; er hat dort mit eingehender Begründung dargelegt, daß eine derartige im Hinblick auf Rechtsprechung und Schrifttum zu der früheren Vorschrift des § 143 DBG entwickelte Auffassung jedenfalls nicht auf das geltende Recht übertragen werden könne.
- BVerwG, 20.09.1960 - III C 9.60
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist die Verwaltungsbehörde zwar berechtigt aber nicht verpflichtet, fehlerhafte, unanfechtbar gewordene Verwaltungsakte zugunsten des Betroffenen mit Wirkung für die Vergangenheit (ex tunc) zurückzunehmen und durch andere, der materiellen Rechtslage oder den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Verwaltungsakte zu ersetzen (vgl. hierzu BVerwGE 10, 47 [BVerwG 04.12.1959 - VII C 36/58]; 11, 124 [BVerwG 19.09.1960 - III C 358/59]mit weiteren Nachweisen; Haueisen, JZ 1961 S. 428; DVBl. 1960 S. 913 [914]; NJW 1959 S. 2137 und Zschacke, DVBl. 1962 S. 322). - BVerwG, 04.12.1959 - VII C 36.58
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist die Verwaltungsbehörde zwar berechtigt aber nicht verpflichtet, fehlerhafte, unanfechtbar gewordene Verwaltungsakte zugunsten des Betroffenen mit Wirkung für die Vergangenheit (ex tunc) zurückzunehmen und durch andere, der materiellen Rechtslage oder den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Verwaltungsakte zu ersetzen (vgl. hierzu BVerwGE 10, 47 [BVerwG 04.12.1959 - VII C 36/58]; 11, 124 [BVerwG 19.09.1960 - III C 358/59]mit weiteren Nachweisen; Haueisen, JZ 1961 S. 428; DVBl. 1960 S. 913 [914]; NJW 1959 S. 2137 und Zschacke, DVBl. 1962 S. 322). - BVerwG, 12.10.1960 - VIII C 127.59
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Er ist vielmehr in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. insbesondere auch das Urteil vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 127.59 - [DVBl. 1961 S. 88] mit weiteren Nachweisen) davon ausgegangen, daß es im Ermessen der Behörde liegt, ob sie eine neue, an die Stelle der ursprünglichen Verfügung tretende anfechtbare Sachentscheidung treffen will oder nicht. - BVerwG, 19.09.1960 - III C 358.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist die Verwaltungsbehörde zwar berechtigt aber nicht verpflichtet, fehlerhafte, unanfechtbar gewordene Verwaltungsakte zugunsten des Betroffenen mit Wirkung für die Vergangenheit (ex tunc) zurückzunehmen und durch andere, der materiellen Rechtslage oder den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Verwaltungsakte zu ersetzen (vgl. hierzu BVerwGE 10, 47 [BVerwG 04.12.1959 - VII C 36/58]; 11, 124 [BVerwG 19.09.1960 - III C 358/59]mit weiteren Nachweisen; Haueisen, JZ 1961 S. 428; DVBl. 1960 S. 913 [914]; NJW 1959 S. 2137 und Zschacke, DVBl. 1962 S. 322). - BVerwG, 17.12.1959 - II C 396.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Daran hat auch die spätere Einführung der verwaltungsgerichtlichen Generalklausel nichts geändert (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. Urteile vom 21. April 1959 - BVerwG VI C 279.57 - und vom 17. Dezember 1959 - BVerwG II C 396.57 -). - BVerwG, 21.04.1959 - VI C 279.57
Anwendung des § 115 Bundesbeamtengesetz (BBG) i.R.d. § 180 Abs. 2 BBG
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Daran hat auch die spätere Einführung der verwaltungsgerichtlichen Generalklausel nichts geändert (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. Urteile vom 21. April 1959 - BVerwG VI C 279.57 - und vom 17. Dezember 1959 - BVerwG II C 396.57 -). - BVerwG, 07.03.1962 - VI C 72.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 26.09.1962 - VI C 139.60
Dementsprechend handelt es sich bei den in der Grundsatzentscheidung erörterten rechtlichen Gesichtspunkten lediglich um Kriterien für die Auslegung des (erklärten) Willens der Behörde, wobei in diesem Zusammenhang ergänzend noch zu bemerken ist, daß eine neue Sachentscheidung nicht schon immer dann vorliegt, wenn von der Behörde in einem späteren Bescheid eine andere rechtliche Begründung gegeben worden ist (vgl. hierzu auch das Urteil des erkennenden Senats vom 7. März 1962 - BVerwG VI C 72.59 -).
- BVerwG, 26.01.1966 - VI C 112.63
Rechtsmittel
Es ist in diesem Urteil und in dem weiteren vom 26. September 1962 - BVerwG VI C 139.60 - unmißverständlich zum Ausdruck gebracht, daß es sich insoweit um vorinstanzliches tatsächliches Vorbringen der Kläger in jenen Sachen handelt und daß dieses Vorbringen rechtserheblich sein kann. - BVerwG, 25.06.1963 - II C 125.61
Adressat des Anspruchs auf beamtenrechtliche Unfall-Hinterbliebenenversorgung - …
Nach der ständigen Rechtsprechung des VI. Senats des Bundesverwaltungsgerichts, der sich der erkennende Senat anschließt, ist die zuständige oberste Dienstbehörde nicht gehindert, trotz Unanfechtbarkeit eines früheren - schon vor Einführung der Generalklausel ergangenen - Bescheides sich mit einer neuen Sechentscheidung einer gerichtlichen Überprüfung der materiellen Rechtslage zu stellen (ebenso u.a. Urteile vom 26. September 1962 - BVerwG VI C 140.60 - [MDR 1963 S. 162] und BVerwG VI C 139.60), und eine solche neue Sachentscheidung ist hier in dem angefochtenen Bescheid vom 9. April 1956 zu erblicken. - BVerwG, 26.11.1962 - VI C 145.60
Übergehen eines Anspruchs im Sinne von § 321 Zivilprozessordnung (ZPO) - …
Dies ergibt sich u.a. daraus, daß der Beklagte in diesem Bescheid die Versorgungsbezüge des Klägers unter Berücksichtigung aller in Betracht kommenden Versorgungsmerkmale neu festgesetzt und seine Entscheidung auch mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen hat (vgl. hierzu auch die Urteile des erkennenden Senats vom 26. September 1962 - BVerwG VI C 139.60 und BVerwG VI C 140.60 -). - BVerwG, 27.11.1969 - II C 41.65
Versorgungsansprüche eines Beamten - Gewährung eines Entlassungsgeldes - …
Als ein "Zweitbescheid" im Sinne dieser Rechtsprechung könnte er nur dann bezeichnet werden, wenn der Senator für Inneres den von dem Kläger geltend gemachten Anspruch auf Gewährung des in § 54 Abs. 4 G 131 F. 1961 vorgesehenen Entlassungsgeldes ungeachtet der Unanfechtbarkeit der Bescheide vom 23. November, 6. Dezember und 22. Dezember 1961 einer erneuten Sachprüfung unterzogen und dadurch den Verwaltungsrechtsweg für die Geltendmachung dieses Anspruchs erneut eröffnet hätte (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 26. September 1962 - BVerwG VI C 139.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 42 VwGO Nr. 8]).
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