Rechtsprechung
| BFH, 18.03.1988 - VI R 122/82 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Telefonkosten als Mehraufwendungen durch eine doppelte Haushaltsführung im Sinne eines Abzugsbegehren bei den Werbungskosten
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (7)
- BFH, 02.09.1977 - VI R 114/76
Doppelte Haushaltsführung; Voraussetzungen und Umfang für die steuerliche …
Auszug aus BFH, 18.03.1988 - VI R 122/82
Nichts anderes kann gelten, wenn der auswärts beschäftigte Arbeitnehmer statt einer wöchentlichen Familienheimfahrt telefonisch Kontakt zu seiner Familie aufnimmt; dies muß um so mehr gelten, als der Senat als Voraussetzung für die Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung eine maßgebende persönliche Mitwirkung am Familienhaushalt verlangt, die bei längerer Abwesenheit von der Familie auch durch brieflichen oder telefonischen Kontakt bewirkt werden kann (z. B. Urteil vom 2. September 1977 VI R 114/76, BFHE 123, 444, BStBl II 1978, 26). - BFH, 28.01.1983 - VI R 136/79
Doppelte Haushaltsführung - Besuchsreise der Ehefrau - Reisekosten - …
Auszug aus BFH, 18.03.1988 - VI R 122/82
So hat der Senat bisher schon die Kosten einer Besuchsfahrt der Ehefrau als Werbungskosten des auswärts arbeitenden Ehemannes zum Abzug nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG zugelassen, wenn der Ehemann nicht selbst eine steuerlich anzuerkennende Familienheimfahrt hat unternehmen können (z. B. Urteile vom 2. Juli 1971 VI R 35/68, BFHE 103, 333, BStBl II 1972, 67; vom 21. August 1974 VI R 201/72, BFHE 113, 444, BStBl II 1975, 64, und vom 28. Januar 1983 VI R 136/79, BFHE 137, 496, BStBl II 1983, 313). - BFH, 18.03.1988 - VI R 90/84
Bei doppelter Haushaltsführung Kosten eines Telefongesprächs anstelle einer …
Auszug aus BFH, 18.03.1988 - VI R 122/82
Anmerkung: Mit gleichem Inhalt sind am selben Tage das Urteil VI R 90/84 (BFHE 153, 526, BStBl II 1988, 988) und das nicht zur amtlichen Veröffentlichung bestimmte Urteil VI R 28/87 ergangen.
- BFH, 21.08.1974 - VI R 201/72
Arbeitnehmer - Doppelter Haushalt - Familienheimfahrt - Besuch am Arbeitsort - …
Auszug aus BFH, 18.03.1988 - VI R 122/82
So hat der Senat bisher schon die Kosten einer Besuchsfahrt der Ehefrau als Werbungskosten des auswärts arbeitenden Ehemannes zum Abzug nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG zugelassen, wenn der Ehemann nicht selbst eine steuerlich anzuerkennende Familienheimfahrt hat unternehmen können (z. B. Urteile vom 2. Juli 1971 VI R 35/68, BFHE 103, 333, BStBl II 1972, 67; vom 21. August 1974 VI R 201/72, BFHE 113, 444, BStBl II 1975, 64, und vom 28. Januar 1983 VI R 136/79, BFHE 137, 496, BStBl II 1983, 313). - BFH, 18.02.1966 - VI 219/64
Abgrenzung der Ausgaben eines Arbeitnehmers für Heimfahrten von den nicht …
Auszug aus BFH, 18.03.1988 - VI R 122/82
Wie der Senat in seiner Entscheidung vom 18. Februar 1966 VI 219/64 (BFHE 86, 39, BStBl III 1966, 386) ausgeführt hat, ist zu beachten, daß nach Art. 11 Abs. 1 GG alle Bürger im Bundesgebiet Freizügigkeit genießen und daher frei bestimmen können, wo sie wohnen wollen. - BFH, 02.07.1971 - VI R 35/68
Doppelte Haushaltsführung - Besuchsfahrt der Ehefrau - Werbungskosten - …
Auszug aus BFH, 18.03.1988 - VI R 122/82
So hat der Senat bisher schon die Kosten einer Besuchsfahrt der Ehefrau als Werbungskosten des auswärts arbeitenden Ehemannes zum Abzug nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG zugelassen, wenn der Ehemann nicht selbst eine steuerlich anzuerkennende Familienheimfahrt hat unternehmen können (z. B. Urteile vom 2. Juli 1971 VI R 35/68, BFHE 103, 333, BStBl II 1972, 67; vom 21. August 1974 VI R 201/72, BFHE 113, 444, BStBl II 1975, 64, und vom 28. Januar 1983 VI R 136/79, BFHE 137, 496, BStBl II 1983, 313). - BFH, 18.03.1988 - VI R 28/87
Auszug aus BFH, 18.03.1988 - VI R 122/82
Anmerkung: Mit gleichem Inhalt sind am selben Tage das Urteil VI R 90/84 (BFHE 153, 526, BStBl II 1988, 988) und das nicht zur amtlichen Veröffentlichung bestimmte Urteil VI R 28/87 ergangen.
- BFH, 29.06.1993 - VI R 44/89
Telefonkosten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung
Der Senat hat das Vorliegen von notwendigen Mehraufwendungen grundsätzlich bejaht, wenn der Arbeitnehmer anstelle einer wöchentlichen Familienheimfahrt telefonisch mit seiner Familie in Verbindung tritt (Urteil in BFHE 153, 536, BStBl II 1988, 988; vgl. auch Urteil vom 18. März 1988 VI R 122/82, BFH/NV 1989, 92).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".