Rechtsprechung
| BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Aufwendungen eines Arbeitnehmers - Beseitigung von Schäden - Unfall - Beruflich veranlaßte Fahrt - Eigener PKW - Werbungskosten - Verkehrsvorschriften - Fahrlässiger Verstoß
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
StVO (a.F.) §§ 1, 13
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 99, 300
- NJW 1971, 214
- VersR 1970, 1118
- DB 1970, 1860
- BStBl II 1970, 662
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (8)
- BSG, 31.10.1969 - 2 RU 40/67
Hinterbliebenenrente - Tödlicher Verkehrsunfall - Unfallursache - Alkoholbedingte …
Auszug aus BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68
Die steuerliche Rechtsprechung zur Berücksichtigung von Unfallschäden zeigt im übrigen Berührungspunkte mit der zur gesetzlichen Unfallversicherung, zur Kriegsopferversorgung und im Beamtenrecht entwickelten Theorie von der wesentlichen Bedingung (vgl. Urteile des Bundessozialgerichts 2 RU 129/54 vom 31. August 1956, Entscheidungen des Bundessozialgerichts Bd. 3 S. 240 -- BSGE 3, 240 --; 10 RV 1199/57 vom 25. November 1958, BSGE 8, 275, und 2 RU 40/67 vom 31. Oktober 1969 in Blätter für Steuerrecht, Sozialversicherung und Arbeitsrecht 1970 S. 91; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts VI C 360/56 vom 20. Mai 1958 in Die öffentliche Verwaltung von 1958 S. 906). - BVerwG, 20.05.1958 - VI C 360.56
Rechtsmittel
Auszug aus BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68
Die steuerliche Rechtsprechung zur Berücksichtigung von Unfallschäden zeigt im übrigen Berührungspunkte mit der zur gesetzlichen Unfallversicherung, zur Kriegsopferversorgung und im Beamtenrecht entwickelten Theorie von der wesentlichen Bedingung (vgl. Urteile des Bundessozialgerichts 2 RU 129/54 vom 31. August 1956, Entscheidungen des Bundessozialgerichts Bd. 3 S. 240 -- BSGE 3, 240 --; 10 RV 1199/57 vom 25. November 1958, BSGE 8, 275, und 2 RU 40/67 vom 31. Oktober 1969 in Blätter für Steuerrecht, Sozialversicherung und Arbeitsrecht 1970 S. 91; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts VI C 360/56 vom 20. Mai 1958 in Die öffentliche Verwaltung von 1958 S. 906). - BFH, 02.03.1962 - VI 79/60 S
Werbungskosten bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit
Auszug aus BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68
In der Grundsatzentscheidung VI 79/60 S vom 2. März 1962 (BFH 74, 513, BStBl III 1962, 192) hat der Senat anerkannt, daß die Kosten von Unfällen, die sich bei einer dienstlich veranlaßten Fahrt mit einem eigenen Kraftfahrzeug ereignen, Werbungskosten sein können.
- BSG, 31.08.1956 - 2 RU 129/54
Auszug aus BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68
Die steuerliche Rechtsprechung zur Berücksichtigung von Unfallschäden zeigt im übrigen Berührungspunkte mit der zur gesetzlichen Unfallversicherung, zur Kriegsopferversorgung und im Beamtenrecht entwickelten Theorie von der wesentlichen Bedingung (vgl. Urteile des Bundessozialgerichts 2 RU 129/54 vom 31. August 1956, Entscheidungen des Bundessozialgerichts Bd. 3 S. 240 -- BSGE 3, 240 --; 10 RV 1199/57 vom 25. November 1958, BSGE 8, 275, und 2 RU 40/67 vom 31. Oktober 1969 in Blätter für Steuerrecht, Sozialversicherung und Arbeitsrecht 1970 S. 91; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts VI C 360/56 vom 20. Mai 1958 in Die öffentliche Verwaltung von 1958 S. 906). - BFH, 06.11.1968 - I R 12/66
Steuerrechtliche Behandlung einer gegen einen Steuerpflichtigen verhängten …
Auszug aus BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68
Eine Berücksichtigung der zur Schadensbeseitigung gemachten Aufwendungen als Werbungskosten (bzw. Betriebsausgaben) und damit deren teilweise Abwälzung auf die Allgemeinheit würde ebensowenig vertretbar erscheinen wie die Berücksichtigung von Strafen oder damit zusammenhängenden Gerichtskosten (BFH-Urteil IR 12/66 vom 6. November 1968, BFH 94, 56, BStBl II 1969, 74). - BFH, 21.02.1969 - VI R 113/66
Rückstellung für Schadensersatzverpflichtung - Betrieblich bedingte Fahrt - …
Auszug aus BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68
Die Grundsätze sind in ständiger Rechtsprechung auch für den betrieblichen Bereich (Urteile VI R 307/66 vom 21. Juli 1967, BFH 89, 520, BStBl III 1967, 734, und VI R 113/66 vom 21. Februar 1969, BFH 95, 104, BStBl II 1969, 316) aufrechterhalten worden. - BFH, 21.07.1967 - VI R 307/66
Berücksichtigung eines Unfalls mit privatem PKW bei Betriebsausflug
Auszug aus BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68
Die Grundsätze sind in ständiger Rechtsprechung auch für den betrieblichen Bereich (Urteile VI R 307/66 vom 21. Juli 1967, BFH 89, 520, BStBl III 1967, 734, und VI R 113/66 vom 21. Februar 1969, BFH 95, 104, BStBl II 1969, 316) aufrechterhalten worden. - BSG, 25.11.1958 - 10 RV 1199/57
Auszug aus BFH, 16.02.1970 - VI R 254/68
Die steuerliche Rechtsprechung zur Berücksichtigung von Unfallschäden zeigt im übrigen Berührungspunkte mit der zur gesetzlichen Unfallversicherung, zur Kriegsopferversorgung und im Beamtenrecht entwickelten Theorie von der wesentlichen Bedingung (vgl. Urteile des Bundessozialgerichts 2 RU 129/54 vom 31. August 1956, Entscheidungen des Bundessozialgerichts Bd. 3 S. 240 -- BSGE 3, 240 --; 10 RV 1199/57 vom 25. November 1958, BSGE 8, 275, und 2 RU 40/67 vom 31. Oktober 1969 in Blätter für Steuerrecht, Sozialversicherung und Arbeitsrecht 1970 S. 91; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts VI C 360/56 vom 20. Mai 1958 in Die öffentliche Verwaltung von 1958 S. 906).
- BFH, 28.11.1977 - GrS 2/77
Kosten eines Verkehrsunfalls auf einer betrieblichen oder beruflichen Fahrt …
a) Ein Teil der Mitglieder halte an der bisherigen Rechtsprechung des BFH fest, wie sie insbesondere zuletzt in den Urteilen vom 16. Februar 1970 VI R 254/68 (BFHE 99, 300, BStBl II 1970, 662) und vom 17. Oktober 1973 VI R 49/70 (BFHE 111, 57, BStBl II 1974, 184) zum Ausdruck gekommen sei.Der I. Senat sieht sich an der von ihm beabsichtigten Zurückweisung der Revision durch die Rechtsprechung des VI. Senats, insbesondere die auch vom VI. Senat in seiner Vorlage genannten Urteile VI R 254/68 und VI R 49/70 gehindert.
a) Der Große Senat stimmt zunächst mit dem VI. Senat (Urteil VI R 254/68) darin überein, daß die Frage, ob Unfallkosten als Werbungskosten (oder Betriebsausgaben) abgezogen werden können, nicht durch die Heranziehung strafrechtlicher oder zivilrechtlicher Bedingungstheorien zu beantworten ist (…vgl. auch Herrmann-Heuer, a. a. O., § 4 EStG Anm. 46 g).
- BFH, 17.10.1973 - VI R 395/70
Totalschaden eines Pkw - Fahrt zur Arbeitsstätte - Ermittlung abzugsfähiger …
Es ließ den geltend gemachten Unfallschaden in Höhe von 1 572 DM als Werbungskosten zum Abzug zu und führte im wesentlichen aus: Aufwendungen eines Steuerpflichtigen zur Beseitigung von Unfallschäden seien nach der Rechtsprechung des BFH dann nicht als Werbungskosten oder Betriebsausgaben anzusehen, wenn der Unfall durch vorsätzliches oder grobfahrlässiges Verhalten des Steuerpflichtigen verursacht worden sei (BFH-Urteil vom 16. Februar 1970 VI R 254/68, BFHE 99, 300, BStBl II 1970, 662).Darüber hinaus können nach der ständigen Rechtsprechung des Senats Schäden, die einem Arbeitnehmer auf der Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte durch eine außergewöhnliche Beschädigung oder den Totalverlust seines Kfz., z. B. infolge Unfalls, entstanden sind, als Werbungskosten zu berücksichtigen sein (Urteile vom 2. März 1962 VI 79/60 S, BFHE 74, 513, BStBl III 1962, 192; vom 16. Februar 1970 VI R 254/68, BFHE 99, 300, BStBl II 1970, 662).
Mit den gegen diese Rechtsauffassung in Rechtsprechung und Schrifttum vorgebrachten Argumenten, denen sich die Vorinstanz angeschlossen hat, hat sich der Senat insbesondere in der Entscheidung VI R 254/68 auseinandergesetzt.
Zur Begründung dieser Rechtsauffassung wird, um Wiederholungen zu vermeiden, auf das Urteil VI R 254/68 und auf die Entscheidung vom 17. Oktober 1973 VI R 49/70 (BFHE 111, 57, BStBl II 1974, 184) Bezug genommen.
- BFH, 29.03.1979 - IV R 103/75
Landarzt - Betriebsausgabe - Hundehaltung zum Schutz - Schutzzweck eines …
Die Auffassung des FG stehe im Widerspruch zum BFH-Urteil vom 16. Februar 1970 VI R 254/68 (BFHE 99, 300, BStBl II 1970, 662).
- BFH, 14.08.1970 - VI R 70/69
Beseitigung von Schäden - Arbeitnehmer - Geltendmachung von Aufwendungen - Unfall …
Wie in dem Urteil VI R 254/68 vom 16. Februar 1970 (BFH 99, 300, BStBl II 1970, 662) ausgeführt, kann aber der Zusammenhang dadurch unterbrochen sein, daß der Unfall auf einem Verhalten des Arbeitnehmers beruht, das mit dem Arbeitsverhältnis nichts zu tun hat.Hierzu wird -- sieht man zunächst einmal davon ab, daß nicht der Steuerpflichtige, sondern dessen Ehefrau den Wagen gefahren hat -- auf das bereits angeführte Urteil VI R 254/68 vom 16. Februar 1970 verwiesen.
- BFH, 06.02.1981 - VI R 30/77
Arbeitnehmer - Verstoß gegen die Dienstvorschriften - Schadensersatzzahlung - …
Es meint, der in Rede stehende Schadensersatzanspruch habe seinen Ursprung nicht im beruflichen Bereich, weil er durch grobes Fehlverhalten des Klägers entstanden sei (Hinweis auf die zu Unfallschäden mit einem PKW ergangenen Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom , 6. Februar 1970 VI R 254/68, BFHE 99, 300, BStBl II 1970, 662; vom 2. März 1962 VI 79/60 S, BFHE 74, 513, BStBl III 1962, 192; vom 9. August 1963 VI 49/62 U, BFHE 77, 496, BStBl III 1963, 502). - BFH, 09.11.1979 - VI R 156/77
Privat genutzter PKW - Wertminderung - Werbungskosten - Zeitwert - Unfallkosten
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats stellen Aufwendungen eines Arbeitnehmers im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall, der sich während einer beruflichen Fahrt ereignet hat, Werbungskosten dar (Urteil vom 16. Februar 1970 VI R 254/68, BFHE 99, 300, BStBl II 1970, 662, mit weiteren Nachweisen). - BFH, 17.10.1973 - VI R 84/70
Wiederbeschaffung eines Pkw - Privatvermögen - Aufwendungen - Unfall - …
Wenn solche Schäden bei der betrieblichen oder beruflichen Benutzung eines PKW entstanden sind, gehören die dadurch veranlaßten Aufwendungen in der Regel zu den Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten im Sinne des § 4 bzw. § 9 EStG (s. Urteil des Senats vom 16. Februar 1970 VI R 254/68, BFHE 99, 300, BStBl II 1970, 662; vgl. auch das Urteil vom 23. Februar 1968 VI R 278/66, BFHE 91, 573, BStBl II 1968, 433). - BFH, 14.08.1970 - VI R 40/69
Arbeitnehmer - Eigenes Kraftfahrzeug - Beruflich veranlaßte Fahrt - Totalschaden …
Wie der erkennende Senat im Urteil VI R 254/68 vom 16. Februar 1970, (BFH 99, 300, BStBl II 1970, 662) entschieden hat, sind Kosten zur Beseitigung von Körper- oder Sachschäden, die ein Arbeitnehmer auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erleidet, vom Abzug als Werbungskosten jedenfalls dann nicht ausgeschlossen, wenn der Arbeitnehmer den Unfall durch einen nur leicht fahrlässigen Verstoß gegen Verkehrsvorschriften verursacht hat. - BFH, 17.10.1973 - VI R 49/70
Schadensbeseitigung - Aufwendungen - Beruflich veranlaßte Fahrt - Werbungskosten …
Der erkennende Senat hat sich mit der Frage, wie weit das eigene Verhalten des Steuerpflichtigen bei einem Verkehrsunfall die Anerkennung der Unfallkosten als Werbungskosten ausschließen kann, insbesondere im Urteil vom 16. Februar 1970 VI R 254/68 (BFHE 99, 300, BStBl II 1970, 662) nochmals befaßt und dabei festgestellt, daß er keinen Anlaß sieht, die bisherige Rechtsprechung im Grundsatz aufzugeben. - FG München, 18.10.1995 - 1 K 2773/93
Anerkennung von Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit; …
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