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Rechtsprechung
   BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,2309
BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84 (https://dejure.org/1984,2309)
BGH, Entscheidung vom 23.10.1984 - VI ZB 11/84 (https://dejure.org/1984,2309)
BGH, Entscheidung vom 23. Oktober 1984 - VI ZB 11/84 (https://dejure.org/1984,2309)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an die ordnungsgemäße anwaltliche Unterschrift einer Berufungsschrift - Einordnung einer Unterschrift als bloßes Handzeichen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ordnungsgemäße Unterzeichnung - Berufungsschrift - Wiederholung derEinlegung - Rechtsmittel

Papierfundstellen

  • VersR 1985, 59
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 23.02.1983 - IVa ZB 17/82

    Unterschriftsleistung - Anforderungen - Unterzeichnung einer Berufungsschrift - …

    Auszug aus BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84
    Wie das Berufungsgericht nicht verkennt, muß die Unterschrift weder lesbar noch voll ausgeschrieben sein; es genügt, daß wenigstens einige Buchstaben andeutungsweise erkennbar sind und das - nicht aus einem bloßen Handzeichen (Paraphe) bestehende - Schriftbild einen individuellen Charakter aufweist, der die Unterscheidungsmöglichkeit gegenüber anderen Unterschriften gewährleistet und die Nachahmung durch einen Dritten zumindest erschwert (vgl. neben den vorgenannten Entscheidungen auch BGH, Beschlüsse vom 7. Juli 1982 - VIII ZB 21/82 - VersR 1982, 973 und vom 23. Februar 1983 - IVa ZB 17/82 - VersR 1983, 487; BAG AP § 518 ZPO Nr. 46).

    Es ist somit als anwaltliche Unterschrift im Sinne des § 130 Nr. 6 ZPO anzusehen (zu vergleichbaren Schriftbildern siehe BGH, Urteil vom 4. Juni 1975 - I ZR 114/72 - VersR 1975, 925 und Beschluß vom 23. Februar 1983 - aaO).

  • BGH, 13.07.1967 - Ia ZB 1/67

    Anmeldung eines Patents eine Messvorrichtung betreffend - Anforderungen an die …

    Auszug aus BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84
    Selbst wenn auch ein aus zwei Buchstaben bestehendes Schriftgebilde noch eine bloße Paraphe darstellen kann (BGH, Beschluß vom 13. Juli 1967 - Ia ZB 1/67 - NJW 1967, 2310 f), so läßt die hier folgende Linie doch erkennen, daß der Unterzeichner, dessen Name mit sechs Buchstaben verhältnismäßig kurz ist, nicht ein bloßes Handzeichen anbringen, sondern die Berufungsschrift mit seinem vollen Namen unterzeichnen wollte.
  • BGH, 11.02.1982 - III ZR 39/81

    Berufungsbegründungsschrift - Handzeichen - Unterschrift

    Auszug aus BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84
    Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 11. Februar 1982 - III ZR 39/81 - VersR 1982, 492 und Beschluß vom 24. Februar 1983 - I ZB 8/82 - VersR 1983, 555 m.w.N.).
  • BGH, 21.03.1974 - VII ZB 2/74

    Unterschrift - Rechtsanwalt - Gekrümmte Linie - Anerkennung

    Auszug aus BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84
    Anders als bei der "gekrümmten Linie", die der Bundesgerichtshof als Unterschrift nicht hat ausreichen lassen (Beschluß vom 21. März 1974 - VII ZB 2/74 - NJW 1974, 1090), läßt das Schriftgebilde hier - wenn auch undeutlich - erkennen, daß es aus Buchstaben besteht.
  • BGH, 04.06.1975 - I ZR 114/74

    Anforderungen an eine "Unterschrift" im Sinne des § 130 Nr. 6 ZPO …

    Auszug aus BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84
    Es ist somit als anwaltliche Unterschrift im Sinne des § 130 Nr. 6 ZPO anzusehen (zu vergleichbaren Schriftbildern siehe BGH, Urteil vom 4. Juni 1975 - I ZR 114/72 - VersR 1975, 925 …und Beschluß vom 23. Februar 1983 - aaO).
  • BGH, 09.11.1973 - I ZR 114/72

    Leistungsschutzrecht des Ersten Maskenbildners nach dem Urheberrechtsgesetz - …

    Auszug aus BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84
    Es ist somit als anwaltliche Unterschrift im Sinne des § 130 Nr. 6 ZPO anzusehen (zu vergleichbaren Schriftbildern siehe BGH, Urteil vom 4. Juni 1975 - I ZR 114/72 - VersR 1975, 925 …und Beschluß vom 23. Februar 1983 - aaO).
  • BGH, 24.02.1983 - I ZB 8/82

    Anwaltliche Urschrift - Unterzeichnung einer Berufungsschrift - Anforderungen an …

    Auszug aus BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84
    Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 11. Februar 1982 - III ZR 39/81 - VersR 1982, 492 und Beschluß vom 24. Februar 1983 - I ZB 8/82 - VersR 1983, 555 m.w.N.).
  • BGH, 07.07.1982 - VIII ZB 21/82

    Identifizierbarkeit des prozessbevollmächtigten Rechtsanwaltes im …

    Auszug aus BGH, 23.10.1984 - VI ZB 11/84
    Wie das Berufungsgericht nicht verkennt, muß die Unterschrift weder lesbar noch voll ausgeschrieben sein; es genügt, daß wenigstens einige Buchstaben andeutungsweise erkennbar sind und das - nicht aus einem bloßen Handzeichen (Paraphe) bestehende - Schriftbild einen individuellen Charakter aufweist, der die Unterscheidungsmöglichkeit gegenüber anderen Unterschriften gewährleistet und die Nachahmung durch einen Dritten zumindest erschwert (vgl. neben den vorgenannten Entscheidungen auch BGH, Beschlüsse vom 7. Juli 1982 - VIII ZB 21/82 - VersR 1982, 973 und vom 23. Februar 1983 - IVa ZB 17/82 - VersR 1983, 487; BAG AP § 518 ZPO Nr. 46).
  • BGH, 24.06.2025 - VI ZB 91/23

    Unleserliche Unterschrift (ohne Namenszusatz) reicht nicht!

    Dies stand in den Fällen, in denen der Bundesgerichtshof auch noch einen unleserlichen Schriftzug als Unterschrift hat gelten lassen, jeweils nicht in Zweifel (…siehe etwa Senatsbeschlüsse vom 22. Oktober 2019 - VI ZB 51/18, VersR 2020, 1472 Rn. 11;… vom 3. März 2015 - VI ZB 71/14, VersR 2015, 1045 Rn. 12, 13; vom 23. Oktober 1984 - VI ZB 11/84, VersR 1985, 59, juris Rn. 6-7;… Senatsurteil vom 18. April 1972 - VI ZR 149/70, VersR 1972, 767, juris Rn. 10-11).
  • BGH, 27.10.1987 - VI ZR 268/86

    Ersatzzustellung in der Wohnung; Unterzeichnung von Ausfertigungen durch den …

    Insoweit genügt nach ständiger Rechtsprechung ein die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnender individueller Schriftzug, der sich nicht nur als Namenskürzel (Paraphe) darstellt, sondern charakteristische Merkmale einer Unterschrift mit vollem Namen aufweist und die Nachahmung durch einen Dritten zumindest erschwert; es reicht aus, daß jemand, der den Namen des Unterzeichnenden und dessen sonstige Unterschriften kennt, den Namen aus dem Schriftbild herauslesen kann (vgl. Senatsbeschluß vom 23. Oktober 1984 - VI ZB 11/84 - VersR 1985, 59, 60; BGH, Beschlüsse vom 4. Juli 1984 - VIII ZB 8/84 - VersR 1984, 873; vom 11. Oktober 1984 - X ZB 11/84 - NJW 1985, 1227 …und vom 28. Februar 1985 = aaO).
  • BAG, 27.03.1996 - 5 AZR 576/94

    Eigenhändige Unterschrift unter Revisionsbegründung

    Es muß sich aber vom äußeren Erscheinungsbild her um einen Schriftzug handeln, der erkennen läßt, daß der Unterzeichner seinen vollen Namen und nicht nur eine Abkürzung hat niederschreiben wollen (BGH Beschlüsse vom 23. Oktober 1984 - VI ZB 11/84 -, - VI ZB 12/84 - VersR 1985, 59, 60; BGH Urteil vom 6. Februar 1985 - I ZR 235/83 - VersR 1985, 570, 571; Urteil vom 18. Januar 1996 - III ZR 73/95 - BB 1996, 612).
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