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Rechtsprechung
   BGH, 04.11.1980 - VI ZB 14/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1980,3986
BGH, 04.11.1980 - VI ZB 14/80 (https://dejure.org/1980,3986)
BGH, Entscheidung vom 04.11.1980 - VI ZB 14/80 (https://dejure.org/1980,3986)
BGH, Entscheidung vom 04. November 1980 - VI ZB 14/80 (https://dejure.org/1980,3986)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einer Prozesspartei zurechenbares Verschulden ihres Prozessbevollmächtigten - Vermerkung von Fristen im Fristenkalender eines Prozessbevollmächtigten

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1981, 135
  • VersR 1981, 136
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 16.02.1978 - II ZB 2/78

    Versäumen der Revisionsfrist aufgrund des Verlegens des Urteils innerhalb der …

    Auszug aus BGH, 04.11.1980 - VI ZB 14/80
    Geschieht das nicht, hat er selbst dafür zu sorgen, daß ihm die Handakten wieder vorgelegt und daß der Ablauf der Frist im Fristenkalender eingetragen wird (BGH Beschl. v. 9. Dezember 1976 - II ZB 10/76 - VersR 1977, 424 und v. 16. Februar 1978 - II ZB 2/78 - VersR 1978, 523, jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 09.12.1976 - II ZB 10/76

    Versagung des Antrags auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Verwechslung …

    Auszug aus BGH, 04.11.1980 - VI ZB 14/80
    Geschieht das nicht, hat er selbst dafür zu sorgen, daß ihm die Handakten wieder vorgelegt und daß der Ablauf der Frist im Fristenkalender eingetragen wird (BGH Beschl. v. 9. Dezember 1976 - II ZB 10/76 - VersR 1977, 424 und v. 16. Februar 1978 - II ZB 2/78 - VersR 1978, 523, jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 30.10.1979 - VI ZB 10/79

    Berufungsfrist - Bürovorsteherin - Anwalt - Anweisungen - Fristbeginn

    Auszug aus BGH, 04.11.1980 - VI ZB 14/80
    Der Irrtum der mit der Eintragung der Fristen und dem Führen des Fristkalenders beauftragten Sekretärin S., die die Übersendung eines weiteren Urteilsexemplares von der Gegenseite als die für die Fristberechnung maßgebende Zustellung angesehen hat, läßt bereits Zweifel daran aufkommen, ob sie wirklich ausreichend über die Bedeutung und die Förmlichkeiten einer Amtszustellung unterrichtet war (vgl. dazu Senatsbeschl. v. 30. Oktober 1979 - VI ZB 10/79 - VersR 1980, 192).
  • BGH, 20.03.1991 - IV ZR 230/90

    Berufung - Prozeßkostenhilfegesuch - Berufungsbegründung - Prozeßbevollmächtigter …

    Aus dem Schweigen der Prozeßbevollmächtigten darüber muß entnommen werden, daß in ihrem Büro die Anweisungen zur Fristnotierung bei Eingang von fristenauslösenden Schriftstücken nicht den von der Rechtsprechung geforderten Sorgfaltsmaßstäben genügen (vgl. BGH, Beschluß vom 4. November 1980 - VI ZB 14/80 - VersR 1981, 136).

    Geschieht das nicht, hat er selbst dafür zu sorgen, daß ihm - oder wie hier dem sachbearbeitenden Rechtsanwalt - die Handakten wieder vorgelegt und daß der Ablauf der Frist im Fristenkalender eingetragen wird (BGH, Beschluß vom 22. März 1983 - VI ZR 283/82 - VersR 1983, 559; vom 18. November 1982 - VII ZB 24/82 - VersR 1983, 185; vom 4. November 1980 - VI ZB 14/80 - VersR 1981, 136 m.w.N.).

  • LAG Hamm, 12.11.1996 - 4 Sa 1283/96

    Rechtsanwalt: Fristenkontrolle - Organisationsverschulden

    Geschieht das im Einzelfall einmal nicht, hat er selbst für Vorlage der Handakten und Eintragung der Frist im Fristenkalender zu sorgen (BGH vom 04.11.1980, VersR 1981, 136; BGH vom 26.03.1996, LM Nr. 58 § 233 ZPO [Fc] = MDR 1996, 747 = NJW 1996, 1900).

    Bei Versäumung der Frist zur Einlegung der Berufung gegen ein von Amts wegen zugestelltes Urteil infolge falscher Fristnotierung kommt ein den Rechtsanwalt entlastendes Büroverschulden für ein Wiedereinsetzungsgesuch nur in Betracht, wenn in dem Gesuch dargelegt ist, daß der Rechtsanwalt durch die erforderlichen Anweisungen in seinem Büro die Voraussetzungen für die ordnungsmäßige Notierung des Fristablaufs geschaffen hat (BGH vom 04.11.1980, VersR 1981, 136).

  • BGH, 25.03.1992 - XII ZR 268/91

    Wiedereinsetzung wegen Versäumung der Frist zur Einlegung der Revision - …

    Auf allgemeine Anordnungen darf er sich in einem solchen Fall nicht mehr verlassen (vgl. Senatsbeschluß vom 28. November 1984 - IVb ZR 97/84 - VersR 1985, 147 f.; BGH Beschlüsse vom 4. November 1980 - VI ZB 14/80 - VersR 1981, 136; 18. November 1982 - VII ZB 24/82 - VersR 1983, 185; 29. November 1984 - III ZB 14/84 - VersR 1985, 168 f.;… ferner Borgmann/Haug, Anwaltshaftung 2. Aufl. S. 363).
  • BGH, 12.06.1985 - IVb ZB 23/85

    Mit falschem Aktenzeichen versehene Bewilligung der Prozesskostenhilfe als …

    Wird das Empfangsbekenntnis vorher zurückgegeben, ist dem Rechtsanwalt allerdings ganz besondere Sorgfaltspflicht auferlegt (vgl. BGH Beschluß vom 22. Januar 1955 - VI ZB 41/54 - LM Nr. 21 zu ZPO § 232 für den Fall, daß der Rechtsanwalt bereits im Gericht, wo er das zugestellte Schriftstück seinem Fach entnommen hat, das Empfangsbekenntnis zurückgibt; Beschluß vom 30. Januar 1975 - VII ZR 29/74 - VersR 1975, 471; vom 9. Dezember 1976 - II ZB 10/76 - VersR 1977, 424; vom 19. September 1973 - VIII ZB 18/73 - VersR 1974, 57; vom 4. November 1980 - VI ZB 14/80 - VersR 1981, 136; vom 29. November 1984 - III ZB 14/84 - VersR 1985, 168; auch Senatsbeschluß vom 14. Oktober 1981 - IVb ZB 593/80 - FamRZ 1982, 36, 37 zu II B 3 b a.E.).
  • BGH, 13.10.1982 - IVb ZB 140/82

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist - …

    Bescheinigt er den Empfang einer rechtsmittelfähigen Entscheidung, die ihm ohne die Handakte vorliegt, muß er selbst dafür sorgen, daß ihm die Handakte vorgelegt und - wenn ein diesbezüglicher Erledigungsvermerk in der Handakte fehlt - der Ablauf der Frist im Fristenkalender notiert wird (s. zu alledem BGH Beschlüsse vom 16. Februar 1978 - II ZB 2/78 - VersR 1978, 523 und vom 4. November 1980 - VI ZB 14/80 - VersR 1981, 136 jeweils m.w.N.; Senatsbeschlüsse vom 11. März 1981 - IVb ZB 736/80 - nicht veröffentlicht - und 14. Oktober 1981, - IVb ZB 593/80 - FamRZ 1982, 36, 37).
  • BGH, 11.03.1981 - IVb ZB 736/80

    Anforderungen an den Verfahrensbevollmächtigten zur Wahrung der Sorgfaltsmaßstäbe …

    Hiernach steht fest, daß der Verfahrensbevollmächtigte des Antragsgegners den von der Rechtsprechung aufgestellten Sorgfaltsmaßstäben nicht genügt hat, welche bei Zustellung gerichtlicher Entscheidungen an die Berechnung und Notierung von Rechtsmittelfristen anzulegen sind (vgl. hierzu BGH Beschlüsse vom 16. Februar 1978 - II ZB 2/78 = VersR 1978, 523; und vom 4. November 1980 - VI ZB 14/80 = VersR 1981, 136 - jeweils m. Nachw.).
  • BGH, 12.06.1985 - IVb ZR 23/85
    Wird das Empfangsbekenntnis vorher zurückgegeben, ist der Rechtsanwalt allerdings zu ganz besonderer Sorgfaltspflicht verpflichtet (Festhaltung BGH, 1976-12-09, II ZB 10/76, VersR 1977, 424; Festhaltung BGH, 1980-11-04, VI ZB 14/80, VersR 1981, 136).
  • BGH, 05.03.1981 - IVa ZB 1/81

    Anforderungen an die Durchführung einer versäumnten Prozeßhandlung bei einem …

    Wenn dem erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten gleichwohl die Art der vorgehefteten Urteilsausfertigung nicht auffiel und ihn nicht zu der gebotenen Überprüfung veranlaßte, ist das ein vorwerfbares Versäumnis, zumal bei einer solchen gerichtlichen Übung durch klare Büroanweisungen sichergestellt werden muß, daß die zugestellte einfache und die formlos übersandte Urteilsausfertigung mit Schnur und Siegel nicht verwechselt werden (vgl. für ähnliche Fälle BGH Beschlüsse vom 7. November 1979 - IV ZB 144/79 - VersR 1980, 193; vom 25. September 1980 - VII ZB 10/80 - VersR 1981, 39 und vom 4. November 1980 - VI ZB 14/80 - VersR 1981, 136).
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