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Rechtsprechung
   BGH, 03.12.1955 - VI ZR 12/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,3070
BGH, 03.12.1955 - VI ZR 12/55 (https://dejure.org/1955,3070)
BGH, Entscheidung vom 03.12.1955 - VI ZR 12/55 (https://dejure.org/1955,3070)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 (https://dejure.org/1955,3070)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • VersR 1956, 55
  • DB 1956, 43
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 14.06.1951 - 3 StR 252/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 03.12.1955 - VI ZR 12/55
    Dieser Zwischenraum ist wesentlich geringer, als er im allgemeinen beim Vorbeifahren eines Kraftfahrers an einem Fußgänger zulässig ist (vgl. Urteil BGH vom 14. Juni 1951 - 3 StR 252/51 - VRS 4, 49 Nr. 24).
  • BGH, 09.07.1968 - VI ZR 171/67

    Haftungsverteilung bei Anfahren einer Fußgruppe durch einen alkoholisierten …

    Ein Abstand des Kraftwagens von nur 0, 7 m vom Fahrbahnrand hätte also für einen den Umständen entsprechend scharf rechts gehenden Fußgänger einen Zwischenraum neben dem Fahrzeug von weniger als 0, 5 m bedeutet; ein solcher Zwischenraum wäre aber bei weitem zu gering gewesen (Urteil des erkennenden Senats vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 -, VersR 1956, 55, 56; BGH VRS 4, 49, 51, in dieser Entscheidung wird beim Vorbeifahren an einem Fußgänger sogar ein Zwischenraum von 1 m gefordert).

    Ob dies der Fall ist, hängt vor allem von der Breite der Straße, den bestehenden Sicht Verhältnissen, dem Vorhandensein von Gegenverkehr und der Stärke des Verkehrs ab (Urteil des erkennenden Senats vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 -, VersR 1956, 55, 56; BGH VRS 29, 277; OLG Köln MDR 1955, 476 [OLG Köln 15.02.1955 - 9 U 328/54]).

  • BGH, 13.06.1958 - VI ZR 131/57

    Rechtsmittel

    Richtig ist, daß den Kläger nach der Rechtslage zur Zeit des Unfalls, d.h. vor dem Inkrafttreten der Verordnung zur Änderung von Vorschriften des Straßenverkehrsrechts vom 14. März 1956 (BGBl. I 199, 207), nicht schon deshalb ein mitwirkendes Verschulden trifft, weil er sich auf der Fahrbahn einer Bundesstraße rechts, statt links hielt (RG DR 1944, 843, 845; BGH Urteil vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 = VRS 10, 122 und vom 15. Mai 1956 - VI ZR 40/55 = VRS 11, 89;… Müller Straßenverkehrsrecht 19. Aufl. Anm. 2 zu § 37 StVO a.F.).

    Selbst das Nebeneinandergehen auf der Fahrbahn ist an sich nicht verkehrswidrig (BGH Urt. vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 = VRS 10, 122).

    Er muß vielmehr beim Begehen der Fahrbahn einer Fernverkehrsstraße nach der Lebenserfahrung jederzeit mit dem plötzlichen, schnellen Herankommen von Kraftfahrzeugen rechnen (RG DR 1944, 843, 845;… BGH Urt. vom 10. März 1954 - VI ZR 93/53 = VRS 6, 264), deren Geschwindigkeit der beeinträchtigten Sicht nicht hinreichend angepaßt ist, und die Sichtbehinderung des Kraftfahrers berücksichtigen (BGH Urt. vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 = VRS 10, 122).

  • BGH, 15.05.1956 - VI ZR 40/55

    Rechtsmittel

    Vielmehr ging § 37 Abs. 5 StVO in der zur Zeit des Unfalls geltenden Fassung davon aus, daß Fußgänger grundsätzlich die für sie rechte Straßenseite benutzen durften (BGH VRS 8, 211 [214]; 10, 122).

    Schrifttum und Rechtsprechung halten es für zulässig, daß Fußgänger auf der rechten Seite der Fahrbahn sogar zu zweit nebeneinander gehen, sofern nicht besondere Gründe eine andere Beurteilung geboten erscheinen lassen (BGH VRS 10, 122; DAR 1954, 69; Wussow WJ 1955, 196).

  • BGH, 24.01.1956 - VI ZR 123/55

    Anscheinsbeweis für Mitursächlichkeit der Trunkenheit eines Fußgängers für einen …

    Wenn es auch unwahrscheinlich erscheinen mag, daß der Kläger auf die vom Berufungsgericht angeführte Entfernung von 3, 50 m getaumelt ist, so bleibt gleichwohl die naheliegende Möglichkeit bestehen, daß der Kläger am Unfalltag, insbesondere unter den anderen Bedingungen, die damals gegeben waren, infolge seiner Trunkenheit in die Fahrbahn des auf der falschen Fahrbahnseite herankommenden Kraftwagens getaumelt ist oder sonstwie nicht die besondere Aufmerksamkeit angewandt hat, zu der ein Fußgänger verpflichtet ist, der bei Nacht auf der Fahrbahn einer Straße sein Fahrrad führt (vgl. die Urteile des Senats vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 - DAR 1954, 58, [61] = VRS 6, 87 Nr. 40 = VersR 1954, 96, vom 10. März 1954 - VI ZR 93/53 - DAR 1954, 109 Nr. 69 = VRS 6, 264 Nr. 123 und vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 - VersR 1956, 55).
  • BGH, 20.11.1956 - VI ZR 207/55

    Rechtsmittel

    Die Benutzung eines solchen Sommerwegs wird man einem Fußgänger besonders dann zur Pflicht machen müssen, wenn es wie in dem zu entscheidenden Falle bereits dunkel ist und auf der nicht sehr breiten befestigten Fahrbahn lebhafter Verkehr herrscht, Wie der Bundesgerichtshof wiederholt ausgesprochen hat, muß ein Fußgänger, der bei Dunkelheit eine Straße benutzt, in besonderem Maße auf den Fahrverkehr Rücksicht nehmen (Urteil des erkennenden Senats vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 - VRS 10, 122 Nr. 46 = VersR 1956, 55 und die dort angeführten weiteren Entscheidungen des Senats).
  • BGH, 17.03.1959 - VI ZR 85/58

    Rechtsmittel

    (BGH Urteil vom 16. Dezember 1953 - VI ZR 87/52 = VRS 6, 87 = VersR 1954, 96); er muß dann vielmehr mit dem plötzlichen Herankommen von Kraftfahrzeugen rechnen, deren Geschwindigkeit der beeinträchtigten Sicht nicht hinreichend angepaßt ist, und die Sichtbehinderung des Kraftfahrers berücksichtigen (BGH Urteil vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 = VRS 10, 122; Urteil vom 13. Juni 1958 - VI ZR 131/57 - VersR 1958, 611).
  • BGH, 24.11.1959 - VI ZR 196/58

    Rechtsmittel

    Es hängt von den Umständen des einzelnen Falles, namentlich den Örtlichen Verhältnissen und der jeweiligen Verkehrslage ab, wie weit der Fußgänger auf den Fahrverkehr Rücksicht zu nehmen hat (BGH, Urteil vom 7. Januar 1954 - 4 StR 655/53 - DAR 1954, 69 Nr. 46; Urteil des erkennenden Senats vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 - in LM Nr. 2 zu § 37 StVO = VRS 10, 122 = VersR 1956, 55).
  • BGH, 20.06.1958 - VI ZR 191/57

    Rechtsmittel

    Nach der rechtlich nicht zu beanstandenden Ansicht des Berufungsgerichts durfte er an und für sich auch neben seinem Schwager gehen (Urteile des erkennenden Senats vom 3. Dezember 1955 VI ZR 12/55 VRS 10, 122 = VersR 1956, 55 und vom 13. Juni 1958 VI ZR 131/57).
  • BGH, 02.10.1964 - VI ZR 133/63
    Benutzt ein Fußgänger die Fahrbahn, so hat er daher, zumal bei Dunkelheit, in besonderem Maße auf den Fährverkehr Rücksicht zu nehmen (…BGH Urt. v. 20. November 1956 aaO; vom 3. Dezember 1955 - VI ZR 12/55 - VersR 1956, 55 mit weiteren Nachweisen).
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