Rechtsprechung
| BGH, 21.12.1955 - VI ZR 152/54 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BGH, 09.07.1953 - IV ZR 242/52
Sicherungsübereignung. Gläubigergefährdung
Auszug aus BGH, 21.12.1955 - VI ZR 152/54
Letzten Endes kommt es deshalb doch wieder darauf hinaus, wie auch der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in BGHZ 10, 228 [232] ausdrücklich betont hat, daß anhand einer umfassenden Würdigung der besonderen Umstände des einzelnen Falles entschieden wird, ob das Verhalten des Sicherungsnehmers mit dem Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden übereinstimmt.Ob ein Rechtsgeschäft sittenwidrig ist, läßt sich nur auf Grund des objektiven und subjektiven Gehalts des Rechtsgeschäfts entscheiden (BGHZ 10, 228 [232]).
Die von der Revision aufgeworfene Frage, ob die Beklagte, um ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen, einen branchekundigen Wirtschaftsfachmann hätte zuziehen müssen, ehe sie sich zu der umfangreichen Kreditgewährung entschloß (BGHZ 10, 228 mit insoweit, ablehnender Anmerkung von Meyer-Cording, JZ 1953, 666; BGH WM 1955, 402 und 1580), bedarf hier keiner Entscheidung.
- BGH, 04.02.1954 - IV ZR 164/53
Anfechtung wegen Gläubigerbenachteiligung
Auszug aus BGH, 21.12.1955 - VI ZR 152/54
Aus § 419 BGB, auf den die Revision verweist, könnte der Klage selbst dann nicht stattgegeben werden, wenn die Beklagte tatsächlich das ganze wesentliche Vermögen der Schuldnerin erhalten haben sollte, denn es ist anerkannt, daß der Übernehmer sich für seine Ansprüche aus dem übernommenen Vermögen vorweg befriedigen darf (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 4. Februar 1954 insoweit nicht in BGHZ 12, 232, jedoch in JZ 1954, 387 abgedruckt). - RG, 09.04.1932 - IX 74/31
1. Unter welchen Voraussetzungen kann ein Kreditgeber, dessen Schuldner einem …
Auszug aus BGH, 21.12.1955 - VI ZR 152/54
Bei der hiernach vorzunehmenden Würdigung mag es einen gewissen Anhalt geben, an die in RGZ 136, 247 [253] aufgestellten Tatbestände anzuknüpfen, an die sich auch das Berufungsgericht bei seinen Erörterungen gehalten hat, und das Verhalten des Gläubigers darauf zu prüfen, ob es einen der dort aufgeführten Tatbestände erfüllt. - RG, 21.12.1933 - VI 196/33
1. Wie unterscheiden sich der Tatbestand des § 138 Abs. 1 BGB. und der des § 826 …
Auszug aus BGH, 21.12.1955 - VI ZR 152/54
Auch gehen diese Tatbestände vielfach ineinander über und lassen sich, auf die beiden Grundtypen: Knebelung und Kredittäuschung zurückführen (RGZ 143, 48 [51] und Meyer-Cording, JZ 1953, 665).
- BGH, 09.12.1969 - VI ZR 50/68
Bank - Kreditgewährung - Schadenersatzpflicht
Bas g i l t v o r a lle m d a n n , wenn s i e dem k o n k u r s r e if e n U nternehm en n i c h t (m ehr) K re d it i n d e r Höhe g eb en o d e r b e l a s s e n w i l l , d en e s z u r S a n ie ru n g b r a u c h t , so n d e rn n u r e in e n s o lc h e n , d e r d e n w i r t s c h a f t l i c h e n üodeskam pf d e s U nternehm ens l e d i g l i c h v e r l ä n g e r t , d am it s i e s i c h i n d e r so gewonnenen Z e it a u s i h r e n S ic h e r h e ite n zum N a c h te il d e r a n d e re n G lä u b ig e r u n g e h in d e r t und b e s s e r b e f r ie d ig e n kann" Das h a t b e r e i t s d a s R e ic h s g e r ic h t a u sg e sp ro c h e n (RGZ 136, 247? 253: Konk u rs v e r s c h le p p u n g ; auch RGZ 143, 48) und i s t auch vom B u n d e s g e ric h ts h o f w ie d e r h o lt so e n ts c h ie d e n w orden ( U r t e i l e vom 21. Dezember 1955 - VI ZR 152/54 - WM 1956, 283 und vom 20. Dezember 1957 - VI ZR 188/56 - WM 1958, 2 49; U r t e i l vom 2 7 . Septem ber I9 6 0 - V II I ZR 230/59 - WM I9 6 0, 1223 und d i e sch o n a n g e fü h r te n U r t e i l e vom 2 2 . J a n u a r und 15. J u n i 1 9 6 2 ).
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